Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Überwachungsskandal: NSA hört…
  6. The…

Das ist der Tod für die Cloud-Unternehmen in den USA

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Freiberufler?

    Autor: Anonymer Nutzer 17.06.13 - 11:59

    .

    Ein Rüstungsunternehmen sollte Dropbox nicht nutzen,
    aber das machen die eh nicht.

    Für einen Freiberufler oder kleine Unternehmen dürfte es glatt wurscht sein.
    Die einzigen, die hier ein gezieltes Interesse hätten, wären direkte Konkurrenten
    - aus Deutschland, bzw. der nächsten Umgebung.

    Außerdem ist es immer ein Aufwand an fremde Daten zu gelangen,
    - und diese dann auch auch noch korrekt zu interpretieren.

    Die Unternehmen, denen die Daten gehören
    haben ja schon selbst Probleme mit ihren Daten klarzukommen bzw. noch durchzublicken.
    Was soll da ein Outsider damit anfangen.

    Ich hatte mal einen Mitarbeiter, der hat mir ziemlich vollständige unternehmenskritische Daten
    seines Ex-Arbeitgebers auf den Tisch gelegt.

    a) Habe ich postwendend abgelehnt.
    b) Der Mann musste gehen - auch postwendent.
    c) Die Daten hätten eh nix genützt, hätte nur abgelenkt.
    d) Es ist wichtiger, dass das was man tut, richtig zu machen und konsequent umzusetzen.

    Das größte Problem eines Unternehmens mit Daten ist,
    dass diese gut organisiert sind, dass sie integer und dass sie verfügbar sind,
    dass sie gut gepflegt sind und dass sie richtig genutzt werden.

    Und da haben eigentlich alle Selbständige, Freiberufler und kleiner Unternehmen ein Problem.
    Und nicht nur eines ....

    Deren Problem ist garantiert nicht Dropbox oder Office365.
    Die würden ohne solche Dienste hoffnungslos absaufen.

    .

    Szenario:

    Wenn eines Morgens Dropbox "still steht"
    und zuvor alle Client-Directories der lokalen Festplatten auf "Null" synchronisiert wurden,
    sprich die Dropbox-Verzeichnisse plötzlich leer sind
    und kein Backup vorhanden ist - das wäre ein Problem.

    Ein großes Problem - eine individuelle Katastrophe.

    Es dürfte aber eher unwahrscheinlich sein, dass das passiert.

    Für Selbständige sind nicht Geheimdienste ein Problem,
    sondern das Funktionieren ihrer IT ist ein Problem .... !

    .


    Ein Geheimdienst kommt natürlich an Daten ran, wenn er will.
    Auch an die von Freiberuflern und kleinen Unternehmen.

    Aber trotzdem ist es immer ein Aufwand, und zwar ein großer.
    Auch wenn eine Verschlüsselung potentiell knackbar ist,
    - das kostet Zeit, Aufwand, Geld und (humane) Ressourcen.
    Also auch immer immer eine Kosten/Nutzen Abwägung und der Prioritäten.

    Da muss ein Freiberufler sich erstmal entsprechend "qualifizieren"
    dass ihm eine derartige Aufmerksamkeit eines Geheimdienstes zuteil wird.

    Und dass gerade US-Geheimdienste gezielte, spezifische Daten
    an amerikanische Unternehmen weitergeben, dass glaube ich weniger.

    Sowas hätte schon längst die Runde gemacht,
    sowas ist nicht geheim zu halten, trotz Geheimdienst.
    Da gäbe es zuviele Beteiligte.

    Geheimdienste aggregieren Informationen, so wie Google und Amazon.
    Und diese Trends und Szenarien werden weitergegeben,
    ober wohl kaum einzelne Dateien.

    Alleine der personelle Aufwand ist zu groß.

    Man sieht ja an Hand der NSA
    auf was für Knalltüten und Leiharbeiter sie zurückgreifen müssen.



    ---------------------------------------------------------------------------


    ralf.wenzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seit Jahren sage ich meinen Kunden und allen, die es nicht hören wollen (z.
    > B. Freiberuflern), dass Firmen- und Projektdaten nicht in die Cloud
    > gehören: Nicht in Evernote, nicht in Google Docs, nicht in Office365.
    >
    > Weil US-Nachrichtendienste natürlich auch Datenakquise für US-Unternehmen
    > betreiben
    >
    > Jetzt zeigt sich, dass ich recht hatte. Da werden sich einige Leute
    > umgucken.....

  2. Warum in den USA?

    Autor: Anonymer Nutzer 17.06.13 - 14:43

    ralf.wenzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seit Jahren sage ich meinen Kunden und allen, die es nicht hören wollen (z.
    > B. Freiberuflern), dass Firmen- und Projektdaten nicht in die Cloud
    > gehören: Nicht in Evernote, nicht in Google Docs, nicht in Office365.
    Und zwar nirgends auf der Welt!

    > Weil US-Nachrichtendienste natürlich auch Datenakquise für US-Unternehmen
    > betreiben
    >
    > Jetzt zeigt sich, dass ich recht hatte. Da werden sich einige Leute
    > umgucken.....
    Naja, das werden auch einige tun, die glauben es sein in Deutschland besser.

    Wie viele Posts sind denn seit Aufdeckung weniger bei Facebook gemacht worden? Ein Milliardstel? Kratzt doch außerhalb der IT Plattformen noch immer keinen ... What's App hat erst neulich einen neuen Rekord aufgestellt und da frägt nicht mal jemand wo die Daten landen ... Hauptsache umsonst. Hab ja nichts zu verbergen ...

  3. Re: Das ist der Tod für die Cloud-Unternehmen in den USA

    Autor: DeaD_EyE 17.06.13 - 22:36

    CraWler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man opensource tools zum verschlüsseln nimmt sicher, man sollte dann
    > aber die Passwörter dafür bzw die Zertifikate/schlüssel nicht übers netz an
    > den empfänger schicken sonst könnte es ja abgefangen werden.
    >
    > Sollte aber durchaus möglich sein.

    Klar, ich könnte auch ins RZ fahren um das Passwort manuell einzugeben, Schon mal etwas von SSH gehört? Die können ja ruhig den Traffic abfangen. Solange ich weiß, dass:

    - niemand physischen Zugriff hat
    - der Server nicht kompromittiert ist
    - es wirklich mein Server ist (Host-Key z.B geändert)

    habe ich nichts zu befürchten. Wahrscheinlicher ist es, dass irgendeine Hackergruppe ein zeroday exploit ausnutzt und aus dem Server ein Bot macht.

  4. Re: Das ist der Tod für die Cloud-Unternehmen in den USA

    Autor: posix 18.06.13 - 04:24

    Ist völlig egal welche Cloud man benutzt, wenn man zuvor verschlüsselt.

    Für diverse Algos gibts bspw. Möglichkeiten sie per CMD zu nutzen oder eben über Programme.

    Ob das nun Truecrypt ist oder was anderes ist egal, selbst ein simples 7-Zip (7z) Archiv ist absolut sicher dank AES-256. Auch der Support für 7z Archive bei Cracktools lässt noch sehr zu wünschen übrig.

    Wer noch mehr braucht kann sich ja mal FreeArc ansehn, auch ein Packer der mehrere Verschlüsselungsalgos enthält die via Kaskade nutzbar sind. Daten mit mehreren Algos hintereinander zu crypten sollte wohl ausreichend sein, selbst für die paranoide Fraktion.

    http://freearc.org/download/testing/

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. DATAGROUP Köln GmbH, Köln
  2. Allianz Partners Deutschland GmbH, München
  3. PROSIS GmbH, Berlin, Gaimersheim, Wolfsburg, Leipzig, Braunschweig
  4. DIgSILENT GmbH, Gomaringen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 799,00€ (Bestpreis!)
  2. 1.199,00€
  3. (u. a. Paperwhite 6 Zoll für 89,99€, Der neue Kindle mit integriertem Frontlicht für 59,99€)
  4. 69,90€ (Bestpreis!)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Atari Portfolio im Retrotest: Endlich können wir unterwegs arbeiten!
Atari Portfolio im Retrotest
Endlich können wir unterwegs arbeiten!

Ende der 1980er Jahre waren tragbare PCs nicht gerade handlich, der Portfolio von Atari war eine willkommene Ausnahme: Der erste Palmtop-Computer der Welt war klein, leicht und weitestgehend DOS-kompatibel - ideal für Geschäftsreisende aus dem Jahr 1989 und Nerds aus dem Jahr 2019.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Retrokonsole Hauptverantwortlicher des Atari VCS schmeißt hin

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

IT-Sicherheit: Auch kleine Netze brauchen eine Firewall
IT-Sicherheit
Auch kleine Netze brauchen eine Firewall

Unternehmen mit kleinem Geldbeutel verzichten häufig auf eine Firewall. Das sollten sie aber nicht tun, wenn ihnen die Sicherheit ihres Netzwerks wichtig ist.
Von Götz Güttich

  1. Anzeige Wo Daten wirklich sicher liegen
  2. Erasure Coding Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
  3. Endpoint Security IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

  1. Castle Peak: AMDs Threadripper v3 sollen am 19. November erscheinen
    Castle Peak
    AMDs Threadripper v3 sollen am 19. November erscheinen

    Gestaffelter Launch: AMD plant offenbar, die Ryzen Threadripper v3 für Anfang November anzukündigen und Mitte des Monats zu veröffentlichen. Das 64-kernige Modell folgt aber wohl erst im Januar 2020.

  2. Fredrick Brennan: "Ich bereue es, 8chan gegründet zu haben"
    Fredrick Brennan
    "Ich bereue es, 8chan gegründet zu haben"

    Wo sich Attentäter austauschen: Auf dem Imageboard 8chan wächst Hass und Nazi-Ideologie. Er habe nie gedacht, dass Leute sich so radikalisieren könnten, sagt der Gründer.

  3. BSI-Präsident: "Emotet ist der König der Schadsoftware"
    BSI-Präsident
    "Emotet ist der König der Schadsoftware"

    Das BSI sieht eine weiterhin steigende Bedrohung durch Gefahren im Internet, vor allem setzt demnach die Schadsoftware Emotet der Wirtschaft zu. BSI-Präsident und Bundesinneminister betonen ihre Hilfsbereitschaft in Sachen Cybersicherheit, appellieren aber auch an die Verantwortung von Verbrauchern und Unternehmen.


  1. 08:55

  2. 07:00

  3. 19:25

  4. 17:18

  5. 17:01

  6. 16:51

  7. 15:27

  8. 14:37