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Nur, was soll man dagegen unternehmen?

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  1. Nur, was soll man dagegen unternehmen?

    Autor: elbanano 28.06.13 - 11:22

    Die Frage die mich beschäftigt ist, was man gegen machen kann oder vielleicht auch sollte?
    Meiner Meinung ist die Politik Festgefahren, vorallem in Deutschland. Ob ich jetzt als nächstes die SPD wähle oder nicht ist völlig egal. Frei nach dem Motto: Ob ich Scheiße wähle oder Scheiße wähle... am Ende haben wir Scheiße. (Entschuldigung für die Aussprache)
    Nur, kann man als Bürger denn noch was machen? Oder müssen wir alles hinnehmen was uns Aufgetischt wird?
    Ich kann doch nicht in Berlin auf den Alexanderplatz gehen und mit Seine werfen um meinen Protest ausdrücken.. oder doch?
    Ich will nicht davon Ausgehen müssen, dass wenn ich heiße Bilder mit meiner Freundin über email tausche das da ein Geheimdienstmitarbeiter sitzt und sich einen drauf schleudert. Er hat zu Fragen verdammte Hölle. Und wenn er es nicht tut dann gehört er bestraft, genau so wie ich wenn ich Steine werfe.
    Es ist eine Straftat was da abläuft!!!!!! und ich habe das Gefühl wirklich stören tut´s wenige.
    Wenn eine wenig Pferd im essen sind schreien noch alle ihhhhh!! Zwei Wochen später enthüllt die Staatsanwaltschaft einen Polnischen Betrieb und gut ist. Alles gut....

    Es läuft was verdammt schief! Und ich fühle mich Machtlos! Ich will etwas unternehmen, nur kann ich nicht viel mehr machen als meinen Protest hier auszudrücken und hoffen das die Leser aufwachen!

  2. +1

    Autor: flasherle 28.06.13 - 11:35

    geht mir sehr ähnlich

  3. Re: Nur, was soll man dagegen unternehmen?

    Autor: Tamashii 28.06.13 - 11:36

    Mir geht's genauso, und noch vielen Weiteren hier - keine Sorge, Du bist nicht allein.

    Ich bin genauso sauer, weil ich das gleiche Gefühl der Machtlosigkeit spüre, wie Du.

    Ich glaube, wir sollten es machen wie es uns viele Araber im letzten Jahr vorgemacht haben: Verabreden wir uns doch einfach zu Demos über Facebook - vor amerikanischen Botschaften.
    Wir können auch ewige Harlem-Shake-Sessions dort machen - mir alles Recht. Aber wir müssen uns zeigen. Hier schreiben ist schön und gut - Adblocker usw. auch alles toll, aber wir müssen uns Gehör verschaffen!
    Am besten mit Hamburg, Berlin, Frankfurt und Köln anfangen und mal schauen, was geht...

    Ich habe sowas noch nie selber orgenisiert, aber da gibt es doch bestimmt ein paar Piraten oder Linke, die uns helfen wollen, oder?

    Grüße!

  4. Re: Nur, was soll man dagegen unternehmen?

    Autor: styler2go 28.06.13 - 11:44

    Auch von mir ein +1 :(

    Lasst uns Demonstrieren. vor einer Botschafft....

  5. Re: Nur, was soll man dagegen unternehmen?

    Autor: Tamashii 28.06.13 - 11:46

    Ok, Scheiße - wie organisiert man sowas?
    Planen wir es einfach auf Facebook? Öffentlicher Termin mit Einladung?
    Ich denke, wir müssten es auch ankündigen bzw. sogar genehigen lassen.

    Ist hier irgendwer, der Erfahrungen mit sowas hat?

  6. Re: Nur, was soll man dagegen unternehmen?

    Autor: JustANormalProgrammer 28.06.13 - 11:49

    Piraten wählen. Die beschäftigen sich wenigstens ernsthaft mit den Netzthemen.
    Haben dafür in anderen Bereichen keinen Durchblick aber es reicht ja wenn ein paar im Bundestag hocken und wenigstens die, diese Themen ansprechen.

  7. Re: Nur, was soll man dagegen unternehmen?

    Autor: Tamashii 28.06.13 - 11:54

    Ok, Wikipedia hilft schon mal - man brauch Demos nur anmelden - Genehmigung braucht man nicht:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Demonstration

    Ich habe leider die Befürchtung, dass sich auch hier im Forum nur alle Luft machen wollen, aber sowie man dann mal an einem Samstag oder Sonntag aus dem Haus soll, wird es ganz schnell stiller...

  8. Re: Nur, was soll man dagegen unternehmen?

    Autor: elbanano 28.06.13 - 11:56

    Schön zu hören das es Gleichgesinnte gibt.

    Nur gibt es ein Problem bei diesen Protesten. Wo ich vielleicht auch eines der besten Beispiele bin.
    Ich habe auch noch nie so etwas organisiert. Bei Facebook einen Aufruf zu starten wär ein versuch wert, allerdings hab ich bei facebook so round about 10 Freunde ( Ja, ich kenne sogar alle Persönlich ^^)
    Also bin ich nicht erste Wahl beim organisieren.
    Dann kommt noch was viel wichtigeres dazu. So gerne ich mich einbringen möchte in einen Widerstand würde ich es aus Beruflichen Gründen kaum schaffen einen ernsthaften Protest zu verfolgen. Wenn ich meinem Chef erzähle das ich Sonderurlaub brauche weil ich gegen die, sagen wir mal "Amerikanische Vorherrschaft" zu demonstrieren, kann ich gleich meinen Schreibtisch räumen.

    Ich denke das ich damit nicht alleine bin aber ich hatte auch noch mal einen anderen ganz witzigen Gedanken. Mag sehr nach Spinnerei klingen aber der Staat lebt von Steuern die von den Bürgen bezahlt werden. Was würde passieren wenn eine, sagen wir mal große Menge, "einfach" keine Steuern mehr zahlt? Es wird zwar sein wie in der 4. Klasse wo alle Leute vor der Lehrerin ihren Hintern entblößen wollen und am Ende tut`s einer der dafür bestraft wird!

  9. Re: Nur, was soll man dagegen unternehmen?

    Autor: nerdilein 28.06.13 - 12:10

    Nun, ich denke, viel wird man nicht machen können. Die werden uns weiterhin scannen was das Zeug hält. Aber die Menge der gescannten Daten kann man vielleicht einschränken.

    Allerdings bedeutet dies auch, selbst Opfer bringen zu müssen.
    Es wird wohl kaum einer auf Facebook und Cloud-/Onlinedieste (Steam) verzichten wollen.

    Wer dazu allerdings bereit ist, kann die Menge der Daten, die er "freiwillig" liefert, zu mindest auf ein Minimum beschränken.

    1. Wechsel von einem internationalen Free-Mailer zu einem deutschem (z.B. Eclipso).
    2. Anstatt Google als Suchmaschine "Startpage" oder "ixquick" benutzen.
    3. Möglichst NIE mit realem Namen und persönlichen Angaben ins Internet
    4. GNUPP o.ä. zur Verschlüsselung benutzen.
    5. Dateianhänge in verschlüsselten Containern verschicken.

    Das wären schon mal ein paar Vorschläge, welche Ideen hättet Ihr denn ?

    Das mit dem Demonstrieren funktioniert in Deutschland leider nicht, denn es würden zu wenige hingehen und wenn, würde es wahrscheinlich fast wie am Taksim-Platz enden.

  10. Re: Nur, was soll man dagegen unternehmen?

    Autor: TTX 28.06.13 - 12:14

    Mach ich eh, aber auch nur weil man den anderen Schrott noch weniger wählen kann und enthalten ist der größte Fehler...

  11. Re: Nur, was soll man dagegen unternehmen?

    Autor: Winpo8T 28.06.13 - 12:15

    nerdilein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nun, ich denke, viel wird man nicht machen können. Die werden uns weiterhin
    > scannen was das Zeug hält. Aber die Menge der gescannten Daten kann man
    > vielleicht einschränken.
    >
    > Allerdings bedeutet dies auch, selbst Opfer bringen zu müssen.
    > Es wird wohl kaum einer auf Facebook und Cloud-/Onlinedieste (Steam)
    > verzichten wollen.
    >
    > Wer dazu allerdings bereit ist, kann die Menge der Daten, die er
    > "freiwillig" liefert, zu mindest auf ein Minimum beschränken.
    >
    > 1. Wechsel von einem internationalen Free-Mailer zu einem deutschem (z.B.
    > Eclipso).
    > 2. Anstatt Google als Suchmaschine "Startpage" oder "ixquick" benutzen.
    > 3. Möglichst NIE mit realem Namen und persönlichen Angaben ins Internet
    > 4. GNUPP o.ä. zur Verschlüsselung benutzen.
    > 5. Dateianhänge in verschlüsselten Containern verschicken.
    >
    > Das wären schon mal ein paar Vorschläge, welche Ideen hättet Ihr denn ?
    >
    > Das mit dem Demonstrieren funktioniert in Deutschland leider nicht, denn es
    > würden zu wenige hingehen und wenn, würde es wahrscheinlich fast wie am
    > Taksim-Platz enden.


    Ausserdem eine VPN Software installieren und über Proxy Server gehen. Ixquick wurde ja schon gesagt, muss man dann eh benutzen, weil einem Google aussperrt zum "Schutz" ihrer User, wie sie behaupten......dass ich nicht lache !

  12. Re: Nur, was soll man dagegen unternehmen?

    Autor: Anonymer Nutzer 28.06.13 - 12:16

    Mein Vorschlag:

    1) Facebook nur für schulische Notwendigkeiten verwendet.

    2) Eigenen Mailserver aufsetzen.

    3) Google und andere Suchmaschinen nur mit
    Diensten wie Perfect Privacy verwenden.

    4) Stabiles Betriebssystem verwenden

  13. Re: Nur, was soll man dagegen unternehmen?

    Autor: styler2go 28.06.13 - 12:23

    Tamashii schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ok, Wikipedia hilft schon mal - man brauch Demos nur anmelden - Genehmigung
    > braucht man nicht:
    > de.wikipedia.org
    >
    > Ich habe leider die Befürchtung, dass sich auch hier im Forum nur alle Luft
    > machen wollen, aber sowie man dann mal an einem Samstag oder Sonntag aus
    > dem Haus soll, wird es ganz schnell stiller...

    Ich würde in Frankfurt an einer Demo sofort Teilnehmen.!

    //Edit: Aber es würden tatsächlich zu wenige kommen. Bei ACTA war aber die Hölle los.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.06.13 12:26 durch styler2go.

  14. Re: Nur, was soll man dagegen unternehmen?

    Autor: Maxiklin 28.06.13 - 12:28

    ALso mich interessiert das Thema zwar, allerdings rein informativ, weil ich im IT-bereich beschäftigt bin und das Thema interessant finde :-)

    Ansonsten juckt mich das ganze nicht die Bohne. Jeder, der sich mit der Thematik etwas beschäftigt hat weiß, daß sowas schon seit Jahrzehnten gang und gäbe ist, nur ab 9/11 in wesentlich stärkerem Maße.

    Gedanken würde ich mir nur dann machen, wenn ich US-Bürger wäre, denn bekanntlich gehen die Behörden dort nicht gerade zimperlich mit Menschen um, wenn die erstmal in die Fänge der Justiz geraten, egal ob unschuldig oder nicht und im Zweifelsfall landet man dann ohne Anklage in Guantamo.

    Überhaupt erinnert mich vieles in den USA an das Dritte Reich und das Stasiregime der DDR. Wer auffällt bzw. verdächtig ist, mit Terroristen Kontakt zu haben, der verschwindet oder landet zumindest längere Zeit in der Verhörmühle.

    Als Deutscher bin ich da mehr als entspannt, denn hier hat die USA erstmal garnix zu melden. Wenn der US-Geheimdienst was von mir will, muß er erstmal in die deutsche Behördenmühle und die werden auch nur dann tätig, wenn triftige Beweise vorliegen etc.

    Aber ich bin hauptsächlich deswegen sehr entspannt, weil die Wahrscheinlichkeit, einen 6er mit Zusatzzahl im Lotto zu gewinnen weit größer ist, als daß von paar Billionen Mials ausgerechnet meine im Visier der Staatsmacht landet, nur weil dort ein Wort enthalten war, was irgendein Tool rausgefischt hat.

    Die gesamte Diskussion ist mal wieder typisch deutsch, auch hier im Forum. Nichts gegen die Sorge Einzelner, aber welche Panik mal wieder geschoben wird ist hahnebüchen. Genauso wie bei EHEC, Schweinepest, Vogelgrippe, Gammelfleisch, BSE, [beliebiger anderer Lebensmittelskandal]usw.
    Und was ist geblieben ? Garnix, dabei gibt es HEUTE so viele BSE-Fälle wie noch niemals zuvor, Vogelgrippe existiert nach wie vor in bestimmten Gebieten (wie damals) etc., aber da nicht in der Presse, interessiert es niemanden.

    Das ganze erinnert mich immer an kleine Kinder, die denken, wenn sie die Hände vor die Augen halten, können sie von anderen nicht gesehen werden :P

  15. Re: Nur, was soll man dagegen unternehmen?

    Autor: Doedelf 28.06.13 - 12:29

    Bin auch zornig bis zum geht nicht mehr. Und Mutti hält mal wieder die Füße still, beschäftigt sich lieber mit den Irlands Bankstern (nach 5 Jahren!) und faselt was von Angriff auf die Demokratie und sozialer Marktwirtschaft (beides Begriffe die von Ihr ausgesprochen wie ein Hohn wirken).

    Dazu das ausgerechnet der hochheilige Bündnispartner uns "seine Freunde" unter Genereallterrorverdacht stellt und bespizelt bis zum geht nicht mehr scheint IM Erika vollkommen egal zu sein. Nein mehr noch, unser hochheiliger Verfassungsschützer, seine Emminenz Friedrich, erklärt dann in einem Zeitungsinterview noch das man "mit Amerika Bashing" aufhören sollte, so gehe man nicht mit Freunden und Bündnispartnern um. Genau Hr. "Verfassungsschützer" - als Freund spioniert man auch nicht heimlich die Post aus! jeder "Freund" der das bei mir machen würde, würde ich achtkantig aus meinem Haus werfen und fragen ob er noch alle an der Latte hat!

    Was bleibt ist schlicht wieder die einzige mögliche Erklärung für dieses arrogante Verhalten unserer "Regierung": Die wussten alle davon, die decken und patizipieren davon!

    Was soll man mit solchen Leuten anfangen - wie geht der Schwur "Schaden vom deutschen Voke...." - ja dann mal los. Wo sind die Gegenvorschläge seitens unserer Regierung, wo ist der Schutz? Was macht der BND und Verfassungsschutz eigentlich, der doch genau dafür da ist um uns alle vor den bösen Spionen da draußen zu schützen?

    Und wenn die nicht uns Bürger schützen (erwartet hier ja keiner mehr) dann doch aber die deutsche Wirtschaft, die hier auch bespizelt und ausgehorcht wird - klar Kampf gegen den Terror, da fällt das bischen Wirtschaftspionage gar nicht weiter auf.

    Können die das nicht, sollte man generell überlegen ob man die Brüder noch braucht - das Geld für den Verein können wir ja eher in die Abwicklung irischer Banken gebrauchen.

    Man nehme das Jahr 1980 und die Russen hätten den Westen entsprechend bespizelt - wir hätten Kubakriese reloaded!

    Unerträglich das ganze: Wo ist der Resetknopf der Matrix?

    PS: Wer es noch nicht kennt - Hilfe zur Selbsthilfe: http://prism-break.org/

  16. Re: Nur, was soll man dagegen unternehmen?

    Autor: elbanano 28.06.13 - 12:33

    Das es in dem Ausmaße ist hätte ich nicht gedacht!!!!

    die ganze "Verschleierung" der Daten wenn die Spione am Knotenpunkt sitzen?
    (ich meine das Unterseekabel)

    Und wenn ich Ehrlich bin, bin ich schon soweit das ich kaum noch raus kann oder will:
    Ich stehe auf Nexus Handy und Tablets. Programmiere mir eine wenig Heimautomatisierung. freu mir nen Ast ab wenn ich von der Uni oder ausm Büro meine Wohnungstemperatur und meinen 3D-Drucker überwachen kann.

    Das alles will ich ehrlich gesagt ja gar nicht mehr missen. Aber ich will ncith das sich irgendwelche Geheimdienstler auf meinen Daten einen runterholen!!

  17. Re: Nur, was soll man dagegen unternehmen?

    Autor: ichplatzegleich 28.06.13 - 12:46

    +1

    Aber in einer Sache stimme ich dir ganz und gar nicht durch, und zwar beim Thema Wahlen. Wenn ich die Wahl habe, zwischen einer Partei, du nur was für die Reichen tut und einer, die fast alles für die Reichen tut, dann wähle ich die Zweite. Ich entscheide mich für das geringere Übel...

    Es gibt soviele in meiner Bekanntschaft die Sagen "Die Merkel hat nur Mist gemacht, aber die anderen machens ja auch nicht besser, also wähle ich sie wieder!" - was ein Stuss, dann doch mal die anderen wählen und schauen was sie können.

  18. Re: Nur, was soll man dagegen unternehmen?

    Autor: matok 28.06.13 - 13:33

    Und wieder wollen Menschen eine große Gruppe bilden und demonstrieren. Anstatt im einzelnen umzusetzen, was man selbst umsetzen kann. Wenn ich die Umwelt weniger belasten will, aber auf ein Auto angewiesen bin, fahre ich eben ein möglichst kleines Auto und stelle mich nicht mit anderen auf einen Platz und fordere stärkere CO2 Grenzwerte. Das kann ich vielleicht zusätzlich tun, der erste Schritt sollte aber in jedem Fall auf die Eigenverantwortung zielen.

    Und gerade in der digitalen Welt hat man dank Verschlüsselung, betreiben eigener Dienste etc. doch einige Möglichkeiten. Wenn einem das alles zu unkomfortabel, zu eingeschränkt usw. ist, tja, dann muss man sein Schicksal eben weiter in die Hände anderer legen.
    Wobei gerade bei digitalen Sachen sowieso niemand Sicherheit garantieren kann. Zu einfach ist der Zugriff, zu schwer die Kontrollmöglichkeiten. In meinen Augen gibt es deshalb hier gar keinen anderen Ausweg, als A) Datensparsamkeit zu leben und B) Daten möglichst geschützt auszutauschen. Es ist für mich ein Irrglaube, zu denken, große, zentrale, proprietäre Dienste könnten jemals transparent sein.

  19. Re: Nur, was soll man dagegen unternehmen?

    Autor: elbanano 28.06.13 - 14:12

    matok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wieder wollen Menschen eine große Gruppe bilden und demonstrieren.
    > Anstatt im einzelnen umzusetzen, was man selbst umsetzen kann. Wenn ich die
    > Umwelt weniger belasten will, aber auf ein Auto angewiesen bin, fahre ich
    > eben ein möglichst kleines Auto und stelle mich nicht mit anderen auf einen
    > Platz und fordere stärkere CO2 Grenzwerte. Das kann ich vielleicht
    > zusätzlich tun, der erste Schritt sollte aber in jedem Fall auf die
    > Eigenverantwortung zielen.
    >
    > Und gerade in der digitalen Welt hat man dank Verschlüsselung, betreiben
    > eigener Dienste etc. doch einige Möglichkeiten. Wenn einem das alles zu
    > unkomfortabel, zu eingeschränkt usw. ist, tja, dann muss man sein Schicksal
    > eben weiter in die Hände anderer legen.
    > Wobei gerade bei digitalen Sachen sowieso niemand Sicherheit garantieren
    > kann. Zu einfach ist der Zugriff, zu schwer die Kontrollmöglichkeiten. In
    > meinen Augen gibt es deshalb hier gar keinen anderen Ausweg, als A)
    > Datensparsamkeit zu leben und B) Daten möglichst geschützt auszutauschen.
    > Es ist für mich ein Irrglaube, zu denken, große, zentrale, proprietäre
    > Dienste könnten jemals transparent sein.

    Aber das kanns ja nicht sein. Ich kann doch nicht meine Briefe in einer Geheimsprache schreiben weil ich fürchten muss, dass jemand meine Briefe liest die für ihn nicht gedacht sind.
    Ich finde es geht hier um den Grundsatz. Wenn man als Einzelperson die Umwelt schützt, indem man kleine Autos fährt finde ich das sehr löblich. Nur... und da fängt es ja an, was bringt es wenn in China, USA und Gott weiß sonst wo alles mögliche in die Luft geblasen wird.
    Ich möchte nicht in einer Welt leben in der ich aus angst alles verschlüsseln muss, nur weil es Leute gibt die sich das Recht rausnehmen sich alles zu nehmen was Ihnen nicht gehört!!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.06.13 14:13 durch elbanano.

  20. Re: Nur, was soll man dagegen unternehmen?

    Autor: Tamashii 28.06.13 - 14:16

    > Nur... und da fängt es ja an, was bringt es wenn in China, USA und Gott
    > weiß sonst wo alles mögliche in die Luft geblasen wird.
    > Ich möchte nicht in einer Welt leben in der ich aus angst alles
    > verschlüsseln muss, nur weil es Leute gibt die sich das Recht rausnehmen
    > sich alles zu nehmen was Ihnen nicht gehört!!

    Richtig, so sehe ich das auch. Immer nur wegducken - das finde ich äußerst unbefriedigend. Abgesehen davon bringt es schon was, wenn viele, die sich auch nur für ein kleines Licht halten, sehen, dass es doch noch viele gibt, die sich dagegen auflehnen.
    In der Türkei, Ägypten oder in Syrien hätten die Leute es auch lassen können - haben sie aber nicht.
    Und ich finde das richtig so - ganz egal, ob sie jeweils viel erreichen konnten.

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