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97,8 Prozent Wirkungsgrad

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  1. Re: ..13 cm

    Autor: Bumselch 03.07.13 - 11:17

    So wo ich die Induktion verstehe, nutzt man eine Änderung der Magnetischen-Flussdichte um einen Strom zu induzieren. Das bedeutet du änderst die das Magnetfeld in einer bestimmten frequenz. Das bedeutet nicht, dass du die Spule mit Microwellen beschießt. Denn Microwellen sind ja eine Form von Licht (elektromegnetische Welle). Du solltest beachten Elektromagneitsche Welle =/ Magnetischer Fluss (und daraus resultierende magnetische Krafteinwirkung bzw. hier Elektormagnetische Induktion)

  2. Re: ..13 cm

    Autor: M.P. 03.07.13 - 11:24

    Wenn das Maxwell gewusst hätte...

    http://de.wikipedia.org/wiki/Maxwellsche_Gleichungen#Elektrisches_Feld



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.07.13 11:29 durch M.P..

  3. Re: ..13 cm

    Autor: Bumselch 03.07.13 - 11:36

    Ich weiß leider nicht worauf du dich genau beziehst. Ich dachte man nutzt ein B-Feld um anschließend ein E-Feld zu erzeugen. Stickwort Faradaysche-Induktion. Bin aber erst im 2. Semester, von daher lass ich mich gerne belehren :)

  4. Re: ..13 cm

    Autor: /mecki78 03.07.13 - 11:49

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja sicher. Man koennte auch einen Stecker unterm Auto an einem Stueck Kabel
    > haben der (zB magnetisch angezogen) direkt auf eine Steckdose klickt.

    Geht nicht, da hat Apple ein Patent drauf :-P

    > Aber das kostet warscheinlich keine 3000 Euro plus Einbau, sondern nur 300,
    > waere auch viel zu einfach.

    Eben! Wer bitte will eine Lösung für 300 Euro wenn er eine für 3000 haben kann? Naja, außer dem Kunden, der es bezahlen muss, aber von Seiten der Hersteller ist mehr Geld einfach ... umm ... MEHR.

    /Mecki

  5. Re: 97,8 Prozent Wirkungsgrad

    Autor: Eheran 03.07.13 - 12:08

    Wo steht in den Links denn irgendetwas zu den Amerikanischen Arbeitern?
    Oder überhaupt zu irgendeiner Berufsgruppe?
    Oder ganz allgemein woher da Krebs kommen soll?

    Ich sehe da weder das eine, noch das andere.

  6. Re: 97,8 Prozent Wirkungsgrad

    Autor: h1j4ck3r 03.07.13 - 12:59

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo steht in den Links denn irgendetwas zu den Amerikanischen Arbeitern?
    > Oder überhaupt zu irgendeiner Berufsgruppe?
    > Oder ganz allgemein woher da Krebs kommen soll?

    Dazu hab ich mich doch gar nicht geäußert, es ging mir um die Dramatisierung von "Elektrosmog" und im Gegenzug wurde nicht erwähnt, dass Nicht-E-Autos auch Smog produzieren der giftige Schadstoffe enthält und meistens sind diese giftigen Stoffe nicht so gut für den menschlichen Organismus...

    Und die Raffinerien die auch Schadstoffe ausstoßen und in denen mit schädlichen Stoffen gearbeitet wird, habe ich im Gegenzug zu den Hochspannungsanlangen und zu deiner Erwähnung von dem "allgegenwärtigen Elektrosmog" als Beispiel gebracht, da genauso auch der andere Smog allgegenwärtig ist und Giftstoffe enthält, statt Moleküle "umzuwandeln" was aber beim normalen Elektrosmog gar nicht passiert.
    Das klang mir sehr nach Öl-/Treibstofflobby die die "German Angst" schüren wollen sodass die Leute wieder Kopfschmerzen bekommen, bevor die Anlagen überhaupt an sind und jaa weiter Autos die mit Benzin betankt werden kaufen.
    Die Raffinerien sind teilweise in der Nähe bzw. direkt in den Städten, so nahe, dass man schwefeligen Geruch wahrnehmen kann, aber das ist sicherlich nicht so schädlich wie mein Smartphone, oder der Laptop vor mir...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.07.13 13:08 durch h1j4ck3r.

  7. Re: 97,8 Prozent Wirkungsgrad

    Autor: kaymvoit 03.07.13 - 13:17

    Ich habe 400V Drehstrom angenommen. Mit dem Zehntel meinte ich übrigens ein Zehntel des Induktionsverlustes. Ich sehe, dass das SEHR missverständlich ausgedrückt war.

  8. Re: 97,8 Prozent Wirkungsgrad

    Autor: kaymvoit 03.07.13 - 13:19

    Ich glaube, Du hast Dem Falschen geantwortet.

  9. Re: 97,8 Prozent Wirkungsgrad

    Autor: caso 03.07.13 - 13:22

    CarlosGomesMartinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch bei der Erstellung von Benzin geht sehr viel vom Rohstoff verloren.
    > Auch bei der Förderung: Man sieht immer Flammen bei den Ölferdern...
    >
    > Das sind sehr viel Liter...


    Die Flammen kommen von den relativ kleinen Gasmengen die beim Erdöl dabei sind.

  10. Re: 97,8 Prozent Wirkungsgrad

    Autor: h1j4ck3r 03.07.13 - 13:27

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... und Strom kommt aus der Steckdose
    >
    > Braunkohlentagebaue, Gas-Fracking etc...

    Nein natürlich nicht, aber schonmal was von regenerativen Energiequellen gehört?
    Sind grade immer mehr im Kommen... immer mehr werden natürliche Quellen genutzt und die Photovoltaik macht auch immer mehr Fortschritte.
    Auch ganz interessantes Forschungsgebiet Energy Harvesting.
    Wenn es Autos gibt, die mit Elektromotoren fahren können und nicht mit Verbrennungsmotoren und die so weit wären, dass die Sache hautpmarkttauglich ist, sodass immer mehr Leute solche Autos kaufen, dann wäre das eine Ende schonmal geschlossen.
    wo der strom herkommt ist dann ja adaptiv, das auto kommt an die dose dann muss man sich "nur noch" darum kümmern wo der Strom herkommt statt auch noch die alten Autos als Vorzeigegrund zu nehmen weshalb man nicht auf fossile Brennstoffe verzichten kann(ich weiß dass es noch lange nicht soweit ist).
    Wenn dann Aral auf Naturstrom setzt, dann lädt man eben da.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.07.13 13:28 durch h1j4ck3r.

  11. Re: 97,8 Prozent Wirkungsgrad

    Autor: Bouncy 03.07.13 - 13:38

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Überträgt man 22 kW mit diesem System, werden fast 500 Watt an die Umgegend
    > abgegeben.
    In welcher Form sollte die Umgebung diese 500W aufnehmen? Da würde ja die Luft kochen... Ich schätze mal eher das geht in den Wandlern "verloren", wo man sie eventuell sogar als Heizung nutzen könnte

  12. Re: ..13 cm

    Autor: M.P. 03.07.13 - 13:57

    Es gibt kein magnetisches Wechselfeld alleine!

  13. Re: 97,8 Prozent Wirkungsgrad

    Autor: topas08 03.07.13 - 14:16

    Ja, habe mal von regenariver Energie gehört. Bin nur gespannt, wo die 415 TWh, die der Personen-Straßenverkehr im Jahr 2010 (statistik Bundesumweltamt: 46 Milliarden Liter, bei 9kwh/l laut Wikipedia) umsetzte, herkommen sollen. Aktuell ist das relativ genau die Menge, die in Deutschland an regenerativer Energie insgesamt erbracht wird. Wenn die bisherigen Abnehmer des Ökostroms diesen weiter haben wollen (Bahn, Privatkunden....) heißt es einfach, dass wir doppelt so viele Solarparks und -dächer brauchen, doppelt so viele Windräder, doppelt so viel Biogas, Gülle, Holz und Müll verbrennen müssen, um allein den Straßen-Personenverkehr betreiben zu können. Dazu kommt der Güterverkehr, die Bahn. Wenn dann auch noch ein paar Verbraucher zu Ökostrom wechseln sind wir dann nicht bei der Verdopplung, sondern Verdreifachung. Und wenn man erwägt, dass Biogas und Deponiegas, Holz und Biomasse endlich sind (können nicht einfach hochskaliert werden, eine Kuh sch##ßt nicht einfach so die dreifache Menge Biomasse) kommen wir für die klassischen regenrativen Energien (Wind, Wasser, Sonne) schon fast zu einer Vervierfachung der erforderlichen Kapazitäten. Diese dann noch bedarfsgemäß bereit zu halten (Freitagnachmittags sorgen Pendler für eine etwas erhöhte Nachfrage, die gaze Fahrerei um die Weihnachtstage....) dürfte ein zusätzlicher Nervenkitzel sein.
    Ich glaube, bei den Energiemengen hilft auch ein Energy Harvesting nicht weiter (wenn man den kompletten Energieverbrauch der Herstellung gegenrechnet).

  14. Re: 97,8 Prozent Wirkungsgrad

    Autor: Workoft 03.07.13 - 14:20

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In welcher Form sollte die Umgebung diese 500W aufnehmen? Da würde ja die
    > Luft kochen... Ich schätze mal eher das geht in den Wandlern "verloren", wo
    > man sie eventuell sogar als Heizung nutzen könnte

    So ein induktiver Übertrager wird eine Streuinduktivität haben, die bei 13cm Abstand nicht gering ausfällt. Die Energie wird also vorerst in der Form elektrischer Felder frei, die sich in der Umgebung ausbreiten und werden dann auf diversen Wegen in Wärme umgewandelt. Stell dich mal mit einem Herzschrittmacher neben so ein Teil, mal schauen wie lange du durchhälst ;-)

  15. Re: 97,8 Prozent Wirkungsgrad

    Autor: Lupus_50 03.07.13 - 15:33

    Nehmen wir mal die Zahlen von topas08
    415 TWh (Statistik Bundesumweltamt: 46 Milliarden Liter, bei 9kwh/l laut Wikipedia)
    Verbrauch Stinker ~ 100 kw/h auf 100 km und das ist noch wenig.
    Verbrauch Stromer ~ 20 kw/h auf 100 km und das ist schon eher viel.

    Macht 415 Twh /5 ist 83 Twh

    Stromproduktion 2010 628,6 Twh macht ~ 12% der Stromproduktion für den kompletten Individualverkehr.
    Bei 1Mil. PKW elektrisch bei einem Bestand von 50Mil. PKW macht das dann nur noch 0,24 % der Stromproduktion aus.

  16. Re: 97,8 Prozent Wirkungsgrad

    Autor: VeldSpar 03.07.13 - 16:15

    topas08 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, habe mal von regenariver Energie gehört. Bin nur gespannt, wo die 415
    > TWh, die der Personen-Straßenverkehr im Jahr 2010 (statistik
    > Bundesumweltamt: 46 Milliarden Liter, bei 9kwh/l laut Wikipedia) umsetzte,
    > herkommen sollen. Aktuell ist das relativ genau die Menge, die in
    > Deutschland an regenerativer Energie insgesamt erbracht wird. Wenn die
    > bisherigen Abnehmer des Ökostroms diesen weiter haben wollen (Bahn,
    > Privatkunden....) heißt es einfach, dass wir doppelt so viele Solarparks
    > und -dächer brauchen, doppelt so viele Windräder, doppelt so viel Biogas,
    > Gülle, Holz und Müll verbrennen müssen, um allein den
    > Straßen-Personenverkehr betreiben zu können. Dazu kommt der Güterverkehr,
    > die Bahn. Wenn dann auch noch ein paar Verbraucher zu Ökostrom wechseln
    > sind wir dann nicht bei der Verdopplung, sondern Verdreifachung. Und wenn
    > man erwägt, dass Biogas und Deponiegas, Holz und Biomasse endlich sind
    > (können nicht einfach hochskaliert werden, eine Kuh sch##ßt nicht einfach
    > so die dreifache Menge Biomasse) kommen wir für die klassischen
    > regenrativen Energien (Wind, Wasser, Sonne) schon fast zu einer
    > Vervierfachung der erforderlichen Kapazitäten. Diese dann noch bedarfsgemäß
    > bereit zu halten (Freitagnachmittags sorgen Pendler für eine etwas erhöhte
    > Nachfrage, die gaze Fahrerei um die Weihnachtstage....) dürfte ein
    > zusätzlicher Nervenkitzel sein.
    > Ich glaube, bei den Energiemengen hilft auch ein Energy Harvesting nicht
    > weiter (wenn man den kompletten Energieverbrauch der Herstellung
    > gegenrechnet).


    hahaha selten so gelacht. die bahn und ökostrom? Ruf mal bei biblis an und frag die nach der frequenz des wechselstroms der aus block 2 kommt - oder lass es dir gleich sagen: 16 1/3 Hz . das ist bahnstrom, und niemand anders ausser der bahn kann strom mit dieser frequenz in deutschland benutzen.
    Mal abgesehen davon, wenn dann würden e-autos nur mit wirklich günstigem atomstrom aus modernen kraftwerken sinn machen. dinge die es in deutschland also nie geben wird. Alternativ wäre auch gas-fracking interessant(wenn auch nicht wirklich umweltfreundlicher, aber gas hat man ja mittlerweile recht viel an vorkommen)

    was die vorwürfe anderer hier angeht, leute aus der öl-lobby wären hier am furcht verbreiten, mal ganz ehrlich... autos verbrauchen weltweit nur einen sehr kleinen teil des rohöls. faktisch endet der grossteil des geförderten Öls in der Plastikindustrie sowie in weiteren teilen. Fakt ist: Der durchschnittliche deutsche verbraucht mehr heizöl als benzin, obwohl heizöl und (nu ja) diesel bis auf die regierungsmafiazusätze so ziemlich das gleiche sind.

    Der Ölindustrie kanns also ziemlich egal sein, ob jetzt pkws mit ihrem benzin fahren, oder sie das zeug in grosse kraftwerke liefern. Nein, eigentlich ist es ihnen nicht egal, die würden sich sogar freuen. denn ganz ehrlich: Kraftwerksdiesel wird anders besteuert, dort hat man als produzent eine höhere marge, und noch dazu fallen die ganzen kosten für logistik und distribution des produktes weg.

  17. Re: 97,8 Prozent Wirkungsgrad

    Autor: M.P. 03.07.13 - 16:33

    VeldSpar schrieb:
    ....

    > hahaha selten so gelacht. die bahn und ökostrom? Ruf mal bei biblis an und
    > frag die nach der frequenz des wechselstroms der aus block 2 kommt - oder
    > lass es dir gleich sagen: 16 1/3 Hz . das ist bahnstrom,

    16.7 Hz ist Bahnstrom (bis 1995 16 2/3 Hz) - wenn man mit 16 1/3 Hz in das Bahnnetz einspeisen würde, gäbe es noch mehr Verspätungen als eh schon ;-)

    P. S. alle Reaktoren in Biblis sind inzwischen stillgelegt...

  18. Re: 97,8 Prozent Wirkungsgrad

    Autor: Bujin 03.07.13 - 16:56

    Auf jedem Quadratmeter auf dem keine Photovoltaikanlage steht geht dir auch Energie durch die Lappen. Es spielt doch absolut keine Rolle solange die Energie auf "saubere" Art und Weise gewonnen wurde. In dem Fall ist es halt Abwärme und nichts anderes passiert auch mit der Sonnenstahlung wenn sie den Boden trifft, es wird warm.

  19. Viele Fragen, hier ein paar Antworten...

    Autor: zuHt46 03.07.13 - 18:51

    Hallo zusammen,

    Ich war bei der Entwicklung dabei und kann daher ein paar Fragen beantworten. Einiges wurde hier schon richtig beschrieben. Zur Übersicht fasse ich es nochmal zusammen:

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man sich dann noch klar macht, daß die "verlorenen" 2,2 Prozent weiter
    > zum allgegenwärtigen Elektrosmog beitragen, gefällt mir das Konzept noch
    > weniger.,..
    >
    > Überträgt man 22 kW mit diesem System, werden fast 500 Watt an die Umgegend
    > abgegeben.


    Auch die Ladung des Elektroautos über ein Kabel ist verlustbehaftet. Das Gesamtsystem wird bei dem hier vorgestellten Prototypen nur geringfügig niedriger sein, als es beim Kabelgebundenen Laden der Fall ist.
    Der größte Teil der Verluste entsteht dabei in der Leistungselektronik. Dort wird er in Wärme umgesetzt, und nicht etwa in elektrische/magnetische/elektromagnetische Felder/Strahlen.

    Halley schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >dazu kommt der optimal minimale abstand von 13 cm. sowas haben doch nur >tiefergelegte autos. der wirkungsgrad dürfte mit jedem cm drastisch abnehmen.
    >
    > um annäherend hundert prozent zu erreichen müssten sich die systeme näher >kommen. aber ich denke, das ein kabel schnell angeschlossen wäre; zumindest dort >wo es keine probleme macht.

    Der Abstand von 13 cm ist realistich und wird von den meisten Herstellern so gewählt. Die Spule der Bodenstation kann zB in Form einer Matte auf den Boden gelegt werden. So wäre der Abstand zB wieder geringer.
    Das System ist auf einen Nennabstand ausgelegt, daher ist hier auch der Wirkungsgrad am höchsten. Die Verluste werden bei größerem Abstand steigen, allerdings nicht krass.

    Probleme mit dem Kabel:
    - schwer
    - dreckig
    - immer mitzuführen
    - nicht vandalismus-/diebstahlsicher
    - stolpergefahr
    - aufwendiges auspacken, einstecken, Ausstecken, verstauen

    lerak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Halley schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > dazu kommt der optimal minimale abstand von 13 cm. sowas haben doch nur
    > > tiefergelegte autos. der wirkungsgrad dürfte mit jedem cm drastisch
    > > abnehmen.
    >
    > Man könnte doch einfach einen Bolzen nehmen der mit der Battarie verbunden
    > ist und der ausfährt sobald man sein Auto parkt.
    > Der könnte dann auch einen gerinigeren Abstand als 13 cm haben.

    Mechanische Systeme verschleißen und müssen gewartet werden, was viel geld Kostet. Außerdem sind sie nicht so vandalismussicher.

    thepiman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit welchen Frequenzen wird da eigentlich bei der Übertragung gearbeitet?
    > Kann da jemand was zu sagen? Ich glaube nicht, dass es gut ist, das Auto
    > von unten mit Mikrowellen zu bombardieren.

    Die Resonanzfrequenz, mit der das System Energie überträgt, beträgt 100 kHz. Dabei handelt es sich um ein magnetisches Feld, also nicht um eine Strahlung. Microwellen sind elektromagetische Wellen im GHz-Bereich (d.h. etwa 10.000 mal höherfrequent).

    Hadam123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mir stellt sich die Frage, wie das in der Garage mit edn magnetisierbaren
    > Stahlbetonmatten im Boden noch funktioniert.Nachher erhitzt sich der Stahl
    > und der Beton platzt auf.

    Das Magnetfeld ist gerichtet bzw. zu einer Seite geschirmt. Die Rückseite der Spule besteht aus einer Aluminiumplatte. Wenn sich das Feld in Richtung Boden ausbreiten würde, würde es von dieser absorbiert und in Wärme umgewandelt werden. Dies ist aber nicht der Fall, da das Feld wie gesagt zu dieser Seite hin geschirmt wird. Wäre das nicht der Fall, könnte man einen so hohen Wirkungsgrad garnicht erreichen.

    Workoft schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bouncy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In welcher Form sollte die Umgebung diese 500W aufnehmen? Da würde ja
    > die
    > > Luft kochen... Ich schätze mal eher das geht in den Wandlern "verloren",
    > wo
    > > man sie eventuell sogar als Heizung nutzen könnte
    >
    > So ein induktiver Übertrager wird eine Streuinduktivität haben, die bei
    > 13cm Abstand nicht gering ausfällt. Die Energie wird also vorerst in der
    > Form elektrischer Felder frei, die sich in der Umgebung ausbreiten und
    > werden dann auf diversen Wegen in Wärme umgewandelt. Stell dich mal mit
    > einem Herzschrittmacher neben so ein Teil, mal schauen wie lange du
    > durchhälst ;-)

    Das Streufeld wird über Kondensatoren kompensiert. Das Feld der Spulen ist stark gerichtet, breitet sich also nicht wild in der Umgebung aus. Die größten Verluste entstehen wie schon erwänht in der Leistungselektronik.
    Für den Betrieb dieses Systems müssen strenge EMV-Richtlinien eingehalten werden, in denen genau geregelt ist, wie stark das Feld außerhalb der Spulen sein darf. Ein Microwellenofen strahlt auch nicht mehr Energie in die Umwelt ab, als ein Röhrenmonitor, obwohl im inneren des Ofens sehr starke Microwellen-Strahlung herrscht.

    topas08 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, habe mal von regenariver Energie gehört. Bin nur gespannt, wo die 415
    > TWh, die der Personen-Straßenverkehr im Jahr 2010 (statistik
    > Bundesumweltamt: 46 Milliarden Liter, bei 9kwh/l laut Wikipedia) umsetzte,
    > herkommen sollen. Aktuell ist das relativ genau die Menge, die in
    > Deutschland an regenerativer Energie insgesamt erbracht wird.

    Es werden nicht von heute auf morgen alle Autos einen elektrischen Antrieb haben. Da bleibt also noch genügend Zeit, die Netzkapazitäten anzupassen. Ein Problem, was aber in Zukunft gelößt werden muss, ist die Speicherung eletrischer Energie im Netz. Hier könnten die Akkus der Elektroautos eine entscheidende Rolle spielen. Deswegen wurde das hier vorgestellte System auch bidirektional aufgebaut, so kann es vom Akku zurück in das Netz speisen, wenn gerade kein Wind weht und die Sonne nicht scheint.

    Mit freundlichen Grüßen
    zuHt46



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.07.13 18:52 durch zuHt46.

  20. Re: Viele Fragen, hier ein paar Antworten...

    Autor: ChMu 03.07.13 - 20:30

    zuHt46 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Probleme mit dem Kabel:
    > - schwer

    Hm, also was mein 25m Kabel unter der Haube wiegt weiss ich nicht, ist ja fest eingebaut.

    > - dreckig

    Nein, es rollt sich selbststaendig ein (Prinzip Staubsauger) und ist eigendlich immer sauber.

    > - immer mitzuführen

    Jup, ist ja Teil des Autos. Also kein Umstand.

    > - nicht vandalismus-/diebstahlsicher

    Sicher, wenn man die Motorhaube aufbricht, koennte man es stehlen. So wie das ganze Auto.

    > - stolpergefahr

    Also idR, wenn man wirklich unterwegs laden muss, was ja eigendlich sehr selten ist, so passiert das, bei mir jedenfalls, an dafuer vorgesehenen Charge Points. Gibts hier in jedem Parkhaus und bestehen aus einer Steckdose in der Wand. Kabellaenge dafuer ist etwa 50cm aus der Haube an die Wand. Wer sich da dann durchquetschen will, kann stolpern, ja, aber ich glaube, das kann man in kauf nehmen. Man kann sich auch das Schienbein an einer rausstehenden Anhaenger Kuplung einschlagen. Kommt mit Sicherheit haeufiger in einem Parkhaus vor als Stolperfallen zwischen Stosstange und Wand.

    > - aufwendiges auspacken, einstecken, Ausstecken, verstauen

    Also Haube auf, Stecker rausziehen, einstecken, Haube zu. DEN Aufwand von 10sec nehme ich in Kauf wenn ich dafuer 3000 Euro sparen kann, ein guter Stundenlohn. Dazu kommt, das mein Kabel in jede Steckdose passt, fuer ein 3000 Euro proprietaeren System muesste ich wohl noch lange fuer ein geeignetes Gegenstueck suchen.

    Wie kommt es bloss, das sich die Leute, welche sich mit diesen Dingen beschaeften, mit den besten Intentionen, da bin ich sicher, sich nie mit der Praxis beschaeftigen? Warum fragt man nicht die e-Wagen Fahrer was wichtig ist? Eine Ladevorrichtung, welche das hoffnungslos ueberteuerte Fahrzeug noch teurer macht, ohne wirklichen Bedarf, gehoert sicher nicht zu den Prioritaeten.

    Ansonsten, sehr guter Post.

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