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Wo liegt der Sinn der Simulation von Gewalt in Spielen?

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  1. Wo liegt der Sinn der Simulation von Gewalt in Spielen?

    Autor: Martin-2987 02.12.05 - 05:12

    > "Computerspiele sind Jugendkultur und gehören für Kinder und
    > Jugendliche zum Alltag", so Laschet in Essen bei der Verleihung des
    > "German Game Developer Award", eines Preises für deutsche
    > Computerspiel-Entwickler.

    > Man müsse auch sehen, dass Computerspiele Bildungs- und
    > Entwicklungsprozesse positiv beeinflussen könnten. So weisen
    > wissenschaftliche Untersuchungen immer wieder darauf hin, dass mit
    > Computerspielen Fähigkeiten trainiert werden, die im Berufsleben
    > nützlich seien. Dazu zählen Teamfähigkeit, Stressresistenz,
    > Führungsstärke, strategisches Denken und Konzentrationsfähigkeit.

    Sehe ich beides auch so. Ich erkenne aber nicht, welcher dieser Vorteile erfordert, dass in Spielen gewalttätige Szenen simuliert werden. Damit meine ich jetzt nicht Zweikämpfe in Sportspielen oder sowas, sondern Dinge, für die man bestraft werden würde, wenn man sie nicht nur, wie im Spiel, simulieren, sondern tatsächlich ausüben würde. Ich bin nicht der Meinung, dass derartige Szenen erforderlich sind, damit ein Spiel Spaß macht.
    Könnte mir jemand erklären, wo der Sinn derartiger Szenen liegt, mal ganz unabhängig von der Frage, wie die Wirkung des Konsums derartiger Szenen auf die Persönlichkeit eines Spielers ist, was man ja offenbar noch nicht zweifelsfrei herausfinden konnte?

  2. Re: Wo liegt der Sinn der Simulation von Gewalt in Spielen?

    Autor: ichduersieeswirihrsie 02.12.05 - 08:07

    > Sehe ich beides auch so. Ich erkenne aber nicht,
    > welcher dieser Vorteile erfordert, dass in Spielen
    > gewalttätige Szenen simuliert werden. Damit meine
    > ich jetzt nicht Zweikämpfe in Sportspielen oder
    > sowas, sondern Dinge, für die man bestraft werden
    > würde, wenn man sie nicht nur, wie im Spiel,
    > simulieren, sondern tatsächlich ausüben würde. Ich
    > bin nicht der Meinung, dass derartige Szenen
    > erforderlich sind, damit ein Spiel Spaß macht.
    > Könnte mir jemand erklären, wo der Sinn derartiger
    > Szenen liegt, mal ganz unabhängig von der Frage,
    > wie die Wirkung des Konsums derartiger Szenen auf
    > die Persönlichkeit eines Spielers ist, was man ja
    > offenbar noch nicht zweifelsfrei herausfinden
    > konnte?

    bei egoshootern beispielsweise, geht es hauptsächlich um das taktische und strategische vorgehen. weniger als 1% der leute spielen derartige spiele um leute zu töten. diese immer wieder auftauchenden diskussionen sind unsinn. wenn sich leute gewalttätige filme anschauen, die meist noch schlimmer sind als diese spiele, regt sich auch niemand auf.
    warum keine wasserpistolen statt echter gewehre in computerspielen? würden sie sich ein film anschauen, in dem nur mit wasserpistolen geschossen wird? diese spiele sollen meist realitätsnah (beispiel: Call of Duty) sein oder so unrealistisch, das eh keiner in der realität sowas nachmachen würde/könnte /beispiel: unreal tournament).

  3. Re: Wo liegt der Sinn der Simulation von Gewalt in Spielen?

    Autor: Andreas Meisenhofer 02.12.05 - 08:16

    ichduersieeswirihrsie schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > sein oder so unrealistisch, das eh keiner in der
    > realität sowas nachmachen würde/könnte /beispiel:
    > unreal tournament).

    Daher wohl auch der Name *g

  4. wo liegt der sinn im räuber und gendarmen spielen?

    Autor: xXXx 02.12.05 - 08:31

    Martin-2987 schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Sehe ich beides auch so. Ich erkenne aber nicht,
    > welcher dieser Vorteile erfordert, dass in Spielen
    > gewalttätige Szenen simuliert werden.

    wayne? hauptsache es macht spass.

    > Damit meine
    > ich jetzt nicht Zweikämpfe in Sportspielen oder
    > sowas, sondern Dinge, für die man bestraft werden
    > würde, wenn man sie nicht nur, wie im Spiel,
    > simulieren, sondern tatsächlich ausüben würde. Ich
    > bin nicht der Meinung, dass derartige Szenen
    > erforderlich sind, damit ein Spiel Spaß macht.

    dir bringt das vielleicht keinen spassgewinn. jeder menge anderen leuten schon.

    > Könnte mir jemand erklären, wo der Sinn derartiger
    > Szenen liegt, mal ganz unabhängig von der Frage,
    > wie die Wirkung des Konsums derartiger Szenen auf
    > die Persönlichkeit eines Spielers ist, was man ja
    > offenbar noch nicht zweifelsfrei herausfinden
    > konnte?

    könntest du mir den snn des lebens erklären? 42?

  5. Re: wo liegt der sinn im räuber und gendarmen spielen?

    Autor: Utopia 02.12.05 - 10:13

    Dann sollen Sie bitte auch Schach verbieten, das ist so monarchistich angehaucht und auch so brutal.
    Wer sollte denn entscheiden welche Spiele sinnlos(gewaltätig) sind?
    Vielleicht gibt es dann endlich wieder eine staatliche Zensur? Juhu, hatten wir zwar schonmal vor gut 60 Jahren, aber warum soll man denn auch aus Fehlern lernen.
    Abgesehen mal von diesem eher ironischen Standpunkt, gibt es noch weitere Argumente die gegen ein Verbot sprechen.---> Die Spiele-Industrie ist mitlerweile einfach zu groß und bedeutend um Sie einfach zu entfernen. Das sollte eigentlich auch unseren Politikern klar sein.

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