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Wäre doch mal ein sinnvolles Raspberry Pi & Arduino Projekt

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  1. Wäre doch mal ein sinnvolles Raspberry Pi & Arduino Projekt

    Autor: MarioWario 18.07.13 - 21:54

    … und Entwicklungshilfe für unsere drohnengeplagten Mitmenschen in Paktistan. Einfach ein paar Präzisionsgewehre mit Arduino-gesteuerten Schrittmotoren über einen Raspberry Pi verklöppeln - dazu noch eine Autofokus-Funtkion einer Superzoom-Kamera mit GPS (und statt einer Gesichtserkennung eine kleine Datenbank zur Drohnenidentifikation (Fuzzy Bewegungsmuster - falls da was zu schnell fliegt)) - Just-A-Thought …

  2. Re: Wäre doch mal ein sinnvolles Raspberry Pi & Arduino Projekt

    Autor: bofhl 19.07.13 - 11:31

    Was für "Präzisionsgewehre" sollten da benutzt werden? Mit 20mm-Kaliber?
    Was anderes kratzt nicht mal den Lack ab.

  3. Re: Wäre doch mal ein sinnvolles Raspberry Pi & Arduino Projekt

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 20.07.13 - 10:38

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was für "Präzisionsgewehre" sollten da benutzt werden?
    > Mit 20mm-Kaliber? Was anderes kratzt nicht mal den Lack ab.

    Kampfhubschraube sind (einigermaßen) gegen Handfeuerwaffen gepanzert, weil sie in Reichweite von Handfeuerwaffen operieren. Drohnen tun das nicht, bei ihnen kommt es eher darauf an, dass sie möglichst leicht sind und mit einer Tankfüllung möglichst lange operieren können. Will sagen: Auch militärische Drohnen verwenden ganz normales Blech, in das man per Hand einen Nagel einschlagen kann. Jede beliebige Handfeuerwaffe macht aus den Dingern ein Sieb.

    ABER: Der beste Schutz von Drohnen ist ihre Einsatzflughöhe (bis zu ~ 16000 m), die man erst einmal überbrücken muss. Deshalb können die Dinger bestenfalls beim Start oder Landeabflug wirksam beschossen werden - es sei denn natürlich, man befindet sich in einem symmetrischen Konflikt, wo der Gegner Abfangjäger und plattformgestützte Flugabwehr hat. Dann sind Drohnen zu jedem Zeitpunkt leichte Ziele, weil sie im Vergleich zu Kampfflugzeugen arschlangsam sind.

    Das ist übrigens gerade das Perfide: Drohnen sind das Mittel, um asymmetrische Konflikte gegen geringer entwickelte/ausgestattete Gegner zu führen oder eine Zivilgesellschaft zu unterdrücken. In einem "ehrlichen Kampf" wären sie eher Lückenbüßer, die man nur punktuell und mit hohen Verlustraten einsetzen kann.

    Jede Zivilgesellschaft - auch ohne Paranoia - sollte sich daher sehr gründlich überlegen, was die eigene Regierung womöglich mit den ganzen Drohnen macht, wenn ihr irgendwann die ausländischen Terroristen ausgehen.
    Vielleicht mottet sie die Dinger ja tatsächlich brav ein. Vielleicht sucht sich eine unheilige Allianz aus politischen Falken und Wirtschaft aber auch neue Gegner.

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