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Free to play (pay to win) = fail

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Free to play (pay to win) = fail

    Autor: Saenic 02.08.13 - 22:56

    Immer mehr MMOs gehen zum "Free" to play Modell über. Auch wenn die Firmenbosse meinen, dass das klassische Abo Modell tot ist und sie beim F2P Modell auf den Long Tail spekulieren, so sind F2P Spiele von vornherein zum scheitern verurteilt.

    Die Spieler sollten danach gemessen werden, wie viel Zeit sie in ihren Charakter investieren und wie gut sie ihn im Kampf beherrschen und nicht danach, wie viel Geld sie im Item Shop ausgeben. Auch wenns dort nur ein paar 2x XP Potions und Starter Ausrüstung gibt, so ist das trotzdem ein Vorteil gegenüber den "ehrlichen" Spielern. Itemshops sind genauso schlimm wie Gold bei China Farmern zu kaufen.

    Zum Glück bin ich mittlerweile zu alt für MMOs, das muss ich mir nicht mehr antun. Da erinnere ich mich an die glanzvollen Zeiten von Lineage2 als beim Schlacht um ne Burg Leute 2-3 Level verloren haben (ja, man verliert XP beim sterben), was sie dann in wochenlanger Arbeit wieder aufholen musten. Wenn dort ein Spieler sich das einfach im Itemshop wieder kaufen hätte können, wäre das Spielprinzip komplett kaputt gewesen.

  2. Re: Free to play (pay to win) = fail

    Autor: Sphinx2k 02.08.13 - 23:29

    Ist irgendwie eine sehr Schwarz/Weiße Sichtweise. Dafür ist das mittlerweile eine sehr breite Grauzone.
    Die welche es mit dem Shop übertreiben sind meist nicht sonderlich lange am Markt. Im Endeffekt muss man es sich von Fall zu Fall anschauen.

  3. Re: Free to play (pay to win) = fail

    Autor: xtrem 02.08.13 - 23:30

    Wenn du eh nicht spielst, heul doch nicht rum anderen gefallst vielleicht

  4. Re: Free to play (pay to win) = fail

    Autor: Flat030 02.08.13 - 23:43

    Ist halt die Frage, was man für sein Geld so bekommt. Der Kauf eines Online-Games mit klassischem Bezahlmodell plus die monatlichen Gebühren ist ja auch nicht ohne. Wenn ich mir das Geld jetzt spare und dann dafür eben im Game shoppen gehe ist's imho okay

  5. Re: Free to play (pay to win) = fail

    Autor: Dai 02.08.13 - 23:58

    sobald irgendwo free 2 play erwähnt wird sehen manche Leute nur noch das rote Tuch mit der großen Aufschrift pay 2 win.
    Immer heißt es das Abo-System ist so toll, bis auf WoW und EvE kann sich aber irgendwie kein Spiel mit diesem System halten.

    free 2 play ist nicht immer schlecht, viele Spiele schaffen eine tolle Balance zwischen Bezahlinhalten und freien (erspielbaren) Inhalten, oder bieten gänzlich nur Schönheitsitems an. Die Aufgabe eines Entwicklers ist es halt eine gute Balance zu finden dann wird auch das Spiel gut ;)

  6. Re: Free to play (pay to win) = fail

    Autor: Hotohori 03.08.13 - 00:22

    F2P ist dann gut, wenn die Qualität nicht für P2P reicht bzw. das MMORPG Spieler nicht lange genug halten kann. P2P lohnt sich erst dann, wenn Spieler auch ein paar Monate dabei bleiben. Da MMORPGs aber immer mehr auf schnelle Durchspielbarkeit ausgelegt werden, kann P2P gar nicht mehr richtig funktionieren.

    P2P ist also nur out, weil es scheinbar out ist Qualität und ein MMORPG zu liefern, dass viele Monate lang Spaß macht.

    Und F2P MMORPGs, die direkt als F2P auf den Markt kommen, sind immer P2W, weil während P2P MMORPGs bis zur F2P Umstellung längst ihre Entwicklungskosten eingespielt haben (meist, bei SW:TOR nicht der Fall und prompt P2W), muss das ein MMORPG, das als F2P startet, erst noch tun (F2P fehlt schon allein der Erlös durch den Verkauf des Clienten) und das schafft man nicht mit rein optischen Items.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.08.13 00:23 durch Hotohori.

  7. Re: Free to play (pay to win) = fail

    Autor: The_Ultimative_Langweiler 03.08.13 - 00:29

    Persönlich finde ich es wie bei z.B. Guild Wars 2 am besten.
    >> Buy2play <<
    Bei diesem Geschäftsmodell gibt es immer noch einen Itemshop, aber da schon Geld durch den Verkauf des Spiels eingenommen wurde muss dieser nicht Pay2Win sein.
    Es gibt zwar XP-Booster & Mode & Co. Aber keine Vorteile im PVP.
    Und WICHTIG ! Die XP-Booster braucht kein Mensch man nimmt sich nur selber spaßige Spielzeit. Ich selber war in der ersten Woche Guild Wars 2 Level 80 ohne jemals den Itemshop nützen zu müssen. Und angenommen man müsse unbedingt ein Kostüm haben (das sowieso sehr sinnlos ist da es sich im Kampf nicht empfiehlt ohne Rüstung rumzulaufen) kann man für Gold (Spielgeld) sich Gems (für den Itemshop) kaufen.
    Der einzige "Vorteil" bei Guild Wars 2 ist, das man für echtes Geld Spielgeld bekommen kann. Dies hat man unter anderem wegen den ganzen Asiagrindern eingefügt. Bis jetzt merke ich dadurch keinen Schaden am Spielgeschehen.
    Die meisten Sachen sind relativ günstig im Auktionshaus nur Legendäre-Waffen die lediglich anders aussehen als Exotische sind kaum bezahlbar. Diese kann man entweder craften oder halt im Auktionshaus kaufen. Exotische-Waffen sind einfach zu bekommen. Man braucht z. B. nur ein paar Dungeons machen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.08.13 00:35 durch The_Ultimative_Langweiler.

  8. Re: Free to play (pay to win) = fail

    Autor: Dai 03.08.13 - 00:29

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und das schafft man nicht mit rein optischen Items.

    dann frag mal Riot Games wie die das mit League of Legends gemacht haben ^^

  9. Re: Free to play (pay to win) = fail

    Autor: divStar 03.08.13 - 00:30

    F2P ist auch bei mir automatisch gleichgesetzt mit "fail". Ich werde kein Spiel spielen, welches auf nem F2P-Modell basiert, weil dann sich Vorteile erkauft werden über irgendwelche Shops. Und selbst die Spiele/Shops/Hersteller, die nur "visuelle" Items verkaufen, machen damit ordentlich Kasse weil es sonst kaum Möglichkeiten gibt sich von der grauen Masse abzuheben (siehe Path of Exile wo jede Figur gleich aussieht außer man hat sich mit visuellen Items voll gestopft).

    Daher: danke - aber wenn das Spiel F2P wird, ist es wie P2W und wird daher nicht gespielt. EQ2 mochte ich - allerdings war SoEs Support unter aller Sau und wenn das Spiel dann noch F2P wird, werde ich es mir vielleicht mal ansehen - aber definitiv nicht Jahre lang spielen.

  10. Re: Free to play (pay to win) = fail

    Autor: Arones 03.08.13 - 02:33

    Dai schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sobald irgendwo free 2 play erwähnt wird sehen manche Leute nur noch das
    > rote Tuch mit der großen Aufschrift pay 2 win.
    > Immer heißt es das Abo-System ist so toll, bis auf WoW und EvE kann sich
    > aber irgendwie kein Spiel mit diesem System halten.

    EvE ist eine Art Free2Play Prototyp, Leute die viel spielen bzw. viel Geld verdienen haben genug Geld sich Plexe zu kaufen (und damit kostenlos spielen) die andere Spieler von echtem Geld gekauft haben und wiederrum das Ingame Geld dafür bekommen.
    Mich stört es aber in EvE sehr wenig muss ich sagen, auf das große Bild hat das kaum einen Einfluss, es gibt meines wissens nach keine große Allianz die jemanden hat der Superreich ist und damit alles finanziert und wenn man andere Schiffe zerstört, ist es um so lustiger wenn das gegenüber dafür echtes Geld hingeblättert hat^^



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.08.13 02:35 durch Arones.

  11. Re: Free to play (pay to win) = fail

    Autor: M.Kessel 03.08.13 - 02:54

    F2P funktioniert nur dann, wenn Regeln und Corekomponenten, Item-Erweiterungen, Skills und Fähigkeiten, frei sind. Zudem muß Levelgerechtigkeit herrschen. D.h. Vips dürfen KEINE Vorteile bei XP haben.

    Letztendlich dürfen eigentlich nur Questpakete, Pets,, Mounts, Kosmetikartikel und Aussehen verkauft werden. Dinge, die einem KEINEN Vorteil bieten, wenn man sie kauft.

    Da das immer weniger der Fall ist, und sogar bis jetzt funktionierende Modelle von den "Pfad der Wahrheit" abweichen, muß ich meinem Vorredner Recht geben.

    F2P, so wie es sich entwickelt jetzt hat, ist auf Dauer ein totes Model. Allerdings ist das bisherige Abomodel dagegen schon am verrotten.

    Kopieren heißt eben nicht kapieren. Was z.B. EA mit SW:TOR sehr eindrucksvoll bewiesen hat. UI Elemente verkaufen. Kopf-> Tisch. Crafting Verkaufen, und zusätzlich kastrieren. Kopf -> Tisch.

    Sobald sich irgendein Spieler sei es Subscriber, Free oder Premium ungerecht behandelt fühlt, ist Schluß mit dem Model.

  12. Re: Free to play (pay to win) = fail

    Autor: Lord Gamma 03.08.13 - 04:49

    Dai schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hotohori schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > und das schafft man nicht mit rein optischen Items.
    >
    > dann frag mal Riot Games wie die das mit League of Legends gemacht haben ^^


    Ist es da nicht mehr so, dass man nicht beliebige Helden kostenlos auswählen kann? Das ist zwar trotzdem noch "free to win", aber bei DotA 2 kann man jeden Held kostenlos nutzen.

  13. Re: Free to play (pay to win) = fail

    Autor: Staddi 03.08.13 - 07:18

    Lord Gamma schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dai schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hotohori schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > und das schafft man nicht mit rein optischen Items.
    > >
    > > dann frag mal Riot Games wie die das mit League of Legends gemacht haben
    > ^^
    >
    > Ist es da nicht mehr so, dass man nicht beliebige Helden kostenlos
    > auswählen kann? Das ist zwar trotzdem noch "free to win", aber bei DotA 2
    > kann man jeden Held kostenlos nutzen.

    Jede Woche gibt es eine neue Auswahl kostenloser Helden. Alle Helden kann man mit der pro Spiel erspielbaren Währung kaufen - und das zu recht fairen Preisen sogar, man hat als normaler Spieler schnell gewünschte Helden erspielt. Runen gibt es sogar nur mit dieser Spielwährung. Das einzige, was man nur mit Echtgeld erhält, sind Skins.

  14. Re: Free to play (pay to win) = fail

    Autor: beaver 03.08.13 - 07:22

    Bei GW2 ist aber das Spiel selbst nicht gut. Innerhalb von ein paar Wochen hat man seinen Charakter komplett ausgebaut, und kann dann nur noch Äußerlichkeiten erweitern oder Achievements machen. Selbst wenn man viel PvP macht, bekommt man nichts neues oder besseres. Somit ist der Sinn des Spielens schnell weg, und bei der kleinen Welt hat man auch schnell alles gesehen. Aus dem Grund habe ich auch nie mehr als einen Dungeon gemacht (den einen um die Geschichte fertig zu bekommen). Ich hatte einfach alles, und sah keinen Sinn mehr zu spielen. Auch bringen Itemupgrades nur sehr wenig, während man in anderen Spielen sofort merkt, dass sich viel verändert. Ich hab von gelben auf orangene Items NULL gemerkt, und auch davor nicht, nichtmal beim Leveln. Man hat mit neuen Items wieder aufgeholt, sodass man ein bisschen besser wurde und dann ein sehr schwerer Kampf "nur" noch sehr herausfordernd war, aber mehr auch nicht. Das verstärkt nur das Gefühl, dass man das Spiel "durchgespielt" hat, was bei einem MMO eigentlich schwachsinnig sein sollte.
    Mir war es nach meinem 2. Char zu langweilig, obwohl ich es vom Design her echt cool fand.

  15. Re: Free to play (pay to win) = fail

    Autor: Anonymer Nutzer 03.08.13 - 08:32

    Dann bist du ALt geworden und ich nicht :D

    Betrachte die Welt aus der Sicht eines Kindes und du wirst wieder Jung und siehst eine Fantastische Welt.

    Leider ist vielen Konzernen die Fantasy ausgegangen und die MMO ist nur ein Weg bekannt und das ist immer mehr Geld zu Scheffeln und dabei bleibt der Spass auf der Strecke.

    Die alten MMOs hatten ihre Schwächen aber sie boten doch eine Qualität die allen derzeitigen MMO Fehlen und das einzige was sie Bieten ist Konsumieren,Konsumieren,Konsumieren und der Spass belibt auf der Strecke.

    SOE hat viele eignene MMO Kaputt gemacht um möglichst schnell und extrem viel Geld auszupressen in einer möglichst kurzen Zeit.

  16. Re: Free to play (pay to win) = fail

    Autor: h4z4rd 03.08.13 - 09:33

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > (F2P fehlt schon allein der Erlös durch den Verkauf des Clienten) und das
    > schafft man nicht mit rein optischen Items.

    Free to Play bezieht sich nicht gezwungener maßen auf den Erwerb des Spiels.
    Einige F2P MMORGPs muss man Kaufen um sie dann ohne weitere Kosten spielen zu können.
    Doch in den wenigsten Fällen wird das Geld für die laufenden Kosten (Serverbetriebskosten / -miete, GMs etc) reichen, wenn nur Style-Items verkauft werden. Ich habe zumindest noch nie Geld für ein Style-Item ausgegeben.
    Klar, P2W mindert den Spielspaß für viele, aber wie soll ein online Spiel überleben wenn es keine ausreichenden Einnahmen generieren kann, was sind die Alternativen?

  17. Re: Free to play (pay to win) = fail

    Autor: LH 03.08.13 - 09:37

    h4z4rd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Free to Play bezieht sich nicht gezwungener maßen auf den Erwerb des
    > Spiels.
    > Einige F2P MMORGPs muss man Kaufen um sie dann ohne weitere Kosten spielen
    > zu können.

    Doch, denn sonst wäre es nicht "Free". Was du meinst ist Buy2Play. Das ist aber etwas anderes. F2P bedeutet tatsächlich erst einmal gar keine Kosten für das Spielen, weder am Anfang noch während dessen.

    > Doch in den wenigsten Fällen wird das Geld für die laufenden Kosten
    > (Serverbetriebskosten / -miete, GMs etc) reichen, wenn nur Style-Items
    > verkauft werden. Ich habe zumindest noch nie Geld für ein Style-Item
    > ausgegeben.

    Style-Items reichen für durchaus viele Spiele völlig aus. Das du selbst so etwas nicht kaufst, ist ja kein Maßstab ;)

    > Klar, P2W mindert den Spielspaß für viele, aber wie soll ein online Spiel
    > überleben wenn es keine ausreichenden Einnahmen generieren kann, was sind
    > die Alternativen?

    In dem es nur das Anbietet, was kein P2W ist, also Style Items. Das schaffen durchaus viele Spiele.
    P2W ist der Tod jedes Spielspaßes und am Ende auch des Spiels selbst.

  18. Re: Free to play (pay to win) = fail

    Autor: bleicher 03.08.13 - 10:35

    Leute - das ist Everquest - da waren bisher eigene Behausungen möglich. Und da kann man jede menge Geld rausholen ohne gemplay zu zerstören.
    Ein Haus/Schloß/Burg beinflusst kaum das gemaplay. Für Gilden aber ein muss.

  19. Re: Free to play (pay to win) = fail

    Autor: alwas 03.08.13 - 12:33

    F2P ist immer eine Publisher Entscheidung nie eine freiwillige Entwickler Entscheidung. Für den Publisher ist es ein feuchter Traum für die Entwickler eher nicht. Die Gründe:

    1 Content Fokus verschiebt sich
    2 Production Value sinkt
    3 Bindung zur Spielerschaft (Community) sinkt, spielt kaum noch ne Rolle
    4 Innovation kaum vorhanden


    1. Content Fokus

    Wenn ein Spiel zu F2P wechselt, besteht das Designer Team de Facto nur aus der Marketing Abteilung. Viele Resourcen die davor für Programmierung, Design , Art müssen sich nach Marketing richten. Es geht dabei nicht mehr um Content der durch Feedback aus der Community generiert wird, sondern fast nur aus Verkaufszahlen des Cash Shops. Da sitzt man als Designer da, hat Vorgaben aus dem Marketing und daraus wird Content entwickelt. Das extremste Beispiel das ich am Anfang meiner Karriere erlebt hatte war bei BigPoint. Da ist die Marketing Abteilung 5mal grösser als die Entwicklerabteilung. Da hiess es nur, das und das liegt im Trend, in 3 Monaten wollen wir ein fertiges Produkt.

    2. Production Value

    Alles wird runtergefahren bzw wenn sich der Erfolg nicht sofort einstellt, ganz gestrichen. Es gibt keinen Langzeitplan, wenn nicht innerhalb eines Quartals sich ein Erfolg im Cashshop einstellt, wird Inhalt gestrichen. Klar müssen P2P MMOS auch wirtschaftlich arbeiten, aber P2P MMOS setzen auf Langzeitplannung. Das hat viel mit dem Umgang der Community zu tun, dazu weiter unten mehr. Tatsache ist , dass ein MMO bereits mit nur 30 000 Abonnenten bereits rentabel ist. Siehe Mortal Online oder Darkfall. Die hohe Produktionskosten von Swtor z.B. hat nichts mit der Entwicklung des Spiels, also Grafik, Art, Writing, Technology oder gar Personalkosten zu tun, sondern ausschliesslich mit dem Voice Acting und dem "Director" Syndrom. Director Syndrom ist wenn der Projektleiter bzw Game Director anfängt ein Spiel so zu behandeln als wär es ein interaktiver Film. Möchtegern Hollywood Regisseure haben in der Spielebranche nichts verloren.


    3 Community

    Das wars, ihr spielt keine Rolle mehr. Euer Feedback verpufft nur das was im Cash Shop ausgegeben wird zählt. Der Grund liegt in der Natur der Sache, in F2P Games zahlen effektiv nur 5-25 % der Spieler und man hat eine sehr hohe Fluktuation. Man hat also keine Stamm Community, die man fragt, was braucht ihr damit ihr weiterhin eure Monatsgebühren zahlt, was können wir besser machen. In einem F2P Game hat ein Spieler einen Wert von knapp einen Monat. Wenn er in einem Monat kein Geld ausgegeben hat ist er unerwünscht. Wenn er was bezahlt hat, wurde er bereits "gemolken" und die Wahrscheinlichkeit sinkt, das er weiterhin zahlt. Was zählt sind gänzlich neue Spieler. Das bedeutet wieder Marketing, das bedeutet Cash Shop Daten auslesen und neue Trends schnell ausfindig machen. Feedback interessiert kaum.

    An diesem Punkt möchte ich etwas abweichen weil ja auch TF2, LoL und Dota 2 erwähnt wurden.
    LoL bzw Riot gehört seit Jahren einem Chinesischem Konzern und zwar Tencent Holdings. Die haben ein dickes Budget und haben ca 1 Mrd Us Dollar reingesteckt und wohin geht das Geld, hauptsächlich ins Marketing um den Verkauf virtueller Günter anzukurbeln.

    TF2 und Dota 2 gehören bekanntlich Valve. Aber Valve macht mit Beidem kein Gewinn, brauchen sie auch nicht. Valves Cash Cow ist Steam und da TF2 und Dota 2 F2P Modelle sind, binden sie neue Kunden an Steam und früher oder später kauft Jeder ein Spiel über Steam. TF2 und Dota 2 sind sehr gute Spiele, keine Frage, aber waren halt Marketing Entscheidungen.

    4. Innovation

    Stillstand. Das Spiel wird sich nicht weiter entwickeln. Ich meine damit nicht neue Dungeons oder Bosse etc sondern Gameplay Elemente. Es wird immer wieder das was sich bewährt hat im neuem Gewand aufgetragen und das wars. Designer Kreativität zählt nur, wenn es darum geht das Alte im neuem Gewand zu hüllen, was aber gehüllt werden soll kommt wie immer aus der Marketing Abteilung.



    Fazit: Sobald ein shiny neues MMO rauskommt, wo ein grosser Publisher dahinter steckt, geht davon aus das es irgendwie F2P wird. Publisher freuen sich, weil sie kaum Risiko eingehen müssen für neue Spielideen, sondern nur neue Gewänder stricken müssen. Entwickler schieben meist etwas Frust, weil die Vision des Spiels flötten geht.

  20. schwanzvergleich = fail

    Autor: Anonymer Nutzer 03.08.13 - 17:25

    Ich finde F2P toll !!!

    Warum? Weil ich einfach das Spiel erleben und genießen will und das kann ich bei den meisten F2P-Modellen kostenlos und muss auf nix verzichten. Ich genieße die Atmosphäre, die Story und auch gern ein paar Dungeons und Schlachtzüge mit meinen Kollegen. Und warum sollte das dem Inhalt schaden? Auch als F2P muss sich ein MMORPG bei der Fülle an Konkurrenz durchsetzen und gute Inhalte bieten!

    Heulen tun doch hier nur wieder die ganzen Versager die meinen ein solches Spiel sei dazu da um sich vor Anderen zu profilieren. Es gibt weder Ruhm noch Prestige in einem MMORPG zu ernten, versteht das doch endlich. Es ist den Leuten völlig egal wie schnell ihr was hinbekommen habt, was für Items ihr tragt, welche Bosse ihr geschafft habt... Wem es nur rein um das Spielerlebnis geht der kümmert sich doch nicht darum WAS ANDERE MACHEN.

    Ja und jetzt kommt mir bitte nicht mit dem PvP-Joker, die Wenigsten spielen ein MMORPG deswegen.

    @alwas
    Du tust grad so als MÜSSEN die Leute dieses MMO spielen und Geld im Shop ausgeben.
    1. Kein ordentlicher Content --> Ich spiele das Spiel nicht lange
    2. Viele Inhalte nur gegen Bezahlung --> Ich spiele das Spiel nicht lange
    3. Kein ordentlicher Community-Support --> Ich spiele das Spiel nicht lange
    Und erst wenn ich mich dazu entscheide das Spiel längerfristig zu spielen bin ich auch gewillt Geld im Shop zu lassen. Vorher nicht!
    Und selbst wenn das Spiel genug Dumme findet, welche für nix viel Geld ausgeben möchten was juckt mich das. Es kommen in letzter Zeit genug Alternativen auf den Markt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.08.13 17:36 durch wudy.

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