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Indiumantimonid

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  1. Indiumantimonid

    Autor: fdsglbla 07.12.05 - 19:36

    Einen besserden namen könnte man nicht ausdenken...

  2. Re: Indiumantimonid

    Autor: John2k 07.12.05 - 19:52

    fdsglbla schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Einen besserden namen könnte man nicht
    > ausdenken...

    zuerst wollte ich schreiben, die haben doch was geraucht, bevor sie sich das ganze ausdachten, aber dann betrieb ich etwas recherche, was sich wiederrum als gut herausstellte. Denn der Name ist eine Zusammensetzung aus mehreren Stoffen, wie es mir scheint... Naja nicht gerade kreativ, aber aber irgendwie auch außergewöhnlich gut :-)

  3. Re: Indiumantimonid

    Autor: Steffi Graf 07.12.05 - 20:46

    John2k schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > fdsglbla schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Einen besserden namen könnte man nicht
    >
    > ausdenken...
    >
    > zuerst wollte ich schreiben, die haben doch was
    > geraucht, bevor sie sich das ganze ausdachten,
    > aber dann betrieb ich etwas recherche, was sich
    > wiederrum als gut herausstellte. Denn der Name ist
    > eine Zusammensetzung aus mehreren Stoffen, wie es
    > mir scheint...

    Jo, aus genau zwei Stoffen. Indium (In) und Antimon (Sb)
    Der Name klingt vll etwas komisch, ist aber ganz normal.
    Das -id am Ende sagt aus, dass es sich eine Ionenbindung handelt. Bekannteres Beispiel: Natriumchlorid.



  4. Re: Indiumantimonid

    Autor: andreasm 07.12.05 - 22:25

    fdsglbla schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Einen besserden namen könnte man nicht
    > ausdenken...


    Tja die Stoffe heißen halt so! das hat nichts mit ausdenken zu tun :)

    ______________________
    Energieverschwendung ist out - Effizienz in!

  5. Re: Indiumantimonid

    Autor: sicke 08.12.05 - 08:48

    fdsglbla schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Einen besserden namen könnte man nicht
    > ausdenken...

    Ja genau. Zum Beispiel Galliumarsenid. Klingt doch viel besser. Leider gibs das schon. Und es besteht auch aus anderen Stoffen.

    Gibs nicht auch Indiumphosphid oder so was? Und noch ne Frage:
    Gibs eigentlich auch II-VI Halbleiter?

  6. Re: Indiumantimonid

    Autor: Midsommer 08.12.05 - 09:01

    Hm.... mal ne anderer Frage: was ist denn bitte euer Bildungsstand - und ich meine das jetzt wirklich nicht negativ.

    InAs, GaAs werden v.a. in Handys verwendet, da diese über THz-Leitfähigkeit verfügen. Auch ist GaAs ein indirekter Halbleiter: optoelektronische Bauelemente sind damit unter anderem Möglich (LASER).

    InSb ist leider noch nicht einsetzbar und unheimlich teuer in der Herstellung und viel zu unrein. auch ist deren eff. Masse und Betriebstemeperatur nicht möglich.

    Si ist nun mal das beste was man verwenden kann - nicht zu letzt, weil es eines der häufigsten Elemente auf der Welt ist.

    sicke schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > fdsglbla schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Einen besserden namen könnte man nicht
    >
    > ausdenken...
    >
    > Ja genau. Zum Beispiel Galliumarsenid. Klingt doch
    > viel besser. Leider gibs das schon. Und es besteht
    > auch aus anderen Stoffen.
    >
    > Gibs nicht auch Indiumphosphid oder so was? Und
    > noch ne Frage:
    > Gibs eigentlich auch II-VI Halbleiter?


  7. Re: Indiumantimonid

    Autor: sicke 08.12.05 - 09:29

    gibt es nun II-VI halbleiter oder nicht?

    btw: es ging vorher um die namensgebung und um nix anderes (zumindest in meinem posting)


  8. Re: Indiumantimonid

    Autor: Pathfinder 08.12.05 - 09:38

    sicke schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > gibt es nun II-VI halbleiter oder nicht?
    >
    > btw: es ging vorher um die namensgebung und um nix
    > anderes (zumindest in meinem posting)


    Also geben tut es sie und verwendet werden sie ebenfalls.
    In der Synthese von Nanopartiklen kommen sie zur Anwendung. Aber frag mich bitte nicht nach dem Verfahren oder dem Ergebniss.
    Ich weiss nur, das sie existieren.
    Allerdings sind sie wohl nicht gerade einfach in der Herstellung und somit noch selten vertreten.

    So long Pathfinder

  9. Re: Indiumantimonid

    Autor: @ 08.12.05 - 09:39

    Midsommer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > InSb ist leider noch nicht einsetzbar und
    > unheimlich teuer in der Herstellung und viel zu
    > unrein. auch ist deren eff. Masse und
    > Betriebstemeperatur nicht möglich.

    Deshalb peilt Intel ja auch Mitte des nächsten Jahrzehnts an. Oder eben ein paar Jahre später. Deinen letzten Satz(bau) verstehe ich nicht?!

    > Si ist nun mal das beste was man verwenden kann -
    > nicht zu letzt, weil es eines der häufigsten
    > Elemente auf der Welt ist.

    Es ist das häufigste, billigste und am leichtesten herzustellende. Dass es das Beste sei, ist Deine Schlussfolgerung daraus. Unter anderen Gesichtspunkten ist es allerdings nicht das Beste.

    Wenn wir nie Neues ausprobieren würden, hätten wir heute noch Dampfloks (wenn überhaupt ;-)

  10. Re: Indiumantimonid

    Autor: Pathfinder 08.12.05 - 10:24

    @ schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es ist das häufigste, billigste und am leichtesten
    > herzustellende. Dass es das Beste sei, ist Deine
    > Schlussfolgerung daraus. Unter anderen
    > Gesichtspunkten ist es allerdings nicht das
    > Beste.
    >
    > Wenn wir nie Neues ausprobieren würden, hätten wir
    > heute noch Dampfloks (wenn überhaupt ;-)

    Das Innovation ein unersetzbarer Teil der technischen Entwicklung ist sollte unabstreitbar bleiben.
    Allerdings muss ich ihm insofern Recht geben, dass sich unsere Wirtschaft nun mal leider nicht für neue, revolutionäre oder sogar weltverbessernde Technik interessiert, wenn sie nicht gneug Gewinn abwirft.
    Ich seh auch das Problem, das sich die Hallbleiter Industrie ziemlich auf Si versteift hat, weil es eine günstige Resource ist.
    Die optische HL Industrie hat zwar schon unzählige andere Materialien, aber auch die nicht unbedingt in Masse.
    Hoffentlich sieht das die Industrie diesmal anderst als ich :)

    so long Pathfinder


  11. Re: Indiumantimonid

    Autor: db 11.12.05 - 01:20

    Die weltweiten Lagerstätten von Indium werden auf insgesamt nur noch 2400 Tonnen geschätzt - fast die Hälfte davon entfallen auf Canada. Die weltweite Produktionskapazität beträgt gut 300 Tonnen pro Jahr - ein Drittel davon steht in China. Der geschätzte Verbrauch von Indium für das Jahr 2005 beträgt rund 850 Tonnen - also fast das Dreifache der Weltjahresproduktion. => Indium ist wohl das erste Element, das nach Angaben des U.S. Geological Survey (USGS) weltweit zur Neige gehen wird, in weniger als 10 Jahren!
    Literatur: Forschung und Technik, NZZ, Mi, 7.12.2005, Seite 61

    Vor gut 3 Jahren betrug der Kilopreis Indium noch 60USD, heute ist er auf >1'000$!!

    Grund: Die Verbindung Indiumzinnoxid ist u.a. ein zentraler Bestandteil von Flüssigkristalldisplays & Flachbildschirmen, zudem findet sie sich in elektronischen Bestandteilen für Telekommunikationsanwendungen.

    Gruss, db

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