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Die Piraten...

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  1. Die Piraten...

    Autor: pLeX 30.08.13 - 10:54

    Ich finde hier zeigt sich wieder wie weit entfernt die Piraten von einer reellen Umsetzung sind. Sie fordern eigtl. komplette Freiheit für den User, aber denken garnicht an die Rechteinhaber oder der Wirtschaft. Na klar bin ich auch dafür das alle Alles frei tauschen können wie Sie lustig sind, wäre doch cool, aber das ist einfach mal realitätsfern. Die großen Konzerne werden bestimmt nicht auf einen Kopierschutz verzichten wollen und im Einzelfall wird dann halt abgewogen ob der deutsche Markt mitgenommen wird oder nicht, falls so ein Gesetz wirklich entstehen sollte.

    Irgendwo muss es eine Mitte geben und ich finde die klare Definition der FDP wirklich gut. Hier weiß jeder woran er ist und die Werke werden weiterhin geschützt. Meiner Meinung nach ist das auch weniger ein politisches Thema, sondern sehe da eher die Contentindustrie in der Bringschuld. Es gibt in vielen Bereichen immer noch keine wirklich fairen Angebote weswegen die User immer wieder auf illegale Angebote zurückgreifen, ist ja teilweise auch viel bequemer als sich die Mühe nach guten Angebote zu machen.

    Andererseits darf es nicht sein das alles frei kopierbar ist. Wenn man beispielsweise mal in den Apps Bereich schaut, da werden trotz Cent Beträge die Apps kopiert... Irgendwo muss dem Hersteller doch auch die Chance gegeben werden Geld zu verdienen und gute Angebote schaffen zu können.

  2. Re: Die Piraten...

    Autor: UP87 30.08.13 - 11:02

    Es ist ein übliches Vorgehen extreme Forderungen zu stellen, da man sie im Endeffekt nicht durchsetzen kann. In Verhandlungen hat man dann aber eine bessere Basis, da man ohne allzu große Schmerzen einige Schritte auf die andere Seite zugehen kann.
    Ob dies hier das geplante Vorgehen der Partei ist, oder es nur im Endeffekt darauf hinaus liefe, kann ich dir nicht sagen, aber ich garantiere dir, dass diese Forderungen so nicht umgesetzt werden.

  3. Re: Die Piraten...

    Autor: Charles Marlow 30.08.13 - 11:25

    pLeX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde hier zeigt sich wieder wie weit entfernt die Piraten von einer
    > reellen Umsetzung sind.

    Die Grünen haben vor 30 Jahren auch "bedingungslosen" Umweltschutz gefordert. Denen ging es damals auch (noch) nicht vorrangig darum, Regierungspartei zu werden, sondern ein Problem ihrer Zeit mit politischem Druck auf die Parlamente anzugehen. Und das ist ihnen gelungen.

    Warum muss jede Kleinpartei eigentlich ein "Vollprogramm" liefern? Erwartest Du von einem Snack auch ein Drei-Gänge-Menü?

    Und gerade die von Dir so gelobte FDP präsentiert sich heutzutage am liebsten als "Wirtschaftspartei".

    > Sie fordern eigtl. komplette Freiheit für den User, aber denken garnicht an die
    > Rechteinhaber oder der Wirtschaft.

    Hast Du das auch richtig gelesen?

    > Die großen Konzerne

    ... wollen vor allem Geld verdienen. Und selbst der chinesische Markt (oder auch der russische Markt), auf dem im Verhältnis erheblich mehr - vor allem auch mehr kommerziell - kopiert (und plagiiert) wird, ist deshalb nicht ausgenommen. Im Gegenteil! Dort versucht man mit anderer Strategie, z.B. niedrigeren Preisen zu fahren.

    Nur die Dinosaurier bei uns (generell: Industrienationen) wollen das nicht einsehen und schmieren lieber die Parlamentarier für entsprechende Gesetze zur Strafverfolgung und Abkassiererei. Und da die anderen Parteien dabei gar zu freudig mitspielen, sind die Piraten eine erfrischende Alternative!

    > Irgendwo muss es eine Mitte geben und ich finde die klare Definition der
    > FDP wirklich gut.

    Schöne Worte kosten nichts und genau diese Partei verspricht gern alles und hält am wenigsten.

    > Hier weiß jeder woran er ist und die Werke werden weiterhin geschützt.

    Diese Partei war jetzt vier Jahre wieder an der Macht und hat z.B. NICHTS für die Aushöhlung der Bürgerrechte getan. (Von einem Aussenminister Westerwelle, der einen Auslandsbesuch in Saudi Arabien macht und dann zum Thema Homosexualität brav den Mund hält, ganz zu schweigen.)

    Wenn sie nicht ausgerechnet ihre "Vorzeige-Liberale" in der Regierung hätten, wäre die Partei noch freudiger umgefallen. Und gerade auch Frau Leutheusser-Schnarrenberger ist oft genug umgefallen.

    > Meiner Meinung nach ist das auch weniger ein politisches Thema

    DAS *IST* EIN POLITISCHES THEMA!!!

    > Es gibt in vielen Bereichen immer noch keine wirklich fairen
    > Angebote weswegen die User immer wieder auf illegale Angebote
    > zurückgreifen, ist ja teilweise auch viel bequemer als sich die Mühe nach
    > guten Angebote zu machen.

    Anschauen:

    http://www.youtube.com/watch?v=AwRjcJN6cro

    > Andererseits darf es nicht sein das alles frei kopierbar ist.

    Verlangen das die Piraten?

    > Wenn man beispielsweise mal in den Apps Bereich schaut, da werden
    > trotz Cent Beträge die Apps kopiert...

    Gegenfrage: Werden die Apps auch gekauft, wenn man sie nicht mehr kopieren könnte?

    > Irgendwo muss dem Hersteller doch auch die Chance gegeben
    > werden Geld zu verdienen und gute Angebote schaffen zu können.

    Von welchem "Hersteller" sprichst Du da? Dem Entwickler, der seine selbst-entwickelte App verkaufen möchte? Oder dem Medienkonzern, der aus reiner debiler Habgier schon soviel Geld in die Produktion investiert hat, dass selbst ein Milliardenumsatz als "Verlust" angesehen wird (-> 5 Millionen verkaufte Exemplare waren bei Lara Croft angesetzt)?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.08.13 11:25 durch Charles Marlow.

  4. Re: Die Piraten...

    Autor: pLeX 30.08.13 - 12:18

    Charles Marlow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > pLeX schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich finde hier zeigt sich wieder wie weit entfernt die Piraten von einer
    > > reellen Umsetzung sind.
    >
    > Die Grünen haben vor 30 Jahren auch "bedingungslosen" Umweltschutz
    > gefordert. Denen ging es damals auch (noch) nicht vorrangig darum,
    > Regierungspartei zu werden, sondern ein Problem ihrer Zeit mit politischem
    > Druck auf die Parlamente anzugehen. Und das ist ihnen gelungen.

    Die Piraten wirken auf mich aber schon so das Sie in die Regierung wollen...

    > Warum muss jede Kleinpartei eigentlich ein "Vollprogramm" liefern?
    > Erwartest Du von einem Snack auch ein Drei-Gänge-Menü?

    Hab ich in meinem Beitrag nicht gefordert, ich sprach nur über das Thema Urheberrecht und erwarte ich auch nicht von einer Kleinpartei.

    > Und gerade die von Dir so gelobte FDP präsentiert sich heutzutage am
    > liebsten als "Wirtschaftspartei".

    Ich habe nicht die Partei FDP gelobt, sondern ihre klare Formulierung des Urheberrechts.

    > > Sie fordern eigtl. komplette Freiheit für den User, aber denken garnicht
    > an die
    > > Rechteinhaber oder der Wirtschaft.
    >
    > Hast Du das auch richtig gelesen?

    Was ist das sonst wenn Sie das Tauschen von sämtlichen Inhalten in Tauschbörsen legalisieren wollen?

    > > Die großen Konzerne
    >
    > ... wollen vor allem Geld verdienen. Und selbst der chinesische Markt (oder
    > auch der russische Markt), auf dem im Verhältnis erheblich mehr - vor allem
    > auch mehr kommerziell - kopiert (und plagiiert) wird, ist deshalb nicht
    > ausgenommen. Im Gegenteil! Dort versucht man mit anderer Strategie, z.B.
    > niedrigeren Preisen zu fahren.

    So ist das nunmal als Unternehmen. Jedes Unternehmen will Geld verdienen. Dein Arbeitgeber will Geld verdienen, du willst Geld verdienen...

    >
    > Nur die Dinosaurier bei uns (generell: Industrienationen) wollen das nicht
    > einsehen und schmieren lieber die Parlamentarier für entsprechende Gesetze
    > zur Strafverfolgung und Abkassiererei. Und da die anderen Parteien dabei
    > gar zu freudig mitspielen, sind die Piraten eine erfrischende Alternative!

    Die Abmahnungen und das verfolgen von kleinen Leuten wegen banalen Urheberrechtsverletzen, ist auch eine riesen Sauerei und Abzocke! Aber trotzdem bin ich der Meinung das es ein vernünftigen Weg geben, das die Industrie verdienen kann und die User mit fairen Angeboten versorgt werden. Das Problem ist aber selbst dann, das es immer noch Leute geben wird, die weiter kopieren werden, egal wie günstig oder gut das Angebot ist! Daher finde ich ein vernünftigen Maß an Kopierschutz schon i.O.

    > > Irgendwo muss es eine Mitte geben und ich finde die klare Definition der
    > > FDP wirklich gut.
    >
    > Schöne Worte kosten nichts und genau diese Partei verspricht gern alles und
    > hält am wenigsten.
    >
    > > Hier weiß jeder woran er ist und die Werke werden weiterhin geschützt.
    >
    > Diese Partei war jetzt vier Jahre wieder an der Macht und hat z.B. NICHTS
    > für die Aushöhlung der Bürgerrechte getan. (Von einem Aussenminister
    > Westerwelle, der einen Auslandsbesuch in Saudi Arabien macht und dann zum
    > Thema Homosexualität brav den Mund hält, ganz zu schweigen.)
    >
    > Wenn sie nicht ausgerechnet ihre "Vorzeige-Liberale" in der Regierung
    > hätten, wäre die Partei noch freudiger umgefallen. Und gerade auch Frau
    > Leutheusser-Schnarrenberger ist oft genug umgefallen.

    Ich dachte es geht ums Urheberrecht?
    Ich wähle die FDP auch nicht... ich finde nur das Sie in dieser Formulierung einmal was richtig gemacht haben...

    > > Meiner Meinung nach ist das auch weniger ein politisches Thema
    >
    > DAS *IST* EIN POLITISCHES THEMA!!!

    Find ich weniger... Die Politik kann nur regulieren... Und ob das immer das richtige ist? Aber das können wir ja eh am Besten.

    > > Es gibt in vielen Bereichen immer noch keine wirklich fairen
    > > Angebote weswegen die User immer wieder auf illegale Angebote
    > > zurückgreifen, ist ja teilweise auch viel bequemer als sich die Mühe
    > nach
    > > guten Angebote zu machen.
    >
    > Anschauen:
    >
    > www.youtube.com
    >
    > > Andererseits darf es nicht sein das alles frei kopierbar ist.
    >
    > Verlangen das die Piraten?
    >
    > > Wenn man beispielsweise mal in den Apps Bereich schaut, da werden
    > > trotz Cent Beträge die Apps kopiert...
    >
    > Gegenfrage: Werden die Apps auch gekauft, wenn man sie nicht mehr kopieren
    > könnte?

    Das ist immer die Frage die auftaucht! Nein nicht jede kopierte App würde gekauft, aber bestimmt einige mehr davon...

    > > Irgendwo muss dem Hersteller doch auch die Chance gegeben
    > > werden Geld zu verdienen und gute Angebote schaffen zu können.
    >
    > Von welchem "Hersteller" sprichst Du da? Dem Entwickler, der seine
    > selbst-entwickelte App verkaufen möchte? Oder dem Medienkonzern, der aus
    > reiner debiler Habgier schon soviel Geld in die Produktion investiert hat,
    > dass selbst ein Milliardenumsatz als "Verlust" angesehen wird (-> 5
    > Millionen verkaufte Exemplare waren bei Lara Croft angesetzt)?

    Sprich mal mit kleinen Softwareentwicklern. Es geht nicht immer nur um die Großen ;)

  5. Re: Die Piraten...

    Autor: spiderbit 30.08.13 - 13:26

    ich bin Softwareentwickler, natürlich wirst du nicht reich, wenn du die Leute nicht mit Adware und Spyware (NSA) verseuchter Software zu müllst.

    Sicher proprietäre (closed source) Software und quelloffene freie software ist nicht ganz auf was du raus wolltest. Sondern Urheberrecht.

    Finde aber Software in dem Bereich problematisch, da Software extrem anders ist wie alles andere in der Welt es gibt eigentlich nix das damit vergleichbar ist, aber wie gesagt das betrifft vorallem die sache mit closedsource, man kann in nen hollywoodfilm kein nsa-backdoor einbauen oder sonstige anti-features, man kann auch nicht updates gegen den willen der user einspielen (windows), die im zweifel die software auch kaputt machen oder änliches.

    Aber klar urheberrechtlich werden sie gleich behandelt, aber lass uns einfachkeitshalber mal auf Filme und Musik gehen, die Piraten wollen z.B. das zumindest im deutschen zuständigkeitsbereich, sachen wie kino.to piratebay und wie sie alle heißen weiterhin illegal bleiben, da sie kommerziel sind.

    Und sie wollen nicht die User bekämpfen sondern die anbieter, bei Drogenpolitik würde das als beispiel natürlich auch sinn machen, die Drogen-nehmer kommen entweder gut mit klar oder sie sind suchtkrank, sie zu kriminalisieren bringt rein gar nichts.

    Es gibt auch nunmal Studien die bei Musik klar belegen, das leute die auch Tauschbörsen illigal benutzen mehr legale musik kaufen wie die anderen.

    Aber selbst wenn es weniger wäre, es gibt kein Naturrecht bits als Eigentum zu definieren. Es ist ein ziemlich abstraktes Konstrukt von Eigentum.

    Es gibt noch mehr probleme damit, nehemn wir autos, jemand stellt ein Auto her, spätestens 1 Jahr später hat irgend ein anderer hersteller ein änliches auto. Ist das bei Musik als beispiel auch so und man kann zwischen mehreren sehr änlichen Alben von 5 oder 10 "Herstellern" eins aussuchen, z.B. das das am billigsten ist?

    Nein. Was haben wir hier also eine Art quasi-monopol, staatlich geschützt, seit wann ist es die Aufgabe des Staates Monopole zu schützen?

    Selbst bei Filmen wo teilweise schon sehr änliche Filme kommen gibts auch mindestens genausoviele die ziemlich einzigartig sind, wieder ein Monopol.

    Also können sie die preise relativ hoch halten. Normalerweise gibt es sowas wie Econemy of scale, das würde heißen um so mehr consumer etwas kaufen, um so billiger kann das Produkt werden (zumindest sobald die nachfrage gestillt werden kann), auf dem sektor ists genau umgekehrt, um so mehr leute danach gieren um so eher können sie die eh schon extrem hohen preise (Musik/Filme) sogar noch steigern. Sie haben ne Gelddruckmaschiene.

    Nun rechnen sie trillionen vor, wenn die user diese Gelddruckmaschiene (kopieren) für sich nutzen können, das sie sonst diese Gelddruckmaschiene haben (0,- Stückkosten, millionen verkäufe).

    Des weiteren ist es Fakt Microsoft hat wohl 0 Gewinn mit der Xbox 360 gemacht, aufm PC gibts fast nur noch F2P spiele,

    Wo ich Kopierschutz aber eher im Sinne von Diebstahl zulassen würde wäre B2B, normal sollte Software eh unter der GPL oder zur not auch BSD vertickt werden, aber wenn sich der Hersteller und der nehmer einig sind, muss diese Software dann nicht auf ner Webseite erscheinen wo die konkurenten das runter ziehen können, was allerdings auch nachteile hat, weil man sonst gemeinsam die kosten für die weiterentwicklung teilen könnte wie es bei Linux wunderbar funtzt. Aber bitte diese Entscheidung würde ich den Firmen lassen.

    Wenn also die User in kleinen Gruppen ihre Dateien kopieren auf privaten ftp servern oder änlichem, seh ich kein Problem, der erwerb einer bestimmten Musik oder änliches, wäre immernoch einfacher durch einen shop weil die alles zentral da haben, des weiteren kaufen viele leute auch Zeug weil sie es unterstützen wollen, gibt zahlreiche beispiele wo künstler die Leute zahlen lassen haben was sie wollten für einen download und die wenigsten 0 gezahlt haben.

    Es gibt für mich hier 3 Hebel die manche user abhalten davon zu zahlen.

    1. die Kriminalisierung und extrem unverhältnismäsigen Strafen (oft in den usa, wo vergewaltitung sicher billiger wäre), und überhaupt das die Firmen ihre User auch ihre käufer die alle natürlich auch raubkopieren, gibt vielleicht noch 10-20% der User die nie irgendwo was "klauen". Und daraus entsteht dann trotz, man kauft schon aus prinzip irgendwann nicht mehr und hofft das diese firmen alle pleite gehen.

    2. klar der Preis, z.B. Vollpreisspiele für Konsolen/PC sind viel zu teuer, gut über Steam kommen hin und wieder preise zustande nach ein paar wochen die halbwegs aktzeptabel sind, aber selbst die halte ich oft für zu hoch. Auf den Smartphones sieht man was ein spiel kosten darf.

    3. Bezahlsysteme, diese Micropayments, oft besser im vorraus geazhlt (kickstarter), was für die contenthersteller ja auch besser ist wenn sie nicht vorstrecken müssen und im zweifel wenns nciht ankommt bankrott sind, hier setzt sich wohl bitcoins und änliches durch. Paypal ist ein haufen dreck, die firma ist die P...

    BTW ist es heute legal, wenn ich ne CD brenne sagen wir ja ne kopie von ner musik-cd oder von mp3s voll mit mp3s ohne drm (das wird heute ja so verkauft) und an 20 Leute kostenlos weiter gebe die ich kenne. Also 20 solcher cds brenne, weiß die genaue zahl nicht vielleicht sinds auch nur 12 erlaubt oder so, aber bis zu einer bestimmten zahl oder was ist das erlaubt. ich kann denen auch 100 solcher cds geben jeweils kein problem.

    Nun kann man das für falsch empfinden weil die Gehirnwäsche der Contentindustrie schon so stark wirkt, aber trotzallem ist das legal.

    Es gibt noch ein Argument, die Wirtschaft existiert EIGENTLICH nur für einen zweck, dem Nutzen der Menschen, der Bevölkerungen, heute wird das gerne aufn Kopf gestellt, aber das ist eigentlich der Anspruch, wenn also hier die Wirtschaft mehr schaden den Leuten bringt als Nutzen (auch wenn man sagen könnte die 90% die heute raubkopieren könnten sich ja anders verhalten, tun sie nunmal nicht) muss man entweder sie in ihre Schranken weisen oder darauf warten das sie drauf gehen.

    Wäre "Raubkopieren" von Musik stark verfolgt und die "Aufklärungsrate" bei 90% oder höher, würde eben die Leute erst recht nix kaufen und sich schon aus prinzip in webradios oder youtube videos ihre Musik per software aufnehmen, oder im digitalen radio oder sowas.

    Das war ja früher auch ok, oder nicht, ja war natürlich auch schon böse laut industrie.

  6. Re: Die Piraten...

    Autor: mnementh 30.08.13 - 13:36

    pLeX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Abmahnungen und das verfolgen von kleinen Leuten wegen banalen
    > Urheberrechtsverletzen, ist auch eine riesen Sauerei und Abzocke! Aber
    > trotzdem bin ich der Meinung das es ein vernünftigen Weg geben, das die
    > Industrie verdienen kann und die User mit fairen Angeboten versorgt werden.
    > Das Problem ist aber selbst dann, das es immer noch Leute geben wird, die
    > weiter kopieren werden, egal wie günstig oder gut das Angebot ist! Daher
    > finde ich ein vernünftigen Maß an Kopierschutz schon i.O.
    >
    Gerade Kopierschutz ist keinesfalls OK. Denn jeder "Kopierschutz" von Mediendateien lässt sich inhärent umgehen (spätestens durch das Abgreifen der Information am Ausgabegerät) und es genügt wenn dies einer weltweit tut. Mithin sind die "Immer"-Kopierer vom Kopierschutz nicht betroffen, ehrliche Kunden dagegen schon. Also Kopierschutz ist ein Anreiz dahingehend, dass Nutzer die Schwarzkopie bevorzugen, da sie qualitativ besser ist.

  7. Re: Die Piraten...

    Autor: M.Kessel 30.08.13 - 16:18

    Es reicht völlig aus, das Vertriebsrecht komplett zu knicken, und das Urheberrecht um konkrete Angaben zu ergänzen, was einem Urheber zusteht.

    Das eigentliche Übel ist das Vertriebsrecht.

    Zusätzlich dürfen bei Patenten nur reale Personen Patente beantragen dürfen. Und schon ist wieder alles im grünen Bereich. Auch Mitarbeiter, die Dinge entwickeln werden so wieder geschätzt. ;)

    Das löst zusätzlich auch sofort alle Probleme mit Patenttrollen.

    Aber wer legt sich schon so mit der Lobby und allen Firmen an?

  8. Re: Die Piraten...

    Autor: spiderbit 30.08.13 - 19:41

    btw, wenn sich irgendwelche explizit nicht-künstler sondern verwerter also Nassauer hin stellen, und am einen Tag rum flennen das doch 10 Trillionen Euro verloren gegangen wären wegen raubkopieren (was an sich schon ne Frechheit ist, da es schlicht eine wissentliche bösartige Lüge ist, das jede raubkopie sonst ein kauf gewesen wäre) am nächsten Tag aber arogant von sich geben, das sie doch das recht hätten selbst zu bestimmen wie sie künstlich Knappheit des Produktes erzeugen können, sprich im einen land raus bringen dann 100 jahre später im anderen.

    Sorry wer sich dann noch wundert das die Leute kein Zahlfich sind, die einfach mit sich machen lässt was diese Leute meinen, hat ne Vollmeise.

    Und es belegt meine These das das kein echter Markt ist, in einem echten Markt ohne kriminelle Machenschaften, wie Monopole, Preisabsprachen oder änlcihes wäre der Kunde König da hier der Kunde das Arschloch vom Dienst ist, obwohl das Produkt nicht Knapp ist sondern im Gegenteil endlos zeigt das hier kein Funktionierender Markt da ist.

    Wenn man also solche gesetze will, oder halten will, soll man erstmal für einen (vorallem für den Verbraucher natürlich) funktionierenden Markt schaffen.

  9. Re: Die Piraten...

    Autor: User_x 30.08.13 - 23:55

    immer dieser kopierschutzkram....

    deutschland verwaltet sich tod, das sowas überhaupt möglich ist...

    wer war von euch schon mal im urlaub? rippen funktioniert und jeder machts... man muss aber dazu auch sagen, dass die leute dort wohl weniger vor dem pc versauern, als am öffentlichen leben teilzuhaben.

    das was geht, wird genutzt... hier wird darüber debbatiert...

    ok, einziger unterschied wahrscheinlich: der anwalt würde dort ohne prügel nicht lange bleiben... aber genau das ist wieder der knackpunkt... viele bekannte, und das nicht nur in facebook und bestimmt nicht nur mit dem deutschen finger mahnend sondern handelnd...;)

    aber macht so wie ihr denkt :)

  10. Re: Die Piraten...

    Autor: spiderbit 31.08.13 - 00:30

    irgendwie finde ich die kritik falsch an mir gebracht, k ich diskutiere auch darüber allerdings auch eher selten zugegebenermasen, aber ich bin ja dafür das es nicht-gewerblcih erlaubt wird Punkt.

    Soweit ich das sehe sagst du es ist egal obs erlaubt ist es passiert so oder so fertig, aber du findest das wohl gut, daher schließ ich das du wohl auch eher wollen würdest wenn auch nicht so wichtig an siehst das es legal wird.

    Aber irgendwie geb ich dir ja weitgehend recht, und wir sind ja thematisch wohl einer meinung.

    es ist btw auch kein entweder oder man muss nicht darüber diskutieren ODER man nutzt es, es geht auch beides, daher seh ich den widerspruch nicht.

  11. Re: Die Piraten...

    Autor: User_x 03.09.13 - 22:36

    ich habe dich nicht zwangsläufig gemeint, in de4 mobilansicht steht ein kommentar untee dem anderen...

    ich sage ja nur, dass hierzulande vielleicht zu viel diskutiert wird. das greift letztendlich auch die politik auf und geht von einer notwendigkeit zur regulierung aus.

    ich glaube in bulgarien zb. steht es vielleicht auch unter strafe zu kopieren, trotzdem macht es dort jeder, soweit er es technisch hinbekommt. gut anwälte würden sich der sache dort auch nicht annehmen... entweder weil es gar nicht lukrativ ist oder auch weil diese dort namentlich durch die presse und den kakao gezogen worden wären... ich weiss es nicht. vielleicht liegts an der vätternwirtschaft, vielleicht am trinkgeld für den polizisten... vieleicht an der mafia... jedenfalls schert sich glaube ich kaum jemand ausser in den usa, de, gb. vielleicht noch frankreich und australien so um das urheberrecht... das k9mmt denen somit zugute. das ist nicht erlaubt, ok... ok, zur kenntnis genommen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.09.13 22:38 durch User_x.

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