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Das dachte man früher schon bei viel größeren Strukturbreiten...

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  1. Das dachte man früher schon bei viel größeren Strukturbreiten...

    Autor: Lala Satalin Deviluke 02.09.13 - 13:10

    Also wir werden's ja sehen, wo schluss ist. ;)

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  2. Re: Das dachte man früher schon bei viel größeren Strukturbreiten...

    Autor: Species8372 02.09.13 - 13:30

    Wie bei CD-ROM Laufwerken damals vor 10 Jahren:

    "In CAV mode the "×" number denotes the transfer rate at the outer edge of the disc, where it is a maximum.

    20× was thought to be the maximum speed due to mechanical constraints

    until Samsung Electronics introduced the SCR-3230, a 32x CD-ROM drive which uses a ball bearing system to balance the spinning disc in the drive to reduce vibration and noise. As of 2004, the fastest transfer rate commonly available is about 52× or 10,400 rpm and 7.62 MiB/s. Higher spin speeds are limited by the strength of the polycarbonate plastic of which the discs are made. At 52×, the linear velocity of the outermost part of the disk is around 65 m/s. However, improvements can still be obtained by the use of multiple laser pickups as demonstrated by the Kenwood TrueX 72× which uses seven laser beams and a rotation speed of approximately 10×."

  3. Re: Das dachte man früher schon bei viel größeren Strukturbreiten...

    Autor: developer 02.09.13 - 13:30

    Jo aber jetzt kommt man langsam in Größenordnungen bei denen Quanteneffekte plötzlich relevant werden.

    Und da sich das Gesetzt nur auf die Anzahl von Transistoren beschränkt könnte es doch langsam soweit sein zumindest für Silizium Chips.

    Es geht da auch nicht nur um die Machbarkeit sondern auch im die Rentabilität.

    Aber ich bin recht zuversichtlich, dass man genug andere Wege finden wird die Leistung weiter zu steigern. Wir sind noch weit weg von dem was wir wissen was theoretisch machbar sein könnte.

    Whatever you do, do it with: 5 + (sqrt(1-x^2(y-abs(x))^2))cos(30((1-x^2-(y-abs(x))^2))), x is from -1 to 1, y is from -1 to 1.5, z is from -100 to 4.5

  4. Re: Das dachte man früher schon bei viel größeren Strukturbreiten...

    Autor: zZz 02.09.13 - 13:31

    ray kurzweil ist auch der meinung, dass es weitergeht, nur wird eben eine neue technische revolution die evolution der verkleinerung ablösen

    http://www.ted.com/talks/ray_kurzweil_on_how_technology_will_transform_us.html

  5. Re: Das dachte man früher schon bei viel größeren Strukturbreiten...

    Autor: developer 02.09.13 - 13:36

    Species8372 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie bei CD-ROM Laufwerken damals vor 10 Jahren:
    >
    > "In CAV mode the "×" number denotes the transfer rate at the outer edge of
    > the disc, where it is a maximum.
    >
    > 20× was thought to be the maximum speed due to mechanical constraints
    >
    > until Samsung Electronics introduced the SCR-3230, a 32x CD-ROM drive
    > which uses a ball bearing system to balance the spinning disc in the drive
    > to reduce vibration and noise. As of 2004, the fastest transfer rate
    > commonly available is about 52× or 10,400 rpm and 7.62 MiB/s. Higher spin
    > speeds are limited by the strength of the polycarbonate plastic of which
    > the discs are made. At 52×, the linear velocity of the outermost part of
    > the disk is around 65 m/s. However, improvements can still be obtained by
    > the use of multiple laser pickups as demonstrated by the Kenwood TrueX 72×
    > which uses seven laser beams and a rotation speed of approximately 10×."

    Na ja, das ist nichts anderes als Parralelisierung.
    Das wir bereits jetzt auch bei Prozessoren und Chips zur Leistungssteigerung eingesetzt.

    Eine Erhöhrung der Leistung ändert trotzdem nichts daran, dass es für bestimmte Dinge einfach Grenzen gibt.
    Das gilt für die Anzahl Umdrehungen genau sowie für die Anzahl der möglichen Transistoren pro Fläche.

    Im Artikel ging es nicht um Leistung. Moore's Law bezieht sich auf die Anzahl Transistoren.

    Whatever you do, do it with: 5 + (sqrt(1-x^2(y-abs(x))^2))cos(30((1-x^2-(y-abs(x))^2))), x is from -1 to 1, y is from -1 to 1.5, z is from -100 to 4.5

  6. Re: Das dachte man früher schon bei viel größeren Strukturbreiten...

    Autor: Bujin 02.09.13 - 13:44

    Spätestens wenn es darum geht Transistoren aus einzelnen Atomen aufzubauen ist man am Ende. So weit wird es aber mit der Technik gar nicht kommen denke ich. Ich finde stupide Kippschalter zur Datenspeicherung und -Verarbeitung sollten so langsam mal generalüberholt werden. Ob man bis dahin schon soweit ist Quantenzustände auszunutzen wage ich mal zu bezweifeln.

    Ich sehe die Vernetzung einzelner Transistoren in naher Zukunft. Also Schalter A weiß was Schalter B macht und passt seinen Zustand automatisch, je nachdem welcher Folgezustand der wahrscheinlichste ist, an. Das System ist dabei lernfähig. Fehlentscheidungen resultieren in einer anderen Gewichtung. Da damit die Komplexität weiter steigt wäre man trotz gleichbleibender Strukturgröße immer noch im Moores Rahmen. Das ist aber bloße Spekulation!

  7. Re: Das dachte man früher schon bei viel größeren Strukturbreiten...

    Autor: Bujin 02.09.13 - 13:45

    developer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Artikel ging es nicht um Leistung. Moore's Law bezieht sich auf die
    > Anzahl Transistoren.

    Laut Wiki geht es nur im die Komplexität und nicht um die Anzahl der Transistoren.

  8. Re: Das dachte man früher schon bei viel größeren Strukturbreiten...

    Autor: trust 02.09.13 - 13:50

    Man wird in Zukunft einfach mit Quantenzeitsprüngen arbeiten und jeder Zeitsprung verdoppelt die Anzahl der Transistoren, allerdings immer -1 für die Schicht, welche das Ergebnis ausliefert (das ist natürlich die Schicht in unserer Zeit). Das ganze parallelisiert auf mehrere Strings ist dann rechnen in der vierten Dimension. Blöd ist nur die Abwärme auf den Strings, durch die unser String dauerhaft an Energie verliert und dadurch unser Universum früher als gedacht sein Licht verliert.

  9. Re: Das dachte man früher schon bei viel größeren Strukturbreiten...

    Autor: blackout23 02.09.13 - 13:52

    Ich hätte sowieso ganz gerne mal einen echten Durchbruch durch irgendeine neue Technologie. Die +10% Rechenleistung von Generation zu Generation sind echt langweilig. Möchte 100.000x mehr Rechenleistung haben. Man kann sich heute garnicht ausmalen, was für Auswirkungen das haben würde. Quantencomputer werden ja auch nicht schneller sein als Klassische in vielen Fällen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.09.13 13:53 durch blackout23.

  10. Re: Das dachte man früher schon bei viel größeren Strukturbreiten...

    Autor: flike 02.09.13 - 14:01

    blackout23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hätte sowieso ganz gerne mal einen echten Durchbruch durch irgendeine
    > neue Technologie. Die +10% Rechenleistung von Generation zu Generation sind
    > echt langweilig. Möchte 100.000x mehr Rechenleistung haben. Man kann sich
    > heute garnicht ausmalen, was für Auswirkungen das haben würde.
    > Quantencomputer werden ja auch nicht schneller sein als Klassische in
    > vielen Fällen.

    Selbst wenn es technisch möglich wäre, würde man viele Zwischenschritte einbauen um einen Absatz zu generieren. Was haben die denn gekonnt, einen Prozessor zu verkaufen, mit dem man viele, viele Jahre wenn nicht gar Jahrzehnte auskommt? Eben ;)

  11. Re: Das dachte man früher schon bei viel größeren Strukturbreiten...

    Autor: hackCrack 02.09.13 - 14:03

    blackout23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Quantencomputer werden ja auch nicht schneller sein als Klassische in
    > vielen Fällen.

    Aber da haben wir ja wieder ein anderes problem. Ich denke dass man da den compilern bzw. der programmiersprache die schuld geben müsste. Ich wette es bleibt sehr viel leistung liegen die man nutzen könnte aufgrund von nicht optimierter compilierung oder schlechte programmiersprachen.

  12. Re: Das dachte man früher schon bei viel größeren Strukturbreiten...

    Autor: Lala Satalin Deviluke 02.09.13 - 14:03

    Der Leistungsschub den ich zwischen Generation 2 i7 und Generation 3 i7 bei vielen Applikationen verspüre ist schon deutlich mehr als 10% mehr Rechenleistung.

    Das Entrauschen von Audio-Material im Offline-Modus (weil höchste Qualität) war bei dem 2nd gen i7 nicht ohne viel vorpuffern und ab und zu warten möglich beim Abhören. Der 3rd gen schafft davon sogar mit doppelter Samplingrate schneller als real-time.

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  13. Re: Das dachte man früher schon bei viel größeren Strukturbreiten...

    Autor: hackCrack 02.09.13 - 14:06

    Lala Satalin Deviluke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Leistungsschub den ich zwischen Generation 2 i7 und Generation 3 i7 bei
    > vielen Applikationen verspüre ist schon deutlich mehr als 10% mehr
    > Rechenleistung.

    Verspürst du dass die bits viel schneller durch die cpu rauschen oder hast du auch handfeste beweise? ^^

  14. Re: Das dachte man früher schon bei viel größeren Strukturbreiten...

    Autor: Lala Satalin Deviluke 02.09.13 - 14:08

    > Das Entrauschen von Audio-Material im Offline-Modus (weil höchste Qualität) war bei dem 2nd gen i7 nicht ohne viel vorpuffern und ab und zu warten möglich beim Abhören. Der 3rd gen schafft davon sogar mit doppelter Samplingrate schneller als real-time.

    Lesen kannst du doch, oder?

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  15. Re: Das dachte man früher schon bei viel größeren Strukturbreiten...

    Autor: hubie 02.09.13 - 14:12

    Problem ist, Glas transmittiert nur bis 180 nm maximal (SiO2), Fluoride gehen noch bis zur 155er Wellenlänge, wenn man dann noch Tricks anwendet wie Intensitätskuppe abschneiden etc usw. erreicht man ja die heutigen Strukturbreiten, ich meinerseits sehe es ähnlich, irgendwann gehts nicht mehr exponentiell weiter (gibt ja auch die Resonanzkatastrophe usw., nichts wächst unendlich lange exponentiell, jedenfalls nichts, was schonmal aufgehört hat zu wachsen :) ).

  16. Re: Das dachte man früher schon bei viel größeren Strukturbreiten...

    Autor: mnementh 02.09.13 - 14:47

    hackCrack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > blackout23 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Quantencomputer werden ja auch nicht schneller sein als Klassische in
    > > vielen Fällen.
    >
    > Aber da haben wir ja wieder ein anderes problem. Ich denke dass man da den
    > compilern bzw. der programmiersprache die schuld geben müsste. Ich wette es
    > bleibt sehr viel leistung liegen die man nutzen könnte aufgrund von nicht
    > optimierter compilierung oder schlechte programmiersprachen.
    Compiler und Programmiersprachen sind exzellent heutzutage. da besteht kein Vergleich zu den Optimierungen von früher. Das Problem ist ein anderes: mit jedem Mehr an Leistung nutzen die Anwendungen diese für aufwendigen aber sinnlosen Schnickschnack. Animationen beim Aufklappen von Menüs, animierte Buttons, nebenläufige Aufgaben, regelmäßige Aktualisierungen von Anzeigen ohne Nutzerinteraktion. Das Webseiten in den 90ern sehr viel statischer waren als heute liegt nicht nur an den Möglichkeiten moderner Webbeschreibungssprachen, sondern einfach auch daran dass ein Pentium II damals an einer heutigen Webseite gestorben wäre beim Rendern.

  17. Re: Das dachte man früher schon bei viel größeren Strukturbreiten...

    Autor: DaTebe 02.09.13 - 14:57

    Ganz ab von der Tatsache, dass die Bandbreite eh nicht gereicht hätte ^^

  18. Re: Das dachte man früher schon bei viel größeren Strukturbreiten...

    Autor: Cohaagen 02.09.13 - 14:59

    flike schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst wenn es technisch möglich wäre, würde man viele Zwischenschritte
    > einbauen um einen Absatz zu generieren. Was haben die denn gekonnt, einen
    > Prozessor zu verkaufen, mit dem man viele, viele Jahre wenn nicht gar
    > Jahrzehnte auskommt? Eben ;)

    Sie werden es zumindest versuchen. Ob absichtliche Zwischenschritte bei einem Technologiewechsel immer so möglich sind (eventuell bietet der Konkurrent dann größere Steigerungen), steht auf einem anderen Blatt. Siehe den Wechsel von der Diskette (ca. 1 - 3 MB) zur CD-ROM (650 - 900 MB)

  19. Re: Das dachte man früher schon bei viel größeren Strukturbreiten...

    Autor: tingelchen 02.09.13 - 15:21

    Da wäre ich mir nicht so sicher. Wenn man bedenkt das heutige Seiten im wesentlich nur noch aus ASCII bestehen, mit einigen wenigen Grafiken und man damals all die schönen schnörkeleien aufwendig mit GIF Bildchen modelliert hat.

  20. Re: Das dachte man früher schon bei viel größeren Strukturbreiten...

    Autor: KTVStudio 02.09.13 - 15:57

    Zip Laufwerke ?
    Magnetdisks ?

    Die bieten die gesuchten Zwischenschritte ;)

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