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Nächste Schritt zur Geldverwertungsmaschine

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  1. Nächste Schritt zur Geldverwertungsmaschine

    Autor: expat 09.09.13 - 10:56

    Wenn sie Konsequent sind, dann können die Spiele nur noch online gekauft werden. Die Vorteile:

    - kein Gebrauchtmarkt
    - keine Zwischenhändler und -margen
    - keine physischen Herstellkosten
    - Teilweise Preisvorteilweitergabe, so geringere Preise und evtl. damit mehr Verkäufe

    Die Nachteile: Kinder haben keine Kreditkarten. Aber selbst das kann man lösen, in dem man Gutscheinkarten verkauft.

  2. Re: Nächste Schritt zur Geldverwertungsmaschine

    Autor: derKlaus 09.09.13 - 11:10

    expat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn sie Konsequent sind, dann können die Spiele nur noch online gekauft
    > werden. Die Vorteile:
    > - kein Gebrauchtmarkt
    > - keine Zwischenhändler und -margen
    > - keine physischen Herstellkosten
    > - Teilweise Preisvorteilweitergabe, so geringere Preise und evtl. damit
    > mehr Verkäufe
    > Die Nachteile: Kinder haben keine Kreditkarten. Aber selbst das kann man
    > lösen, in dem man Gutscheinkarten verkauft.

    Sony wird das (noch) nicht nochmal machen. Da sind die mit der PSPgo so dermassen auf die Schnauze gefallen, das alles aus ist. Das konnte über die PSN-Karten nicht ausgeglichen werden, wobei ich nicht weiß aob es die in dE überhautp schon gab als die PSPgo erschien.

  3. Re: Nächste Schritt zur Geldverwertungsmaschine

    Autor: expat 09.09.13 - 11:15

    Naja, das öffentliche Empfinden ist Dank ITunes und Play Store ein anderes geworden.

  4. Re: Nächste Schritt zur Geldverwertungsmaschine

    Autor: Garius 09.09.13 - 11:34

    Naja, bei der Go waren es vor allem auch die Händler, die keinen Gewinn beim Verkauf einer Konsole sahen, für die sie nicht auch Spiele verkaufen konnten.

  5. Re: Nächste Schritt zur Geldverwertungsmaschine

    Autor: Cohaagen 09.09.13 - 11:36

    expat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn sie Konsequent sind, dann können die Spiele nur noch online gekauft
    > werden. Die Vorteile:
    >
    > - kein Gebrauchtmarkt
    > - keine Zwischenhändler und -margen
    > - keine physischen Herstellkosten
    > - Teilweise Preisvorteilweitergabe, so geringere Preise und evtl. damit
    > mehr Verkäufe
    >
    Warum zwangsweise den Kunden Download-Versionen aufdrücken? Der Trend geht doch langfristig eh in die Richtung.

    Sony macht es mit seiner derzeitigen Strategie schon richtig:
    - mit PS+ und günstigen Preisen den Kunden Download-Versionen und Miet-Versionen schmackhaft machen
    - regelmäßig Rabatte für die Download-Versionen anbieten (für PSPlus-Abonnenten noch ein paar Prozent mehr)
    - Vorbestellern der Download-Version einen Bonus geben: entweder Rabatt, nicht spielrelevante DLCs (Kostüme, goldene Waffen, zusätzliche Fahrzeuge usw.) oder z.B. Teil 1 der Serie als PS1-Klassiker
    - Download-Versionen zeitgleich zur Retail-Version herausbringen, in manchen Fällen auch mal eine Woche eher (derzeit bei der Vita-Version von Rayman Legends)
    - für Download-Versionen Cross-Buy anbieten, bei Retail-Spielen die zweite Version per Download-Code

    Wenn die Leute bei Spielen, die sie eh nicht weiterverkaufen möchten, einen Mehrwert geboten kommen, geht das auch ohne Zwang.

  6. Re: Nächste Schritt zur Geldverwertungsmaschine

    Autor: Z101 09.09.13 - 11:42

    Cohaagen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum zwangsweise den Kunden Download-Versionen aufdrücken? Der Trend geht
    > doch langfristig eh in die Richtung.

    Ist das so? Minecraft für die Xbox verkauft sich zum Beispiel im Handel besser als die Downloadversion.

    Auch sonst machen die eShop-Verkäufe bislang nur einen Bruchteil der Gesamtverkäufe bei Spielen aus. Obwohl Nintendo, Sony & Co. mit allen möglichen Vergünstigungen für die Downloads sorgen.

    Das Problem ist, dass die Spiele in den eShops meist mehr kosten als im Handel und am Ende nicht mal weiterverkaufft/-verschenkt werden können.

  7. Re: Nächste Schritt zur Geldverwertungsmaschine

    Autor: expat 09.09.13 - 11:44

    Das sehe ich auch so. Aber wenns keine Spiele mehr im Handel gibt, sind viele Punkte nicht mehr relevant. (Weiterverkauf).

  8. Re: Nächste Schritt zur Geldverwertungsmaschine

    Autor: Z101 09.09.13 - 12:04

    expat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das sehe ich auch so. Aber wenns keine Spiele mehr im Handel gibt, sind
    > viele Punkte nicht mehr relevant. (Weiterverkauf).

    Solange die Konkurrenz aber Spiele im Handel hat, stände Sony mit einer Download-Only-Vita dumm da. Sony darf nicht noch mehr Kunden vergraulen, sondern muss ihnen endlich etwas bieten, was die Vita schmackhaft macht. Den OLED-Bildschirm der Vita durch einen LCD-Screen zu ersetzen, dürfte das aber kaum erreichen.

  9. Re: Nächste Schritt zur Geldverwertungsmaschine

    Autor: JanZmus 09.09.13 - 12:11

    expat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn sie Konsequent sind, dann können die Spiele nur noch online gekauft
    > werden. Die Vorteile:
    >
    > - kein Gebrauchtmarkt
    > - keine Zwischenhändler und -margen
    > - keine physischen Herstellkosten
    > - Teilweise Preisvorteilweitergabe, so geringere Preise und evtl. damit
    > mehr Verkäufe

    Der Nachteil für den Kunden ist nunmal, dass "gedownloadete" Spiele flüchtig sind, Spiele auf Datenträgern wiederum nicht. Eigentlich sollte das Modell doch so sein: Auf Disc kostet ein Spiel z.B. 40,- Euro, dafür hat man "etwas in der Hand", eine gedruckte Anleitung und man kann das Spiel verleihen oder sogar wieder verkaufen. Das gleiche Spiel müsste dann als Download 30,- Euro kosten oder 25,-. So fände ich es fair und würde mir von Spiel zu Spiel überlegen, welche Version ich kaufe.

  10. Re: Nächste Schritt zur Geldverwertungsmaschine

    Autor: derKlaus 09.09.13 - 12:18

    Garius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, bei der Go waren es vor allem auch die Händler, die keinen Gewinn
    > beim Verkauf einer Konsole sahen, für die sie nicht auch Spiele verkaufen
    > konnten.
    Bei einer reinen Online PS Vita wäre das nicht viel anders.

  11. Re: Nächste Schritt zur Geldverwertungsmaschine

    Autor: Garius 09.09.13 - 12:31

    Eben drum. Und ich muss zugeben, dass mir das Verhalten der Händler gefällt. Auch ich möchte nicht, dass man Spiele irgendwann nur noch downloaden kann. Und auch wenn es über kurz oder lang darauf hinauslaufen wird, werde ich mich mit aller Macht gegen so etwas wehren. Und wenn ich am Ende ganz auf dieses Hobby verzichten muss...

  12. Re: Nächste Schritt zur Geldverwertungsmaschine

    Autor: derKlaus 09.09.13 - 12:56

    Garius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eben drum. Und ich muss zugeben, dass mir das Verhalten der Händler
    > gefällt. Auch ich möchte nicht, dass man Spiele irgendwann nur noch
    > downloaden kann. Und auch wenn es über kurz oder lang darauf hinauslaufen
    > wird, werde ich mich mit aller Macht gegen so etwas wehren. Und wenn ich am
    > Ende ganz auf dieses Hobby verzichten muss...
    Ich bin ehrlich gesagt so weit, dass ich liebend gerne auf eine Verpackung verzichte, natürlich nicht grundlos. Als ich mit Spielen angefangen habe, waren EA und Activision diejenigen, welche den Entwicklern Platz zur Darstellung gegeben haben und auch explizit damit geworben haben. Den Spielen lagen Goodies bei. Die Zeitung bei Zak McKracken, Stoffkarten bei Ultima, die Beigaben diverser Infocom Spiele.
    Es gab Kartonboxen mit tollen Artwork oder Gatefold-Covern (ich denke an die Packungen von Archon und Wasteland zurück *schwärm*). Heute gibts eine DVD-Hülle mit einem Pappkärtche mit Freischaltcode drin und vielleicht einem Datenträger. Auf die kann ich dann auch verzichten, wenn ich 40+ Euro dafür hinlegen soll.

    Umgekehrt freu ich mich auf meine Wasteland 2 Old-School Edition, mit alter Verpackung, Karte und diversem Krempel. Ich werde wohl auchl kurz vorm herzstillstand stehen, wenn ich beim Zoll bin um das Ding abzuholen, aber ich hoffe Mal, das wird es wert sein ;)

  13. Re: Nächste Schritt zur Geldverwertungsmaschine

    Autor: expat 09.09.13 - 13:09

    Inkl. wegfall aller zwischenhändler und der Philosophie Masse statt exklusivität kann man das Spiel auch online für 10 CHF anbieten. Viele kaufen es dann viel impulsiver als es heute der Fall ist.

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