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Bei uns hätte der keine Chance.

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  1. Bei uns hätte der keine Chance.

    Autor: Charles Marlow 14.09.13 - 14:34

    Da würde dann von "Gefahr in Verzug" gefaselt und allerlei "Funde" aufgelistet werden, die dieses Vorgehen (samt der Hausdurchsuchung an sich) nachträglich rechtfertigen. (Der zuständige Richter wird das sowieso ohne auch nur einen Blick darauf zu werfen abgezeichnet haben, denn passieren kann ihm eh nichts.)

    Die Schäden und das Verhalten gegenüber Kimbles Person und seiner Frau wiederum würden - wie üblich bei Polizeigewalt in Deutschland - erst einmal IHM angelastet und das Opfer zum Täter gemacht. Vermutlich soll dann noch ein "armer" Polizist bei Kimbles "Widerstand" "verletzt" worden sein (Ellbogen beim Fesseln angeschlagen o.ä.).

    Die Schadenssumme würde er sicherlich auch nicht rausbekommen weil sowas bei uns immer zum Nachteil der Geschädigten gedeckelt ist und wenn er am Ende doch zum Bundesverfassungsgericht gehen sollte, werden die sich schlicht und ergreifend - wieder einmal - nicht "zuständig" fühlen und die Klage abweisen.

    Ganz zu schweigen von den bei uns schon üblichen Chosen, wenn die Politik dick in einem Justizskandal involviert ist - wie zuständigen Staatsanwälten, die (widerrechtlich und ungehindert) Vorverurteilung in den Medien betreiben, Rufmordkampagnen in den Medien, die offensichtlich von der Politik bzw. ihren "Freunden" angeleiert wurden und allerlei öffentliche Rechtfertigungen seitens diverser Innenminister, dass man ja bisher "gute Erfahrungen" bei der Zusammenarbeit mit den US-amerikanischen Diensten gemacht hätte und Kimble eben ein "Einzelfall" wäre und sich gefälligst nicht so haben soll.

    Und als Konsequenz wird nach 2-4 Jahren (vielleicht) einer von den Polizeibeamten auf Bewährung verurteilt - natürlich ohne Gefahr der Suspendierung vom Dienst oder einer nachhaltigen Vorstrafe - und die Verantwortlichen kommen ab der Ebene des Einsatzleiters sowieso gänzlich ungeschoren davon.

    Also mal schauen, ob Neuseeland das anders macht wie der "Rechtsstaat" Deutschland...

  2. Re: Bei uns hätte der keine Chance.

    Autor: Rulf 14.09.13 - 17:19

    wenn er nach de kommen würde, säße er schon bevor die presse davon wind bekommen würde in einem flieger richtung vsa...ganz unbürokratisch...

  3. Re: Bei uns hätte der keine Chance.

    Autor: Anonymer Nutzer 14.09.13 - 17:21

    der Kim hätte es noch nicht mal bis nach Deutschland geschafft. Der Flug wäre einfach umgeleitet worden...

    Wenn schon eine Präsidenten-Maschine zur Landung und Untersuchung gezwungen werden kann, nur aufgrund eines blossen Verdachts, dann wäre das bei Kimmy-Boy erst recht möglich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.09.13 17:23 durch azeu.

  4. Re: Bei uns hätte der keine Chance.

    Autor: Charles Marlow 14.09.13 - 19:50

    Vor allem würde man bei der Gelegenheit in den Medien seine Vorstrafe besonders betonen - als ob es in der Politik nicht eine ganze Reihe vom Gemeinderat bis MdB gibt, die aus denselben Gründen so eine Vorstrafe in ihrer Vita aufzuweisen haben.

  5. Re: Bei uns hätte der keine Chance.

    Autor: elgooG 14.09.13 - 23:52

    Bei der Korruption deutscher Politiker und bei der Polizei befürchte ich, dass das alles noch nicht einmal übertrieben ist. :-(

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  6. Re: Bei uns hätte der keine Chance.

    Autor: Natchil 15.09.13 - 03:07

    Oder was wahrscheinlicher ist: Wir hätten einen kleinen Skandal, die Medien stopften ihr Sommerloch damit, und es muss sich bei ihm entschuldigt werden.
    Weil? Weil er eben Aufmerksamkeit hat, und man da ungerne etwas falsch macht.

  7. Re: Bei uns hätte der keine Chance.

    Autor: Anonymer Nutzer 16.09.13 - 13:41

    Die Justiz macht keine Fehler und ist über jeden Zweifel erhaben.

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