1. Foren
  2. Kommentare
  3. OpenSource
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › IBM will Start-ups mit Patenten…

Patente: toller Bericht darüber...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Patente: toller Bericht darüber...

    Autor: Patent-ante 13.12.05 - 15:09

    Neulich im Patentamt, dem gleich neben der Irrenanstalt:
    - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

    „Sind Sie sich sicher? Ich meine, nicht dass das nur ein Scherz ist.“
    „Ja, wir sind uns sicher. Die Kontinuität, in der wir diese Meldungen erhalten haben, der Schreibstil und die Verschlüsselung der Übertragung lassen keinen Zweifel zu: ein humanoides Wesen mit einer psychotischen Störung hier auf Terra…“
    „Schon gut. Sie können gehen!“
    Der zierliche Protokollroboter stand auf und ging mit wiegenden Schritten aus dem Büro.

    Ich wende mich meinem menschlichen Assistenten zu. Sein Gesicht ist grau, dunkle Ränder drücken sich unter seinen Augen tief in die Höhlen. Er hatte genau wie ich in den letzten Tagen keinen Schlaf gefunden, seine Familie nicht gesehen, zu viel Kaffee getrunken und im stickigen Büro verbracht.
    Ich weiß nicht, was ich sagen soll, bewege meinen Kopf etwas weiter und sehe durch die transparente Fassade des Gebäudes. Hier, im fünfundsechzigsten Stockwerk der globalen Verwaltungsbehörde, hätte man vor 40 Jahren, zur Jahrtausendwende 1999-2000, bestimmt eine schöne Aussicht über die Stadt genießen können. Damals, als ich noch Kind war und es noch einen blauen Himmel gab…, bevor einige Verrückte sich den Umweltschutz patentieren ließen um die Regierungen der Welt zu erpressen. Doch die Rechnung ging nicht auf. Statt Lizenzgebühren auf eine saubere Umwelt zu zahlen stiegen alle Regierungen aus den laufenden Programmen zur Erhaltung einer (be-)lebenswerten Erde aus. Innerhalb von nur zehn Jahren stieg die globale Temperatur um im Mittel 4 Grad. Die Polkappen waren zu meinem fünfunddreißigsten Geburtstag komplett verschwunden, kurz nachdem der Golfstrom seine Funktion verlor. Europa, Deutschland, die Wurzel meiner Vorfahren, liegt seit einigen Monaten bis an die Alpen unter einer stetig wachsenden Schnee- und Eisdecke. Hier, in New York, wärmen die Luftmassen, die von Westen her über dem Nordamerikanischen Kontinent aufgewärmt wurden, so weit, dass statt Schnee tagelanger Regen fällt. Das hält die Luft wenigstens sauber, während drüben, an der Westküste, alle großen Städte durch Hitze, Staub und Abgase unbewohnbar wurden.

    Ich schüttle meinen Kopf. Diese Gedanken bringen mich jetzt nicht weiter!
    „Geh nach Hause, Greg, deine Familie wartet“
    „Ich lasse dich nicht alleine, ich…“
    „Im Moment bringt es nichts, wenn wir uns beide hier herumquälen.“
    „In Ordnung, ich gehe. Danke, Bob!“
    Greg schlich sich aus dem Büro. Mit einer Handgeste, die über die im gesamten Raum verteilten Sensoren erkannt wurde, dimmt das Licht herunter und verschließt sich die Tür.
    In meinem Schrank befindet sich noch immer die Flasche Single Malt Whiskey, „Royal Lochnagar Selected Reserve“, uralt, ein Geburtstagsgeschenk der oberen bürokratischen Verwaltungsverwaltungsverwaltung.
    Ich öffne die Flache, setze sie an meine Lippen und nehme einen barbarischen Schluck von dem edlen Produkt.
    Dann wende ich mich dem Datenträger, einem einfachen digitalen Papier zu und lese die Forderungen eines gewissen „Mr.Oxygen“.

    Ein Patentantrag auf die Sicherung der Rechte am Enzym „Cytocrom C“, gestellt von einem Menschen unter dem Pseudonym „Mr.Oxygen“ (was ein einfallsloser Name).
    Cytocron, ein Elektronen transportierender Enzymkomplex in der inneren Mitochonrienmembran, Teil der Atmungskette. NADH, Ubiquinon, Cytochrom bc1, Cytocrom c, Cytochrom c-Oxidase…ATP-Synthese.
    Ich erinnere mich an die Atmungskette der Zellatmung. Damals, in der Schule war ich fasziniert von diesen Abläufen, die in der Frühzeit der Evolution den Grundstein aller Entwicklung legten. Ich wünschte, ich hätte das alles erfunden, hätte die Macht darüber. Gott! Ich wünschte damals, ich wäre Gott.
    Doch meine Jugend ließen die Träume schnell verfliegen. Ich studierte statt Biologie Wirtschaftslehren, später dann Rechtswissenschaften, gesteuert von einem inneren Zwang. Nie dachte ich über den inneren Antrieb nach, mit dem ich Patentanwalt wurde. Meine unfairen Kämpfe in den Bewerbungsgesprächen, der lange und harte Aufstieg zum Leiter globalen Patentvergabe und der globalen Rechtsabteilung zur Lizenzvergabe.

    Und eines Tages dann war er wieder da, der Wunsch Gott zu sein!
    Alle Erinnerungen, alle Wünsche einer lange vergangenen Jugend waren wieder präsent. Doch im Gegensatz zu damals hatte ich jetzt die Macht meinen Wunsch umzusetzen. Wenn ich schon Gott war, so wurde das Leben von mir geschaffen. Und was liegt da näher, als einen der für das organische Leben grundlegenden Funktion als geistiges Eigentum zu sichern. Hehehe, immerhin habe ich das ja geschaffen. Alles, alles um mich herum wäre so nie entstanden.
    Also habe ich meine Patentanmeldung eingereicht, mir gewissermaßen selber zur Bearbeitung vorgelegt. Es hätte alles so einfach sein können. Fast hätte ich es geschafft, fast hätte ich es durchgebracht. Auch, dass jedes Lebewesen mir zu Dank verpflichtet sein soll und einen kleinen, winzigkleinen Anteil dieses Dankes an mich zurück gibt. Jeder Bürger dieses Planeten hätte mit pro Tag umgerechnet einen einzigen Cent an Atmungslizenz zahlen müssen.

    Aber mein ach so zuverlässiger, unfehlbarer Sekretär, Greg, kam dieser Antrag „irgendwie komisch“ vor. Eifrig sortiert er mir die Unterlagen vor, beantwortet Standardanfragen alleine und kennt sich mit so gut wie allen rechtlichen Hintergründen aus. Ein wirklich guter Beamter! Der gute Greg antwortete dem Einreicher, also mir, dass diese Anmeldung aus den Gründen Blablabla nicht möglich sei, dass grundlegende biologische Funktionen nicht zu schützen sind und weiß der Teufel was noch! Die Antwort blieb nicht aus: Drohbriefe. Von „ich weiß wo du wohnst“ bis hin zu „ich habe die Macht die Menschheit auszurotten“, die ganze Palette eben, bekannt aus Film und Streaming Media. Und…, alle Aussagen stimmen. Denn, gottgleich wie ich ja bin, habe ich ein Mittelchen gebraut, welches die Zellatmung blockiert.
    Und während wir hier im Büro die Drohbriefe auf verdächtige oder entlarvende Hinweise durchsuchen und der Geheime Staatsschutz jeden Zettel davon bis in das kleinste Molekül zerlegt, tickt eine kleine Uhr an einem kleinen Zündsatz an einem kleinen Fläschlein im Hauptklimaschacht des größten Kaufhauses, hier im Zentrum der Stadt. Huahaha!

    Ich bin Genial! Hatte dieser Alfred, Adolf oder was weiß ich Einstein nicht auch einmal als Patentbearbeiter angefangen?
    Ich lehne mich zurück und warte entspannt auf die Meldung in den Medien, dass ein unbekannter Terrorist aus Rache für ein nicht erteiltes Patent einen Anschlag…
    „Piep!“
    Mein mobiler Kommunikator meldet sich. Aha, eine Meldung von meiner Frau, eine kleine Videosequenz: „Bin bei Murks und Sparks einkaufen. Welche Hemdengöße hast du denn?“.
    Jessica! Jessi! Die Beste aller Frauen! Was könnte ich ihr für ein Leben bieten von den Lizenzgebühren. Und ich, ich könnte endlich in den Ruhestand treten und müsste nicht erst 45 Jahre alt werden (im Gegensatz zu den Deppen in der Industrie, die bis 70 ackern dürfen und dann sozialverträglich eingeschläfert…)…
    „Murks und Sparks???“
    Mir wird ganz flau. Ich stehe neben mir und fühle mich wie ein Beobachter dieser Szene. In dem Kaufhaus habe ich doch meine kleine Bombe installiert!

    Irgendwie bin ich vor dem Gebäude der globalen Verwaltungsbehörde. Dann auf einem Laufband in Richtung Innenstadt. Ein Blick auf die Uhr an der Halle der transatlantischen Propellerbahn – in drei Minuten wird der Sprengsatz eine kleine Flasche mit einem das Cytocron blockierenden Enzym zerstören, den Inhalt fein zerstäubt in die Klimaanlage des Kaufhauses verteilen…
    Ich rutsche aus – und es wird dunkel.

    Als ich wieder zu mir komme liege ich in einem Krankenhausbett, einer dieser Medoliegen, deren Material sich anfühlt wie menschliche Haut und die auf angenehme 32 Grad temperiert wird. Draußen ist es dunkel.
    Ich drehe mich um. Im Bett neben mir liegt – Jessica, meine Frau! Ihre einst so helle Haut ist bläulich verfärbt. Ich lehne mich zu ihr herüber. Eine dünne Decke aus seltener, echter Baumwolle liegt über ihrem Körper. Sie atmet leicht, kaum vernehmlich.
    Keine Schläuche, keine Sensoren mehr.
    Die Haut ist weiß, wirkt trocken und transparent. Eingefallene Wangenknochen, trockene Lippen. Und in dieser zerklüfteten, hellen Landschaft ihres Gesichtes öffnen sich die Augen. Sie wirken so groß, wie dunkelblaue Seen auf einem Gletscher. Sie glänzen zwischen matten Liedern, so voller Leben, so fragend, so wissend…
    „Hallo Bob“, mehr gehaucht als gesprochen. Der Anflug eines Lächelns um neben den Lippen?
    „Hallo Jessica!“
    Tränen sammeln sich in ihren Augen, die so erschreckend gelöst, frei, weit blickend wirken.
    „Es tut mir so leid, Jessi, ich…, ich…“
    „Psss…“
    „Jessi. Jessi…“
    „Es tut nicht weh, nicht weh…“
    Mit einem tiefen Ausatmen legen sich die Lieder wie eine Eisdecke über die Seen ihrer Augen und pressen die letzten Tränen heraus. Diese fallen zu Boden, wo sie sich mit den meinen vermischen…

    Ich sehe aus dem Fenster und überlege. Keine Polizei im Raum, keine Verhöre. Also sind sie nicht dahinter gekommen. Ich werde „Mr.Oxygen“ sterben lassen. Es ist besser so.
    Stattdessen werde ich Greg einige Stufen nach oben loben, so dass er mir nicht m ehr in die Quere kommen kann, wenn ich ein Patent auf das Sterben einreichen werde…


    freetext, no copyrights

  2. Re: Patente: toller Bericht darüber...

    Autor: tiv 13.12.05 - 18:42

    ha. da bleibt einem das lahcne doch glatt im halse stecken.
    tolle geschichte

    Patent-ante schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Neulich im Patentamt, dem gleich neben der
    > Irrenanstalt:
    > - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
    > - - - - - - -
    >
    > „Sind Sie sich sicher? Ich meine, nicht dass das
    > nur ein Scherz ist.“
    > „Ja, wir sind uns sicher. Die Kontinuität, in der
    > wir diese Meldungen erhalten haben, der
    > Schreibstil und die Verschlüsselung der
    > Übertragung lassen keinen Zweifel zu: ein
    > humanoides Wesen mit einer psychotischen Störung
    > hier auf Terra…“
    > „Schon gut. Sie können gehen!“
    > Der zierliche Protokollroboter stand auf und ging
    > mit wiegenden Schritten aus dem Büro.
    >
    > Ich wende mich meinem menschlichen Assistenten zu.
    > Sein Gesicht ist grau, dunkle Ränder drücken sich
    > unter seinen Augen tief in die Höhlen. Er hatte
    > genau wie ich in den letzten Tagen keinen Schlaf
    > gefunden, seine Familie nicht gesehen, zu viel
    > Kaffee getrunken und im stickigen Büro verbracht.
    >
    > Ich weiß nicht, was ich sagen soll, bewege meinen
    > Kopf etwas weiter und sehe durch die transparente
    > Fassade des Gebäudes. Hier, im fünfundsechzigsten
    > Stockwerk der globalen Verwaltungsbehörde, hätte
    > man vor 40 Jahren, zur Jahrtausendwende 1999-2000,
    > bestimmt eine schöne Aussicht über die Stadt
    > genießen können. Damals, als ich noch Kind war und
    > es noch einen blauen Himmel gab…, bevor einige
    > Verrückte sich den Umweltschutz patentieren ließen
    > um die Regierungen der Welt zu erpressen. Doch die
    > Rechnung ging nicht auf. Statt Lizenzgebühren auf
    > eine saubere Umwelt zu zahlen stiegen alle
    > Regierungen aus den laufenden Programmen zur
    > Erhaltung einer (be-)lebenswerten Erde aus.
    > Innerhalb von nur zehn Jahren stieg die globale
    > Temperatur um im Mittel 4 Grad. Die Polkappen
    > waren zu meinem fünfunddreißigsten Geburtstag
    > komplett verschwunden, kurz nachdem der Golfstrom
    > seine Funktion verlor. Europa, Deutschland, die
    > Wurzel meiner Vorfahren, liegt seit einigen
    > Monaten bis an die Alpen unter einer stetig
    > wachsenden Schnee- und Eisdecke. Hier, in New
    > York, wärmen die Luftmassen, die von Westen her
    > über dem Nordamerikanischen Kontinent aufgewärmt
    > wurden, so weit, dass statt Schnee tagelanger
    > Regen fällt. Das hält die Luft wenigstens sauber,
    > während drüben, an der Westküste, alle großen
    > Städte durch Hitze, Staub und Abgase unbewohnbar
    > wurden.
    >
    > Ich schüttle meinen Kopf. Diese Gedanken bringen
    > mich jetzt nicht weiter!
    > „Geh nach Hause, Greg, deine Familie wartet“
    > „Ich lasse dich nicht alleine, ich…“
    > „Im Moment bringt es nichts, wenn wir uns beide
    > hier herumquälen.“
    > „In Ordnung, ich gehe. Danke, Bob!“
    > Greg schlich sich aus dem Büro. Mit einer
    > Handgeste, die über die im gesamten Raum
    > verteilten Sensoren erkannt wurde, dimmt das Licht
    > herunter und verschließt sich die Tür.
    > In meinem Schrank befindet sich noch immer die
    > Flasche Single Malt Whiskey, „Royal Lochnagar
    > Selected Reserve“, uralt, ein Geburtstagsgeschenk
    > der oberen bürokratischen
    > Verwaltungsverwaltungsverwaltung.
    > Ich öffne die Flache, setze sie an meine Lippen
    > und nehme einen barbarischen Schluck von dem edlen
    > Produkt.
    > Dann wende ich mich dem Datenträger, einem
    > einfachen digitalen Papier zu und lese die
    > Forderungen eines gewissen „Mr.Oxygen“.
    >
    > Ein Patentantrag auf die Sicherung der Rechte am
    > Enzym „Cytocrom C“, gestellt von einem Menschen
    > unter dem Pseudonym „Mr.Oxygen“ (was ein
    > einfallsloser Name).
    > Cytocron, ein Elektronen transportierender
    > Enzymkomplex in der inneren Mitochonrienmembran,
    > Teil der Atmungskette. NADH, Ubiquinon, Cytochrom
    > bc1, Cytocrom c, Cytochrom
    > c-Oxidase…ATP-Synthese.
    > Ich erinnere mich an die Atmungskette der
    > Zellatmung. Damals, in der Schule war ich
    > fasziniert von diesen Abläufen, die in der
    > Frühzeit der Evolution den Grundstein aller
    > Entwicklung legten. Ich wünschte, ich hätte das
    > alles erfunden, hätte die Macht darüber. Gott! Ich
    > wünschte damals, ich wäre Gott.
    > Doch meine Jugend ließen die Träume schnell
    > verfliegen. Ich studierte statt Biologie
    > Wirtschaftslehren, später dann
    > Rechtswissenschaften, gesteuert von einem inneren
    > Zwang. Nie dachte ich über den inneren Antrieb
    > nach, mit dem ich Patentanwalt wurde. Meine
    > unfairen Kämpfe in den Bewerbungsgesprächen, der
    > lange und harte Aufstieg zum Leiter globalen
    > Patentvergabe und der globalen Rechtsabteilung zur
    > Lizenzvergabe.
    >
    > Und eines Tages dann war er wieder da, der Wunsch
    > Gott zu sein!
    > Alle Erinnerungen, alle Wünsche einer lange
    > vergangenen Jugend waren wieder präsent. Doch im
    > Gegensatz zu damals hatte ich jetzt die Macht
    > meinen Wunsch umzusetzen. Wenn ich schon Gott war,
    > so wurde das Leben von mir geschaffen. Und was
    > liegt da näher, als einen der für das organische
    > Leben grundlegenden Funktion als geistiges
    > Eigentum zu sichern. Hehehe, immerhin habe ich das
    > ja geschaffen. Alles, alles um mich herum wäre so
    > nie entstanden.
    > Also habe ich meine Patentanmeldung eingereicht,
    > mir gewissermaßen selber zur Bearbeitung
    > vorgelegt. Es hätte alles so einfach sein können.
    > Fast hätte ich es geschafft, fast hätte ich es
    > durchgebracht. Auch, dass jedes Lebewesen mir zu
    > Dank verpflichtet sein soll und einen kleinen,
    > winzigkleinen Anteil dieses Dankes an mich zurück
    > gibt. Jeder Bürger dieses Planeten hätte mit pro
    > Tag umgerechnet einen einzigen Cent an
    > Atmungslizenz zahlen müssen.
    >
    > Aber mein ach so zuverlässiger, unfehlbarer
    > Sekretär, Greg, kam dieser Antrag „irgendwie
    > komisch“ vor. Eifrig sortiert er mir die
    > Unterlagen vor, beantwortet Standardanfragen
    > alleine und kennt sich mit so gut wie allen
    > rechtlichen Hintergründen aus. Ein wirklich guter
    > Beamter! Der gute Greg antwortete dem Einreicher,
    > also mir, dass diese Anmeldung aus den Gründen
    > Blablabla nicht möglich sei, dass grundlegende
    > biologische Funktionen nicht zu schützen sind und
    > weiß der Teufel was noch! Die Antwort blieb nicht
    > aus: Drohbriefe. Von „ich weiß wo du wohnst“ bis
    > hin zu „ich habe die Macht die Menschheit
    > auszurotten“, die ganze Palette eben, bekannt aus
    > Film und Streaming Media. Und…, alle Aussagen
    > stimmen. Denn, gottgleich wie ich ja bin, habe ich
    > ein Mittelchen gebraut, welches die Zellatmung
    > blockiert.
    > Und während wir hier im Büro die Drohbriefe auf
    > verdächtige oder entlarvende Hinweise durchsuchen
    > und der Geheime Staatsschutz jeden Zettel davon
    > bis in das kleinste Molekül zerlegt, tickt eine
    > kleine Uhr an einem kleinen Zündsatz an einem
    > kleinen Fläschlein im Hauptklimaschacht des
    > größten Kaufhauses, hier im Zentrum der Stadt.
    > Huahaha!
    >
    > Ich bin Genial! Hatte dieser Alfred, Adolf oder
    > was weiß ich Einstein nicht auch einmal als
    > Patentbearbeiter angefangen?
    > Ich lehne mich zurück und warte entspannt auf die
    > Meldung in den Medien, dass ein unbekannter
    > Terrorist aus Rache für ein nicht erteiltes Patent
    > einen Anschlag…
    > „Piep!“
    > Mein mobiler Kommunikator meldet sich. Aha, eine
    > Meldung von meiner Frau, eine kleine Videosequenz:
    > „Bin bei Murks und Sparks einkaufen. Welche
    > Hemdengöße hast du denn?“.
    > Jessica! Jessi! Die Beste aller Frauen! Was könnte
    > ich ihr für ein Leben bieten von den
    > Lizenzgebühren. Und ich, ich könnte endlich in den
    > Ruhestand treten und müsste nicht erst 45 Jahre
    > alt werden (im Gegensatz zu den Deppen in der
    > Industrie, die bis 70 ackern dürfen und dann
    > sozialverträglich eingeschläfert…)…
    > „Murks und Sparks???“
    > Mir wird ganz flau. Ich stehe neben mir und fühle
    > mich wie ein Beobachter dieser Szene. In dem
    > Kaufhaus habe ich doch meine kleine Bombe
    > installiert!
    >
    > Irgendwie bin ich vor dem Gebäude der globalen
    > Verwaltungsbehörde. Dann auf einem Laufband in
    > Richtung Innenstadt. Ein Blick auf die Uhr an der
    > Halle der transatlantischen Propellerbahn – in
    > drei Minuten wird der Sprengsatz eine kleine
    > Flasche mit einem das Cytocron blockierenden Enzym
    > zerstören, den Inhalt fein zerstäubt in die
    > Klimaanlage des Kaufhauses verteilen…
    > Ich rutsche aus – und es wird dunkel.
    >
    > Als ich wieder zu mir komme liege ich in einem
    > Krankenhausbett, einer dieser Medoliegen, deren
    > Material sich anfühlt wie menschliche Haut und die
    > auf angenehme 32 Grad temperiert wird. Draußen ist
    > es dunkel.
    > Ich drehe mich um. Im Bett neben mir liegt –
    > Jessica, meine Frau! Ihre einst so helle Haut ist
    > bläulich verfärbt. Ich lehne mich zu ihr herüber.
    > Eine dünne Decke aus seltener, echter Baumwolle
    > liegt über ihrem Körper. Sie atmet leicht, kaum
    > vernehmlich.
    > Keine Schläuche, keine Sensoren mehr.
    > Die Haut ist weiß, wirkt trocken und transparent.
    > Eingefallene Wangenknochen, trockene Lippen. Und
    > in dieser zerklüfteten, hellen Landschaft ihres
    > Gesichtes öffnen sich die Augen. Sie wirken so
    > groß, wie dunkelblaue Seen auf einem Gletscher.
    > Sie glänzen zwischen matten Liedern, so voller
    > Leben, so fragend, so wissend…
    > „Hallo Bob“, mehr gehaucht als gesprochen. Der
    > Anflug eines Lächelns um neben den Lippen?
    > „Hallo Jessica!“
    > Tränen sammeln sich in ihren Augen, die so
    > erschreckend gelöst, frei, weit blickend wirken.
    > „Es tut mir so leid, Jessi, ich…, ich…“
    > „Psss…“
    > „Jessi. Jessi…“
    > „Es tut nicht weh, nicht weh…“
    > Mit einem tiefen Ausatmen legen sich die Lieder
    > wie eine Eisdecke über die Seen ihrer Augen und
    > pressen die letzten Tränen heraus. Diese fallen zu
    > Boden, wo sie sich mit den meinen vermischen…
    >
    > Ich sehe aus dem Fenster und überlege. Keine
    > Polizei im Raum, keine Verhöre. Also sind sie
    > nicht dahinter gekommen. Ich werde „Mr.Oxygen“
    > sterben lassen. Es ist besser so.
    > Stattdessen werde ich Greg einige Stufen nach oben
    > loben, so dass er mir nicht m ehr in die Quere
    > kommen kann, wenn ich ein Patent auf das Sterben
    > einreichen werde…
    >
    > freetext, no copyrights
    >


  3. Re: Patente: toller Bericht darüber...

    Autor: SHADOW-KNIGHT 15.12.05 - 01:40

    Patent-ante schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Neulich im Patentamt, dem gleich neben der
    > Irrenanstalt:
    > - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
    > - - - - - - -
    >
    > „Sind Sie sich sicher? Ich meine, nicht dass das
    > nur ein Scherz ist.“
    > „Ja, wir sind uns sicher. Die Kontinuität, in der
    > wir diese Meldungen erhalten haben, der
    > Schreibstil und die Verschlüsselung der
    > Übertragung lassen keinen Zweifel zu: ein
    > humanoides Wesen mit einer psychotischen Störung
    > hier auf Terra…“
    > „Schon gut. Sie können gehen!“
    > Der zierliche Protokollroboter stand auf und ging
    > mit wiegenden Schritten aus dem Büro.
    >
    > Ich wende mich meinem menschlichen Assistenten zu.
    > Sein Gesicht ist grau, dunkle Ränder drücken sich
    > unter seinen Augen tief in die Höhlen. Er hatte
    > genau wie ich in den letzten Tagen keinen Schlaf
    > gefunden, seine Familie nicht gesehen, zu viel
    > Kaffee getrunken und im stickigen Büro verbracht.
    >
    > Ich weiß nicht, was ich sagen soll, bewege meinen
    > Kopf etwas weiter und sehe durch die transparente
    > Fassade des Gebäudes. Hier, im fünfundsechzigsten
    > Stockwerk der globalen Verwaltungsbehörde, hätte
    > man vor 40 Jahren, zur Jahrtausendwende 1999-2000,
    > bestimmt eine schöne Aussicht über die Stadt
    > genießen können. Damals, als ich noch Kind war und
    > es noch einen blauen Himmel gab…, bevor einige
    > Verrückte sich den Umweltschutz patentieren ließen
    > um die Regierungen der Welt zu erpressen. Doch die
    > Rechnung ging nicht auf. Statt Lizenzgebühren auf
    > eine saubere Umwelt zu zahlen stiegen alle
    > Regierungen aus den laufenden Programmen zur
    > Erhaltung einer (be-)lebenswerten Erde aus.
    > Innerhalb von nur zehn Jahren stieg die globale
    > Temperatur um im Mittel 4 Grad. Die Polkappen
    > waren zu meinem fünfunddreißigsten Geburtstag
    > komplett verschwunden, kurz nachdem der Golfstrom
    > seine Funktion verlor. Europa, Deutschland, die
    > Wurzel meiner Vorfahren, liegt seit einigen
    > Monaten bis an die Alpen unter einer stetig
    > wachsenden Schnee- und Eisdecke. Hier, in New
    > York, wärmen die Luftmassen, die von Westen her
    > über dem Nordamerikanischen Kontinent aufgewärmt
    > wurden, so weit, dass statt Schnee tagelanger
    > Regen fällt. Das hält die Luft wenigstens sauber,
    > während drüben, an der Westküste, alle großen
    > Städte durch Hitze, Staub und Abgase unbewohnbar
    > wurden.
    >
    > Ich schüttle meinen Kopf. Diese Gedanken bringen
    > mich jetzt nicht weiter!
    > „Geh nach Hause, Greg, deine Familie wartet“
    > „Ich lasse dich nicht alleine, ich…“
    > „Im Moment bringt es nichts, wenn wir uns beide
    > hier herumquälen.“
    > „In Ordnung, ich gehe. Danke, Bob!“
    > Greg schlich sich aus dem Büro. Mit einer
    > Handgeste, die über die im gesamten Raum
    > verteilten Sensoren erkannt wurde, dimmt das Licht
    > herunter und verschließt sich die Tür.
    > In meinem Schrank befindet sich noch immer die
    > Flasche Single Malt Whiskey, „Royal Lochnagar
    > Selected Reserve“, uralt, ein Geburtstagsgeschenk
    > der oberen bürokratischen
    > Verwaltungsverwaltungsverwaltung.
    > Ich öffne die Flache, setze sie an meine Lippen
    > und nehme einen barbarischen Schluck von dem edlen
    > Produkt.
    > Dann wende ich mich dem Datenträger, einem
    > einfachen digitalen Papier zu und lese die
    > Forderungen eines gewissen „Mr.Oxygen“.
    >
    > Ein Patentantrag auf die Sicherung der Rechte am
    > Enzym „Cytocrom C“, gestellt von einem Menschen
    > unter dem Pseudonym „Mr.Oxygen“ (was ein
    > einfallsloser Name).
    > Cytocron, ein Elektronen transportierender
    > Enzymkomplex in der inneren Mitochonrienmembran,
    > Teil der Atmungskette. NADH, Ubiquinon, Cytochrom
    > bc1, Cytocrom c, Cytochrom
    > c-Oxidase…ATP-Synthese.
    > Ich erinnere mich an die Atmungskette der
    > Zellatmung. Damals, in der Schule war ich
    > fasziniert von diesen Abläufen, die in der
    > Frühzeit der Evolution den Grundstein aller
    > Entwicklung legten. Ich wünschte, ich hätte das
    > alles erfunden, hätte die Macht darüber. Gott! Ich
    > wünschte damals, ich wäre Gott.
    > Doch meine Jugend ließen die Träume schnell
    > verfliegen. Ich studierte statt Biologie
    > Wirtschaftslehren, später dann
    > Rechtswissenschaften, gesteuert von einem inneren
    > Zwang. Nie dachte ich über den inneren Antrieb
    > nach, mit dem ich Patentanwalt wurde. Meine
    > unfairen Kämpfe in den Bewerbungsgesprächen, der
    > lange und harte Aufstieg zum Leiter globalen
    > Patentvergabe und der globalen Rechtsabteilung zur
    > Lizenzvergabe.
    >
    > Und eines Tages dann war er wieder da, der Wunsch
    > Gott zu sein!
    > Alle Erinnerungen, alle Wünsche einer lange
    > vergangenen Jugend waren wieder präsent. Doch im
    > Gegensatz zu damals hatte ich jetzt die Macht
    > meinen Wunsch umzusetzen. Wenn ich schon Gott war,
    > so wurde das Leben von mir geschaffen. Und was
    > liegt da näher, als einen der für das organische
    > Leben grundlegenden Funktion als geistiges
    > Eigentum zu sichern. Hehehe, immerhin habe ich das
    > ja geschaffen. Alles, alles um mich herum wäre so
    > nie entstanden.
    > Also habe ich meine Patentanmeldung eingereicht,
    > mir gewissermaßen selber zur Bearbeitung
    > vorgelegt. Es hätte alles so einfach sein können.
    > Fast hätte ich es geschafft, fast hätte ich es
    > durchgebracht. Auch, dass jedes Lebewesen mir zu
    > Dank verpflichtet sein soll und einen kleinen,
    > winzigkleinen Anteil dieses Dankes an mich zurück
    > gibt. Jeder Bürger dieses Planeten hätte mit pro
    > Tag umgerechnet einen einzigen Cent an
    > Atmungslizenz zahlen müssen.
    >
    > Aber mein ach so zuverlässiger, unfehlbarer
    > Sekretär, Greg, kam dieser Antrag „irgendwie
    > komisch“ vor. Eifrig sortiert er mir die
    > Unterlagen vor, beantwortet Standardanfragen
    > alleine und kennt sich mit so gut wie allen
    > rechtlichen Hintergründen aus. Ein wirklich guter
    > Beamter! Der gute Greg antwortete dem Einreicher,
    > also mir, dass diese Anmeldung aus den Gründen
    > Blablabla nicht möglich sei, dass grundlegende
    > biologische Funktionen nicht zu schützen sind und
    > weiß der Teufel was noch! Die Antwort blieb nicht
    > aus: Drohbriefe. Von „ich weiß wo du wohnst“ bis
    > hin zu „ich habe die Macht die Menschheit
    > auszurotten“, die ganze Palette eben, bekannt aus
    > Film und Streaming Media. Und…, alle Aussagen
    > stimmen. Denn, gottgleich wie ich ja bin, habe ich
    > ein Mittelchen gebraut, welches die Zellatmung
    > blockiert.
    > Und während wir hier im Büro die Drohbriefe auf
    > verdächtige oder entlarvende Hinweise durchsuchen
    > und der Geheime Staatsschutz jeden Zettel davon
    > bis in das kleinste Molekül zerlegt, tickt eine
    > kleine Uhr an einem kleinen Zündsatz an einem
    > kleinen Fläschlein im Hauptklimaschacht des
    > größten Kaufhauses, hier im Zentrum der Stadt.
    > Huahaha!
    >
    > Ich bin Genial! Hatte dieser Alfred, Adolf oder
    > was weiß ich Einstein nicht auch einmal als
    > Patentbearbeiter angefangen?
    > Ich lehne mich zurück und warte entspannt auf die
    > Meldung in den Medien, dass ein unbekannter
    > Terrorist aus Rache für ein nicht erteiltes Patent
    > einen Anschlag…
    > „Piep!“
    > Mein mobiler Kommunikator meldet sich. Aha, eine
    > Meldung von meiner Frau, eine kleine Videosequenz:
    > „Bin bei Murks und Sparks einkaufen. Welche
    > Hemdengöße hast du denn?“.
    > Jessica! Jessi! Die Beste aller Frauen! Was könnte
    > ich ihr für ein Leben bieten von den
    > Lizenzgebühren. Und ich, ich könnte endlich in den
    > Ruhestand treten und müsste nicht erst 45 Jahre
    > alt werden (im Gegensatz zu den Deppen in der
    > Industrie, die bis 70 ackern dürfen und dann
    > sozialverträglich eingeschläfert…)…
    > „Murks und Sparks???“
    > Mir wird ganz flau. Ich stehe neben mir und fühle
    > mich wie ein Beobachter dieser Szene. In dem
    > Kaufhaus habe ich doch meine kleine Bombe
    > installiert!
    >
    > Irgendwie bin ich vor dem Gebäude der globalen
    > Verwaltungsbehörde. Dann auf einem Laufband in
    > Richtung Innenstadt. Ein Blick auf die Uhr an der
    > Halle der transatlantischen Propellerbahn – in
    > drei Minuten wird der Sprengsatz eine kleine
    > Flasche mit einem das Cytocron blockierenden Enzym
    > zerstören, den Inhalt fein zerstäubt in die
    > Klimaanlage des Kaufhauses verteilen…
    > Ich rutsche aus – und es wird dunkel.
    >
    > Als ich wieder zu mir komme liege ich in einem
    > Krankenhausbett, einer dieser Medoliegen, deren
    > Material sich anfühlt wie menschliche Haut und die
    > auf angenehme 32 Grad temperiert wird. Draußen ist
    > es dunkel.
    > Ich drehe mich um. Im Bett neben mir liegt –
    > Jessica, meine Frau! Ihre einst so helle Haut ist
    > bläulich verfärbt. Ich lehne mich zu ihr herüber.
    > Eine dünne Decke aus seltener, echter Baumwolle
    > liegt über ihrem Körper. Sie atmet leicht, kaum
    > vernehmlich.
    > Keine Schläuche, keine Sensoren mehr.
    > Die Haut ist weiß, wirkt trocken und transparent.
    > Eingefallene Wangenknochen, trockene Lippen. Und
    > in dieser zerklüfteten, hellen Landschaft ihres
    > Gesichtes öffnen sich die Augen. Sie wirken so
    > groß, wie dunkelblaue Seen auf einem Gletscher.
    > Sie glänzen zwischen matten Liedern, so voller
    > Leben, so fragend, so wissend…
    > „Hallo Bob“, mehr gehaucht als gesprochen. Der
    > Anflug eines Lächelns um neben den Lippen?
    > „Hallo Jessica!“
    > Tränen sammeln sich in ihren Augen, die so
    > erschreckend gelöst, frei, weit blickend wirken.
    > „Es tut mir so leid, Jessi, ich…, ich…“
    > „Psss…“
    > „Jessi. Jessi…“
    > „Es tut nicht weh, nicht weh…“
    > Mit einem tiefen Ausatmen legen sich die Lieder
    > wie eine Eisdecke über die Seen ihrer Augen und
    > pressen die letzten Tränen heraus. Diese fallen zu
    > Boden, wo sie sich mit den meinen vermischen…
    >
    > Ich sehe aus dem Fenster und überlege. Keine
    > Polizei im Raum, keine Verhöre. Also sind sie
    > nicht dahinter gekommen. Ich werde „Mr.Oxygen“
    > sterben lassen. Es ist besser so.
    > Stattdessen werde ich Greg einige Stufen nach oben
    > loben, so dass er mir nicht m ehr in die Quere
    > kommen kann, wenn ich ein Patent auf das Sterben
    > einreichen werde…
    >
    > freetext, no copyrights
    >


    Böse Falle, der Ansatz von Lächeln war sofort verflogen, stimmt schon nachdenklich. Eine gelungene Vision unserer Zukunft - gefangen von zu unrecht erteilten Patenten. Hoffentlich ist der Himmel morgen noch blau...

    Gruß, SHADOW-KNIGHT

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Loy & Hutz Solutions GmbH, Freiburg im Breisgau
  2. Esslinger Wohnungsbau GmbH, Esslingen bei Stuttgart
  3. Analytik Jena GmbH, Jena
  4. über eTec Consult GmbH, Südliches Badenwürtemberg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. (u. a. Asus Dual GeForce RTX 3060 Ti für 629€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Google vs. Oracle: Das wichtigste Urteil der IT seit Jahrzehnten
Google vs. Oracle
Das wichtigste Urteil der IT seit Jahrzehnten

Der Prozess Google gegen Oracle wird in diesem Jahr enden. Egal welche Seite gewinnt, die Entscheidung wird die IT-Landschaft langfristig prägen.
Eine Analyse von Sebastian Grüner


    Notebook-Displays: Tschüss 16:9, hallo 16:10!
    Notebook-Displays
    Tschüss 16:9, hallo 16:10!

    Endlich schwenken die Laptop-Hersteller auf Displays mit mehr Pixeln in der Vertikalen um. Das war überfällig - ist aber noch nicht genug.
    Ein IMHO von Marc Sauter

    1. Microsoft LTE-Laptops für Schüler kosten 200 US-Dollar
    2. Galaxy Book Flex2 5G Samsungs Notebook unterstützt S-Pen und 5G
    3. Expertbook B9 (B9400) Ultrabook von Asus nutzt Tiger Lake und Thunderbolt 4

    Azure Active Directory: Weniger Verzeichnisdienst, mehr Tresor
    Azure Active Directory
    Weniger Verzeichnisdienst, mehr Tresor

    Microsofts bekannten Verzeichnisdienst Active Directory gibt es inzwischen auch in der Cloud des Herstellers. Golem.de zeigt, wie er dort funktioniert.
    Von Martin Loschwitz

    1. Microsoft Neue Datenschutzregeln für Sprachsteuerung
    2. Microsoft Betrüger erbeuten 20.000 Euro von Rentnerin
    3. Windows 10 20H2 Microsoft hebt Update-Sperre für einige Windows-PCs auf