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Was bedeutet das jetzt für mich?

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  1. Was bedeutet das jetzt für mich?

    Autor: trust 14.12.05 - 13:45

    Ab wann geht das los und was wird da gespeichert? Die IP-Adresse XY hat am 05.10.2007 die Seite www.golem.de angesurft oder was?

  2. Re: Was bedeutet das jetzt für mich?

    Autor: Pathfinder 14.12.05 - 13:53

    trust schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ab wann geht das los und was wird da gespeichert?
    > Die IP-Adresse XY hat am 05.10.2007 die Seite
    > www.golem.de angesurft oder was?


    So in der Art. Und dazu können Bewegungsprofile erschaffen werden. Im Klartext, wenn Du Dein Handy stets am Gürtel bei Dir trägst, zeichnen die auf, wo Du wann wie lange warst.
    Und wenn es mal ganz blöd läuft und Dein Name mehr als 2 nicht eindeutig aussprechbare Stellen enthält, dann sitzen die Jungs von der Kripo Abends bei sich vor´m Bildschirm und spielen ne Runde Big Brother mit Deinem Leben :(


    So long Pathfinder

  3. Re: Was bedeutet das jetzt für mich?

    Autor: ChristianEhrlicher 14.12.05 - 14:05

    > So in der Art. Und dazu können Bewegungsprofile
    > erschaffen werden. Im Klartext, wenn Du Dein Handy
    > stets am Gürtel bei Dir trägst, zeichnen die auf,
    > wo Du wann wie lange warst.
    > Und wenn es mal ganz blöd läuft und Dein Name mehr
    > als 2 nicht eindeutig aussprechbare Stellen
    > enthält, dann sitzen die Jungs von der Kripo
    > Abends bei sich vor´m Bildschirm und spielen ne
    > Runde Big Brother mit Deinem Leben :(
    Und wenn die dann damit nichts mehr anfangen können wird es an die meistbietende Firma zwecks Marktanalyse verkauft...

  4. Re: Was bedeutet das jetzt für mich?

    Autor: beccon 14.12.05 - 14:08

    > Und wenn es mal ganz blöd läuft und Dein Name mehr
    > als 2 nicht eindeutig aussprechbare Stellen
    > enthält, dann sitzen die Jungs von der Kripo
    > Abends bei sich vor´m Bildschirm und spielen ne
    > Runde Big Brother mit Deinem Leben :(
    Da reicht es zu, wenn einer der beliebten Datenbank-, Eingabe- oder Zuordnungsfehler auftritt - und Du unter (der dann auch legalen)Folter aus Versehen gestanden (was auch immer) hast. Dann wird es eng. Glaubt ihr nicht? Denkt an den Deutsch-Libanesen oder an sonstige Fehlleistungen deutscher und ausländischer Sicherheitskräfte.

    Conrad

  5. Re: Was bedeutet das jetzt für mich?

    Autor: Pathfinder 14.12.05 - 14:17

    ChristianEhrlicher schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > So in der Art. Und dazu können
    > Bewegungsprofile
    > erschaffen werden. Im
    > Klartext, wenn Du Dein Handy
    > stets am Gürtel
    > bei Dir trägst, zeichnen die auf,
    > wo Du wann
    > wie lange warst.
    > Und wenn es mal ganz blöd
    > läuft und Dein Name mehr
    > als 2 nicht
    > eindeutig aussprechbare Stellen
    > enthält, dann
    > sitzen die Jungs von der Kripo
    > Abends bei
    > sich vor´m Bildschirm und spielen ne
    > Runde
    > Big Brother mit Deinem Leben :(
    > Und wenn die dann damit nichts mehr anfangen
    > können wird es an die meistbietende Firma zwecks
    > Marktanalyse verkauft...

    Um sorry, da hab ich natürlich nicht dran gedacht. Aber ich glaub fast das wird erst dann bemerkt, wenn mal wieder in böser Hacker in die Datenbank einsteigt und die Sachen ancher auf dem Schwarzmakrt verscherbelt. Die richtig schön grossen zentralen Datenbanken zur Verwaltung von "Bewegungsprofilen" schreien gerade danach angezapft zu werden :(

    So long Pathfinder

  6. Re: Was bedeutet das jetzt für mich?

    Autor: JetztDefinitivSchwarzseher 14.12.05 - 14:55

    trust schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ab wann geht das los und was wird da gespeichert?
    > Die IP-Adresse XY hat am 05.10.2007 die Seite
    > www.golem.de angesurft oder was?

    Das fällt da eigentlich nicht drunter. Es geht ja hier vornehmlich darum auch die anderen Provider zu zwingen die dynamischen IP-Adressen zu speichern mit denen die Nutzer verbunden waren (die Telekom machte das bisher sowieso schon). Das dient dann vordergründig der Terrorismusbekämpfung, aber in Kombination mit einem anderen Gesetz, was unsere "Totengräberin der Freiheit" Frau Zypries (guckst du hier https://www.golem.de/0512/42144.html) gerade plant, wird es zum perfekten Verfahren, um endlich alle diese nervigen Bürger zu kriegen die Musik runterladen. Bei der Musikindustrie knallen heute die Korken.
    Lizenz zum Gelddrucken für die nächsten Jahre:
    Schritt 1: Tauschbörsen angucken und IP-Adressen aufschreiben (einfach alle, möglichst viele)
    Schritt 2: zu den Providern gehen und Adressen besorgen.
    Schritt 3: Anzeige erstatten (die unterbeschäftigte Polizei darf daraufhin die Drecksarbeit machen, Wohnungen durchsuchen etc.)
    Schritt 4: Prozess anstrengen, Geld aus Vergleich kassieren (diese Prozesse werden die deutsche Justiz über die nächsten Jahre lahmlegen)
    Super oder?
    Was ich komisch finde, aber da kenn ich mich auch nicht gut aus: Diese Richtlinie kollidiert ja mit dem Teledienstegesetz, in dem die Speicherung nur zu Abrechnungszwecken erlaubt wird. Und sie kollidiert ja auch mit dem Grundgesetz. Wie ist denn da die Wertigkeit, kann man da vor dem Verfassungsgericht klagen?
    Ich werde versuchen dem Problem demnächst so zu begegnen (muss nur mal die Zeit finden): Mit TrueCrypt (http://www.truecrypt.org) alles verschlüsseln was irgendwie geht und die Anzeige riskieren. Dann aber bei der Hausdurchsuchung den Schaden begrenzen weil nichts gefunden werden kann.

    Naja und was eMail angeht, da muss man jetzt einfach verschlüsseln. Genau da liegt auch das gesamte Problem des Überwachungsansatzes der im digitalen Zeitalter leider scheitert: Die Datenmengen sind so gewaltig und die Möglichkeiten der Umgehung so vielfältig, dass die die man wirklich kriegen will, einen Weg drumherum finden.

  7. Re: Was bedeutet das jetzt für mich?

    Autor: H.S. 14.12.05 - 15:07

    Pathfinder schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > So in der Art. Und dazu können Bewegungsprofile
    > erschaffen werden. Im Klartext, wenn Du Dein Handy
    > stets am Gürtel bei Dir trägst, zeichnen die auf,
    > wo Du wann wie lange warst.
    > Und wenn es mal ganz blöd läuft und Dein Name mehr
    > als 2 nicht eindeutig aussprechbare Stellen
    > enthält, dann sitzen die Jungs von der Kripo
    > Abends bei sich vor´m Bildschirm und spielen ne
    > Runde Big Brother mit Deinem Leben :(

    Glücklicherweise wird es so schlimm nicht kommen. Ich hoffe zwar auch, dass es z.B. eine Verfassungsklage gibt, und das EU-Gesetz in D deshalb nicht angewandt werden kann, aber das wird sich zeigen.

    In jedem Fall kann sich da nicht einfach mal so eben ein Beamter hinsetzen, Deinen Namen aus einer Liste auswählen und auf "Profil erstellen" klicken. Der Datenberg ist riesig - und das ist das Gute daran. Pro Tag fallen ca. 500GB an Logfiles für Internettraffic an. Um ein Profil über einen Monat zu erstellen, müssten 15TB an Daten ausgewertet werden.

    Glaube, das ist ein Problem - wobei ich da kein Profi bin...

  8. Re: Was bedeutet das jetzt für mich?

    Autor: Hauke 14.12.05 - 15:08

    Wenn man zu Hause so eine 1Gbit Leitung und viele 1000sende Terrabyte Festplattenkapazität hat, dann kann man sich das auf die eigene Platten laden.

  9. Re: Was bedeutet das jetzt für mich?

    Autor: Borat 14.12.05 - 15:18

    JetztDefinitivSchwarzseher schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Schritt 3: Anzeige erstatten (die
    > unterbeschäftigte Polizei darf daraufhin die
    > Drecksarbeit machen, Wohnungen durchsuchen etc.)
    > Schritt 4: Prozess anstrengen, Geld aus Vergleich
    > kassieren (diese Prozesse werden die deutsche
    > Justiz über die nächsten Jahre lahmlegen)
    > Super oder?

    So dumm sind die Politiker auch nicht. Wenn die Bürger wirklich massenhaft verschlüsseln würden, wird eben irgendwann das Nichtherausgeben des Passworts illegal. Ich sage nur Beugungshaft.

    > Ich werde versuchen dem Problem demnächst so zu
    > begegnen (muss nur mal die Zeit finden): Mit
    > TrueCrypt (http://www.truecrypt.org) alles
    > verschlüsseln was irgendwie geht und die Anzeige
    > riskieren. Dann aber bei der Hausdurchsuchung den
    > Schaden begrenzen weil nichts gefunden werden
    > kann.

    Eine Hausdurchsuchung wird deinen sozialen Status in deiner Umgebung bestimmt etwas ändern :-) Bei gewissen Anschuldigungen halten sich die Gerüchte ewig, auch wenn du unschuldig bist.(Bei dem X nebenan war die Polizei auch schon zu Hause und die machen sowas ja nur bei begründetem Verdacht...)

    Hat jemand mal die Reportage über diesen einen Mann gesehen, der verdächtigt wurde, in einer terroristischen Vereinigung zu sein(RAF oder so)? Der ist jahrelang überwacht worden, irgendwann haben sie dann auch bei seiner Bank und seinem Arbeitgeber nachgefragt. Ist klar, was mit seinem Arbeitsplatz und dem Konto dann passiert ist :-(

    >
    > Naja und was eMail angeht, da muss man jetzt
    > einfach verschlüsseln. Genau da liegt auch das
    > gesamte Problem des Überwachungsansatzes der im
    > digitalen Zeitalter leider scheitert: Die
    > Datenmengen sind so gewaltig und die Möglichkeiten
    > der Umgehung so vielfältig, dass die die man
    > wirklich kriegen will, einen Weg drumherum finden.

    und sich damit verdächtig machen...


  10. Re: Was bedeutet das jetzt für mich?

    Autor: Pathfinder 14.12.05 - 15:45

    H.S. schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Glücklicherweise wird es so schlimm nicht kommen.
    > Ich hoffe zwar auch, dass es z.B. eine
    > Verfassungsklage gibt, und das EU-Gesetz in D
    > deshalb nicht angewandt werden kann, aber das wird
    > sich zeigen.
    >
    > In jedem Fall kann sich da nicht einfach mal so
    > eben ein Beamter hinsetzen, Deinen Namen aus einer
    > Liste auswählen und auf "Profil erstellen"
    > klicken. Der Datenberg ist riesig - und das ist
    > das Gute daran. Pro Tag fallen ca. 500GB an
    > Logfiles für Internettraffic an. Um ein Profil
    > über einen Monat zu erstellen, müssten 15TB an
    > Daten ausgewertet werden.
    >
    > Glaube, das ist ein Problem - wobei ich da kein
    > Profi bin...

    Da muss ich dir Recht geben, aber wie schon in einem anderen Beitrag erwähnt, reicht es dann aus einen ähnlichen Namen (bis auf die die letzten 5-10 Stellen) wie ein gesuchter Terrorverdächtiger sein eigen zu nennen, und schon wird ein all-morgentliches Log von Dir erstellt.

    Das solche "Software Fehler" nicht gerade selten sind zeigt isch in letzter Zeit des öftern. Seihe der Fall des Entfürhten Deutschen Terrorverdächtigen...die Sache mit den Listen für die Flugzeuge in USA.
    Die Wahrscheinlichkeit, das solche "kleineren Colleteralschäden" auch mal den ein oder anderen Bundesbürger betreffen ist nicht gerade gering.

    So long Pathfinder

  11. Re: Daraus wird wohl nix

    Autor: werichwarweißdasarchiv:-) 14.12.05 - 16:17

    EU Recht steht über dem Grundgesetz. Weiß nur kaum einer.


    H.S. schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Glücklicherweise wird es so schlimm nicht kommen.
    > Ich hoffe zwar auch, dass es z.B. eine
    > Verfassungsklage gibt, und das EU-Gesetz in D
    > deshalb nicht angewandt werden kann, aber das wird
    > sich zeigen.

  12. was ham sie davon?

    Autor: xXXXx 14.12.05 - 16:30

    JetztDefinitivSchwarzseher schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Schritt 1: Tauschbörsen angucken und IP-Adressen
    > aufschreiben (einfach alle, möglichst viele)

    wenn sie die ips aus irgendwelchen serverlogs hätten, so hätten sie noch lange nix gekonnt, da die noch keine weiteren massnahmen rechtfertigen. da tauschbörsen legal sind, lässt sich allein durch deren nutzung keinerlei anfangsverdacht für irgendwas ableiten.

  13. Re: Daraus wird wohl nix

    Autor: H.S. 14.12.05 - 17:17

    werichwarweißdasarchiv:-) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > EU Recht steht über dem Grundgesetz. Weiß nur kaum
    > einer.

    Wäre interessant, da mal eine Quelle zu haben. Heise.de schreibt etwa, dass mit Verfassungsklagen zu rechnen ist [<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/67358">Quelle</a>].

    Abgesehen davon habe ich nun nochmal ein wenig nachgelesen (heise.de, Spiegel Online), denn hier im Forum wird immer gleich der Worst-Case gesehen. Laut Ppiegel sieht die Richtlinie vor,

    "dass die Daten nur von Ermittlungsbehörden bei der Verfolgung schwerer Straftaten angezapft werden dürfen. Dabei gelte die Liste der Straftaten für den Europäischen Haftbefehl." [<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,390358,00.html">Quelle</a>]

    Bei Telefonaten wird gespeichert, wer wen angerufen hat, und wo sich der Anrufer zum Startzeitpunkt des Gesprächs befunden hat. Alles weitere wird nicht gespeichert.

    Schlimmer sieht es in Bayern aus. So schreibt heise.de in einem Artikel:

    "Die bayerische Polizei darf künftig auch ohne Verdacht auf eine konkrete Straftat vorbeugend Telefone und Internetverkehr anzapfen." [<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/67367">Quelle</a>]

    Das alles ist natürlich sehr kritisch zu betrachten. Im Grunde darf man sagen: Das ist scheiße!

    Vielleicht setzen sich dadurch aber flächendeckend Techniken durch, die längst existieren, aber kaum genutzt werden: PGP/GPG-Verschlüsselte E-Mails etwa, Verschlüsselte VoIP-Telefonate (Skype etwa) und andere. Wer weiß...

  14. Re: Was bedeutet das jetzt für mich?

    Autor: JetztDefinitivSchwarzseher 14.12.05 - 17:27

    Borat schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > JetztDefinitivSchwarzseher schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Schritt 3: Anzeige erstatten (die
    >
    > unterbeschäftigte Polizei darf daraufhin die
    >
    > Drecksarbeit machen, Wohnungen durchsuchen
    > etc.)
    > Schritt 4: Prozess anstrengen, Geld aus
    > Vergleich
    > kassieren (diese Prozesse werden
    > die deutsche
    > Justiz über die nächsten Jahre
    > lahmlegen)
    > Super oder?
    >
    > So dumm sind die Politiker auch nicht. Wenn die
    > Bürger wirklich massenhaft verschlüsseln würden,
    > wird eben irgendwann das Nichtherausgeben des
    > Passworts illegal. Ich sage nur Beugungshaft.
    >

    Naja, der Erfolg dieser Taktik hängt eben davon ab wieviele es genauso machen. Und da sich wenige überhaupt mit dem Thema beschäftigen, denke ich dass die ganzen AOL-Kunden die Kazaa nutzen wohl dann ans zahlen kommen. Zahlen wird man wohl auch müssen wenn es erstmal soweit ist, aber eben nicht so viel.

  15. Re: was ham sie davon?

    Autor: S.Leist 14.12.05 - 18:50

    xXXXx schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > JetztDefinitivSchwarzseher schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Schritt 1: Tauschbörsen angucken und
    > IP-Adressen
    > aufschreiben (einfach alle,
    > möglichst viele)
    >
    > wenn sie die ips aus irgendwelchen serverlogs
    > hätten, so hätten sie noch lange nix gekonnt, da
    > die noch keine weiteren massnahmen rechtfertigen.
    > da tauschbörsen legal sind, lässt sich allein
    > durch deren nutzung keinerlei anfangsverdacht für
    > irgendwas ableiten.

    Das würde ich so nicht unterschreiben. Wenn die Auskunftsersuche an die Provider erleichtert wird, wie es die die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries vorschlägt, (siehe auch: http://www.heise.de/newsticker/meldung/67257), dann ist so ein Szenario denkbar. Denn dann kann einfach mal so bei Verdacht die MI (als Beispiel) zu den gesammelten IP Adressen aus den P2P Nezten die Personendaten anfordern und Klage erheben. Du wirst dann derjenige sein, der sich rechtfertigen muss. Die Unschuldsvermutung wird einfach verdreht. Und wehe die finden bei dir auch nur ein mp3 oder Proggi, für das du keinen Kaufnachweis hast. ->Schuldig! Basta. Und an die im Artikel genannte "Verhältnismäßigkeit" glaube ich schon gar nicht. Wenn die Tür für Auskunftsersuche bei Zivilansprüchen erst mal geöffnet wird, dann werden diverse Konzerne gnadenlos zuschlagen.

    Gruß
    S.Leist

  16. Re: Daraus wird wohl nix

    Autor: 4650 14.12.05 - 21:23

    also, soweit ich mich an meine AWL Stunden, oder Stl, naja egal, erinnere (ist schon paar Jahre her), steht die EU über BRD, geschieht ja oft, Klage Karlsruhe, Bundesverfassungsgericht, und danach wird dann im Europ. Verfassungsgericht geklagt, wenns nicht passt...

    Wobei ich jetzt auch nicht sagen kann, wie die Regierung(en) evlt. notwendige Änderungen in UNSEREREM Grundgesetzt vornehmen will, bzw. darf..., (vorallem, wenn diese Grundsätzlich in diesem verboten sind) evlt. wie mit z.B. der Bayrischen Verfassung, dort gibt es auch noch z.B. die Todesstrafe, diese wird aber ausserkraft gesetzt, da das Grundgesetz überwiegt...

    und, verdammt, ich hasse den Beckstein!!!!
    Der Typ ist so braun, wie ein haufen ....., von seiner "Gesinnung" her. Und dann kommt der auch noch aus meiner "Umgebung" :-/
    => ja, ich bin betroffen :-(


    Naja, dann werd ich mal wieder (schon mal vor einiger Zeit angetestet) die verschiedenen Tools hervorgramen ;-)

    Naja, aber z.B. USA, dort gibt es glaube ich Beschränkungen, wieviel Bit verschlüsselt werden "darf", und irgendwo hab ich auch gelesen, dass in Frankreich das sogar komplett verboten ist, mit dem super Argument Terror blabla... (keine Gewähr) => du hast verschlüsselt, du bekommst ärger...

    Wenn es soweit ist, gibts sowas bei uns dann wohl auch...

    (Evlt. hilft ja dann noch, wenn man's nicht findet... - z.B. Truecrypt, Hidden ;-) )

    Mfg



    H.S. schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > werichwarweißdasarchiv:-) schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > EU Recht steht über dem Grundgesetz. Weiß nur
    > kaum
    > einer.
    >
    > Wäre interessant, da mal eine Quelle zu haben.
    > Heise.de schreibt etwa, dass mit Verfassungsklagen
    > zu rechnen ist [<a
    > href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/67358
    > ">Quelle</a>].
    >
    > Abgesehen davon habe ich nun nochmal ein wenig
    > nachgelesen (heise.de, Spiegel Online), denn hier
    > im Forum wird immer gleich der Worst-Case gesehen.
    > Laut Ppiegel sieht die Richtlinie vor,
    >
    > "dass die Daten nur von Ermittlungsbehörden bei
    > der Verfolgung schwerer Straftaten angezapft
    > werden dürfen. Dabei gelte die Liste der
    > Straftaten für den Europäischen Haftbefehl."
    > [<a
    > href="http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,151
    > 8,390358,00.html">Quelle</a>]
    >
    > Bei Telefonaten wird gespeichert, wer wen
    > angerufen hat, und wo sich der Anrufer zum
    > Startzeitpunkt des Gesprächs befunden hat. Alles
    > weitere wird nicht gespeichert.
    >
    > Schlimmer sieht es in Bayern aus. So schreibt
    > heise.de in einem Artikel:
    >
    > "Die bayerische Polizei darf künftig auch ohne
    > Verdacht auf eine konkrete Straftat vorbeugend
    > Telefone und Internetverkehr anzapfen." [<a
    > href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/67367
    > ">Quelle</a>]
    >
    > Das alles ist natürlich sehr kritisch zu
    > betrachten. Im Grunde darf man sagen: Das ist
    > scheiße!
    >
    > Vielleicht setzen sich dadurch aber flächendeckend
    > Techniken durch, die längst existieren, aber kaum
    > genutzt werden: PGP/GPG-Verschlüsselte E-Mails
    > etwa, Verschlüsselte VoIP-Telefonate (Skype etwa)
    > und andere. Wer weiß...


  17. Re: Was bedeutet das jetzt für mich?

    Autor: foreach(:) 15.12.05 - 06:07

    wie kommst du auf die zahlen ?

    >Pro Tag fallen ca. 500GB an Logfiles für Internettraffic an

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