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Nette Idee, jedoch nicht zu gebrauchen

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  1. Nette Idee, jedoch nicht zu gebrauchen

    Autor: Pingu 18.10.13 - 14:23

    Das ganze als Nachrüstsatz zu haben, ist zwar eine nette Idee. Leider aber nicht zu gebrauchen. Fahrradrahmen und Bremsen sind auf diese Belastungen nicht ausgelegt. Damit schließt sich das ganze als Nachrüstlösung schon aus, wenn der Rahmen und die Bremsen ebenso modifiziert werden müssen.

    Solche Ideen kommen wohl immer nur von Leuten, die sich nicht langfristig mit dem Thema und den Folgen auseinander gesetzt haben.

    Nebenbei bemerkt, fällt dies unter die Maschinenrichtlinie. Dies bedeutet, dass eine sicherheitsgerichtete Bewertung mit Nachweis durch eine unabhängige Stelle (TÜV, …) durchgeführt werden muss, bevor es in den Verkehr gebracht wird.

  2. Re: Nette Idee, jedoch nicht zu gebrauchen

    Autor: caso 18.10.13 - 14:31

    Was soll es für Probleme mit der Belastung geben? Ich sehe nicht wo der große Unterschied zum normalen Fahradantrieb sein soll.

  3. Re: Nette Idee, jedoch nicht zu gebrauchen

    Autor: teenriot 18.10.13 - 14:35

    Pingu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Solche Ideen kommen wohl immer nur von Leuten, die sich nicht langfristig
    > mit dem Thema und den Folgen auseinander gesetzt haben.

    Yo! Hausaufgabe: Unterschied zwischen E-Bike und Pedelec schriftlich ausarbeiten.

  4. Re: Nette Idee, jedoch nicht zu gebrauchen

    Autor: Der Spatz 18.10.13 - 14:35

    Solche Nachrüstsätze kann man schon seit "Ewigkeiten" kaufen.

    Einzig Akku, Steuerung usw. ist bei den schon vorhandenen Lösungen nicht in der Felge integriert sondern irgendwo am Rad und per Kabel verbunden.

  5. Re: Nette Idee, jedoch nicht zu gebrauchen

    Autor: Moe479 18.10.13 - 14:43

    Pingu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ganze als Nachrüstsatz zu haben, ist zwar eine nette Idee. Leider aber
    > nicht zu gebrauchen. Fahrradrahmen und Bremsen sind auf diese Belastungen
    > nicht ausgelegt. Damit schließt sich das ganze als Nachrüstlösung schon
    > aus, wenn der Rahmen und die Bremsen ebenso modifiziert werden müssen.

    wo her genau weist du das? wenn ein fahrad 200kg fahrer aushält wird es auch die etwas größere narbe verkraften ... ist genauso spekulativ.

    > Solche Ideen kommen wohl immer nur von Leuten, die sich nicht langfristig
    > mit dem Thema und den Folgen auseinander gesetzt haben.

    genauso spekulativ

    > Nebenbei bemerkt, fällt dies unter die Maschinenrichtlinie. Dies bedeutet,
    > dass eine sicherheitsgerichtete Bewertung mit Nachweis durch eine
    > unabhängige Stelle (TÜV, …) durchgeführt werden muss, bevor es in den
    > Verkehr gebracht wird.

    warum sollte sich der hersteller für unsere z.t. unlogischen sicherheitsrichtlinien kümmern ... da gibt es so einiges ... zb. darf man hier in de 24t silvesterknaller ohne gefahrengutmarkierung fahren ... einige hundert kilo zahnpastah jedoch nicht ... soviel zur sinnhaftigkeit unserer tollen vorschriften ... ausserdem ist sein primär angstrebter absatzmarkt wohl nicht hier und das teil ist so ganz nebenbei auch noch ein _prototyp_!

  6. Re: Nette Idee, jedoch nicht zu gebrauchen

    Autor: Der Spatz 18.10.13 - 14:47

    + 10-12 KG Gewicht von Akku, Steuerung und Motor?

    Somit ist es doch klar:

    Ein Fahrrad das für 120kg Systemgewicht ausgelegt ist bremst von 100km/h auf 0 innerhalb von 0,000000001cm, da

    75kg Fahrer + 12kg Fahrrad < 120kg Systemgewicht.

    Die Lebenserwartung des Fahrrads geht somit gegen unendlich.

    Jetzt aber ist das Umgebaute Fahrrad 12kg schwerer somit ist der Bremsweg von 0,00001km/h auf 0km/h > 100.000.000.000.000.000 Petatrilliaredn Lichtjahre )(mindestens)

    Den (wir erinnern uns Systemlast 120kg)

    12kg+75kg + 12 kg Motor, Akku usw = 99kg und 99kg >> als 120kg

    ähm moment ist ja doch nicht größer

    stimmt nur alte Omas fahren Pedelec somit muss ja gelten:

    12kg + 60kg + 12 kg >> 120kg

    ähm stimmt ja auch nicht - mist verdammter -

    Also .... * nachdenk*
    Nur schwerst übergeichtige Hawaianer > 5 Zentner fahren Pedelec also gilt
    12kg + 250kg- bos 2Tonnen + 12kg >> 120kg

    Und somit ist klar das das Pedelac beim ersten Bremsen eine Kernschmelze verursacht.

    Ich denke so muss man das dann rechnen

  7. Re: Nette Idee, jedoch nicht zu gebrauchen

    Autor: derdiedas 18.10.13 - 14:48

    Also bei mir sind die Bremsen (Hydraulik Scheibenbremse), Rahmen - Extrem massiver Fully von KTM wesentlich stabiler als 99% der Pedelecs.

  8. Re: Nette Idee, jedoch nicht zu gebrauchen

    Autor: teenriot 18.10.13 - 14:55

    Man sollte vielleicht auch vorsorglich gegen
    potentielle schwarze Löcher klagen,
    die entstehen könnten.

  9. Re: Nette Idee, jedoch nicht zu gebrauchen

    Autor: donadi 18.10.13 - 14:58

    Moe479 schrieb:

    > wo her genau weist du das? wenn ein fahrad 200kg fahrer aushält wird es
    > auch die etwas größere narbe verkraften ... ist genauso spekulativ.

    Ein Fahrrad ist nicht für 200kg Fahrer gedacht. Selbst DH Laufräder sind in der Regel bis nur 115kg zugelassen (Mavic Deemax Ultimate). Wenn die Felge nicht aufgibt, dann der Reifen da der Maximale Systemdruck überschritten wird.
    Und das Ding was du meinst heisst NABE, nicht Narbe - die gibt es höchstens wenn sich 200kg auf ein Fahrrad setzen.

  10. Re: Nette Idee, jedoch nicht zu gebrauchen

    Autor: Der Spatz 18.10.13 - 14:59

    Stimmt ;-)

    Am besten elektromotoren sofort verbieten, die sind neu und dann noch die Explosionsgefahr und der Bremsgummi - Feinsttaub.

    Da fährt man doch lieber VeloSolex (wenn da dann nicht die Lederkombi und der Integralhelm beim Radeln durch die Fußgängerzone Pflicht wären)

    :-)

  11. Re: Nette Idee, jedoch nicht zu gebrauchen

    Autor: teenriot 18.10.13 - 15:05

    Und der Elektrosmog...
    Die Vögel werden verwirrt in die Speichen fliegen.

    Bevor das Teil nicht mit FAHRADayschem Käfig, Airbags, Schleudersitz,
    Selbststörungsknopf, Vollkaskoversicherung und 3 Anwälten ausgestattet
    ist sieht es schlecht aus mit der Betriebserlaubnis



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.10.13 15:06 durch teenriot.

  12. Re: Nette Idee, jedoch nicht zu gebrauchen

    Autor: Der Spatz 18.10.13 - 15:09

    Kalkhoff XXL - Die gehen zumindest bis 170kg (Diamant und Wave Rahmen)

    Man kann sich aber auch Räder für 200kg und mehr als Einzelanfertigung "bauen" lassen bei denen (Zumindest von Schauff kenn ich dass).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.10.13 15:10 durch Der Spatz.

  13. Re: Nette Idee, jedoch nicht zu gebrauchen

    Autor: Peter Brülls 18.10.13 - 15:25

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > warum sollte sich der hersteller für unsere z.t. unlogischen
    > sicherheitsrichtlinien kümmern ... da gibt es so einiges ... zb. darf man
    > hier in de 24t silvesterknaller ohne gefahrengutmarkierung fahren …

    Tatsächlich?

    http://www.schwaben.ihk.de/linkableblob/aihk24/standortpolitik/IHK_Kooperationszentrum_Verkehr_und_Logistik/Gefahrgut/1375502/.21./data/Befoerderung_von_Feuerwerkskoerpern_auf_der_Strasse-data.pdf

    liest sich für mich anders.

  14. Re: Nette Idee, jedoch nicht zu gebrauchen

    Autor: SoniX 18.10.13 - 15:48

    Pingu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ganze als Nachrüstsatz zu haben, ist zwar eine nette Idee. Leider aber
    > nicht zu gebrauchen. Fahrradrahmen und Bremsen sind auf diese Belastungen
    > nicht ausgelegt. Damit schließt sich das ganze als Nachrüstlösung schon
    > aus, wenn der Rahmen und die Bremsen ebenso modifiziert werden müssen.

    Wegen 4kg und 25km/h?

    Ich würde mir das Teil nicht kaufen, aber Rahmen und Bremsen müssen das abkönnen. Wenn die das nicht packen würden wärs eh der letzte Schrott und nichtmal ohne Motor zu gebrauchen.

  15. Re: Nette Idee, jedoch nicht zu gebrauchen

    Autor: Pingu 18.10.13 - 16:53

    Oh, ja. jetzt kommen natürlich, die sich eh schon die Hightec-Bremse gekauft haben und wahrscheinlich auch die zugehörige High-Tec-Nabenschaltung oder Kettenschaltung. Genau werden es auch sein, die es damit nachrüsten. Ach halt, da war was, zum Beispiel, dass Kettenschaltung hiermit gar nicht geht, wie im Artikel steht und die Nabe auch neu ist.

    Fakt ist: die meisten haben Räder im 500¤ bis 1000¤ Bereich. Diese sind für knapp über 100kg ausgelegt bei Durschnittsgeschwindigkeiten um die 15km/h. Als Pedelec ändern sich die Rahmenbedingungen auf Durchschnittsgeschwindigkeiten auf um die 20km/h. Dadurch gibt es höhere Dauer-Anforderungen an die Bremsen beispielsweise. Denn üblicherweise haben eben Räder in diesen Preiskategorien bisher keine Scheibenbremsen.

    Die Maschinenrichtlinie ist keine Deutsche Erfindungen, sondern seit Ende 2008 auf EU-Ebene wirksam. Bei den Automobilen ist das äquivalent die ISO26262, die bei allen Neu-Fahrzeugen ab 2014/2015 wirksam wird. Pedelecs fallen dummerweise nicht unter Automobil und dadurch automatisch unter die allgemeine Maschinenrichtlinie. Damit muss der Systemintegrator eine sicherheitstechnische Bewertung nach DIN IEC/EN61508 vornehmen. Tut er dies nicht und es passiert etwas, ist er für alle Schäden verantwortlich. Es wird keine Versicherung zahlen. Das der Systemintegrator dies gemacht hat, muss er über eine unabhängig, zugelassene Stelle nachweisen. Im allgemeinen Bereich ist dies in Deutschland einer der 3 TÜV (TÜV Nord, TÜV Reihnland, TÜV Süd) oder alternativ ein anderer zugelassener 'Notified Body' in einem anderen europäischen Land.

    Funfact: E-Bikes, weil sie zulassungspflichtig sind, fallen wiederum unter Automotive. Deswegen gilt hier die ISO26262, was das Ganze nicht einfacher macht.

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