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Immer das Gleiche

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  1. Immer das Gleiche

    Autor: Husten 30.10.13 - 15:45

    Wir haben vor 2 Jahren auf ner Abschiedsparty voll die Witze gemacht von wegen "Investorengeld ist da, jetzt gehts nach Berlin, alles versaufen!" Der damalige Gastgeber steht nun mit in dieser Liste.

    Es ist einfach immer das Gleiche.

    1. Ganz doofe Idee haben, die soll nicht auf dem Markt bestehen, sondern muss nur Investoren überzeugen. Also schön immer sagen "Neue Technologie" "Einzigartig auf der Welt" uswusw.
    2. Investor finden
    3. Sich selbst grosszügige Gehäter vom Investorengeld zahlen.
    4. Immer weiter versuchen neue Investorengelder zu finden, damit man lange davon leben kann.
    5. Wenns kein Investorengeld mehr gibt, dicht machen, und mit neuem Mist bei 1 wieder anfangen.

    Also ich hab ganz oft bei den Projekten das Gefühl, dass es garnicht darum geht, irgendwie mit dem Geschäftsmodell wirklich Gewinn zu machen, sondern es geht immer darum den Laden an Investoren zu verscherbeln und so sich selbst 1-2 Jahre einen guten Job zu verschaffen. Das Schlimme daran ist einfach, dass bei jeder Pleite richtige Firmen mit reingezogen werden, weil die dann darunter leiden, dass irgendwelche Rechnungen offen sind.

    Und die Leute geben das auch meist zu. Da fragt man dann "Euer Service ist kostenlos, wie wollt ihr denn Geld reinkriegen." -> "Ja wir werden dann irgendwann komplett gekauft."

  2. Re: Immer das Gleiche

    Autor: mastermind187 30.10.13 - 16:07

    Husten schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir haben vor 2 Jahren auf ner Abschiedsparty voll die Witze gemacht von
    > wegen "Investorengeld ist da, jetzt gehts nach Berlin, alles versaufen!"
    > Der damalige Gastgeber steht nun mit in dieser Liste.
    >
    > Es ist einfach immer das Gleiche.

    Weißt du denn genau woran dein Gastgeber gescheitert ist? Es gibt viele Gründe warum ein StartUp scheitert. Es gibt sogar StartUps die nichts falsch gemacht haben und dennoch gescheitert sind, einfach weil die User/Kunden es nicht angenommen haben.


    Husten schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Ganz doofe Idee haben, die soll nicht auf dem Markt bestehen, sondern
    > muss nur Investoren überzeugen. Also schön immer sagen "Neue Technologie"
    > "Einzigartig auf der Welt" uswusw.
    > 2. Investor finden
    > 3. Sich selbst grosszügige Gehäter vom Investorengeld zahlen.

    Auch hier pauschalisierst du sehr stark. Wenn man von seiner Idee nicht überzeugt ist, kann man diese auch nicht verkaufen.
    Ich weiß ja nicht was für dich ein großzügiges Gehalt ist, aber als Gründer muss man ja auch von etwas leben, seine Miete zahlen usw. Außerdem hat man oftmals keinen geregelten 8h Tag sondern arbeitet bedeutend länger. Die meisten Investoren räumen sich auch noch ein Mitspracherecht ein, somit sind Gehaltsexzesse nur bedingt möglich.


    Husten schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 4. Immer weiter versuchen neue Investorengelder zu finden, damit man lange
    > davon leben kann.

    Auch die ständige Investorensuche ist normal. Schließlich ist bekommt man ja nicht sofort Millionenbeträge. Die ersten Finanzierungen belaufen sich oftmals gerne in 5 oder 6 stelligen Bereich. Sobald du ein paar Leute bezahlen musst reicht das nicht lange.


    Husten schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 5. Wenns kein Investorengeld mehr gibt, dicht machen, und mit neuem Mist
    > bei 1 wieder anfangen.

    Scheitern gehört in der Wirtschaft leider dazu. Daran ist nichts verwerflich! Leider wird scheitern in Deutschland eher als Schande angesehen.
    Aber aus seinen Fehlern kann man lernen. Man nimmt auch im Falle des Scheiterns viele Erfahrungen mit. Nicht wenige erfolgreiche Gründer hatten erst beim zweiten oder gar dritten Versuch Erfolg.


    Husten schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich hab ganz oft bei den Projekten das Gefühl, dass es garnicht darum
    > geht, irgendwie mit dem Geschäftsmodell wirklich Gewinn zu machen, sondern
    > es geht immer darum den Laden an Investoren zu verscherbeln und so sich
    > selbst 1-2 Jahre einen guten Job zu verschaffen. Das Schlimme daran ist
    > einfach, dass bei jeder Pleite richtige Firmen mit reingezogen werden, weil
    > die dann darunter leiden, dass irgendwelche Rechnungen offen sind.
    >
    > Und die Leute geben das auch meist zu. Da fragt man dann "Euer Service ist
    > kostenlos, wie wollt ihr denn Geld reinkriegen." -> "Ja wir werden dann
    > irgendwann komplett gekauft."

    Das ganze ist nicht wirklich verwerflich. Denn andere machen es vor. Deswegen kommen Dienste wie Twitter, Facebook und vieles andere eben aus den USA und nicht aus Deutschland. Ob diese Unternehmen Ihren Börsenwert widerspiegeln ist sicherlich fraglich. Dennoch verdienen diese Geld damit.
    Die Liste von Start Ups, welche von den großen US Unternehmen aufgekauft wurden ist lang. Und jedes mal hat es sich rentiert, sowohl für die Gründer als auch für die Investoren.

  3. Re: Immer das Gleiche

    Autor: humpfor 30.10.13 - 16:50

    Also wenn mich jemand mit der Idee von Twitter gefragt hätte, ob man mit dem ein weltweiteres Unternehmen aufbauen kann, dann hätte ich den wahrscheinlich ausgelacht.

    Ich verstehe ja auch bis heute nicht, warum man private Personen da folgt. Bei Firmen ist es recht cool (vor allem wenn die Firma gerade Probleme hat).

  4. Re: Immer das Gleiche

    Autor: nicoledos 31.10.13 - 10:56

    Hinterfragen warum etwas funktioniert bringt nichts. Wie Springerpresse, Trash-TV, ... .

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