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Na so kann man es auch hinstellen.

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Na so kann man es auch hinstellen.

    Autor: ein-schreiberling2011 04.12.13 - 16:39

    > Klar, warum zeichen überhaupt noch welche Comics? Oder schreiben Bücher?
    > Gibt doch schon genug!
    > Bei Töpfen oder Stühlen oder so kannst du vergleichen indem du sagst, guck
    > mal hier ist auch einer, gleichgroß,selbe Material, kostet weniger. Aber
    > doch nicht bei Kunst/Literatur oder Ähnlichem.

    Auch bei Stühlen und Töpfen steht am Anfang ein schöpferischer Akt. Das erstellen eines Prototypes des Gebrauchsgegenstandes durch den Designer ist auch eine Art von Kunst für mich. Und jeden Stuhl möchte mir bei besten Willen nicht in die Bude stellen, es gibt eben auch mir nicht gefallene Kunst. ;-)

    Und wenn der Stuhl gleichgroß, selbes Material, etc. hat, dann ist es eh ein Plagiat, aber der erste war ein Kunstgegenstand.

    Es sei denn du definierst Kunst grundsätzlich als "Gegenstände die keine Zweck erfüllen dürfen". Frei nach dem Motto "Ist das Kunst oder kann das weg?"

  2. Re: Na so kann man es auch hinstellen.

    Autor: sequarell 04.12.13 - 16:43

    *hüstel*
    informiere dich mal über die Geschichte von Audi.
    Der Liebe August Horch hat seine erste Manufaktur auch durch Investoren realisiert. Keineswegs aus eigener Tasche.

    Und dass man bei Crowdfunding typischen Einsätzen im ein bis zweistelligen Bereich keine Geschäftsbeteiligung sondern eher einen Rabatt auf das fertige Produkt bekommt, ist denke ich problemlos mit dem gesunden Menschenverstand zu erfassen.. wenn man sich nicht allzusehr wehrt.

  3. Re: Na so kann man es auch hinstellen.

    Autor: ein-schreiberling2011 04.12.13 - 16:45

    > Und wenn du schlau genug bist
    > und Tendenzen erspürst, dann kannst du oft ganz früh dabei sein wie bei
    > Apple und bei DDD

    Nun ja, mit Schlau hat das weniger zu tun. Oft ist es einfach nur Glück, wenn man in die richtigen Aktien investiert. Apple stand übrigens, wenn ich mich recht erinnere, schon oft genug direkt vor dem Abgrund (=Pleite) und ein Totalverlust wäre möglich gewesen. Manchmal liegen Top und Flop sehr nah bei einander.

  4. Re: Na so kann man es auch hinstellen.

    Autor: Hotohori 04.12.13 - 16:47

    Ja, daher sage ich bei Börsengängen von Firmen auch immer: der Anfang vom Ende hat begonnen. ;)

    AGs mögen toll klingen, aber in Wirklichkeit verkauft man die Seele der Firma an den Teufel.

  5. Re: Na so kann man es auch hinstellen.

    Autor: Michael H. 04.12.13 - 17:21

    Man sollte sich auch die Projekte bei Kickstarter raussuchen die man auch unterstützen will, bei denen nicht nur die reine Geldmache dabei ist.

    Es gibt so viele Leute, gerade Privatpersonen, die großartige Ideen haben, einen Weg wissen wie man es umsetzen kann... denen lediglich das Kapital fehlt.

    Es gibt auch Kickstarter die bieten an, bei finanziellem Erfolg des Projekts, einen Gewissen Prozentsatz an diverse Projekte zu spenden.

    Nehmen wir an, Fotograf xy macht superschöne Bilder von hier und da... würde aber gerne mal eine Foto-Doku über Bergvölker im xyz Land machen... hat aber hierfür kein Geld, weil er ein behindertes Kind mit Down Syndrom hat.

    In diese Person investieren dann alle Leute, die die Idee super finden weil sie seine Bilder und Geschichten auch super finden... jeder ein bisschen was. Und jeder der nen Gewissen Teil spendet kriegt halt die Rohdaten der Reise unter ner CC Lizenz. Und alles was von dem Verkauf der Bilder eingenommen wird, wird gespendet an eine Stiftung für das Down Syndrom...

    Das einigen solche Prinzipe nicht eingehen, da sie die Welt schwarz weiss sehen ist mir klar...

    Für jeden der eine Idee hat, sie aber nicht realisieren kann und auch nicht weiss ob es was wird... ist es die möglichkeit etwas ins leben zu rufen das durch die verteilung des risikos auf tausende sehr risikofrei ist... man ist kein "Investor", sondern ein Unterstützer...

    Wenn einer ne Idee hat wie er ne Klobrille realisiert die mir morgens beim Sche**** die Ei** massiert... und ich find die Idee super, das ich davon direkt eine kaufen würde... dann spende ich halt so viel geld wie es kostet, damit ich eine bekomme... wenn ich lediglich die idee gut finde und sowas unterstützen möchte, jedoch dafür nichts als ein danke erwarte... oh ja liebe mitmenschen... so etwas gibt es... dann mache ich das und spende weniger...

    Wenn ich aber unbedingt so eine Klobrille haben will... dann kann ich auch den kompletten Einsatz bringen und ggf sagen ich will an deinem Geschäft teilhaben weil ich das für eine Bomben geschäftsidee halte...

    Was hier jedoch wegfällt ist das Leute die super Ideen haben, aber diese nicht realisieren können ihre typischen erfolgslosen Anlaufstellen wie Banken oder Investoren nicht mehr brauchen. Wie oft wird ein Kredit abgelehnt weil man keine sicheren Erfolgsgarantien machen kann... bzw. wie schaut es dann mit der Privatinsolvenz aus... ich bin der erste der sich hier rantraut und setze damit meine komplette existenz sowie die meiner familie aufs spiel? ne dann lass ichs halt...

    Kickstarter ist eine Möglichkeit um Ideen zu verwirklichen und die Zukunft vorranzutreiben... schwarze schafe gibts überall... aber so können auch ideen ihren weg in die realität finden, ohne das große wirtschaftsmächte dahinterstehen müssen um es umzusetzen oder man selbst sein ganzes finanzielles leben riskieren muss...

  6. Re: Na so kann man es auch hinstellen.

    Autor: Hotohori 04.12.13 - 17:44

    +1

    Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen. :)

  7. Re: Na so kann man es auch hinstellen.

    Autor: Mario 04.12.13 - 18:32

    Oh, zu dem Schwamm hätte ich gerne weitere Informationen. :-)

    "There's no vestige of a beginning - no prospect of an end." (Hutton 1795)

  8. Re: Na so kann man es auch hinstellen.

    Autor: Anonymer Nutzer 04.12.13 - 19:27

    > Crowdedfunding
    Ich würde normalerweise nicht auf sowas hinweisen, aber steht immer wieder da. Es it Crowdfunding ohne "ed".



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.12.13 19:37 durch peter_teloff.

  9. Re: Na so kann man es auch hinstellen.

    Autor: Muhaha 04.12.13 - 19:43

    fluppsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Oh Mann, hier geht es nicht um deine Empfindungen, sondern um die
    > betriebswirtschaftlichen Aspekte.

    Du klingst schwer nach dem üblichen BWL-Ausschuß, der alle Jahre in unsere Firma gespült wird. Von nix ne Ahnung (nicht einmal von BWL), aber Powerpoint bedienen können und ein paar Schlagworte draufhabend. Aber gut, bevor diese armen Schweine auf der Strasse landen ... will ich mal meine soziale Ader raushängen lassen :)

  10. Re: Na so kann man es auch hinstellen.

    Autor: Anonymouse 04.12.13 - 21:09

    Bekomsmt du, wenn du 150¤ beiträgst :P

  11. Re: Na so kann man es auch hinstellen.

    Autor: irata 04.12.13 - 22:28

    fehlermelder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @Golem, ich glaube wir haben hier den Troll gerade im Forum. Bitte an
    > Kickstarter und Mr. Pratt weiterleiten.

    Haltet ihn fest, am besten mit widersprüchlichen Argumenten, sonst entwischt er euch!

  12. Re: Na so kann man es auch hinstellen.

    Autor: gaym0r 05.12.13 - 09:30

    fluppsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sowohl Audi als auch Rockstar übernehmen das unternehmerische Risiko
    > komplett selbst, während bei Kickstarter sie auf die Community abgewälzt
    > werden. Es gibt also keinen Grund, hier Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
    > Deshalb unterstütze ich auch keine Kickstarterprojekte, weil ich mich
    > verarscht fühle. Als Unterstützer bin ich quasi Arbeitgeber, ohne die
    > Rewards eines typischen Arbeitgebers. Die stecken sich nämlich die
    > Inititoren in die Tasche. Da lege ich mein Geld lieber in Aktien an.

    Die Backer erhalten in der Regel das Spiel gratis, wenn es rauskommt.

  13. Re: Na so kann man es auch hinstellen.

    Autor: zonk 05.12.13 - 10:29

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > *ähem* Das war vielleicht mal die ursprüngliche Idee hinter dem
    > Aktienkonzept.
    > Mit den heutigen Heuschrecken-Fonds, Leerverkäufen, dem computergesteuerten
    > super-fast-Handel hat das allerdings nicht mehr das Geringste zu tun.

    *aehm* Das ist ..... Bloedsinn :)

    Aktien haben immer noch den Selben Zweck wie eh und je.

    Leerverkaeufe, Fonds und High Frequency Tradeing alles zusammen in einen Topf mit Aktien zu werfen zeigt eher, dass du keine Ahnung vom Geldmarkt hast, ihn aber mal vorsichtshalber boese findest.

  14. Re: Na so kann man es auch hinstellen.

    Autor: zonk 05.12.13 - 10:37

    fluppsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Dafür bist du als Aktionär aber auch an der Firma und damit am Gewinn
    > beteiligt. Wenn ich Risiko übernehme, dann will ich auch eine Gewinnchance
    > haben. Die ist bei den Kickstarterprojekten nicht gegeben. Im Gegenteil,
    > oftmals bekommt man im Handel ähnliche Produkte für gleiches oder weniger
    > Geld.

    Das ist es, als ich das erste mal von Crowdfunding gehört habe, dachte ich mir: Cool da hat man die Möglichkeit in Startups zu investieren. Aber nein, wenn du Glück hast kaufst du dir halt ein Produkt. Bauchpinseln gibt's vielleicht noch dazu, indem du auf einer Website "Verewigt" wirst. Aber wenn du Pech hast gehst du ganz leer aus.

    Es ist eine Bequeme risikofreie Art sich Geld zu holen. Aber den Sinn für den Backer hab ich noch nicht gesehen. Risikokapital geben aber am möglichen Firmenerfolg nicht zu partizipieren entbehrt für mich jeder Logik.

  15. Re: Na so kann man es auch hinstellen.

    Autor: kaymvoit 05.12.13 - 11:52

    Und, was haben diese Investoren dann bekommen? Einen Audi, der im Vergleich zu Konkurrenzprodukten eher weniger wert ist als das investierte Kapital (mit dem Risiko, gar nichts oder Schrott zu bekommen, oder zumindest ewig warten zu müssen, wie z.B. die Android-Backer von StickNFind), oder Firmenanteile (die potentiell auf Ewig Gewinne aus dieser Investition liefern aber auch das Risiko tragen, bei einer Insolvenz wertlos zu werden)?
    Ersteres ist Kickstarter, zweiteres das Prinzip von Aktien und Risikokapital.

  16. Re: Na so kann man es auch hinstellen.

    Autor: Hotohori 05.12.13 - 16:35

    Ja, danke, ist mir Gestern später dann auch noch aufgefallen, dass ich es regelmäßig falsch geschrieben hatte. Kann es leider nicht mehr korrigieren hier. ^^

  17. Re: Na so kann man es auch hinstellen.

    Autor: Trollversteher 06.12.13 - 11:07

    Deine naive Antwort zeigt, dass Du keine Ahnung von den Auswirkungen auf die konkrete Unternehmenspolitik eines börsennotierten Unternehmens hast. Der seriöse, langfristige Anleger ist doch ein Relikt aus längst vergangenen Tagen bzw. reduziert sich auf Privatpersonen mit einer Handvoll Siemens- oder Daimler Aktien im Portfolio.

    Btw. Und natürlich kann man Hedgefonds, Leerverkäufe und Hochfrequenz Handel in einem Satz als einige der negativen Aspekte des modernen Börsenhandels nennen, ohne in einem Forum als "Ahnungsloser" abgestempelt zu werden.

    Vielleicht liest Du selbst erst mal ein wenig nach, bevor Du andere Teilnehmer hier beleidigst:

    http://www.pressetext.com/news/20131112021



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.12.13 11:14 durch Trollversteher.

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