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Pi ist kein Open Soruce Projekt

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  1. Pi ist kein Open Soruce Projekt

    Autor: Anonymer Nutzer 08.12.13 - 23:34

    kt

  2. Re: Pi ist kein Open Soruce Projekt

    Autor: Anonymer Nutzer 09.12.13 - 00:40

    Wie könnte man das Projekt Raspberry Pi,deiner Meinung nach, noch offener gestalten als es aktuell ist?

  3. Re: Pi ist kein Open Soruce Projekt

    Autor: Kalasinben 09.12.13 - 02:00

    Dafür ist Google Maps tatsächlich kein OS. Naja, wayne.

    Vom Taxifahrer beschissen? Ab jetz nich mehr http://bit.ly/19jEWHb

  4. Re: Pi ist kein Open Soruce Projekt

    Autor: tsp 09.12.13 - 02:30

    Naja es gibt wirklich essenzielle Dinge am Raspberry Pi die nicht offen dokumentiert (das SoC) sind und Softwarekomponenten die nicht open source sind - der komplette Bootcode für das SoC ist ein Binary, die GPU ist nicht dokumentiert, etc.

  5. Re: Pi ist kein Open Soruce Projekt

    Autor: Anonymer Nutzer 09.12.13 - 04:33

    Ja ne,is klar.
    Der SoC nutzt den ARMv6-Instruktionssatz und es gibt überhaupt nichts vergleichbares, dass ähnlich gut dokumentiert https://www.scss.tcd.ie/~waldroj/3d1/arm_arm.pdf ist.
    Du hast wahrscheinlich die ganze RISC Geschichte nicht verstanden.

  6. Re: Pi ist kein Open Soruce Projekt

    Autor: tsp 09.12.13 - 04:53

    Naja trotzdem fängt das SoC auf dem Pi nicht einfach damit an ARMv6 Code auszuführen sondern "irgendetwas" bei dem man nicht weiß, was es überhaupt ist (VideoCore). Erst wenn der Bootcode durch ist wird der ARM überhaupt erst gestartet ... ohne dieses Binary das einfach immer von der SD Karte geladen wird passiert gar nichts - die Schnittstelle zu VideoCore ist nur teilweise dokumentiert ... und was es wirklich alles tut weiß man nicht

    Natürlich gibt's bei den ganzen SoCs in der Leistungsklasse nichts das ähnlich gut dokumentiert ist, aber das heißt nicht, dass die BCM2835 dokumentiert (i.e. "offen") wär ...

    (Ad RISC Konzept: Das hat ja nix mit dokumentiert / nicht dokumentiert oder irgendeiner Peripherie zu tun ... einfach nur der extrem einfache Befehlssatz vom ARM - aber der ARM spielt vor der fertigen Initialisierung auf dem BCM2835 keine Rolle weil er einfach nur die Rolle von einem Coprozessor einnimmt der später gestartet wird)


    EDIT:
    Für diejenigen die es näher interessiert gibt's unter http://raspberrypi.stackexchange.com/questions/7122/level-of-hackability-of-raspberry-pi#answer-7126 eine der kompaktesten Erklärungen dazu wie das SoC am Pi bootet



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 09.12.13 05:04 durch tsp.

  7. Re: Pi ist kein Open Soruce Projekt

    Autor: Anonymer Nutzer 09.12.13 - 06:40

    tsp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja trotzdem fängt das SoC auf dem Pi nicht einfach damit an ARMv6 Code
    > auszuführen sondern "irgendetwas" bei dem man nicht weiß, was es überhaupt
    > ist (VideoCore).

    Erzähl doch hier nicht solche Märchen nur weil du nicht weißt was ne GPU ist.

    >Erst wenn der Bootcode durch ist wird der ARM überhaupt
    > erst gestartet ... ohne dieses Binary das einfach immer von der SD Karte
    > geladen wird passiert gar nichts - die Schnittstelle zu VideoCore ist nur
    > teilweise dokumentiert ... und was es wirklich alles tut weiß man nicht

    Du solltest die Quellen auf die du verlinkst erstmal lesen und ferstehen.

    > Natürlich gibt's bei den ganzen SoCs in der Leistungsklasse nichts das
    > ähnlich gut dokumentiert ist, aber das heißt nicht, dass die BCM2835
    > dokumentiert (i.e. "offen") wär ...

    Was soll denn deine CPU-Dokumentation überhaupt sein?
    Willst du ne Bauanleitung für den Chip, oder willst du denn Chip Programmieren? Dafür muss man meines Wissens nach, die Basis Instruktionssätze des Chips verstehen,denn die werden vom Chip selber auch verstanden.
    Der Prozessor wurde auch um Java Instruktionen erweitert, ebenfalls gut und offen dokumentiert.
    Ich glaube du hast von dem Begriff "Dokumentation" eine völlig falsche Vorstellung.

    > (Ad RISC Konzept: Das hat ja nix mit dokumentiert / nicht dokumentiert oder
    > irgendeiner Peripherie zu tun ... einfach nur der extrem einfache
    > Befehlssatz vom ARM - aber der ARM spielt vor der fertigen Initialisierung
    > auf dem BCM2835 keine Rolle weil er einfach nur die Rolle von einem
    > Coprozessor einnimmt der später gestartet wird)

    Und wo besteht jetzt das Problem?? Boote halt anders,oder glaubst du das ginge nicht??

    > EDIT:
    > Für diejenigen die es näher interessiert gibt's unter
    > raspberrypi.stackexchange.com#answer-7126 eine der kompaktesten Erklärungen
    > dazu wie das SoC am Pi bootet

  8. Re: Pi ist kein Open Soruce Projekt

    Autor: Moe479 09.12.13 - 07:03

    ja, wirklich offen wäre der soc, wenn man ihn anhand der dokumentation 1:1 nachbauzen könnte, wenn wirklich _jeder teil_ von soft und hardware einsehbar, und damit auch selber weiterentwickelt werden kann, erst dann spricht man von open source.

  9. Re: Pi ist kein Open Soruce Projekt

    Autor: Anonymer Nutzer 09.12.13 - 10:30

    Nichts ist am Pi open source / open Hardware.

    Oder wo gibt es die OSI/Open Hardware kompatiblen Sourcen?

  10. Re: Pi ist kein Open Soruce Projekt

    Autor: tsp 09.12.13 - 12:00

    Tzven schrieb:
    > > Naja trotzdem fängt das SoC auf dem Pi nicht einfach damit an ARMv6 Code
    > > auszuführen sondern "irgendetwas" bei dem man nicht weiß, was es
    > überhaupt
    > > ist (VideoCore).
    >
    > Erzähl doch hier nicht solche Märchen nur weil du nicht weißt was ne GPU
    > ist.

    Ich weiß sehr wohl was eine GPU ist - dieses Subsystem auf dem BCM2835 sicher nicht (zeig mir mal eine andere GPU auf der ein RTOS wie ThreadX rennt ...). Zuerst bitte mal selbst darüber informieren was die Komponenten tun (z.B. das die "GPU" auf dem Pi nicht einfach nur Peripherie ist ...). Auf dem Pi ist das ein 250 MHz Dual Core Prozessor (eine CPU) der nebenbei auch ein paar SIMD Anweisungen beherrscht ... keine traditionelle GPU.

    > Was soll denn deine CPU-Dokumentation überhaupt sein?
    > Willst du ne Bauanleitung für den Chip, oder willst du denn Chip
    > Programmieren? Dafür muss man meines Wissens nach, die Basis
    > Instruktionssätze des Chips verstehen,denn die werden vom Chip selber auch
    > verstanden.

    Es gibt 3 Dinge die man benötigt um den Chip ohne Einschränkungen programmieren zu können:
    - Eine Beschreibung der Instruktionen
    - Eine Beschreibung der kompletten Peripherie (Registersätze, Memory Mapped I/O Bereiche)
    - Eine Beschreibung des Bootprozesses

    Dann kann man ohne irgendwelche vorgegebene Software für die Hardware programmieren (z.B. ein anderes OS als ein vorgegebenes verwenden, etc. - und zwar auf ALLEN Komponenten der Hardware und nicht nur auf irgendeinem Coprozessor)

    > Der Prozessor wurde auch um Java Instruktionen erweitert, ebenfalls gut und
    > offen dokumentiert.
    > Ich glaube du hast von dem Begriff "Dokumentation" eine völlig falsche
    > Vorstellung.

    Und die Jazelle Dokumentation findet man wo? Gute Dokumentation sieht man z.B. bei Intel CPUs (in den Intel SDMs - da ist alles drin was man zum Entwickeln von Software braucht ... auf der Hardwareseite sind die CPUs nicht komplett offen weils keine Dokumentation für das Interface zwischen CPU und Northbridge gibt aber das ist ja hier jetzt nicht das Thema).

    Wenn man unter Dokumentation das versteht was du hier beschreibst könnte man auch gleich irgendein proprietäre OS + einen dazu passenden C Compiler reinflashen, ein paar Teile der API dokumentieren und meinen "es gibt eh einen C Compiler & eine bekannte API also ist das System offen" ...

    > Und wo besteht jetzt das Problem?? Boote halt anders,oder glaubst du das
    > ginge nicht??

    Das Problem besteht darin, dass es keine offizielle Dokumentation für das Subsystem gibt das bootet und für große Teile der Systeminitialisierung verantwortlich ist - es gibt Reverse Engineered schon ein bisschen was für das Instruktionsset & Registerset aber wirklich sinnvoll damit arbeiten kann man nicht (siehe z.B. https://github.com/hermanhermitage/videocoreiv/ ).

    (Um es mit einem x86 / x86-64 PC zu Vergleichen: hier könnte man mit dem Chipset Datenblatt + dem CPU Handbuch sogar das BIOS neu selbst schreiben ...)



    Wieso jetzt unterm Strich der Pi kein offenes System ist: Es ist absolut unmöglich auf einer SD Karte nur eigenen Code unterzubringen und das System damit zu booten / zu betreiben.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 09.12.13 12:03 durch tsp.

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