Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Handy
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › COS: Chinas Smartphone-OS soll keine…

Wenn hier einer spioniert, dann der eigene Staat. Basta.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wenn hier einer spioniert, dann der eigene Staat. Basta.

    Autor: Niriel 20.01.14 - 12:16

    [aus dem Artikel:]
    So war laut Angaben der Marktforscher von IDC im Jahr 2013 Android auf fast 90 Prozent aller chinesischen Smartphones installiert. Auch Sicherheitsbedenken durch die Enthüllungen von Edward Snowden sowie das Ende des Supports für Windows XP gibt die CAS als Motivation an.

    -----

    Genau, wenn einer das Chinesische Volk ausspioniert dann der eigene Staat und nicht eine fremde Macht :)

  2. Re: Wenn hier einer spioniert, dann der eigene Staat. Basta.

    Autor: Tr1umph 20.01.14 - 12:46

    Ich vermute mal die Chinesen verfolgen dabei folgende Ziele:
    1. Schutz der Regierung und der Wirtschaft vor Spionage
    2. Unabhänigkeit
    3. Kontrolle der Bevölkerung

    Bis auf den letzten Punkt sollte sich Europa dringend ein Beispiel daran nehmen. Jammern wird Europa nicht vor der amerikansichen Spionage schützen. Ein OpenSource EuropaOS an dem sich alle Mitglieder der EU beteiligen und ist meiner Ansicht nach der einzig gehbare weg. Jeder EU-Staat würde ein Interesse daran haben, dass es keine Backdoors gibt, die ein anders Land ausnutzen kann.

  3. Re: Wenn hier einer spioniert, dann der eigene Staat. Basta.

    Autor: sofries 20.01.14 - 12:53

    Ja unbedingt, jede Region sollte am besten ihr eigenes Betriebssystem, Internetprotokoll, eine eigene Prozessorarchitektur und eine eigene UHD Spezifikation haben.
    Dann können die bösen Amerikaner und Chinesen bei uns keine Viren einschleusen und die Kinder sind geschützt, weil die böse amerikanische Propaganda sich nicht auf unseren UHD Fernsehern abspielen lässt.

    Abschottung hat Europa und der Welt ja schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts richtig gut getan und den Natomitgliedern und dem Warschauer Pakt ab Mitte des 20. Jhr.
    Die guten Erfahrungen sollten wir heute dann am besten noch in die IT Welt übertragen.

  4. Äpfel, Birnen?

    Autor: Anonymer Nutzer 20.01.14 - 12:56

    Du vergleichst Äpfel und Birnen.
    Es ist ja nicht so, dass die verschiedenen Betriebssysteme nicht miteinander kommunizieren können, sonst gäbe es heute schon massive Probleme, weil die Serverlandschaft von Linux dominiert wird, der Desktopmarkt dagegen von Windows und - in geringerem Maße - von Mac-Systemen.

    Dem Vorposter geht es also mitnichten um erzwungene Inkompatibilität, sondern vielmehr darum, dass die verwendete Basis zwar kompatibel ist, gleichzeitig aber einem Review unterzogen werden kann.

    Inwiefern das dann in der Realität tatsächlich einen Unterschied macht kann ich natürlich nicht vorhersagen, weil Code Reviews sehr, sehr umfangreich werden können und bei entsprechender Systemkomplexität wird es nur noch komplizierter.

  5. Re: Äpfel, Birnen?

    Autor: elgooG 20.01.14 - 13:17

    Genau, zudem würde es reichen eine eigene Linux-Distribution herstellen zu lassen und bei der Entwicklung aktiv mit zu arbeiten oder die Mitarbeit zu fördern. Umfangreiche Code Reviews halte ich nur für notwendig, wenn kritische Systeme geändert wurden. Es gibt bereits jetzt genug Experten wie Kernel-Entwickler welche die Software unter die Lupe nehmen, diese müssen in der EU stark gefördert und Entdeckungen honoriert werden, wenn möglich sogar so, dass dies als Vollzeitjob möglich ist.

    Massenüberwachung fällt nur dann verdächtig auf, wenn klar ist was die Software macht bzw. machen soll. Deshalb ist schon alleine die Möglichkeit der Überprüfbarkeit ein großer Schritt in die richtige Richtung. Teilweise dokumentierte proprietäre Blackboxen können dagegen machen was sie wollen.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  6. Re: Wenn hier einer spioniert, dann der eigene Staat. Basta.

    Autor: Zwangsangemeldet 20.01.14 - 13:37

    Ich vermute/befürchte, an so einem Projekt hätte Europa wohl am dritten Punkt das größte Interesse, von daher bin ich mir nicht so sicher, ob das "Beispiel nehmen" so eine gute Idee wäre...

  7. Re: Wenn hier einer spioniert, dann der eigene Staat. Basta.

    Autor: honk 20.01.14 - 13:50

    Tr1umph schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich vermute mal die Chinesen verfolgen dabei folgende Ziele:
    > 1. Schutz der Regierung und der Wirtschaft vor Spionage
    > 2. Unabhänigkeit
    > 3. Kontrolle der Bevölkerung
    >
    > Bis auf den letzten Punkt sollte sich Europa dringend ein Beispiel daran
    > nehmen. [..]Jeder EU-Staat würde ein
    > Interesse daran haben, dass es keine Backdoors gibt, die ein anders Land
    > ausnutzen kann.
    Ich fürchte Du gehst von der falschen Annahme aus, das das interesse an einer Grenzenlosen überwachung in Europa ihrgendwie geringer ist. Höchsten die zersplitterten Interessen der Europäischen Mitgleisstaaten würden evt. dazu führen, das die Überwachung weniger effektiv wäre. Vor allem wäre aber das EU-OS eine furchtbares bürokratisches, nicht zu wartendes Monster, wo das hinzufügen von user freundlichen funktioen wie Copy-und-paste erst mal ein Standardisierungsgremien mit Mitgliedern aus allen EU Staaten, 20 Milliionen Euro und 3 Jahre Zeit erfordern würde. Ein EU Trojaner würde sicher auch teuer und schlechter als das Amerikansiche Pedant werden, aber darauf wird man sich in Europas Chefsesseln leider relativ schnell einigen können.

  8. Re: Wenn hier einer spioniert, dann der eigene Staat. Basta.

    Autor: Anonymer Nutzer 20.01.14 - 13:56

    Tr1umph schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >EuropaOS

    Neuland-kompatibel und per Definition sicher, scnr

    In dem Artikel steht nicht ob das COS oper source ist, weiss es einer?

  9. Re: Wenn hier einer spioniert, dann der eigene Staat. Basta.

    Autor: burzum 20.01.14 - 14:33

    Tr1umph schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein OpenSource EuropaOS an dem sich alle Mitglieder der EU beteiligen und
    > ist meiner Ansicht nach der einzig gehbare weg. Jeder EU-Staat würde ein
    > Interesse daran haben, dass es keine Backdoors gibt, die ein anders Land
    > ausnutzen kann.

    Das wäre ja noch ein schlimmeres Gefrickel und eine noch mehr zersplitterte und streitbare Community als es Linux eh schon ist. Aus welcher Dimension kommst Du das Du glaubst das staatliche Stellen, allen vorran Dummschland, ein IT-Projekt vernünftig, zeitnah und im Rahmen der Kosten umsetzen könnten? Mangels Kompetenz, auf jeden Fall in Dummschland, wäre dieses Projekt nur ein weiteres Faß ohne Boden das schlechter als das "Original" wäre.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

  10. Re: Äpfel, Birnen?

    Autor: Bankai 20.01.14 - 15:25

    Jetzt mal ganz ehrlich, was sollte das nun wirklich bringen (ausser dass wir uns technologisch abschotten...)

    Wenn es um das Ausspähen geht, sind doch garnichtmehr unsere Computer das große Problem, sondern die internationalen Netzknoten. Wir stellen unser Leben ins Internet und wundern uns, wenn diese Informationen ausgewertet werden.

    Statt sich über ein überflüssiges Europäisches OS Gedanken zu machen, sollten wir lieber anfangen über unser Verhalten mit der modernen Technik nachzudenken. Müssen wir wirklich unbedingt die Fotos unserer Kinder auf Facebook posten, könnten wir nicht auch verschlüsselt komunizieren, müssen wir alles was wir tun bloggen, twittern und loggen?

    Solange wir nicht die Sozialkompetenz haben, mit unseren Kommunikationsmöglichkeiten etwas zurückhaltender umzugehen, ist ein "Europäisches OS" so überflüssig wie ein Kropf.

  11. Re: Wenn hier einer spioniert, dann der eigene Staat. Basta.

    Autor: Tr1umph 20.01.14 - 15:32

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tr1umph schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein OpenSource EuropaOS an dem sich alle Mitglieder der EU beteiligen
    > und
    > > ist meiner Ansicht nach der einzig gehbare weg. Jeder EU-Staat würde ein
    > > Interesse daran haben, dass es keine Backdoors gibt, die ein anders Land
    > > ausnutzen kann.
    >
    > Das wäre ja noch ein schlimmeres Gefrickel und eine noch mehr zersplitterte
    > und streitbare Community als es Linux eh schon ist. Aus welcher Dimension
    > kommst Du das Du glaubst das staatliche Stellen, allen vorran Dummschland,
    > ein IT-Projekt vernünftig, zeitnah und im Rahmen der Kosten umsetzen
    > könnten? Mangels Kompetenz, auf jeden Fall in Dummschland, wäre dieses
    > Projekt nur ein weiteres Faß ohne Boden das schlechter als das "Original"
    > wäre.

    1. Die NSA ist auch eine 'staatliche Stelle'. Und denen kann man wohl kaum die Kompetenz absprechen.

    2. OpenSource heist noch lange nicht, dass auch jeder mitmachen darf. Lediglich der SourceCode muss aus Gründen der überprüfbarkeit veröffentlicht werden.

    3. Kosten sind hier völlig egal. Zum einem ist die Alternative auch nicht kostenlos und zum anderen gillt es die Interessen der EU und der einzelnen EU-Länder zu schützen. In Zeiten der CyberWars muss man eben auch in die IT investieren. Für ein paar Milliarden lässt sich da einiges auf die Beine stellen und auch die Frage der Kompetenz ist oft auch eine Frage des Geldes. Selbst eine Stadt wie München bekommt es allem Anschein nach auf die Reihe. Da wird doch mit den Mitteln der EU was zu machen sein.

  12. Re: Wenn hier einer spioniert, dann der eigene Staat. Basta.

    Autor: ein-schreiberling2011 20.01.14 - 15:52

    > Ich vermute mal die Chinesen verfolgen dabei folgende Ziele:
    > 1. Schutz der Regierung und der Wirtschaft vor Spionage
    > 2. Unabhänigkeit
    > 3. Kontrolle der Bevölkerung

    Ich auch.

    > Bis auf den letzten Punkt sollte sich Europa dringend ein Beispiel daran
    > nehmen. Jammern wird Europa nicht vor der amerikansichen Spionage schützen.
    > Ein OpenSource EuropaOS an dem sich alle Mitglieder der EU beteiligen und

    Wie stellst du dir das EuropaOS vor? Ein staatliches OS (von den künftigen "Vereinigte Staaten von Europa") als Closed Source? Als Open Source? Linux Kernel? Neuer Kernel?

    Ich lehne ein staatliches OS grundsätzlich ab. Ich will auch von Deutschland nicht ausspioniert werden. ;-)

    Nachtrag, hatte ich vergessen:
    Soll der Staatstrojaner schon im Lieferumfang sein oder kann man den kostenpflichtig dazu buchen? *scnr*



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.01.14 16:01 durch ein-schreiberling2011.

  13. Re: Äpfel, Birnen?

    Autor: ein-schreiberling2011 20.01.14 - 15:55

    Freakgs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Dem Vorposter geht es also mitnichten um erzwungene Inkompatibilität,
    > sondern vielmehr darum, dass die verwendete Basis zwar kompatibel ist,
    > gleichzeitig aber einem Review unterzogen werden kann.

    Was spricht gegen ein Review von Linux inkl. graphischer Oberfläche? Da kann man sofort anfangen. Das Reviewte System bekommt dann einen Hash und der die Kontrolle ob das System "rein" ist, ist möglich.

    > Inwiefern das dann in der Realität tatsächlich einen Unterschied macht kann
    > ich natürlich nicht vorhersagen, weil Code Reviews sehr, sehr umfangreich
    > werden können und bei entsprechender Systemkomplexität wird es nur noch
    > komplizierter.

  14. Re: Wenn hier einer spioniert, dann der eigene Staat. Basta.

    Autor: ein-schreiberling2011 20.01.14 - 15:57

    > das EU-OS eine furchtbares bürokratisches, nicht zu wartendes Monster, wo

    Ach, das lassen wir einfach T-Systems machen. *scnr*

  15. Re: Äpfel, Birnen?

    Autor: nille02 20.01.14 - 16:04

    ein-schreiberling2011 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > inkl. graphischer Oberfläche?

    Welche?

    Für ein Desktopsystem sollte man das Paketsystem noch überarbeiten. Warum sollte ich nicht mehrere Versionen einer Anwendung oder Abhängigkeit installieren dürfen? Sicherlich klappt das nicht mit jeder Komponente, aber das muss es auch nicht. Die Distributionen müssen dann auch nicht mehr selber ihr Kartenhaus bauen und die Projekte könnten selber welche anbieten.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. KRONGAARD AG, Hamburg
  2. nexible GmbH, Düsseldorf
  3. Dataport, verschiedene Standorte
  4. über experteer GmbH, Raum Sindelfingen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Sandisk 512-GB-SSD für 55,00€, WD Elements Exclusive Edition 2 TB für 59,00€ und Abend...
  2. 31,99€
  3. 139,00€ (Bestpreis!)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Apple TV+: Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
Apple TV+
Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig

Bei so einem mickrigen Angebot hilft auch ein mickriger Preis nicht: Apples Streamingdienst hat der Konkurrenz von Netflix, Amazon und bald Disney nichts entgegenzusetzen - und das wird sich auf Jahre nicht ändern.
Eine Analyse von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
  2. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat
  3. Videostreaming Apple TV+ startet mit fünf Serien für 10 US-Dollar monatlich

Astronomie: K2-18b ist weder eine zweite Erde noch super
Astronomie
K2-18b ist weder eine zweite Erde noch super

Die Realität sieht anders aus, als manche Überschrift vermuten lässt. Die neue Entdeckung von Wasser auf einem Exoplaneten deutet nicht auf Leben hin, dafür aber auf Probleme im Wissenschaftsbetrieb.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Interview Heino Falcke "Wir machen Wettermodelle für schwarze Löcher"

Verkehrssicherheit: Die Lehren aus dem tödlichen SUV-Unfall
Verkehrssicherheit
Die Lehren aus dem tödlichen SUV-Unfall

Soll man tonnenschwere SUV aus den Innenstädten verbannen? Oder sollten technische Systeme schärfer in die Fahrzeugsteuerung eingreifen? Nach einem Unfall mit vier Toten in Berlin mangelt es nicht an radikalen Vorschlägen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Torc Robotics Daimler-Tochter testet selbstfahrende Lkw
  2. Edag Citybot Wandelbares Auto mit Rucksackmodulen gegen Verkehrsprobleme
  3. Tusimple UPS testet automatisiert fahrende Lkw

  1. Wirtschaftsförderung: Agentur für Sprunginnovationen kommt nach Leipzig
    Wirtschaftsförderung
    Agentur für Sprunginnovationen kommt nach Leipzig

    Nach dem Vorbild der Darpa will die Bundesregierung künftig innovative Projekte fördern. Damit erhält bereits die zweite Innovationsagentur des Bundes ihren Sitz in Ostdeutschland.

  2. UPC: Größter Kabelnetzbetreiber führt 1 GBit/s im ganzen Netz ein
    UPC
    Größter Kabelnetzbetreiber führt 1 GBit/s im ganzen Netz ein

    Bei UPC wird noch in diesem Monat 1 GBit/s im gesamten Netz angeboten, was in Deutschland noch keiner aus der Kabelnetz-Branche geschafft hat. Auch Sunrise baut sein 5G-Angebot als Glasfaser-Ersatz aus.

  3. Intel-Prozessor: Core i9-9900KS tritt mit 127 Watt TDP an
    Intel-Prozessor
    Core i9-9900KS tritt mit 127 Watt TDP an

    Acht Kerne mit bis zu 5 GHz für alle: Der Core i9-9900KS erscheint im Oktober 2019 und wird die vorerst schnellste Gaming-CPU. Erste Firmware-Updates zeigen, dass Intel die nominelle Verlustleistung von 95 Watt auf 127 Watt anhebt. Für vollen Takt wird das aber nicht reichen.


  1. 18:11

  2. 17:51

  3. 15:54

  4. 15:37

  5. 15:08

  6. 15:00

  7. 14:53

  8. 14:40