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Das Problem mit dem Stromsparen bei Festplatten hatte ich auch bei meinem Raid-5.

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  1. Das Problem mit dem Stromsparen bei Festplatten hatte ich auch bei meinem Raid-5.

    Autor: Sinnfrei 22.01.14 - 12:18

    Es gibt aber Möglichkeiten die Stromsparfunktion zu deaktivieren. Die Festplatten merken sich das nicht, aber wenn man nach dem Starten des Systems das AAM und APM der Festplatten per SATA deaktiviert, dann läuft das jedenfalls mit meinen Samsung Platten ganz gut.

    __________________
    ...

  2. Re: Das Problem mit dem Stromsparen bei Festplatten hatte ich auch bei meinem Raid-5.

    Autor: Konakona 22.01.14 - 12:50

    "Green" Festplatten sind wohl auch die schlechteste Wahl für ein NAS.

  3. Re: Das Problem mit dem Stromsparen bei Festplatten hatte ich auch bei meinem Raid-5.

    Autor: Anonymster Benutzer 22.01.14 - 13:02

    Konakona schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Green" Festplatten sind wohl auch die schlechteste Wahl für ein NAS.


    Kommt immer drauf an was man mit dem NAS macht und wieviel Geld man für die Platten übrig hat.

    So mancher nutzt sein kleines privates NAS nicht als "Backup", sondern wie eine externe Festplatte oder als Zuspieler für den Medienplayer. Oft schalten solche User sowieso allabendlich das NAS mit allen anderen Geräten ab und sollten deshalb auch mit Green Platten jahrelang problemlos fahren.

    In der Firma oder wenn wertvolles auf dem NAS gespeichert wird, dann sollte man sich allerdings mehr Gedanken machen, wobei auch eine Enterprise Platte von heute auf morgen ausfallen kann.

  4. Re: Das Problem mit dem Stromsparen bei Festplatten hatte ich auch bei meinem Raid-5.

    Autor: Konakona 22.01.14 - 13:14

    Mittlerweile gibt es Platten speziell für NAS, die dann eben auch 24/7 zertifiziert sind. Die übrigens nicht viel teurer sind.

    Davon abgesehen sind auch bei dem von dir beschriebenen Verhalten diese "Green"-Platten eher ungeeignet. Da dann doch lieber normale Platten. Das Problem sind besagte Spar-Funktionen.

    Ansonsten hängt das wohl scheinbar auch vom Glück ab. In meinem PC ist eine alte Seagate mit 27587 Betriebsstunden (2992 Start/Stop Count) und die läuft - und hat wohl mehr mitgemacht als eine Green.

  5. Re: Das Problem mit dem Stromsparen bei Festplatten hatte ich auch bei meinem Raid-5.

    Autor: Sinnfrei 22.01.14 - 13:16

    Jo, ich benutze mein privates NAS für alle möglichen Dinge, aber wenn ich ins Bett gehe oder zur Arbeit, dann kommt das Ding wenigstens auf Standby. Das mit der extremen Stromsparfunktion, und den Problem die das gerade im Raid macht, war mir vor Kauf der Platten gar nicht so bewusst.

    __________________
    ...

  6. Re: Das Problem mit dem Stromsparen bei Festplatten hatte ich auch bei meinem Raid-5.

    Autor: Konakona 22.01.14 - 13:19

    > war mir vor Kauf der Platten gar nicht so bewusst.
    Das hatte ich so auch rausgelesen. Wenn man es halt eben nach den 14 bzw. 30 Tagen merkt, muss man das Beste aus dem machen, was man hat.

    Ich hatte vor kurzem erst ein NAS mit 3x Seagate NAS HDD ST3000VN000 gebaut, sind ziemlich leise. Im Gegensatz zu denen in meinem PC :<

  7. Re: Das Problem mit dem Stromsparen bei Festplatten hatte ich auch bei meinem Raid-5.

    Autor: nil 22.01.14 - 14:36

    Konakona schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mittlerweile gibt es Platten speziell für NAS, die dann eben auch 24/7
    > zertifiziert sind. Die übrigens nicht viel teurer sind.

    Mag sein, notwendig scheint es aber nicht zu sein. Mein NAS hat 8 2TB Platten, davon ist mittlerweile eine kaputt geworden, alle anderen haben eine Einschaltzeit von rund ~29000 Stunden. Davon sind einige von WD, die meisten Samsung SpinPoints und alles green Platten mit 5400 UPM.

    Gut, aus 8 Platten lässt sich nicht so eine tolle Statistik ableiten, aber habe nicht den Eindruck dass die sonderlich anfällig sind.

  8. Re: Das Problem mit dem Stromsparen bei Festplatten hatte ich auch bei meinem Raid-5.

    Autor: SkyBeam 22.01.14 - 15:35

    Konakona schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Davon abgesehen sind auch bei dem von dir beschriebenen Verhalten diese
    > "Green"-Platten eher ungeeignet. Da dann doch lieber normale Platten. Das
    > Problem sind besagte Spar-Funktionen.

    Der Bericht ist wie schon mehrfach erwähnt auch nicht wirklich direkt auf Desktop-Festplatten in Desktop-Rechnern übertragbar. Meine Eigene Erfahrung zeigt beispielsweise deutlich mehr WD Ausfälle als Seagate. Auch die Art der Ausfälle ist signifikant unterschiedlich. Während WD Festplatten sich häufig mit einem "klick" verabschieden und dann schlicht total defekt sind konnte ich bisher noch bei fast allen Seagate-Platten die Daten lesen. Teils mit geringen Verlusten. Meist liegen die Defekten Daten dann hauptsächlich in Systemdateien so dass das geklonte System bootet. Aber das lässt sich korrigieren. Fehler bei den jahrelang gesammelten Bildern und Dokumenten sind da schwerwiegender. Bei heutigen Platten-Kapazitäten und der Datenmenge des Durchschnittsusers (~50GB, hauptsächlich Bilder) ist es sogar unwahrscheinlich, dass bei einem Oberflächendefekt Nutzerdaten betroffen sind. Meistens lassen sich teildefekte JPG dann sogar retten.

    Sowohl bei WD als auch bei Seagate und Maxtor habe ich schon defekte PCB getauscht. Erfolg hatte ich dabei eigentlich nur bei Seagate. Bei WD hab' ich mehrmals versucht PCBs von Opferplatten zu tauschen. Dabei hat sich dann beispielsweise herausgestellt, dass von der WD400 Serie 3 oder 4 verschiedene Typen existieren bei denen die PCBs nicht mal mechanisch gepasst hätten. Kommt mir vor wie bei Billigst-PCs, da wird einfach dran geklebt was gerade vorhanden ist. Funktionierenden Ersatz zu finden ist praktisch unmöglich.

    Bei einer Samsung Platte hatte ich mal ohne Reinraum und Spezialwerkzeug die Festplattenköfpe gewechselt und die Daten retten können.

    Zu den Sparfunktionen kann ich nur sagen, dass diese bei Seagate wenigstens funktionieren. Samsung und WD Platten verhalten sich hier gerne unkontrollierbar. Setzt man entsprechende Spindown-Parameter schalten sie sich entweder gar nicht mehr ab oder (noch schlimmer) schalten alle 10 Sekunden aus, nur um vom Betriebssystem gleich wieder aufgeweckt zu werden. Ich denke eine so falsch konfigurierte Platte könnte innerhalb weniger Stunden hinüber sein. Ich hab' das Problem mit den WD Platten damals auch nur festgestellt weil ich direkt neben dem Rechner sass und das ständige klicken hören konnte.

    Die Platten permanent (ohne Spindown) laufen zu lassen ist nicht mein Favorit weil gerade für Heim-Konfiguration das NAS häufig permanent läuft aber sowohl Nachts als auch wenn an auf Arbeit ist gerne die Platten ausschalten kann. Leider ist die Konfiguration (mal abgesehen von den besagten Firmware-Bugs bei einigen Platten) eher schwierig. Unter Linux hilft da Laptop-Mode um zu verhindern, dass die Platte bei jedem periodischen Timestamp in einem Log-File gleich aufgeweckt wird. Seit ich hier etwas Mühe rein gesteckt habe legen sich die Platten bei meinem Heimserver zuverlässig 20 Minuten nachdem ich meinen PC ausschalte schlafen und wachen dann Morgens wieder sauber auf. Auch mein Software-Raid (3 Platten, Seagate 2TB als RAID-5) ist dadurch noch nie zu Schaden gekommen.

    Ein weiterer wichtiger Punkt für mich ist S.M.A.R.T. Leider hat S.M.A.R.T. keinen besonders guten Ruf. Das liegt aber hauptsächlich an der defekten Implementierung. Auch wieder WD hebt sich hier negativ hervor. Aus eigener Erfahrung sind die S.M.A.R.T. Werte einer WD Festplatte unbrauchbar. Sie verändern sich praktisch gar nicht, es fehlen wichtige Counter wie die Relocated Sectors Count (bei einigen Moddellen) oder die Daten zeigen schlicht immer "gute" Werte an, auch wenn die Platte bald stirbt. Bei Seagate hatte ich schon einige Platten die ich aufgrund der S.M.A.R.T. Werte vorsorglich ausgetauscht habe. Meistens weil der relocated sectors cound zu steigen beginnt.

  9. Re: Das Problem mit dem Stromsparen bei Festplatten hatte ich auch bei meinem Raid-5.

    Autor: StefanGrossmann 22.01.14 - 16:16

    Nicht wirklich.
    Einmal am PC einstöpseln, Im Dosmodus booten, wdidle3 /d ausführen und fertig.
    Timer ist dann disabled und die Festplatten laufen einwandfrei im NAS.

    Hab mich informiert weil meine WD Green nach zwei Monaten einen Load Cycle von 75000 hatte...
    Die Ersatzplatten hab ich dann gleich so eingerichtet und nach 3 Wochen einen Loadcycle von 90.

  10. Re: Das Problem mit dem Stromsparen bei Festplatten hatte ich auch bei meinem Raid-5.

    Autor: helgebruhn 22.01.14 - 16:22

    Konakona schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Green" Festplatten sind wohl auch die schlechteste Wahl für ein NAS.

    Das ist quatsch, hatte ich Jahrelang laufen in meinem 12-Bay-Synology-NAS, keine Probleme. Pro Jahr hatte ich etwa 2 defekte Platten, hatte anfangs Seagate und WD gemischt, dann komplett auf WD umgestellt, weil der Service von Seagate unterirdisch ist, der von WD dagegen genial. Einfach defekte Platte einschicken (Deutschlandvertretung) und keine Woche später hat man eine neue PLatte.
    Für ganz eilige muß man die Kreditkartennummer angeben, bekommt dann SOFORT eine neue zugeschickt, bevor die defekte dort einging. Ist die PLatte wirkich defekt, ist alles ok, stellt WD fest, daß die Platte fehlerfrei war/ist, wird der normale Kaufpreis abgebucht.

  11. Re: Das Problem mit dem Stromsparen bei Festplatten hatte ich auch bei meinem Raid-5.

    Autor: SkyBeam 22.01.14 - 16:23

    StefanGrossmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht wirklich.
    > Einmal am PC einstöpseln, Im Dosmodus booten, wdidle3 /d ausführen und
    > fertig.
    > Timer ist dann disabled und die Festplatten laufen einwandfrei im NAS.

    Unter Linux?

    Warum unterstütz WD nicht ATA-Kommando wie alle Anderen auch?

    > Hab mich informiert weil meine WD Green nach zwei Monaten einen Load Cycle
    > von 75000 hatte...
    > Die Ersatzplatten hab ich dann gleich so eingerichtet und nach 3 Wochen
    > einen Loadcycle von 90.

    Klarer Fall von "nicht die Ursache gelöst sondern die Symptome". Ein richtig konfiguriertes System kann die Platten auch richtig schlafen legen wenn man das will. Wie gesagt legen sich meine Seagate Platten 20 Minuten nachdem ich schlafen gehe auch schlafen und wachen erst am Morgen wieder auf. Also genau gleich viele Ausschalt- und Einschalt-Zyklen wie an einer klassischen Desktop Festplatte.

    Aber mit SSDs wird sich zumindest dieses Problem dann doch endlich lösen.

    Ein Aspekt wurde auch noch ausser Acht gelassen: Die Temperatur. Meiner Erfahrung nach vertragen die Platten Temperaturschwankungen nicht sehr gut und fallen dann häufiger aus. Aber hier sind belastbare Aussagen schwer zu machen.

  12. Re: Das Problem mit dem Stromsparen bei Festplatten hatte ich auch bei meinem Raid-5.

    Autor: TuX12 22.01.14 - 17:12

    Seagate habe ich bisher auch Erfahrungen mit gemacht. Eine Platte fiel nach 2 Jahren aus, die andere nach sieben. Ist wohl ein wenig Lotteriespiel das Ganze. die Platte, die 7 Jahre gehalten hatte, hatte jedoch von Anfang an(also direkt ab Werk, war kein Gebrauchtkauf) laut SMART zahlreiche Fehler und war dem Tod nahe. Bisher bin ich mit Hitachi sehr gut gefahren, auch wenn deren Platten sich manchmal seltsam verhalten(z.B. zirpendes Geräusch im Betrieb). Auch Toshiba schien mir bisher eine gute Wahl bei Notebook-Platten. Inzwischen hat sich das Anbieterfeld aber stark konsolidiert. Ich könnte nicht behaupte, abseits von Maxtor oder ähnlich verrufenen Billigmarken je eine richtige Gurke erwischt zu haben. Der Test jedoch ist imho etwas für'n Popo, die vergleichen da Äpfel mit Birnen. Wenn ich schon Plattenvergleiche mache, sollte ich Typen gegeneinanderstellen, die von den Datenblättern her vergleichbare Werte haben oder wenigstens für den gleichen Zweck vorgesehen sind. So sagt das Ganze gar nichts aus.

  13. Re: Das Problem mit dem Stromsparen bei Festplatten hatte ich auch bei meinem Raid-5.

    Autor: narea 22.01.14 - 17:40

    Hm der Lade/Entlade Wert bei meinen HDDs liegt bei allen >130k Oo.

  14. Re: Das Problem mit dem Stromsparen bei Festplatten hatte ich auch bei meinem Raid-5.

    Autor: StefanGrossmann 22.01.14 - 17:43

    Du wirst lachen, das Problem war im NAS im Raid und zwar weil das NAS alle 20 Sekunden auf die Festplatte zugreift wenn etwas passiert. Da die Festplatte aber schon nach 8 Sekunden ohne Zugriff !! parkt kommen diese Load Cycles zusammen.

    Bei Linux soll es mit hdparm gehn.

  15. Re: Das Problem mit dem Stromsparen bei Festplatten hatte ich auch bei meinem Raid-5.

    Autor: Trockenobst 22.01.14 - 18:33

    StefanGrossmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Festplatte aber schon nach 8 Sekunden ohne Zugriff !! parkt kommen diese
    > Load Cycles zusammen.

    Das liegt am Filesystem und ihren ext3/4-Journals. Die Foren der diversen Linux-Distributionen sind voll damit was man dagegen tun kann. Ja, man kann die Frequenz des Checks senken oder gleich das Journaling abschalten, aber dann hat man hoffentlich eine kleine USV die beim Stromausfall/Schreibzugriff das saubere runterfahren sichert.

    Häufig haben die Leute ihre NAS schlafen geschickt, weil die Platten so laut waren. Wenn man leise Platten mit Eco-Mode hat, brauchen die nicht wirklich "in den Standyby" gehen. Die 10¤ extra im Jahr am Strom sind dann günstiger als alle 2 Jahre neue 80¤ im TB-Bereich. Die WD Greens konnte ich nach 1,5 Jahre nicht im NAS im Gang fahren. Die hat man echt immer von 20m Entfernung regelmäßig klicken gehört wenn man Standby abgeschaltet hat. Die neuen WD Red dagegen sind im selben Gehäuse extrem leise. Die fahren erst Abends runter.

  16. Re: Das Problem mit dem Stromsparen bei Festplatten hatte ich auch bei meinem Raid-5.

    Autor: Heinzel 22.01.14 - 19:20

    Konakona schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Green" Festplatten sind wohl auch die schlechteste Wahl für ein NAS.

    Ich habe viele Greens im Einsatz. Die meisten noch vor dem Preisanstieg eingekauft.

    Laufen alle noch, sowohl im RAID als auch als externe Datenplatten.

    Natürlich, ein bedauerlicher Einzelfall.

    Hauptgrund für WD: Geht doch eine innerhalb der Garantiezeit kaputt, schickt mir WD die neue Platte zu, bevor die alte retourniert werden muss. Bei Seagate (wo mir alle Platten gestorben sind, zu 80GB-Platten-Zeiten) durfte man Monate warten, und bekam dann auch nur eine Kreissäge zurück.

  17. Re: Das Problem mit dem Stromsparen bei Festplatten hatte ich auch bei meinem Raid-5.

    Autor: Heinzel 22.01.14 - 19:22

    StefanGrossmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einmal am PC einstöpseln, Im Dosmodus booten, wdidle3 /d ausführen und
    > fertig.

    Dosmodus braucht man nicht mehr. Es gibt eine Linux-Version der Idle3-Tools, und selbst hdparm kann das mittlerweile direkt mit ein paar fiesen Optionen...

  18. Re: Das Problem mit dem Stromsparen bei Festplatten hatte ich auch bei meinem Raid-5.

    Autor: Phreeze 23.01.14 - 13:58

    Konakona schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Green" Festplatten sind wohl auch die schlechteste Wahl für ein NAS.


    ganz klares +1 , und selbst Qnap z.b raten dringend von green Editions ab. Wer da nicht zur Red greift, greift ins Klo.

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