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Wie soll das gehen?

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  1. Wie soll das gehen?

    Autor: Joystick 04.01.06 - 09:42

    >> So sollen sich beliebige Windows-Programme direkt vom USB-Speicherstick ausführen lassen, ohne diese auf einem anderen Windows-System zuvor installieren zu müssen. Bei der Benutzung der Applikationen wird versprochen, dass keine Datenspuren auf dem betreffenden Rechner verbleiben.

    >> Mit der Einbindung von PowerToGo geht Lexar in direkte Konkurrenz zur U3-Lösung, bei der Windows-Applikationen zunächst angepasst werden müssen, um Programme direkt ohne Installation von einem externen Datenträger ausführen zu können.

    Ich frag mich, wie das gehen soll?
    Normalerweise ist immer ein Installation des Programms notwendig. Dann werden nicht nur die Programmdateien auf die Festplatte kopiert, sondern es werden auch Änderungen an der Registrierungsdatenbank gemacht. Ein Programm, das ohne Beeinflussung des Systems von USB-Stick läuft, darf keine Änderungen in der RegDB machen, muss also alle Einstellungen und Daten auf dem USB-Stick selber speichern. Das ist dann so ähnlich, wie unter Windows 3.1 die Programm-INI-Dateien, die über die gesamte Festplatte (alle Programm- und evtl. Windowsverzeichnisse) verstreut waren. Jetzt dann über alle USB-Sticks. RegDB-Zugriffe aus Programmen, die auf dem USB-Stick installiert sind, müssen also abgefangen und auf den Stick umgeleitet werden. Ähnliches gilt z.B. für DLLs, die bei der Installation nicht ins Programmverzeichnis, sondern z.B. ins Windowsverzeichnis kopiert werden. Die müssen auch auf den USB-Stick. Das Installationsprogramm müsste also ziemlich ausgetrickst werden.


    U3 ist da eher einfach dagegen. Die U3-Installation macht halt keine Zugriffe auf die RegDB und die benötigten DLLs werden alle auf dem Stick vorgehalten.

    Im übrigen: je mehr Programme direkt vom Stick laufen, desto mehr muß sich ein Netzadmin überlegen, ob er überhaupt ein Ausführungsrecht auf USB-Wechselmedien zuläßt. Sonst kann je alles mögliche ans Laufen kommen.

  2. Würde mich auch interessieren.

    Autor: , 04.01.06 - 10:35

    Bei U3 isses klar. Das funktioniert nur mit Applikationen, die auch U3-Konform arbeiten, d.h. so entwickelt wurden, daß der installationslose Betrieb auf einem USB-Stick möglich ist.
    Der Absatz

    > Mit der Einbindung von PowerToGo geht Lexar in direkte Konkurrenz
    > zur U3-Lösung, bei der Windows-Applikationen zunächst angepasst
    > werden müssen, um Programme direkt ohne Installation von einem
    > externen Datenträger ausführen zu können

    klingt für mich so, als wäre das bei PowerToGo nicht so. Das macht es natürlich interessant, läßt mich aus den Gründen, die du bereits genannt hast, auch ein wenig zweifeln, ob das auch so zuverlässig funktionieren kann.

    So wie ich das bis jetzt verstanden habe, läuft auf dem Memory-Stick dieser Ceedo-Client. Programme, die ich von dem Stick aus nutzen möchte, müssen zunächst mal auf meinem eigenen PC installiert sein.
    Ich kann dann mit Ceedo sagen, "Add Programm" und der Client analysiert irgendwie, was alles auf dem Memory-Stick emuliert werden muß, damit es auch darauf läuft.
    Man kann also die jeweilige Anwendung nicht direkt vom Filesystem des Memory-Sticks starten, sondern muß sie vorher in die Ceedo-Umgebung integriert haben und mit dem Ceedo-Client starten.

    Ich glaub' ich teste einfach mal die Trailversion. Versuch macht kluch.

    Oder hat es hier schon jemand ausprobiert? Falls ja, mit welchen Programmen gibt's da welche Erfahrungen?

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