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Wer lesen kann...

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  1. Wer lesen kann...

    Autor: Ekelpack 25.02.14 - 14:12

    Wer lesen kann, der kann (und wird) auch Schreiben.

    Natürlich haben die staatlichen Hacker die Möglichkeit einzelne Personen zu diskreditieren und zu manipulieren.
    Es ist dann nur noch ein winziger Schritt Leuten strafrechtlich relevante Daten unter zu schieben, und das bequem von Schreibtisch aus.

    Wenn man dieses Szenario bis zum Ende betrachtet, bedeutet dies am Ende, dass "Beweise" auf elektronischen Geräten nicht als Beweise taugen.

    Sollte die Judikative noch einen Rest an Würde und einen Rest an Rechtstaatlichkeit übrig haben, muss sie angesichts der Machenschaften der Exekutive solche Beweise zukünftig als untauglich betrachten.

    Vielen Dank Mr. Cameron, dass sie den Strafverfolgungsbehörden ein weiteres Werkzeug gegen z. B. Kindesmissbrauch im Internet genommen haben.

  2. Re: Wer lesen kann...

    Autor: Sharkuu 25.02.14 - 14:51

    das wäre die rein logische und richtige folge. schon heute ist es grenzwertig, wenn dir ein trojaner mit bildern zugespielt wird, und du verklagt wirst, weil sich eine private kopie auf deinem rechner befindet (HALLO??? IST DAS MEIN TROJANER???)

    jedoch wissen wir doch alle, das das völlig egal ist. das ist halt #neuland für die und somit ist es ja völlig in ordnung da erst die beweiße unter zu schieben und danach zu verwenden. schließlich beruht das ja alles auf gesetzesgrundlagen und so, die machen ja nichts, was nicht erlaubt ist

  3. Re: Wer lesen kann...

    Autor: Gevatter Tod 25.02.14 - 21:11

    Die Tatsache, dass in England von staatlicher Seite auf solche Methoden zurückgegriffen werden kann - es heißt ja nicht, dass das schon getan wurde - macht mir mehr und mehr Sorgen. Es sieht so aus, als ob Deutschland mit seinen Ermittlungsbehörden noch in der Steinzeit unterwegs ist, während das Volk im Internet möglichen Gefahren ausgesetzt ist, die nun nicht mehr rein elektronischer Natur sind. Die angesprochenen Aktionen können tödlichen Ausgang haben und hier ist der Staat in der Pflicht. Ich möchte, dass ich nicht nur in den deutschen No-Go Areas von Polizisten bewacht werde, die im Notfall eingreifen, sondern ich will auch die Gewissheit haben, dass mir der Schutz im Internet zusteht. Exakt dafür zahle ich Steuern und genau das ist die Aufgabe des Staates Leid und Anarchie von seinen Bürgern fern zu halten. Heute muss ich mich selbst um meinen Schutz kümmern. Und ich bin mit der Tatsache konfrontiert, dass allein meine Telefonnummer ausreicht, dass Drohnen eine Hellfire-Rakete auf Verdacht abschießen, wenn ich im falschen Land Urlaub mache, oder dass ich von staatlicher Seite terrorisiert werden, wenn ich durch Zufälle und Algorithmen als Anonymus Sympatisant gelte.

    Gruselig.

    Ich weiß nicht, wem ich vertrauen kann. Das BKA hat sich mal wieder ins Aus geschossen mit der Aussage unseren vertrauenswürdigen SPD Politiker nicht identifizieren zu können, da das auszuwertende Datenvolumen zu groß sei.
    Was hilft? Diversifizierung der IT Infrastruktur, um Schaden zu reduzieren, Virtualisierung bei der Internet Transaktion, Standard-Profile bei Facebook&Co Hobby Fußball und Fernsehn. Blos nicht aus der Reihe tanzen.

  4. Re: Wer lesen kann...

    Autor: emkay443 26.02.14 - 17:01

    Gevatter Tod schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gruselig.
    > Ich weiß nicht, wem ich vertrauen kann.

    Hast du im Bad einen Spiegel? Super, guck rein, dann hast du deine Antwort.
    Ernsthaft, verlassen kannst du dich auf die Legislative, Judikative und Exekutive nicht, sondern es wird Zeit, dass wir selbst was unternehmen, denn so kann das nicht weitergehen.
    Das hat mit Demokratie und Rechtsstaatlichkeit absolut nichts zu tun, was da in den Geheimdiensten und Regierungen (die im Grunde genommen auch nur Marionetten der GD sind) abgeht.
    Aber Ungehorsam und Protest scheinen dem Deutschen ja leider unheimlicher zu sein als das, was da hinter verschlossener Tür abgezogen wird
    "Ich hab doch eh nichts zu verbergen" hört man ja nicht grundlos von jedem zweiten, den man auf das Thema anspricht; oft wird man dann noch als paranoider und/oder linker Spinner abgetan.
    Daran sieht man auch wieder ganz schön, was die (Massen-)Medien für einen manipulativen Einfluss haben, und wie leichtgläubig die Mehrheit alles schluckt, was ihnen vorgeworfen wird.

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