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Jusprog – Kurz getestet

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  1. Jusprog – Kurz getestet

    Autor: finzi 05.03.14 - 14:43

    Ich hab dieses Filterprogramm gerade mal testweise installiert.
    Auf eindeutigen Seiten war ich nach einem taskkill /F.
    Beim nächsten Start oder Elternanmeldung kommt nichtmal eine Warnung, dass das Programm gewaltsam beendet wurde.
    Halten die Kinder für blöd?

  2. Re: Jusprog – Kurz getestet

    Autor: ffrhh 05.03.14 - 15:03

    finzi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Auf eindeutigen Seiten war ich nach einem taskkill /F.

    Ja aehm, eingeschränkte Benutzerrechte für das Kind? Systemtask-> nix kill durch Nutzer?

  3. Re: Jusprog – Kurz getestet

    Autor: finzi 05.03.14 - 15:30

    schon klar, dass das Adminrechte vorraussetzt. Die Frage ist nur, wie viele Eltern ihre Kinder mit Adminrechten surfen lassen. Meiner Meinung nach einige, schon alleine weil sie zu faul sind, die Rechner selbst zu administrieren.
    "Papa, ich brauche brauche Programm XYZ für die Schule, Papa ich kann Einstellung ZYX nicht ändern, Papa mach mir dies und das"

  4. Re: Jusprog – Kurz getestet

    Autor: Sarowie 05.03.14 - 21:04

    Etwas Gefährlich so zu argumentieren, weil diese Argumente eben rechtfertigen/erklären wieso ein Filter auf dem Computer nichts taugt. "Deshalb" gehört ein Filter in den Router und weil dort das Passwort auf der Rückseite steht, gehört der Filter auch nicht in den Router sondern noch einen Schritt weiter weg, also zum Provider. Und schon Filtert dir dein Provider das Netz vor.

    Dann schläft mal ein Provider und schon will die Politik die Mauer wieder errichten, nur diesmal im Internet. In China und arabischen Staaten gibt es diese Technologie ja schon.

    Und jetzt im ernst: Klar können und sollen die Eltern nicht jeden Schritt ihre Kinder im Internet überwachen. Aber bei ehrlichem Interesse, guten Zuhören, gegenseitges Vertrauen etc. gegenüber den Kindern sollte das auch nicht nötig sein.

    Aber so was kann sich eine Politik die von der Vorratsdatenspeicherung träumt nicht vorstellen. Ehrliches Interesse und vernünftiges Vertrauen bringen sie ja noch nicht mal gegenüber ihrem Wahlvieh hin. Wieso also gegenüber deren Kindern?

  5. Re: Jusprog – Kurz getestet

    Autor: Tuxianer 05.03.14 - 23:07

    Sarowie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und schon Filtert dir dein Provider das Netz vor.

    Das tut er auch jetzt schon. Und zwar ganz einfach, weil er es muss; offiziell durch Regelungen und Vorschriften von Regierungen, de facto im Interesse gewisser Lobbyisten. Also den Strippenziehern hinter den Politiker- und -innen-Marionetten.

    > Dann schläft mal ein Provider, und schon will
    > die Politik die Mauer wieder errichten, nur
    > diesmal im Internet. In China und arabischen
    > Staaten gibt es diese Technologie ja schon.

    Ähem, denken Sie tatsächlich, dass es diese Informationsmauer in Europa nicht längst gibt? Hallo? Bitte aufwachen!

    Benutzen Sie mal ein Suchmaschine ihrer Wahl und suchen Sie nach [Schreibfehler sind Absicht] "eutomatischen Waffeln" oder "Silbstschuzzanlaken" in Zusamenhang mit Begriffen wie "Preis", "Kosten" oder "Verfügbarkeit". Je nach dem, über welchen Anonymisierungs-Server Sie dabei gehen, also: aus welchem Land sie vorgeben, anzufragen, findet Ihre Suchmaschine entweder einige Duzend Anbieter oder "0 Resultate in 0:00 Sekunden" ... und das ist weder Zufall noch ein Einzelfall. Suchmaschinenbetreiber filtern in Europa genau wie in China: Nach Vorgabe gewisser 'Einrichtungen'. Nur sind es hierzulande andere und mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit deutlich weniger 'unerwünschte' Resultate, die nur direkt oder auch mal gar nicht erreicht werden können. 404 ist ein Resultat, das komischerweise auch oft davon abhängt, von wo aus Sie eine Seite aufsuchen!

    Oder auch Ihr Internet-Schutzprogramm, das Ihnen sicher auch bei einigen Seiten mitteilt, dass diese "gefährlich" seien und sie partout nicht auf diese Seiten weiterleiten will ... haben Sie sich mal die Mühe gemacht, die Seiten von einem Browser von einer Boot-CD aus zu besuchen und den Quellcode mal nach den angeblich vorhandenen bösen Buben zu durchsuchen? Ich habe mir die Mühe einige Male gemacht und fand bei vielen Seiten: nichts, nicht das Geringste (Seiten mit so "warez" und so interessieren mich nicht, daher prüfe ich nicht, wie groß die Gefahr dort ist), während man allerorten von sehr SEHR bösen (und nicht gefilterten!) Flashbuben hört und liest, die von Seiten her angreifen, die gar nicht gefilter werden!

    Anderes Beispiel: Seit geraumer Zeit finden die Suchmaschienen, mit denen ich suche, nach Eingabe von "Kleine Bimmelbahn" tatsächlich Beschreibungen zu diesem Lied und zu seinen Interpreten, dazu den Liedtext oder auch Notenmaterial; als ich etwa vor 2 Jahren schon mal danach gesucht hatte, sind da immer so komische russische Seiten aufgelistet worden, bei denen jemand ein "P" statt dem "B" interpretiert hat und das "Bahn" weggelassen hat ... sicher alles nur Zufall, gell?


    > Und jetzt im ernst: Klar können und sollen
    > die Eltern nicht jeden Schritt ihre Kinder
    > im Internet überwachen.
    > Aber bei ehrlichem Interesse, guten Zuhören,
    > gegenseitges Vertrauen etc. gegenüber den
    > Kindern sollte das auch nicht nötig sein.

    Vor allem am Können und am dafür nötigen Wissen mangelt es, nicht unbedingt am Willen. Einfache Logik: Kinder sind neugierig, haben beim Spiel mit dem Computer unendlich viel Geduld und probieren alles aus. Was auch gut geht; der Computer wehrt sich nicht, dem wird es nicht langweilig und er macht alles mit. Wie allerdings Vier- bis Zwölfjährige harte SM-Filme verarbeiten oder "Gesichter des Todes" (Echtfälle und Hinrichtungen; die Kamera bleibt dran.), das steht auf einem anderen Blatt.

    Eltern sollten nicht die Schritte überwachen MÜSSEN, sondern in der Lage sein, Rahmen vorzugeben, die dann auch funktionieren. So wie eben eine geschlossene Haustür, damit der Dreikäsehoch nicht auf die Hauptstraße rennt, weil die Aubof eben so groß und bunt sind. Dumm ist aber, dass das beim Computer komplizierter ist. Und auch, dass Eltern heute Zehnjähriger eben selber meist zwischen Dreißig und Vierzig sind, also: einen Computer bestenfalls "bedienen", aber eben nicht wirklich sinnvoll abschotten, mit stabilen Filtern versehen und Benutzerrechte einstellen können. SIE, nicht die Kinder, müssten sozusagen gezwungen werden, sich damit auseinanderzusetzen. Und selbst dann: Wie viele Leute sind denn dazu in der Lage, das hinreichend zu verstehen? 10 Prozent der Eltern? 20? Dann gehen deren Kinder eben zu den Nachbarn, die zu den restlichen 80 bis 90 Prozent gehören; da ist es viel "spannender".


    > Aber so was kann sich eine Politik, die von der
    > Vorratsdatenspeicherung träumt, nicht vorstellen.

    Politik träumt nicht, Politik stellt sich nichts vor. Es sind PolitikER und PolitikerINNEN, also Menschen! Die verpfuschen es, nicht die anonyme Sache "Politik"! Und diese Lobby-Kriecher und Überwachungsparanoiker TRÄUMEN auch nicht von der Vorratsdatenspeicherung; sie haben sie Mitte der 70-er-Jahre in die Realität umgesetzt und weiten sie mit zunehmender Penetranz auf immer mehr Gebiete aus, mit brav-dummer vorauseilener Unterstützung der Gilb und all ihrer Nachfolger, obwohl der Mist klar der deutschen Verfassung widerspricht und bis heute nachweislich nichts gebracht hat - außer Einschüchterung. Aber da genau die das Ziel ist, wird weiter das "Damoklesschwert" der Dauerüberwachung geschwungen. Nur rafft Otto Normal das nicht; er ärgert sich, wenn überhaupt, über die VDSp und kuscht, anstatt sich geeigent zu wehren.


    > Ehrliches Interesse und vernünftiges Vertrauen
    > bringen sie ja noch nicht mal gegenüber ihrem
    > Wahlvieh hin.

    Politiker(-innen) und "ehrlich"?? Das sind Dinge, die nicht im selben Universum koexistieren können; Politik ist das verlogenste Geschäft überhaupt. Denn während ein waschechter Krimineller von sich weiß, was er tut und dass das verboten ist, redet sich dieses Geschmeiß ein, etwas Gutes und Sinnvolles zu tun. Und das, was volkt, glaubt es auch noch, weil es lieber an einen faulen Traum glaubt, als die bittere Realität anzuerkennen.

    Vernunft? Nun, dumm sind diese Leute nicht, zumindest nicht alle. Wie sie für sich selber die maximalen Vorteile herausschinden können, das finden sie immer schön leicht heraus.

    Vertrauen? Fällt in Zusammenhang mit "Politiker(-in)" in dieselbe Kategorie wie "ehrlich": schlicht unvereinbar. Menschen, die in diesem Täterschaftsfeld über die Dorf-Ebene hinauskommen, vertrauen genau zwei Sachen: ihrem Geldbeutel und dem Wissen, das sie über Leichen in den Kellern anderer Polittäter(-innen) gekauft haben.


    > Wieso also gegenüber deren Kindern?
    Es geht beim aktiven Kinderschutz aber nicht darum, den Kindern zu vertrauen, dass sie in der Lage wären, für sie schädliche Seiten und Inhalte zu meiden - das wäre auch absurd! Nicht mal sogenannt Erwachsene schaffen das. Oder wie erklären Sie sich Spielsucht, Sexsucht, Alkoholsucht, Gewaltsucht oder Ähnliches?

    Beim aktiven Kinder- und auch Menschenschutz geht es darum, Dinge im Normalfall abzuschließen und den Schlüssel eben nicht gerade neben das Schloss zu legen (sondern ein paar Schritte davon entfernt), die bekanntermaßen gefährlich und schädigend sind. Und das halte ich für sinnvoll. Oder würden Sie ihrem Vierjährigen die schön bunte Flasche mit dem wirklich wirksamen WC-Reiniger (auf Salzsäurebasis) oder mit Nagellackentferner in die Hand drücken und sagen: "Ich vertraue Dir." und dann weggehen? Nein, auch Sie würden, wenn sie Kinder in dem Alter hätten, in dem Kinder solche Gefahren nicht abschätzen können, solche Dinge in einen Schrank außerhalb der Reichweite dieser Kinder stellen und diesen nach Möglichkeit auch abschließen, wenn Sie weggehen. Mit den Kindern die Mittel zu testen, ist was anderes - wenn SIE (nicht ihr Kind) damit umgehen können! Das Internet ist nämlich inzwischen eher wie Fol- und Flusssäure im Kartonbecher, wie Nitroglycerin im Barmixer, wie Cyanid im Salzstreuer oder wie Chlorgas in der Sauerstoffflasche.

    -----

    Befugnis kann man delegieren. Kompetenz muss man erlangen.

  6. Re: Jusprog – Kurz getestet

    Autor: User2 06.03.14 - 08:05

    Tuxianer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sarowie schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    !!!
    beste Antwort auf golem in dieser Woche.

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