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typisch steuerbehörde

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  1. typisch steuerbehörde

    Autor: atlana 26.03.14 - 09:31

    ...erstmal einsacken was einzusacken geht. Wo "Werte" (da es ja KEINE währung angesehen wird, da man sonst wesentlich mehr mit [um]treiben könnte) getaust werden bzw. "gewinn"gemacht wird, hält der Staat schonmal Prophylaktisch die Hand auf!

    Da sieht man mal wie schlecht es dem Staat finanziell geht.

    Bin ja mal gespannt wann BRD bitcoin als solches ansieht. Mit Glück wird's 2024 was, wenn man bisherigen "Anpassung-an-Technologie"-Fortschritt als Massstab nimmt.

  2. Re: typisch steuerbehörde

    Autor: Dino13 26.03.14 - 09:42

    Welche Coins sollen denn als Währung noch angesehen werden? Neue Coins sprießen momentan an jeder Ecke.

  3. Re: typisch steuerbehörde

    Autor: Spezies 26.03.14 - 09:45

    Solange diese einen Tauschwert haben, ist es eine Währung.

  4. Re: typisch steuerbehörde

    Autor: Dino13 26.03.14 - 09:47

    Dann ist so ziemlich jedes Gut als eine Währung anzusehen.

  5. Re: typisch steuerbehörde

    Autor: robinx999 26.03.14 - 09:49

    Spezies schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Solange diese einen Tauschwert haben, ist es eine Währung.

    Nicht wirklich sonst währe Kupfer, Eisen, Gold, Silber, Aktien auch alles Währungen, alles hat einen gewissen Tauschwert und als Währung bezeichnet man es nicht wirklich.

  6. Re: typisch steuerbehörde

    Autor: Trockenobst 26.03.14 - 09:57

    atlana schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...erstmal einsacken was einzusacken geht. Wo "Werte" (da es ja KEINE
    > währung angesehen wird, da man sonst wesentlich mehr mit treiben könnte)
    > getaust werden bzw. "gewinn"gemacht wird, hält der Staat schonmal
    > Prophylaktisch die Hand auf!

    In Deutschland werden Bitcoins auch als "Wertgegenstände" gesehen, die bei Gewinn mit dem privaten Steuersatz zu versteuern sind. Den Status einer Währung haben sie auch nicht.

    https://blog.bitcoin.de/steuern-fuer-bitcoins

    Der Vorteil ist jedoch das man auch Verluste verrechnen kann.

  7. Re: typisch steuerbehörde

    Autor: ChMu 26.03.14 - 10:20

    atlana schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...erstmal einsacken was einzusacken geht. Wo "Werte" (da es ja KEINE
    > währung angesehen wird, da man sonst wesentlich mehr mit treiben könnte)
    > getaust werden bzw. "gewinn"gemacht wird, hält der Staat schonmal
    > Prophylaktisch die Hand auf!
    >
    > Da sieht man mal wie schlecht es dem Staat finanziell geht.
    >
    > Bin ja mal gespannt wann BRD bitcoin als solches ansieht. Mit Glück wird's
    > 2024 was, wenn man bisherigen "Anpassung-an-Technologie"-Fortschritt als
    > Massstab nimmt.


    nicht 2024 sondern heute. Auch in D musst Du Gewinne durch Bitcoins versteuern. Eine Waehrung im rechtlichen Sinne ist auch hier nicht.

  8. Re: typisch steuerbehörde

    Autor: Korschan 26.03.14 - 10:40

    Klar ist es keine Währung ... eine (offizielle) Währung MUSS vom Verkäufer angenommen werden. Es gibt ja FastFood Ketten in großen Städten, welche zusätzlich Dollars annehmen - in der BRD sind sie nur dazu verpflichtet, Euros anzunehmen, sonst nichts. Daher ist das schon korrekt, das Bitcoins _keine_ Währung sind. Im rechtsfreien Internet dagegen...

  9. Re: typisch steuerbehörde

    Autor: atlana 26.03.14 - 13:41

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > atlana schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ...erstmal einsacken was einzusacken geht. Wo "Werte" (da es ja KEINE
    > > währung angesehen wird, da man sonst wesentlich mehr mit treiben könnte)
    > > getaust werden bzw. "gewinn"gemacht wird, hält der Staat schonmal
    > > Prophylaktisch die Hand auf!
    >
    > In Deutschland werden Bitcoins auch als "Wertgegenstände" gesehen, die bei
    > Gewinn mit dem privaten Steuersatz zu versteuern sind. Den Status einer
    > Währung haben sie auch nicht.
    >
    > blog.bitcoin.de
    >
    > Der Vorteil ist jedoch das man auch Verluste verrechnen kann.

    War wieder mal klar, wo Bundesregierung was besteuern kann, das Bundesregierung auch hier ganz schnell ist die Hand aufzuhalten.

  10. Re: typisch steuerbehörde

    Autor: lestard 26.03.14 - 13:42

    Per Definition ist eine "Währung" das offizielle staatlich vorgegebene Zahlungsmittel und daher Bitcoin keine Währung.
    Bitcoin könnte eventuell als "Geld" bezeichnet werden, denn eine der Eigenschaften von "Geld" ist eben, dass es zum Tauschen benutzt wird.
    Es gibt aber noch andere Eigenschaften die erfüllt sein müssen, damit etwas als "Geld" bezeichnet werden kann, die teilweise bei Bitcoin strittig sind, deshalb das "eventuell".

  11. Re: typisch steuerbehörde

    Autor: ein-schreiberling2011 26.03.14 - 16:26

    Trockenobst schrieb:
    > In Deutschland werden Bitcoins auch als "Wertgegenstände" gesehen, die bei
    > Gewinn mit dem privaten Steuersatz zu versteuern sind. Den Status einer
    > Währung haben sie auch nicht.
    >
    > blog.bitcoin.de
    >
    > Der Vorteil ist jedoch das man auch Verluste verrechnen kann.

    Mag sein das es so ist, aber dem Blog würde ich jetzt nicht als rechtsverbindliche Stelle ansehen. Solange es noch Urteile von Finanzgerichten gibt ist alles etwas wage und schwammig. Damit muss man leben. Deshalb hilft nur ein guter Steuerberater der sich mit der Thematik schon mal beschäftigt hat um mehr Sicherheit zu bekommen. Der "Wald-und-Wiesen Steuerberater" um die Ecke wird wahrscheinlich auch überfordert sein.

  12. Re: typisch steuerbehörde

    Autor: ein-schreiberling2011 26.03.14 - 16:37

    Korschan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar ist es keine Währung ... eine (offizielle) Währung MUSS vom Verkäufer
    > angenommen werden. Es gibt ja FastFood Ketten in großen Städten, welche
    > zusätzlich Dollars annehmen - in der BRD sind sie nur dazu verpflichtet,
    > Euros anzunehmen, sonst nichts. Daher ist das schon korrekt, das Bitcoins
    > _keine_ Währung sind. Im rechtsfreien Internet dagegen...

    Nur Euro Münzen und Scheine übrigens. Dein Bankguthaben ist keine offizielles Zahlungsmittel. ;-)

    Hier mal ein Zitat von der Bundesbank:
    "Der Begriff Währung bezeichnet das hoheitlich geordnete Geldwesen eines Staates oder Gebietes einschließlich aller Regelungen zur Sicherung der Geldwertstabilität (Geldverfassung). Der Begriff Währung steht deshalb auch für den Namen der Geldeinheit (z. B. Euro, US-Dollar, Yen)."

    Da der Bitcoin nicht von einem Staat kommt, kann er per def. auch keine Währung sein. Aber er besitzt die wesentlichen Eigenschaften einer Währung.

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