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  5. › Patentkrösus IBM will Patentsystem…

Ins eigene Knie geschossen?!

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  1. Ins eigene Knie geschossen?!

    Autor: testerxy 11.01.06 - 12:44

    >IBM meldete 2005 2.941 Patente an - im 13. Jahr in Folge Spitzenreiter
    >[..]
    >"IBM glaubt, dass Patente nur für solche Ideen gewährt werden sollten,
    >die einen echten wissenschaftlichen Fortschritt und technologische
    >Innovationen darstellen"

    Ich komme da etwas ins Grübeln... Sollte IBM das nicht erstmal intern bewerten, bevor sie ein Patent anmelden? 2.941 Patente "die einen echten wissenschaftlichen Fortschritt und technologische Innovationen darstellen" erscheint mir dann doch etwas viel. Wird man in den USA nicht verklagt, wenn man staatliche Behörden und Organisationen mit Spam überzieht?

    tztztzt

  2. Re: Ins eigene Knie geschossen?!

    Autor: BerndDasBroetchen 11.01.06 - 14:29

    testerxy schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > 2.941 Patente "die einen echten
    > wissenschaftlichen Fortschritt und technologische
    > Innovationen darstellen" erscheint mir dann doch
    > etwas viel. Wird man in den USA nicht verklagt,
    > wenn man staatliche Behörden und Organisationen
    > mit Spam überzieht?

    Lies Dir mal den Blödsinn mit M$ und FAT durch, dann weißt Du, dass man in Amerika am Besten alles und jedes patentieren lassen sollte. Gleiches Beispiel wäre JPEG... (lässt sich beliebig fortsetzen).
    Daher ist der Grundgedanke ein sehr, sehr guter, der unbedingt umgesetzt werden sollte. Bis dahin...

  3. Re: Ins eigene Knie geschossen?!

    Autor: Heinz_K 11.01.06 - 15:47

    Nein, nicht wirklich.

    Ich vermute die Situation stellt sich folgendermassen dar:
    Hat man eine triviale Errungenschaft gemacht die eigentlich nicht patentwuerdig ist, meldet man diese trotzdem an, einfach um zu verhindern, dass es ein anderer tut und einen dann verklagt. Man wird als Firma quasi genoetigt alles zu patentieren was man verwendet und irgendwie auch nur halbwegs patentierbar scheint.

    Da der Patentierungsprozess als solcher jedoch durchaus eine Stange Geld kostet, kann ich mir gut vorstellen, dass eine Firma wie IBM garnichts dagegen hat wenn die Huerde fuer Patente etwas hoeher gelegt wird, und es folglich weniger solcher Trivialpatente gibt. Denn wenn sie sie nicht anmelden koennen kann es auch kein anderer.

    Bedauern werden so einen Schritt im Endeffekt vermutlich nur die Patenttrolle wie SCO...

  4. Re: Ins eigene Knie geschossen?!

    Autor: Marco (patentfrei.de) 25.07.06 - 10:22

    ...aber nach wie vor kommt in den USA keiner auf die Idee, das eigentliche Problem zu beseitigen: Die Tatsache, daß Software überhaupt patentierbar ist.

    Marco Schulze
    http://patentfrei.de

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