Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Prime Air: Amazons Lieferdrohnen…

Werden erstmal verboten werden...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Werden erstmal verboten werden...

    Autor: Phreeze 11.04.14 - 09:59

    so wie die Google-Earth/Maps-Fotoautos. Es ist was neues, und die Leute fühlen sich sofort beobachtet, also gehen sie auf die Barrikaden (posten natürlich gleichzeitg ihre neuen Bikinis auf FB, samt EXIF-Positionsdaten etc.).

    Ich finde die Idee genial, vor allem für Appartments oder Häuser mit einem Balkon, wo man die Pakete quasi sicher "landen" kann.
    Dann kriegt man die Pakete wenigstens sofort, ohne dass ein Mensch ausgebeutet wird weil er keine 500 Pakete in der Stunde liefern kann und so gleich nen Zettel einwirft. (ob da mehr Arbeitsplätze geschaffen werden ist allerdings sehr fraglich...)

  2. Re: Werden erstmal verboten werden...

    Autor: wmayer 11.04.14 - 10:16

    Wo wurden diese Autos denn verboten?

  3. Re: Werden erstmal verboten werden...

    Autor: Michael H. 11.04.14 - 10:24

    Vielerorts wurde geklagt und das Filmen mit diesen Autos untersagt bzw. die Veröffentlichung dieser Bilder verboten.

    http://www.taz.de/!54122/

    Da war DE eins der ganz wenigen Länder die sich mit biegen und brechen dagegen gewehrt haben.

  4. Re: Werden erstmal verboten werden...

    Autor: spagetti_code 11.04.14 - 10:25

    Phreeze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > (ob da mehr Arbeitsplätze geschaffen werden ist allerdings sehr fraglich...)

    Jede Entwicklung (von der Steinzeit bis heute) die das Leben und die Arbeit der Menschen Effektiver macht "kostet Arbeitsplätze".
    Allerdings macht es das Leben auch angenehmer, da mehr Leistung und Produkte pro aufgewendeter Arbeitskraft (d.h. auch pro Einwohner) zur Verfügung stehen.

    Das ist so lange kein Problem, so lange man mit der nun "freien" Arbeitskraft am Markt neue Produkte und Dienstleistungen anbeiten kann und neue Märkte schaffen kann.
    So langsam sind wir an der Stelle angekommen, an der die Menschen (hier in Deutschland) so zufrieden sind, dass sie nicht mehr unbedingt mehr kaufen müssen. (Neue Produkte ersetzen nur aufwendigere ältere).
    Das ist der Punkt an dem Arbeitslosigkeit entsteht.

    Wenn es den Menschen (im Durchschnitt) schlecht gehen würde, gäbe es ja etwas, dass Mann durch das einbringen von Arbeitsleistung verbessern könnte.
    Dass es Arbeitslosigkeit gibt, heißt ja umgekehrt, dass es nichts mehr gibt, wofür es sich lohnt zu arbeiten.

    Arbeit darf aber kein selbstzweck sein.
    Extrembeispiel: Jahr 2200: In einer vollständig automatisierten Industrie erledigen alle Arbeit automatisierte Fabriken und Roboter. Sie produzieren genug von allem für alle Menschen. Jeder Mensch hat genügend von allem was Er braucht. ABER: Alle Menschen sind Arbeitslos.

    Je mehr wir uns diesem Szenario nähern, desto weniger Arbeit ist nötig.
    Wenn aber ein Teil der Gesellschaft zuerst "arbeitslos" wird, bekommt man ein Umverteilungsproblem, der Kapitalismus funktioniert nicht mehr:
    Das denken in Geld funktioniert nur so lange jeder die Möglichkeit hat, sein einziges von Gott gegebenes "Kapital", seine eigene Arbeitsleistung umzutauschen in Geld und damit indirekt in Dienstleistung und waren von anderen Menschen.
    Wenn aber der Markt an Arbeitsleistung gesättigt ist (grundsätzlich etwas positives), fallen diejenigen, die als erstes nicht mehr gebraucht werden hinten ab. Das lässt sich bis zu einem gewissen Maße durch Umverteilung / Sozialleistungen ausgleichen, aber irgendwann muss man auch da umdenken (Grundeinkommen / Beschränkung der Wochenarbeitszeit um die wenige Arbeit gleicher zu verteilen / etc.)

    Aber prinzipiell, heißt Arbeitslosigkeit, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
    Das blinde schaffen von Arbeitsplätzen macht die Gesellschaft ineffektiv, da nur Arbeit zum Selbstzweck ohne nennenswerten Gegenwert geschaffen wird.

    Amen...

  5. Re: Werden erstmal verboten werden...

    Autor: -fiesta- 11.04.14 - 10:32

    Gute Ansprache, war spannend zu lesen und ist schlüssig. Eine Gesellschaft, in der niemand mehr arbeitet um zu überleben, sondern nur noch seinen Hobbies folgt oder gedankliche Arbeit (für den Fortschritt) leistet - das klingt ganz grundsätzlich nicht schlecht. Ich frage mich allerdings, wie sich so ein Szenario auf andere gesellschaftliche Probleme und menschliche Stereotypen auswirkt. Beispielsweise sind viele Menschen grundlegend gierig (das mag beim einen weniger, beim anderen mehr auffallen). Was werden solche Menschen in dieser Zukunft tun? Sie werden damit nicht zufrieden sein, gleich viel wie jeder andere zu besitzen.

    Wie wird man außerdem definieren, wer wie viele Leistungen erhalten wird? Wenn alles industriell gefertigt würde und in einer Art Supermarkt kommt, wer kriegt von was wie viel? Und wenn man sagt jeder hat Anspruch auf das Selbe, geht dann nicht die Individualisierung verloren?

    Das ganze Szenario ist rein volkswirtschaftlich wohl die größte Herausforderung, die der Mensch jemals lösen werden muss - wenn es denn so weit kommt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.04.14 10:34 durch -fiesta-.

  6. Re: Werden erstmal verboten werden...

    Autor: most 11.04.14 - 10:34

    Stimmt im Prinzip, aber dass es in Deutschland weniger Industriearbeitsplätze gibt liegt vor allem an der schier unendlichen und billigen Arbeitskraft im Ausland ohne Krankenversicherung, Gewerkschaft, Rente usw.

  7. Re: Werden erstmal verboten werden...

    Autor: EWCH 11.04.14 - 10:57

    das ist voelliger Unsinn - wohin man auch blickt gibt es Arbeit ohne Ende.
    Unsere Strassen, Bruecken und Seewege verfallen -> hier werden Planer, Statiker
    und vor allem Bauarbeiter gebraucht.
    Polizeidienststellen schliessen, Verbrechensraten steigen.
    Schulklassen sind teilweise viel zu gross, Uni Vorlesungen mit > 300 Zuhoerern
    und kaum Betreuung.
    Wartezeit in der Notaufnahme > 3h
    ...

    Ueberall gibt es Arbeit, sie ist nur teilweise zu teuer oder zu buerokratisch totgeregelt.

  8. Re: Werden erstmal verboten werden...

    Autor: wmayer 11.04.14 - 11:02

    In dem Artikel von 2010 lese ich nur, dass es in Deutschland Probleme gab. StreetView läuft hier aber wohl größtenteils und meist sind nur einzelne Häuser verpixelt.

    "In Europa ist das Angebot derzeit für Spanien, Frankreich, Italien, Großbritannien, Niederlande und Dänemark fast flächendeckend verfügbar; für Portugal, Tschechien, Norwegen, Schweden und Finnland immerhin ausschnittsweise."

    Von größeren Einschränkungen oder einem generellen Verbot lese ich da wenig.

  9. Re: Werden erstmal verboten werden...

    Autor: gollumm 11.04.14 - 11:19

    Phreeze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Dann kriegt man die Pakete wenigstens sofort, ohne dass ein Mensch
    > ausgebeutet wird weil er keine 500 Pakete in der Stunde liefern kann und so
    > gleich nen Zettel einwirft.

    Wenn Du was gegen Ausbeutung machen willst, dann kaufe da wo vernünftige Löhne bezahlt werden. Amazon findet auch andere Möglichkeiten zur Ausbeutung.

  10. Re: Werden erstmal verboten werden...

    Autor: wmayer 11.04.14 - 11:22

    Aber warum ist die Arbeit denn zu teuer? Weil man dieses blöde Geld braucht, weil die Unternehmen immer mehr Gewinn machen müssen.

  11. Re: Werden erstmal verboten werden...

    Autor: Phreeze 11.04.14 - 14:51

    gollumm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Phreeze schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Dann kriegt man die Pakete wenigstens sofort, ohne dass ein Mensch
    > > ausgebeutet wird weil er keine 500 Pakete in der Stunde liefern kann und
    > so
    > > gleich nen Zettel einwirft.
    >
    > Wenn Du was gegen Ausbeutung machen willst, dann kaufe da wo vernünftige
    > Löhne bezahlt werden. Amazon findet auch andere Möglichkeiten zur
    > Ausbeutung.


    z.b bei Amazon die mehr zahlen als andere. Schlimm genug, dass ich als Luxemburger, bei einer "luxemburgischen" Firma wie amazon (Sitz ist 10min Gehweg von mir weg, genauso wie ebay/paypal), hier nichts verreibt und ich aus Deutschland bestellen muss. Immerhin ab 20eur Versandkostenfreiund mit Lux. Mwst (ich spar bis 2015 immerhin 4%, dann nur noch 2% .). Bestellt ich woanders, fallen mindesten 7-25euro!! (Mindfactory pauschal z.b) an.

  12. Re: Werden erstmal verboten werden...

    Autor: Phreeze 11.04.14 - 14:52

    wmayer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo wurden diese Autos denn verboten?

    Luxemburg z.b. Alles Penner, die kein Argument dagegen haben (war ne sehr grosse Diskussion hier, mit Radio und TV-Interviews etc! )

  13. Re: Werden erstmal verboten werden...

    Autor: Phreeze 11.04.14 - 14:53

    wmayer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo wurden diese Autos denn verboten?

    Luxemburg z.b. Alles Penner, die kein Argument dagegen haben (war ne sehr grosse Diskussion hier, mit Radio und TV-Interviews etc! ) Alles Leecher: sie wollen alles schön sehen, in 3D, das kostenlos, AUUUUSSER ihr eignes Haus, das darf niemand sehn...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. INTENSE AG, Würzburg, Köln, Saarbrücken
  2. MACH AG, Berlin, Lübeck
  3. THD - Technische Hochschule Deggendorf, Deggendorf
  4. Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 99,00€
  2. 64,90€ (Bestpreis!)
  3. (u. a. beide Spiele zu Ryzen 9 3000 oder 7 3800X Series, eines davon zu Ryzen 7 3700X/5 3600X/7...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Mädchen und IT: Fehler im System
Mädchen und IT
Fehler im System

Bis zu einem gewissen Alter sind Jungen und Mädchen gleichermaßen an Technik interessiert. Wenn es dann aber um die Berufswahl geht, entscheiden sich immer noch viel mehr junge Männer als Frauen für die IT. Ein wichtiger Grund dafür ist in der Schule zu suchen.
Von Valerie Lux

  1. IT an Schulen Intelligenter Stift zeichnet Handschrift von Schülern auf
  2. 5G Milliardenlücke beim Digitalpakt Schule droht
  3. Medienkompetenz Was, Ihr Kind kann nicht programmieren?

Atari Portfolio im Retrotest: Endlich können wir unterwegs arbeiten!
Atari Portfolio im Retrotest
Endlich können wir unterwegs arbeiten!

Ende der 1980er Jahre waren tragbare PCs nicht gerade handlich, der Portfolio von Atari war eine willkommene Ausnahme: Der erste Palmtop-Computer der Welt war klein, leicht und weitestgehend DOS-kompatibel - ideal für Geschäftsreisende aus dem Jahr 1989 und Nerds aus dem Jahr 2019.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Retrokonsole Hauptverantwortlicher des Atari VCS schmeißt hin

Cyberangriffe: Attribution ist wie ein Indizienprozess
Cyberangriffe
Attribution ist wie ein Indizienprozess

Russland hat den Bundestag gehackt! China wollte die Bayer AG ausspionieren! Bei großen Hackerangriffen ist oft der Fingerzeig auf den mutmaßlichen Täter nicht weit. Knallharte Beweise dafür gibt es selten, Hinweise sind aber kaum zu vermeiden.
Von Anna Biselli

  1. Double Dragon APT41 soll für Staat und eigenen Geldbeutel hacken
  2. Internet of Things Neue Angriffe der Hackergruppe Fancy Bear
  3. IT-Security Hoodie-Klischeebilder sollen durch Wettbewerb verschwinden

  1. Streaming: Apple und Netflix aus Auktion um South Park ausgestiegen
    Streaming
    Apple und Netflix aus Auktion um South Park ausgestiegen

    Insidern zufolge könnte der Bieterwettstreit um die Streaming-Rechte der Zeichentrickserie South Park bis zu 500 Millionen US-Dollar erreichen. Netflix soll sein Angebot bereits zurückgezogen haben. Auch Apple will wohl nicht mitbieten - was am jüngsten Verbot der Sendung in China liegen soll.

  2. Google: Vorabwiderspruch bei Street View wird überprüft
    Google
    Vorabwiderspruch bei Street View wird überprüft

    Googles Street View ist in Deutschland bisher kaum verfügbar, das Bildmaterial ist veraltet und Häuser sind oft verpixelt. Grund ist der Vorabwiderspruch gegen die Anzeige von Häusern, den viele Besitzer in Anspruch nahmen. Google lässt nun prüfen, ob neue Aufnahmen ohne Vorabwiderspruch möglich sind.

  3. Datenschutz: Zahl der Behördenzugriffe auf Konten steigt
    Datenschutz
    Zahl der Behördenzugriffe auf Konten steigt

    Behörden in Deutschland haben im bisherigen Jahresverlauf häufiger auf Konten von Bürgern zugegriffen als im Vorjahreszeitraum. Dem Bundesdatenschutzbeauftragten gefällt das nicht - er fordert eine Überprüfung der rechtlichen Grundlage.


  1. 15:12

  2. 14:18

  3. 13:21

  4. 12:56

  5. 11:20

  6. 14:43

  7. 13:45

  8. 12:49