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  5. › John Carmack: "Oculus nutzt…

Vertrag ist eben Vertrag

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  1. Vertrag ist eben Vertrag

    Autor: Hotohori 02.05.14 - 13:23

    Tja, warum jetzt und nicht schon früher? Die Frage muss sich Zenimax gefallen lassen und ohne eine Erklärung dazu zählt man halt eins und eins selbst zusammen. Dank Facebook gibt es da jetzt eben was zu holen.

    Aber man könnte es auch noch aus einer anderen Sicht sehen. Zenimax hat davor lediglich ein Auge zugedrückt, aber das können sie sich jetzt dank Facebook nicht mehr leisten.

    Ansonsten bleibt nur zu sagen, dass Verträge nicht zum Spaß gemacht werden, wenn der Vorwurf also gerechtfertigt ist kann man zumindest das nicht Zenimax ankreiden, Verträge werden ja beidseitig unterschrieben.

  2. Re: Vertrag ist eben Vertrag

    Autor: Paykz0r 02.05.14 - 13:52

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja, warum jetzt und nicht schon früher? Die Frage muss sich Zenimax
    > gefallen lassen und ohne eine Erklärung dazu zählt man halt eins und eins
    > selbst zusammen. Dank Facebook gibt es da jetzt eben was zu holen.
    >
    > Aber man könnte es auch noch aus einer anderen Sicht sehen. Zenimax hat
    > davor lediglich ein Auge zugedrückt, aber das können sie sich jetzt dank
    > Facebook nicht mehr leisten.
    >
    > Ansonsten bleibt nur zu sagen, dass Verträge nicht zum Spaß gemacht werden,
    > wenn der Vorwurf also gerechtfertigt ist kann man zumindest das nicht
    > Zenimax ankreiden, Verträge werden ja beidseitig unterschrieben.

    Stimm Dir zu.
    Aber wenn man so etwas behauptet muss man
    zumindest indizien dafür haben/nennen.

    Das wurde aber hier nicht gemacht

  3. Re: Vertrag ist eben Vertrag

    Autor: gpisic 02.05.14 - 13:56

    Zenimax ist nicht gerade zimperlich wenn es darum geht jemanden zu Verklagen. Denkt mal an den Fall wo die Markus Persson verklagt haben weil sich sein zukünfiges Spiel Scrolls nennt. Einerseits machen die vielleicht super Spiele aber deren Anwälte sind da ein wenig zu diensteifrig finde ich. Bin mir nicht sicher ob ich von denen noch nen Titel kaufen werde. Eine Spielentwicklungsfirma bei denen es nur noch darum geht so viel wie möglich Geld aus einem Produkt herauszuholen ist meiner Meinung nach in der falschen Branche. Ich werde in Zukunft eher mehr indy Titel unterstützen als solch gierigen Schweinen noch mehr Kohle in deren Hintern zu stopfen.

  4. Re: Vertrag ist eben Vertrag

    Autor: Muhaha 02.05.14 - 14:07

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dank Facebook gibt es da jetzt eben was zu holen.

    Noch gibt es gar nichts zu holen. Der Kauf ist noch nicht abgeschlossen, die Firma ist immer noch eine eigenständige Entität, unabhängig von FB. Ich bin mir zudem sicher, dass es irgendwo in den Übernahmeverträgen eine Klausel gibt, die bei solchen Vorfällen den Übernahmeprozess bis zur Klärung erstmal stoppt.

  5. Re: Vertrag ist eben Vertrag

    Autor: DerGoldeneReiter 02.05.14 - 14:09

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja, warum jetzt und nicht schon früher? Die Frage muss sich Zenimax
    > gefallen lassen und ohne eine Erklärung dazu zählt man halt eins und eins
    > selbst zusammen. Dank Facebook gibt es da jetzt eben was zu holen.
    Das finde ich auch...interessant, um es mal milde auszudrücken.

    > Aber man könnte es auch noch aus einer anderen Sicht sehen. Zenimax hat
    > davor lediglich ein Auge zugedrückt, aber das können sie sich jetzt dank
    > Facebook nicht mehr leisten.
    Wieso? Weil Oculus Rift durch Facebook zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten geworden ist? Das hätte man aber auch mittelfristig absehen können.

    > Ansonsten bleibt nur zu sagen, dass Verträge nicht zum Spaß gemacht werden,
    > wenn der Vorwurf also gerechtfertigt ist kann man zumindest das nicht
    > Zenimax ankreiden, Verträge werden ja beidseitig unterschrieben.
    Den Beweis eines Vertragsbruchs ist man hier aber immer noch schuldig. Zunächst ist das erstmal nur eine Anschuldigung. Carmack streitet ja auch ab Software, die er bei Zenimax geschrieben, direkt kopiert und bei Oculus Rift verwendet zu haben. Mag sein das er auf seine Erfahrungen bei Zenimax zurückgegriffen hat, aber das kann man ihm ja selbst mit einem NDA nicht verbieten. Wenn doch, dann fände ich das sehr verwerflich, denn dann müsste man ja gleich auf einen neuen Berufszweig umsatteln.

  6. Re: Vertrag ist eben Vertrag

    Autor: malmi 02.05.14 - 14:11

    Nicht dass ich Sympathien mit Zenimax hege.

    Aber objektiv ist es ja schon entlarvend, dass es davon spricht, dass er keinen Quellcode mitgenommen hat. Als wenn es nur darum ginge. Und es geht auch nicht nur "Erfahrung". Anscheinend hat er in letzter Zeit bei seinem alten Arbeitgeber schon im wesentlichen an der Idee von Oculus gearbeitet, während er noch von Zenimax bezahlt wurde. Das wurde ja beim Ausscheiden auch von diversen Medien erwähnt. Als ob Arbeit nur in Zeilen Quellcode gemessen wird. Wäre doch ideal für jeden Arbeitnehmer, der sich selbstständig machen will. Schön noch Geld kassieren, mit angezogener Handbremse weitermachen und nebenbei schon mal das neue Unternehmen aufbauen.

    Wenn sie nichts in der Hand hätten, würden sie wohl jetzt nicht damit anfangen. Das kostet nur Popularität. Und Zuckerberg/Facebook ist ja auch nicht dafür bekannt geschäftlich so einfach nachzugeben und ein paar Dollar zu überweisen, nur um Ruhe zu haben, auch wenn da gar nichts hinter steckt.

    Wir werden sehen, wie sich das entwickelt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.05.14 14:14 durch malmi.

  7. Re: Vertrag ist eben Vertrag

    Autor: Trockenobst 02.05.14 - 16:51

    DerGoldeneReiter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zunächst ist das erstmal nur eine Anschuldigung. Carmack streitet ja auch
    > ab Software, die er bei Zenimax geschrieben, direkt kopiert und bei Oculus
    > Rift verwendet zu haben. Mag sein das er auf seine Erfahrungen bei Zenimax
    > zurückgegriffen hat, aber das kann man ihm ja selbst mit einem NDA nicht
    > verbieten. Wenn doch, dann fände ich das sehr verwerflich, denn dann müsste
    > man ja gleich auf einen neuen Berufszweig umsatteln.

    Das Problem ist wohl, das Carmack mittelmäßige "Releases" bei Zenimax machte und dann wohl anfing **sehr viel** für Occulous zu arbeiten obwohl er noch ein "Angestellter" war. Dann kam der Boss irgendwann und sagte: "Hey, das bringt kein Geld, wir zahlen dir einen Haufen Asche das Du für uns richtig Geld ranschaffst, nicht für andere Firmen. Lass das Thema sein, und mach wieder ein gutes Game!"

    Und er: kündigt stattdessen. Er sagt ja selber: "Ich konnte bei Zenimax nicht mehr an VR arbeiten". Somit muss man ganz objektiv die Frage stellen: wenn man jetzt an der Tech/Spielen nicht wirklich mitverdient: wer muss dann wenigstens die bereits gezahlten Forschung finanzieren? Carmack gehört zu den Top 100 der 3d-Branche.
    Es gibt massig korrekte Deals zwischen Key-Leuten, Carmack hatte auch einen Deal für seine Weltraumfirma. Seine Faszination für OVR lief wohl irgendwann aus dem Ruder.

    Dass ist schon ganz offensichtliches Nachtreten. Die haben sich wohl mehr von dem Kauf von ID erhofft und jetzt läuft der Top-Player auch noch weg. Wir wissen nicht was genau passiert ist. Vielleicht hat Carmack beim Verkauf an Zenimax auch ein wenig mit seiner Motivation "geflunkert" - und wollte ID Tech nur zu Gold machen. Das ist bei diesen reichen Kreativtypen nichts neues.

    Siehe Activision und die Macher von Call of Duty. Nach deren Streit bei Infinity Ward wurde Respawn gegründet, und dann gab es Titanfall. Was genau passiert ist wird man wohl nie erfahren.

  8. Re: Vertrag ist eben Vertrag

    Autor: DerGoldeneReiter 02.05.14 - 17:16

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Siehe Activision und die Macher von Call of Duty. Nach deren Streit bei
    > Infinity Ward wurde Respawn gegründet, und dann gab es Titanfall. Was genau
    > passiert ist wird man wohl nie erfahren.

    Deine Argumentation basiert auf Spekulationen, von daher steht diese Diskussion auf wackeligen Beinen. Wer sagt, dass John Carmack an OR nicht in seiner Freizeit gearbeitet hat? Und nur weil Zenimax sich jetzt versetzt fühlt weil der Top-Entwickler von ID weggegangen ist, heißt es noch lange nicht das Zenimax das rechtssystem dafür missbrauchen soll um John Carmack ein Bein zu stellen. Und wenn keine Motivation seitens Carmack da war hat er sich für die beste Lösung entschieden und hat gekündigt. Besser als ein halbgares Irgendwas raus zubringen und ID damit runter zuziehen.
    Ob Carmack Zenimax etwas vorgegaukelt hat weiß ich nicht, aber Leibeigenschaft ist, glaube ich, aus der Mode und Carmack ein freier Mensch. Zenimax hat ID gekauft und nicht Carmack, auch wenn Zenimax und du das anders sehen mögen. Es sei denn ich weiß nichts von einem Hacken im Kaufvertrag, der Carmack beim Kauf auf eine Zeit fest verpflichtet.

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