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  5. › Smartphone: Das schnellere 64-Bit-Déjà-vu

PAE

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  1. PAE

    Autor: -.- 05.05.14 - 10:14

    Wären Smartphones und Tablets nicht ein idealer Anwendungsfall von PAE? Einzelne Apps brauchen derzeit noch sehr selten hunderte von MB an Arbeitsspeicher (was sich natürlich auch bald ändern wird).

    Einige 32-Bit-ARMs unterstützen das meines Wissens nach sogar schon.

    Der Umstieg auf 64 Bit zur Vergrößerung des Adressraums pro Prozess wird früher oder später nötig, aber derzeit könnte man mit PAE die Vorteile von 32 Bit (kleinere Pointer) und >4 GB RAM kombinieren.

  2. Die ARM Cortex Ax Designs unterstützen Adresserweiterung . Aber ...

    Autor: pica 05.05.14 - 10:37

    ein 64 Bit Adressraum ist schon 'was Feines.

    Und ich habe einige Anwendungen die Hauptspeicher ohne Ende aber nicht so extrem Rechenleistung benötigen (siehe Golem Thread https://forum.golem.de/list.php?81834). Und diese Anwendungen hätte ich auch gerne in einem Smart Phone mit Desktop Docking Station.

    Gruß,
    pica

  3. PAE / PSA ist gescheitert wegen Microsoft

    Autor: Crass Spektakel 05.05.14 - 11:56

    Eigentlich hätten wir keine echten 64Bit auf x86-Hardware gebraucht. Schon mit PSA, dem Vorgänger von PAE, konnte man 64GB addressieren und das sogar performanter als mit PAE. Und es hat gut funktioniert, in der Theorie halt und teils unter Linux. Mit vollständigem PAE hätte man sogar noch in einer Post-64Bit-Welt kompatibel arbeiten können, zwar immer nur 2GB linear im Stück, davon aber so viele Stücke wie man in einer struct_memlator speicher kann. Also beliebig viele. Unsere aktuellen "64Bit" Architekturen werden übrigens schon bei 48Bit an eine weiche und bei 57Bit an eine harte Grenze stossen, dann können wir wieder von vorne mit 128Bit Code oder PAE128 oder ähnlichem anfangen und das Rad erneut neu erfinden. Aber OK, 256TB reichen mir erstmal...

    Aber dann kam Microsoft. Weil sie zu faul waren ihre marode Software anzupassen und sich viele Entwickler kreuzdumm anstellten lief PSA/PAE einfach schlecht. Darum hat Microsoft mit XP SP1 PAE schlicht abgeschalten: Im Prinzip noch an aber nur 4GB Speicher ansprechbar. Davor konnte man problemlos beliebig viel Speicher über PAE ansprechen. Ab da gab es noch weniger Gründe auf PAE umzuschwenken. Das ging so weit dass sogar viele Hardwareerweiterungen daran scheitern korrekt mit PAE jehnseits von 4GB umzugehen... wenn man also ein OS hat das mit PAE nichts anfangen kann, Treiber die PAE falsch handhaben und Hardware die PAE garnicht beherrscht... warum sollte man dann Software programmieren die mit PAE funktioniert?

    (Nettes Bonmot am Rande, neulich habe ich über eine alternative Speicherverwaltung für Windows98 gelesen die PAE korrekt für Windows 98 umsetzt: Bis zu 2^52 Bit Speicher, davon allerdings maximal 1GB pro Anwendung)

    Trotzdem, ich habe nichts gegen 64Bit. Wir haben das zwar aus den falschen Gründen und es mag theoretisch besser gehen, aber es ist eine klare aufgeräumte Sache und definitiv nicht verkehrt.

  4. Re: PAE / PSA ist gescheitert wegen Microsoft

    Autor: Zwangsangemeldet 05.05.14 - 12:56

    Crass Spektakel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber dann kam Microsoft. Weil sie zu faul waren ihre marode Software
    > anzupassen und sich viele Entwickler kreuzdumm anstellten lief PSA/PAE
    > einfach schlecht. Darum hat Microsoft mit XP SP1 PAE schlicht abgeschalten:
    > Im Prinzip noch an aber nur 4GB Speicher ansprechbar. Davor konnte man
    > problemlos beliebig viel Speicher über PAE ansprechen. Ab da gab es noch
    > weniger Gründe auf PAE umzuschwenken.

    Ja, so kennen wir unseren verhassten Malware-Giganten aus Redmond: Innovationen konsequent verhindern! ;-)

  5. Re: PAE / PSA ist gescheitert wegen Microsoft

    Autor: fesfrank 05.05.14 - 13:20

    wieso verhasst ?????
    pae wurde auf betreiben von intel "abgeschalten" .... aber nicht entfernt

  6. Re: PAE

    Autor: nille02 05.05.14 - 14:02

    -.- schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Umstieg auf 64 Bit zur Vergrößerung des Adressraums pro Prozess wird
    > früher oder später nötig, aber derzeit könnte man mit PAE die Vorteile von
    > 32 Bit (kleinere Pointer) und >4 GB RAM kombinieren.

    Du musst keine 64bit Zeiger zwanghaft nutzen. Das x32 ABI für Linux zeigt ja was machbar wäre.

  7. Re: PAE

    Autor: QDOS 05.05.14 - 17:04

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du musst keine 64bit Zeiger zwanghaft nutzen. Das x32 ABI für Linux zeigt
    > ja was machbar wäre.
    Und damit haben es die Linuxer jetzt auch geschafft wie unter Windows mehrere inkompatible ABIs zu schaffen - gut gemacht, ich gratuliere :D

  8. Re: PAE

    Autor: nille02 05.05.14 - 18:52

    QDOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nille02 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du musst keine 64bit Zeiger zwanghaft nutzen. Das x32 ABI für Linux
    > zeigt
    > > ja was machbar wäre.
    > Und damit haben es die Linuxer jetzt auch geschafft wie unter Windows
    > mehrere inkompatible ABIs zu schaffen - gut gemacht, ich gratuliere :D

    Welche inkompatiblen ABIs hast du denn unter Windows? Dort hast du doch auch nur die alte x86 und die neue AMD64.

  9. Re: PAE

    Autor: QDOS 06.05.14 - 01:18

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welche inkompatiblen ABIs hast du denn unter Windows?
    Unter Windows hast du z.B.;

    *) mehrere inkompatible Aufrufkonventionen (die eher esoterischen mal außer Acht lassend):
    -) cdecl
    -) stdcall
    -) fastcall (bei jedem Compiler mal gerne eine andere Konvention)

    Das hätten sie in "x64" auch endlich gefixt da gabs nur eine Aufrufkonvention - bis sie mit VS2013 vectorcall eingeführt haben…

    *) Die (C++-)Ausnahmebehandlung ist nicht standardisiert [und teilweise patentiert - daher nur mit MS Compiler möglich]
    -) SEH
    -) VEH

    Alles in allem ist eine einheitliche Windows ABI daher nicht definierbar - es gibt natürlich COM, welches eine einheitliche (OO-basierte und sprach-unabhängige) ABI definiert, aber damit bindet man sich komplett an die WinAPI…

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