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Alternative

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  1. Alternative

    Autor: void 17.01.06 - 10:36

    Herr Otto soll doch einmal skizzieren wie er sich eine Urheberverguetung ohne zusaetzliche Ueberwachung vorstellt. Ansonsten ensteht naemlich leicht der Eindruck, dass die Entrechtung des Nutzers seitens der Industrie(siehe DRM/ TPM) auch gleich die Kontrolle der Kommunikationskanaele durch die Industrie bedingt. Wir wollen doch einmal klarstellen, dass das Urheberrecht eine gesellschaftliche Vereinbarung als Voraussetzung hat, wenn die Gesellschaft jedoch nicht bereit ist eine zunehmende Ueberwachung/ Kontrolle hinzunehmen, so steht eben auch das Urheberrecht zur Diskussion. Herr Otto soll sich besser vorsehen bevor er hier eine Lawine lostritt die weder er noch seine Geldgeber kontrolliern koennen.

  2. Re: Alternative

    Autor: Dude 17.01.06 - 11:13

    sehe ich genauso.
    An veralteten Methoden festzuhalten die einfach so nicht mehr funktionieren...naja von der FDP hätte ich auch keine andere Aussage erwartet.. so wie sich Grüne nie für AKWs aussprechen und ein CSU Mensch sich nie positiv über Zuwanderung aussprechen wird..

    Unsere Politiker sollten sich ernsthaft mal fragen wen sie vertreten...

  3. fragen wen sie vertreten...

    Autor: qwert 17.01.06 - 12:10

    ihren geldbeutel

  4. aber die rechteinhaber...

    Autor: pixel2 17.01.06 - 12:42

    das problem, auf dass der fdp-typ hinaus will ist doch, dass der rechteinhaber bei einer flatrate nicht sein eigentum kontrollieren kann. und das ist das problem! was ist, wenn ein künstler nicht möchte, dass seine werke geshart werden? mit einer kulturflatrate ist das schwer zu kontrollieren und noch schwerer urheberrechtsverstöße zu verfolgen.

    außerdem geht es bei der diskussion nicht nur um musik und filme, sondern auch um texte, grafiken und fotografien - also alle urheberrechtlich geschützten sachen. vielleicht sogar software usw. und warum sollte jeder depp meine teuren fotos verwenden können. da geht's nicht um 10-20 €, sondern um tausende euro. wie hoch soll diese pauschale denn sein?

    und was ist mit den leuten, die nichts herunterladen (was ja immerhin - man mag es kaum glauben - die mehrheit ist)? werden die dann gezwungen die kulturflatrate zu zahlen? schon jetzt gibt es widerstand gegen die GEZ und urheberrechtsabgaben auf DVD-laufwerke, drucker usw. und wenn die kulturflatrate "freiwillig" ist (wie z.b. die GEZ oder wenn man sich dafür irgendwo anmelden muss), dann bezahlen doch nur die doofen.

    dann müßte man also einen zentralen downloadplatz einrichten, bei dem man sich registriert und wo man danach, per monatlicher gebühr, sämtliche urheberrechtlich geschützten werke runterladen kann. dann könnte man auch einschränken, was runterladbar ist. künstler, die nicht wollen, dass ihre werke öffentlich zugänglich sind, werden dann ausgeschlossen. aber sowas haben wir ja bereits: es nennt sich musik-abo (später auch mal film-abo), wie es von napstar realisiert wird.

  5. Re: aber die rechteinhaber...

    Autor: JTR 17.01.06 - 12:53

    pixel2 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > das problem, auf dass der fdp-typ hinaus will ist
    > doch, dass der rechteinhaber bei einer flatrate
    > nicht sein eigentum kontrollieren kann. und das
    > ist das problem! was ist, wenn ein künstler nicht
    > möchte, dass seine werke geshart werden? mit einer
    > kulturflatrate ist das schwer zu kontrollieren und
    > noch schwerer urheberrechtsverstöße zu verfolgen.
    >
    > außerdem geht es bei der diskussion nicht nur um
    > musik und filme, sondern auch um texte, grafiken
    > und fotografien - also alle urheberrechtlich
    > geschützten sachen. vielleicht sogar software usw.
    > und warum sollte jeder depp meine teuren fotos
    > verwenden können. da geht's nicht um 10-20 €,
    > sondern um tausende euro. wie hoch soll diese
    > pauschale denn sein?

    Nur weil du glaubst Urheberrecht sei ein Grundrecht, muss dem nicht so sein. Es ist eine gesellschaftliche Vereinbarung, die kann das Volk aber auch wieder aufheben, dann ist nix mehr was du erstellst urheberrechtlich geschützt. Zudem wird dato einfach unkontrolliert heruntergeladen und kopiert, Urheberrecht hin oder her.
    >
    > und was ist mit den leuten, die nichts
    > herunterladen (was ja immerhin - man mag es kaum
    > glauben - die mehrheit ist)? werden die dann
    > gezwungen die kulturflatrate zu zahlen? schon
    > jetzt gibt es widerstand gegen die GEZ und
    > urheberrechtsabgaben auf DVD-laufwerke, drucker
    > usw. und wenn die kulturflatrate "freiwillig" ist
    > (wie z.b. die GEZ oder wenn man sich dafür
    > irgendwo anmelden muss), dann bezahlen doch nur
    > die doofen.

    Wieso strebt sich jeder gegen diese Abgaben? Weil er trotzdem nix darf. Bezahlen ja, was dafür bekommen nein. Und so geht das einfach nicht.
    >
    > dann müßte man also einen zentralen downloadplatz
    > einrichten, bei dem man sich registriert und wo
    > man danach, per monatlicher gebühr, sämtliche
    > urheberrechtlich geschützten werke runterladen
    > kann. dann könnte man auch einschränken, was
    > runterladbar ist. künstler, die nicht wollen, dass
    > ihre werke öffentlich zugänglich sind, werden dann
    > ausgeschlossen. aber sowas haben wir ja bereits:
    > es nennt sich musik-abo (später auch mal
    > film-abo), wie es von napstar realisiert wird.

    Abo? Napster ist ein Musikverleih, sobald du aber nicht mehr bezahlst, kann du die Musik nicht mehr nutzen. Tatsache ist einfach, dass Unterhaltungsmedien durch das Internet einen enormen (von der Industrie nicht wahrhaben wollenden) Werteverfall erlitten haben. Kaum jemand ist noch bereit 15€ für 12 Songs zu bezahlen. Ich bin nicht mal mehr bereit 90 Cent für ein Song zu bezahlen (wohlgemerkt in rein digitaler Form). Und genauso wie die Industrie jede Gesetzeslücke ausnutzt, so nutzt auch ich diese (gleiche Rechte) und sauge von allofmp3.com. Vorher habe ich einfach jahrelang keine CDs mehr gekauft.

  6. Re: aber die rechteinhaber...

    Autor: pixel2 17.01.06 - 14:41

    > Nur weil du glaubst Urheberrecht sei ein
    > Grundrecht, muss dem nicht so sein. Es ist eine
    > gesellschaftliche Vereinbarung, die kann das Volk
    > aber auch wieder aufheben, dann ist nix mehr was
    > du erstellst urheberrechtlich geschützt.

    also zurück zur DDR? alles gehört jeden und doch hat keiner was, nur die fetten bonzen? in dem moment wo du das urheberrecht entziehst wandern die schaffenden aus.

    warum sollte jemand z.b. ein lied, foto oder einen film machen, wenn er nicht darüber bestimmen kann, was mit dem film passiert? wenn das werk ihm entzogen wird (enteignung) und jeder damit alles beliebige machen kann. das ist nicht mal bei opensource so.

    außerdem ist das urheberrecht in der tat ein grundrecht. wie meinungsfreiheit gehört auch freies schaffen dazu. deshalb kann man urheberrecht auch nicht übertragen, sondern nur lizenzen zur nutzung ausgeben.

    > Zudem wird dato einfach unkontrolliert heruntergeladen
    > und kopiert, Urheberrecht hin oder her.

    das ist ein anderer punkt, der zu bedenken ist. deshalb macht ja DRM und kopierschutz auch keinen sinn. es drängelt nur den ehrlichen käufer. den raubkopierer stört das herzlich wenig. will man seine produkte verkaufen, dann muss man den käufern ein gutes angebot machen - das ist marktwirtschaft. möchte der urheber aber nicht, dass sein werk verkauft wird, dann soll er auch dieses recht bekommen.

    denk nicht immer in den schubladen von P2P und film-/musikdownload. das urheberrecht betrifft alle schaffenden. und wenn du mal was erschaffst, dann wirst du dir auch wünschen, dass man nicht so einfach deine idee klauen kann. es gibt immer zwei seiten der medallie.

    > Wieso strebt sich jeder gegen diese Abgaben? Weil
    > er trotzdem nix darf. Bezahlen ja, was dafür
    > bekommen nein. Und so geht das einfach nicht.

    nö. ich kenne viele leute (mich eingeschlossen), die urheberrechtlich geschütztes material z.b. auf CD/DVD brennen oder ausdrucken. trotzdem möchte ich nicht noch mehr bezahlen. ich guck auch auf dem PC ab und zu fern. möchte aber nicht nochmal GEZ bezahlen.

    > Abo? Napster ist ein Musikverleih, sobald du aber
    > nicht mehr bezahlst, kann du die Musik nicht mehr
    > nutzen.

    gut, abo war das falsch wort. miete ist besser. aber auch für das beispiel. bezahle ich die "kulturflatrate" nicht, dann sollte ich auch nicht die möglichkeit haben, auf die medien zuzugreifen.

    letztlich hilft die flatrate nur die viel-saugern. wenig- oder gar-nicht-downloader müssen dann deren konsum mitfinanzieren. finde ich auch nicht sonderlich fair.

    > Tatsache ist einfach, dass
    > Unterhaltungsmedien durch das Internet einen
    > enormen (von der Industrie nicht wahrhaben
    > wollenden) Werteverfall erlitten haben. Kaum
    > jemand ist noch bereit 15€ für 12 Songs zu
    > bezahlen. Ich bin nicht mal mehr bereit 90 Cent
    > für ein Song zu bezahlen (wohlgemerkt in rein
    > digitaler Form). Und genauso wie die Industrie
    > jede Gesetzeslücke ausnutzt, so nutzt auch ich
    > diese (gleiche Rechte) und sauge von allofmp3.com.
    > Vorher habe ich einfach jahrelang keine CDs mehr
    > gekauft.

    na super. dann ladt dir die musik doch gleich kostenlos per P2P runter. das ist genauso illegal für deutsche ;-)

    aber einen konstruktiven alternativen vorschlag für die von mir angebrachten problemfälle hast du nicht zu bieten? schade... :-(

  7. Re: aber die rechteinhaber...

    Autor: Bibabuzzelmann 17.01.06 - 15:34

    Hm....wenn eine "Flatrate" nicht die Kosten decken würde, warum werden immer mehr Flatrates in fast allen Bereichen angeboten ?

    Um deine Bilder gehts dabei sicher nicht, sondern um große Vertriebe die sich dann die Kohle untereinander teilen, was ja bei einigen Millionen Menschen sicher nicht wenig sein dürfte.

    Natürlich muss das Angebot auch jedem was bringen, der solch eine Flat bezahlt...da könnte man ja sowas wie nen "Pass" einführen, mit dem Leute im Geschäft, wenn sie kein Internet besitzen, eben die gewünschten Artikel zu einem kleineren Preis bekommen, weil die Verpackung und der Rest ja auch Kohle kostet.

    Könnte mir fast vorstellen, dass der Erhalt kleinerer Betriebe, die sonst nur wenig vom Kuchen abbekommen, so gesichert wäre.

    Also ich finde solch ein "kulturflat" garnicht verkehrt...ist doch besser wie garnix zahlen oder ? ^^
    Naja, das sollte man noch ausarbeiten, damit jeder was davon hat, aber irgendwie ist das sicher machbar.

    Nicht nur der Urheber ist König, nur weil er es gaschaffen hat....das macht er ja nicht für sich selbst, sondern um etwas damit zu verdienen und um das Volk zu unterhalten, die Meisten freut es warscheinlich mehr, dass ihr Werk Anerkennung durch den Rest der Welt erhält, wie das Geld selbst....50/50 würd ich sagen.

    Glaube solche Unterhalter waren früher die Kasper, nicht falsch verstehn, sie tragen ja einiges zum Wohl des Menschen bei *fg*
    Die Medien haben sie erst zu Weltweit angesehenen Künstler gemacht und jetzt werden sie wieder zu dem was sie mal waren....so kommts mir vor...wenn man jetzt von Film(Theater) und Musik ausgeht.

    Die Industrie ist der Böse und der Keil dazwischen...seit neuem.

    Man könnte evtl die Werke auf eine bestimmte Zahl/Monat beschränken, damit es der Flat auch gerecht wird, also nix "No Limit" sondern eben 5-10 Filme oder Musik Alben usw.
    Mehr brauch man je eh nicht....

    Wenns richtig gemacht wird, dann hätte sich das ganze Problem erledigt, aber bei dem hin und her kommt doch nix raus, jeder handelt nach seinen Interessen.

  8. Re: aber die rechteinhaber...

    Autor: Yoto 17.01.06 - 19:05

    > Nicht nur der Urheber ist König, nur weil er es
    > gaschaffen hat....das macht er ja nicht für sich
    > selbst, sondern um etwas damit zu verdienen und um
    > das Volk zu unterhalten, die Meisten freut es
    > warscheinlich mehr, dass ihr Werk Anerkennung
    > durch den Rest der Welt erhält, wie das Geld
    > selbst

    Klar, in dem Moment, wo sich mein Bäcker darüber freut, dass er mir Brot geben darf, und der Klempner für ein bißchen Anerkennung meinen tropfenden Wasserhahn repariert.

    > Man könnte evtl die Werke auf eine bestimmte
    > Zahl/Monat beschränken, damit es der Flat auch
    > gerecht wird, also nix "No Limit" sondern eben
    > 5-10 Filme oder Musik Alben usw.
    > Mehr brauch man je eh nicht....

    Womit es wieder keine Flatrate wäre. Und dann ist die Frage: Wenn du für eine bestimmte Summe 10 Alben im Monat herunterladen kannst - wieso gehst du die dann nicht einfach im Laden kaufen? Dann hast du noch eine viel bessere Qualität (44.1 vs mp3), ein schönes Booklet dazu, und die lokale Wirtschaft wird angekurbelt.

  9. Re: aber die rechteinhaber...

    Autor: pixel2 18.01.06 - 12:31

    > Hm....wenn eine "Flatrate" nicht die Kosten decken
    > würde, warum werden immer mehr Flatrates in fast
    > allen Bereichen angeboten ?

    das passiert aber nur in den bereichen, wo es auch eine große nachfrage gibt (dsl, handy). man finanziert sich darüber, dass man abschätzt, wie hoch der durchschnittsverbrauch ist und was der kostet. dann hofft man, dass die meisten user unter dieser grenze bleiben. die finanzieren dann die hardcore-user.

    1&1 z.b. versucht hardcore-downloader loszuwerden, weil sie die kosten hochtreiben.

    bei meiner überlegung gings aber eher um die gerechtigkeit der verteilung. also "muss" man die kulturflatrate nehmen, wenn man eine DSL-anschluss hat? oder ist das freiwillig. und wie ist dann der zugang dazu?

    irgendjemand hatte mal berechnet, dass diese kulturflatrate nur 5 € kosten müßte, um die gleichen einnahmen wie jetzt zu sichern. heißt aber: jeder internet-user muss 5 € bezahlen. und was ist mit denen, die nichts runterladen wollen, deren filme und musik nicht im katalog vorhanden sind?

    > Um deine Bilder gehts dabei sicher nicht, sondern
    > um große Vertriebe die sich dann die Kohle
    > untereinander teilen, was ja bei einigen Millionen
    > Menschen sicher nicht wenig sein dürfte.

    soviele downloader gibt's in dtl. gar nicht. weltweit ja. aber das dürfte noch schwieriger sein, internationale abkommen zustande zu bekommen. und beim veränderungen im urheberrecht (!) geht es sehr wohl um alle schaffenden arbeiten. deshalb heißt das ding auch "kulturflatrate" und nicht "musik- und filmflatrate". es geht ausdrücklich auch um die verwendung von texten, bildern und anderem.

    > Natürlich muss das Angebot auch jedem was bringen,
    > der solch eine Flat bezahlt...da könnte man ja
    > sowas wie nen "Pass" einführen, mit dem Leute im
    > Geschäft, wenn sie kein Internet besitzen, eben
    > die gewünschten Artikel zu einem kleineren Preis
    > bekommen, weil die Verpackung und der Rest ja auch
    > Kohle kostet.

    ach so. das ist natürlich klever. aber wenn das grundsätzlich jeder bezahlen soll (eine art steuer), dann bräuchte man gar keinen pass mehr. obwohl dann wahrscheinlich viele geschäfte sagen, die paar CDs/DVDs lohnen kein geschäft mehr bei der geringen gewinnspanne. und was machen wir dann mit den touris? ok, also doch einen pass auf freiwilliger basis. so'ne art pay-back-system.

    obwohl es ok ist, wenn sich die flat auf digitale medien beschränkt. dann müßte es einen zentralen punkt geben, wo alle downloaden dürfen. das könnte natürlich ewig hohen traffic erzeugen und die downloadzeiten extrem hochdrücken. und es dürfte auch opfer von hackern sein, die sich nicht mal diese flatrate leisten wollen (lieber 150 € monatlich für ne 20 mbit-leitung). naja... ist alles kompliziert.

    > Könnte mir fast vorstellen, dass der Erhalt
    > kleinerer Betriebe, die sonst nur wenig vom Kuchen
    > abbekommen, so gesichert wäre.

    auf jeden fall.

    > Also ich finde solch ein "kulturflat" garnicht
    > verkehrt...ist doch besser wie garnix zahlen oder ? ^^

    klar. die großen würde also auch erheblich davon profitieren, weil gerade ihre gewinne einbrechen und nun stabil bleiben.

    > Naja, das sollte man noch ausarbeiten, damit jeder
    > was davon hat, aber irgendwie ist das sicher
    > machbar.

    klar. bloß wie und vor allem wie gerecht? ein zwang für jeden, pauschal auf die flatrate 5 € mehr (quasi wie GEMA auf brenner oder GEZ auf handy, weil einfach die möglichkeit besteht)? fänd ich ok. aber ich denke andere sehen das ganz anders.

    > Nicht nur der Urheber ist König, nur weil er es
    > gaschaffen hat....das macht er ja nicht für sich
    > selbst, sondern um etwas damit zu verdienen und um
    > das Volk zu unterhalten, die Meisten freut es
    > warscheinlich mehr, dass ihr Werk Anerkennung
    > durch den Rest der Welt erhält, wie das Geld
    > selbst....50/50 würd ich sagen.

    klar. mindestens. wenn nicht sogar mehr (für geld und anerkennung). aber was ist mit dem rest? enteignen und zwangs-verkommerzialisieren?

    > Glaube solche Unterhalter waren früher die Kasper,
    > nicht falsch verstehn, sie tragen ja einiges zum
    > Wohl des Menschen bei *fg*
    > Die Medien haben sie erst zu Weltweit angesehenen
    > Künstler gemacht und jetzt werden sie wieder zu
    > dem was sie mal waren....so kommts mir vor...wenn
    > man jetzt von Film(Theater) und Musik ausgeht.

    vor nicht mal 100 jahren gehörten schauspieler (schausteller) zum rand der gesellschaft und waren auf die zuneigung ihres königs/gutsherrn/etc. angewiesen. sie sollten unterhalten und bekamen dafür wohnplatz, essen, evtl. etwas kleingeld. wer nicht lustig war oder keine spannenden geschichten erzählen konnte, wurde auch mal umgebracht. erst in den 1970iger jahren bekamen die schauspieler, regisseure usw. immer mehr geld für ihre arbeit. und heute gehören sie teilweise zu den spitzenverdienern und manche verdienen mehr geld als staatschefs und top-manager (oder wissenschaftler), die wenigstens "was leisten". und diese menschen hängen heutzutage mit ihrem lobbyismus soweit in der politik drin, dass sie gesetze nach ihrem belieben ändern lassen können und in unsere elementarsten grundrechte eingreifen können.

    das nurmal so am rande... deswegen hat man aber noch lange nicht das recht, sie vogelfrei zu erklären oder sie zu beklauen.

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