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symmetrische 1 GBit/s für 53 Euro

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  1. symmetrische 1 GBit/s für 53 Euro

    Autor: Schattenwerk 22.05.14 - 15:35

    Schlagartig fallen in den Vorständen deutscher Provider diverse Manager mit einem schlimmen Herzinfarkt vom Stuhl

  2. Re: symmetrische 1 GBit/s für 53 Euro

    Autor: Heretic 22.05.14 - 16:07

    Und das ganze Land trauert ... nicht.

  3. Re: symmetrische 1 GBit/s für 53 Euro

    Autor: LH 22.05.14 - 16:08

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schlagartig fallen in den Vorständen deutscher Provider diverse Manager mit
    > einem schlimmen Herzinfarkt vom Stuhl

    Was interessiert das einen deutschen Provider, was in der Schweiz passiert?

  4. Re: symmetrische 1 GBit/s für 53 Euro

    Autor: chamave 22.05.14 - 16:18

    Der Deutsche Endkunde könnte doch tatsächlich langsam mitbekommen was technisch möglich ist und wie er eigentlich "gegängelt" wird!

  5. Re: symmetrische 1 GBit/s für 53 Euro

    Autor: Himmerlarschundzwirn 22.05.14 - 16:22

    Und (von der Geschwindigkeit mal abgesehen) vor allem, dass es für Drosselungen eigentlich gar keine technische Notwendigkeit gibt und das eigentlich nur Gängelung ist.

    Ich glaube und hoffe ja auch, dass die gerade echt Ar***wasser kriegen :-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.05.14 16:23 durch Himmerlarschundzwirn.

  6. Re: symmetrische 1 GBit/s für 53 Euro

    Autor: wire-less 22.05.14 - 16:27

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schlagartig fallen in den Vorständen deutscher Provider diverse Manager mit
    > einem schlimmen Herzinfarkt vom Stuhl

    Ist natürlich Quatsch. Würde diese Werbemeldung auch die Netzwerkinfrastruktur des Anbieters mit einbeziehen würde man schnell die irren Überbuchungsraten sehen die sich durch die hohe Datenrate zum Endkunden ergibt.

    Man müsste auch sehen was die Erschließung eines Hauses kostet.

    Das Bild zeigt im übrigen einen Gpon-Verzweiger:

    http://www.itwissen.info/definition/lexikon/gigabit-PON-GPON-Gigabit-PON.html

    D.h. hier wird das Signal und damit die Datenrate im Zeitschlitzverfahren auf die einzelnen Enduser aufgeteilt.

    Ich würde wetten wenn da ein Alternativanbieter 16MBit ADSL für 30 Euro anbietet hätte der Faseranbieter nur einen Marktanteil von <25%.

  7. Re: symmetrische 1 GBit/s für 53 Euro

    Autor: Schattenwerk 22.05.14 - 16:27

    Stimmt. Die Bürger eines Landes schauen bestimmt nicht nach Links und Rechts und könnten dann auf den schmalen Trichter kommen, dass man sie permanent verarscht.

    So etwas dauert zwar, kommt aber dennoch vor.

  8. Re: symmetrische 1 GBit/s für 53 Euro

    Autor: Sinnfrei 22.05.14 - 16:36

    chamave schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Deutsche Endkunde könnte doch tatsächlich langsam mitbekommen was
    > technisch möglich ist und wie er eigentlich "gegängelt" wird!

    Das ist keine Gängelung, das ist Gier. Oder auch Gewinnmaximierung genannt. Die nehmen was sie kriegen können, und da die Politik ehh in deren Tasche ist, wird sich daran auch so schnell nichts ändern.

    __________________
    ...

  9. Re: symmetrische 1 GBit/s für 53 Euro

    Autor: wire-less 22.05.14 - 16:37

    chamave schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Deutsche Endkunde könnte doch tatsächlich langsam mitbekommen was
    > technisch möglich ist und wie er eigentlich "gegängelt" wird!

    technisch möglich ist viel. Aber sinnvoll und bezahlbar schränkt's schon ein.
    Ein Bagger kostet Geld, derjenige der ihn fährt kostet Geld. Und wenn du willst das er den Bürgersteig auffräst, die Faser durch deinen Garten ins Haus gräbt und wieder alles zuteert dann wird das Geld kosten.

    58 Euro / 1,19 * 24 = 1170 Euro. Ist die Summe die da im Raum steht (wenn alle anderen Kostenfrei arbeiten). Geh mal Angebote einholen. Sei aber nicht traurig wenn dich der ein oder andere Bauunternehmer auslacht.

  10. Re: symmetrische 1 GBit/s für 53 Euro

    Autor: andreaswartmann 22.05.14 - 16:51

    Genau DAS passiert in diesem Falle nicht: https://www.fiber7.ch/fiber7-faq/ fiber7 nutzt KEINE GPON Verteiler

  11. Re: symmetrische 1 GBit/s für 53 Euro

    Autor: Patrickkhb 22.05.14 - 19:08

    Sinnfrei schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > chamave schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Deutsche Endkunde könnte doch tatsächlich langsam mitbekommen was
    > > technisch möglich ist und wie er eigentlich "gegängelt" wird!
    >
    > Das ist keine Gängelung, das ist Gier. Oder auch Gewinnmaximierung genannt.
    > Die nehmen was sie kriegen können, und da die Politik ehh in deren Tasche
    > ist, wird sich daran auch so schnell nichts ändern.

    Das ist Quatsch.
    Diverse deutsche Provider wollten FTTH ausbauen - es ist daran gescheitert, dass a) kein Mensch bereit war den geringen Aufpreis monatlich zu zahlen (wäre preislich ungefähr auf Niveau des hier genannten Angebots gewesen) und b) die Vermieter / Hausbesitzer keine Lust hatten, dass man ihnen Glasfaserkabel im Haus verlegt.

    NICHT die Gier der Provider hat den FTTH-Ausbau gebremst, sondern die Bockigkeit der deutschen Bevölkerung. Aber natürlich ist es immer einfacher, es auf "die großen, bösen Provider" zu schieben.
    FAKT ist aber, dass FTTH in Deutschland zum Großteil an der Bevölkerung scheitert, die einerseits immer nach riesigen Bandbreiten schreit und andererseits dann aber maximal 15 Euro im Monat für den Glasfaseranschluss zahlen will. Natürlich "mit alles Flat".

    Und wenn es darum geht, dass mal irgendwo was neu verlegt werden muss - ja dann kannst du dir sicher sein, dass der Deutsche Bürger der erste ist, der dagegen protestiert. Ob nun vor oder im Haus - hauptsache nicht bei mir.

    Es gibt Städte wie beispielsweise Stade, da hat die Telekom FTTH großflächig ausgebaut - im Endeffekt nutzt kaum jemand das Angebot, weil die großen Wohngesellschaften Rahmenverträge mit KabelDeutschland haben und daher das Glasfaserkabel im Keller vergammeln lassen.

  12. Re: symmetrische 1 GBit/s für 53 Euro

    Autor: Anonymer Nutzer 22.05.14 - 19:18

    Patrickkhb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sinnfrei schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > chamave schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Der Deutsche Endkunde könnte doch tatsächlich langsam mitbekommen was
    > > > technisch möglich ist und wie er eigentlich "gegängelt" wird!
    > >
    > > Das ist keine Gängelung, das ist Gier. Oder auch Gewinnmaximierung
    > genannt.
    > > Die nehmen was sie kriegen können, und da die Politik ehh in deren
    > Tasche
    > > ist, wird sich daran auch so schnell nichts ändern.
    >
    > Das ist Quatsch.
    > Diverse deutsche Provider wollten FTTH ausbauen - es ist daran gescheitert,
    > dass a) kein Mensch bereit war den geringen Aufpreis monatlich zu zahlen
    > (wäre preislich ungefähr auf Niveau des hier genannten Angebots gewesen)
    > und b) die Vermieter / Hausbesitzer keine Lust hatten, dass man ihnen
    > Glasfaserkabel im Haus verlegt.
    >
    > NICHT die Gier der Provider hat den FTTH-Ausbau gebremst, sondern die
    > Bockigkeit der deutschen Bevölkerung. Aber natürlich ist es immer
    > einfacher, es auf "die großen, bösen Provider" zu schieben.
    > FAKT ist aber, dass FTTH in Deutschland zum Großteil an der Bevölkerung
    > scheitert, die einerseits immer nach riesigen Bandbreiten schreit und
    > andererseits dann aber maximal 15 Euro im Monat für den Glasfaseranschluss
    > zahlen will. Natürlich "mit alles Flat".
    >
    > Und wenn es darum geht, dass mal irgendwo was neu verlegt werden muss - ja
    > dann kannst du dir sicher sein, dass der Deutsche Bürger der erste ist, der
    > dagegen protestiert. Ob nun vor oder im Haus - hauptsache nicht bei mir.
    >
    > Es gibt Städte wie beispielsweise Stade, da hat die Telekom FTTH
    > großflächig ausgebaut - im Endeffekt nutzt kaum jemand das Angebot, weil
    > die großen Wohngesellschaften Rahmenverträge mit KabelDeutschland haben und
    > daher das Glasfaserkabel im Keller vergammeln lassen.

    ++

    Zwei Stichworte, Eigentumswohnung und strukturierte Verkabelung.

  13. Re: symmetrische 1 GBit/s für 53 Euro

    Autor: Katsuragi 22.05.14 - 22:20

    Edit: Quellenangabe vergessen, unten angehängt.

    Patrickkhb schrieb:
    > FAKT ist aber, dass FTTH in Deutschland zum Großteil an der Bevölkerung
    > scheitert, die einerseits immer nach riesigen Bandbreiten schreit und
    > andererseits dann aber maximal 15 Euro im Monat für den Glasfaseranschluss
    > zahlen will. Natürlich "mit alles Flat".

    umm, und warum hat dann Netcologne in Köln und Umland knapp 90.000 Glasfaser-Anschlüsse in Betrieb, die Telekom aber in ganz Deutschland weniger als 20.000? Die Kölner müssen ja _ganz_ anders ticken als der Rest der Republik. Aber schön wenn man groß "FAKT" schreiben kann...

    > Es gibt Städte wie beispielsweise Stade, da hat die Telekom FTTH
    > großflächig ausgebaut - im Endeffekt nutzt kaum jemand das Angebot, weil
    > die großen Wohngesellschaften Rahmenverträge mit KabelDeutschland haben und
    > daher das Glasfaserkabel im Keller vergammeln lassen.

    Siehe oben: Telekom hat bundesweit gerade mal 18.000 FTTH-Kunden. Von "großflächig ausgebaut" keine Spur. Dagegen kenne ich genug Gegenden (sogar Neubaugebiete am Rande des Kölner Stadtgebiets!) wo die Telekom nicht einmal DSL 16.000 hinbekommt.

    Telekom und ausgebaut? Von dem Kraut will ich auch was (rauchen).

    Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Telekom-bei-FTTH-Anschluessen-abgehaengt-2115393.html



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.05.14 22:24 durch Katsuragi.

  14. Re: symmetrische 1 GBit/s für 53 Euro

    Autor: Patrickkhb 22.05.14 - 23:22

    Katsuragi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > umm, und warum hat dann Netcologne in Köln und Umland knapp 90.000
    > Glasfaser-Anschlüsse in Betrieb, die Telekom aber in ganz Deutschland
    > weniger als 20.000?

    Weil die Telekom den Fokus mittlerweile nicht mehr auf FTTH legt aus den beschriebenen Gründen.

    > Siehe oben: Telekom hat bundesweit gerade mal 18.000 FTTH-Kunden. Von
    > "großflächig ausgebaut" keine Spur.

    "Großflächig" in der Stadt Stade. Was ist daran nicht zu verstehen?
    Dass die Kunden es nicht nutzen ist doch wieder eine andere Geschichte.

    > Dagegen kenne ich genug Gegenden (sogar
    > Neubaugebiete am Rande des Kölner Stadtgebiets!) wo die Telekom nicht
    > einmal DSL 16.000 hinbekommt.

    Einfache Antwort: UDV.
    Die Telekom ist verpflichtet, jedes Neubaugebiet mit Kupfer(!) anzubinden bei Bedarf.
    Das heißt, dass es für die Telekom vollkommen sinnfrei ist, Neubaugebiete per FTTH anzubinden, weil es ausreicht, wenn ein einziger Einwohner einen analogen Anschluss haben möchte - und schon muss alles wieder aufgerissen und Kupfer gelegt werden.

    DAS ist der Grund, warum Neubaugebiete mit Kupfer und nicht mit Glasfaser erschlossen werden. Die Gesetzgebung ZWINGT die Telekom dazu.


    > Telekom und ausgebaut? Von dem Kraut will ich auch was (rauchen).

    Die Telekom investiert mit Abstand das meiste Geld in den Netzausbau.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.05.14 23:23 durch Patrickkhb.

  15. Re: symmetrische 1 GBit/s für 53 Euro

    Autor: Braineh 22.05.14 - 23:48

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schattenwerk schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Schlagartig fallen in den Vorständen deutscher Provider diverse Manager
    > mit
    > > einem schlimmen Herzinfarkt vom Stuhl
    >
    > Was interessiert das einen deutschen Provider, was in der Schweiz passiert?


    Könnten ja alle Deutschen in die Schweiz übersiedeln... :D

  16. Re: symmetrische 1 GBit/s für 53 Euro

    Autor: M. 23.05.14 - 00:00

    > Das heißt, dass es für die Telekom vollkommen sinnfrei ist, Neubaugebiete
    > per FTTH anzubinden, weil es ausreicht, wenn ein einziger Einwohner einen
    > analogen Anschluss haben möchte - und schon muss alles wieder aufgerissen
    > und Kupfer gelegt werden.
    Ich kenne mich mit den deutschen Gesetzen nicht aus - aber muss die Telekom wirklich einen echten analogen Telefonanschluss auf Kupferleitung zur Verfügung stellen? Reichts nicht aus, Kunden, die nur Telefon wollen, im Keller ein kleines VoIP-Modem an die Glasfaserleitung zu hängen und damit eine analoge Telefon-Hausinstallation zu versorgen?

    Ich kenn sowas nur im Zusammenhang mit der generellen Analog-TV-Abschaltung im Netz er Cablecom in der Schweiz, das dürfen sie unter der Bedingung tun, dass sie jedem Haushalt mit Kabelanschluss auf Anfrage gratis einen DVB-C-Decoder zur Verfügung stellen.



    Zur allgemeinen FTTH-Akzeptanz - ich kann da in gewissem Grad aus eigener (Kunden-)Erfahrung schöpfen, allerdings aus Schweizer Sicht. Als hier in Bern FTTH installiert wurde, dachte ich, Super, endlich, will ich haben. Als dann die ersten Angebote für einen Internetanschluss per FTTH kamen, war ich schwer enttäuscht. Kein ISP bietet bessere Leistungen als mein jetziger DOCSIS-Anschluss der Cablecom, die Preise sind im allerbesten Fall gleich. Die Bandbreite ist bei allen bezahlbaren Tarifen künstlich asymmetrisch gedrosselt, z.B. auf 100/10 MBit/s. Will ich mindestens 100 MBit/s symmetrisch haben, bin ich gut und gerne bei > 150 CHF/Monat. Von einem Gigabit-Anschluss mal ganz zu schweigen. Also liegt die Faser aktuell dunkel im Keller.

    Darum freue ich mich auch so über Fiber7 und hoffe, das mischt den Markt für Anbieter im Glasfasernetz hier in der Schweiz etwas auf.

  17. Re: symmetrische 1 GBit/s für 53 Euro

    Autor: tadela 23.05.14 - 00:01

    bitte nicht - hier ists schon jetzt genug eng "bei uns drüben" ;-)

  18. Re: symmetrische 1 GBit/s für 53 Euro

    Autor: Katsuragi 23.05.14 - 00:13

    Patrickkhb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Katsuragi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > umm, und warum hat dann Netcologne in Köln und Umland knapp 90.000
    > > Glasfaser-Anschlüsse in Betrieb, die Telekom aber in ganz Deutschland
    > > weniger als 20.000?
    >
    > Weil die Telekom den Fokus mittlerweile nicht mehr auf FTTH legt aus den
    > beschriebenen Gründen.

    komisch, eben hieß es noch niemand wolle FTTH haben. Darauf hatte ich mich bezogen und nachgewiesen, dass es anderen Anbietern förmlich aus der Hand gerissen wird. Jetzt heißt es die T-Kom lege keinen Fokus darauf. Ist ein kleiner Unterschied.

    > > Siehe oben: Telekom hat bundesweit gerade mal 18.000 FTTH-Kunden. Von
    > > "großflächig ausgebaut" keine Spur.
    >
    > "Großflächig" in der Stadt Stade. Was ist daran nicht zu verstehen?

    Dann hat die Telekom anscheinend an der falschen Stelle ausgebaut. Schon dumm wenn man sich ausgerechnet vom Kabelfernsehbetreiber überholen lässt. Das spricht nicht gerade für die Telekom...
    Wie gesagt, andere Anbieter haben offenbar keine Probleme ihre FTTH-Anbindungen an den Mann zu bringen.

    > > Dagegen kenne ich genug Gegenden (sogar
    > > Neubaugebiete am Rande des Kölner Stadtgebiets!) wo die Telekom nicht
    > > einmal DSL 16.000 hinbekommt.
    >
    > Einfache Antwort: UDV.
    > Die Telekom ist verpflichtet, jedes Neubaugebiet mit Kupfer(!) anzubinden
    > bei Bedarf.

    Auch über Kupfer geht mehr als 2 mbit/s RAM, worüber man an vielen Stellen noch froh sein kann. Ich kenne genug Leute, die mit noch weniger leben müssen. Das ist also (vor allem in Neubaugebieten!) eine ziemlich lahme Ausrede.

    > Das heißt, dass es für die Telekom vollkommen sinnfrei ist, Neubaugebiete
    > per FTTH anzubinden, weil es ausreicht, wenn ein einziger Einwohner einen
    > analogen Anschluss haben möchte - und schon muss alles wieder aufgerissen
    > und Kupfer gelegt werden.

    Hmm, also hier in der Gegend weigert sich die Telekom strikt noch Analog-Anschlüsse zu schalten. Als Privatkunde bekommt man hier nur noch IP-basierte Anschlüsse. Insofern scheint die T-Kom das mit der o.g. Verpflichtung selbst nicht viel zu interessieren. Und ein IP-basierter Anschluss bräuchte kein Kupfer.

    > Die Telekom investiert mit Abstand das meiste Geld in den Netzausbau.

    Aber auch nur weil sie mit Abstand das größte und veraltetste Netz betreibt. Und ganz nebenbei _verdient_ die T-Kom ja auch mit Abstand das meiste Geld damit. Ich würde gern mal die Investition umgelegt auf die Größe des Netzes sehen. Da würde das vermutlich schnell auf ein ziemlich mickriges Maß zusammen schrumpfen.

  19. Re: symmetrische 1 GBit/s für 53 Euro

    Autor: Mixermachine 23.05.14 - 07:03

    Hat schon mal jemand die Bedingungen für FTTH bei der Telekom gelesen :D
    300GB in dem 100 MBit/s Vertrag
    Ziehst das Backup aus dem Internet und bis für den Rest des Monats einen 384 (oder warens mittlerweile 2048 kbit/s?)
    Schöne neue Welt

  20. Re: symmetrische 1 GBit/s für 53 Euro

    Autor: ffrhh 23.05.14 - 07:21

    > Das ist keine Gängelung, das ist Gier. Oder auch Gewinnmaximierung genannt.

    Man könnte das so sagen: es ist die Grundlage unseres Wirtschaftssystems.

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