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Dezentralisierung ist die Lösung

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  1. Dezentralisierung ist die Lösung

    Autor: Kaygeebee 02.06.14 - 19:09

    Die Lösung vieler Probleme liegt meiner Meinung nach in der Dezentralisierung der Infrastruktur (Strom, Kommunikation etc.) in der Hand der Bevölkerung.

    Wie viel Energie geht z.B. beim Transport durch die Leitungen bis in die Häuser der Kunden verloren? 10%? 20%? 30% oder mehr? Außerdem können die Energiekonzerne schalten und walten wie sie wollen, was i.d.R. auf höhere Preise bei schlechterem Service hinausläuft.
    Die Lösung: Sich selber mit Strom versorgen, z.B. durch einen eigenen Solarpark oder Windkrafträder oder Biogasanlagen. Und das komische dabei ist, dass es funktioniert! Und wenn alle sich beteiligen, dann kommen ordentliche Summen zusammen.

    Ähnlich sieht es beim Kommunikationsnetz aus. Bis die Telekom endlich mal wirklich neue (Glasfaser)Kabel legt haben wir eine Kolonie auf dem Mars errichtet. Also wird man zum lokalen Anbieter und verfügt über sein eigenes Netz, welches unter der eigenen Kontrolle steht. Man muss also nicht warten bis die großen Netzbetreiber endlich mal den Daumen aus dem Ar*** ziehen und investieren.

    Das eine dezentralisierte Versorgung den stark zentralisierten Einrichtungen überlegen ist haben Studien bereits bewiesen. Unser stark zentralisiertes Stromnetz ist z.B. mit den erneuerbaren Energiequellen völlig überfordert.

  2. Re: Dezentralisierung ist die Lösung

    Autor: FunnyGuy 02.06.14 - 21:20

    Und wer betreibt dir dein eigenes Netz rechtssicher? Ich glaube die technische Herausforderung ist dabei noch die harmlosere im Vergleichch zur Juristischen.

  3. Re: Dezentralisierung ist die Lösung

    Autor: Rulf 02.06.14 - 21:44

    leider mußt du dann mit dem kleinen netz noch ans große angeschlossen werden...und hier haben wieder die großen das monopol und stellen ihre bedingungen...

  4. Re: Dezentralisierung ist die Lösung

    Autor: savejeff 03.06.14 - 00:02

    aber man sieht trotzdem an diesem Beispiel das es echt funktioniert. bin da schon neidisch das ich da nicht wohne. sowas würde unsere Gemeinde nicht aufstellen können

  5. Re: Dezentralisierung ist die Lösung

    Autor: Workoft 03.06.14 - 01:30

    Ich bin zwar deiner Meinung, aber das ist nicht so einfach, wie du dir das vorstellst. Erneuerbare Energien sind relativ unzuverlässig. Mal scheint die Sonne, mal bläst der Wind, mal keins von beidem. Bisherige Speichermethoden sind zu aufwändig oder zu ineffizient. Es ist ein Leistunsfähigeres Netz nötig, welches diese Schwankungen ausgleichen kann, indem über größere Entfernungen verteilt wird. Das Netz muss in Staatshand. Wer auch immer Strom erzeugen will, kann das tun. Der Strompreis muss variabel werden, damit die Verbraucher nach Möglichkeit dann Strom verbrauchen, wenn gerade viel davon da ist und nicht jeder nur mehr Solarzellen kauft, obwohl im Sommer schon genug Strom da ist. Dabei ist der, der das Geld kassiert und verteilt der Staat und nicht der Energiekonzern. Statt Subventionen für erneuerbare Energien halte ich Emissions- und Strahlengebühren für wesentlich sinnvoller. Wenn man dazu noch Risikoversicherungen einführt, die auch GAUs abdecken, sind die Atomkraftwerke von einem Tag auf den anderen verschwunden.
    Das alles braucht eine massive Infrastruktur, auch als Smart Grid bekannt. Ich glaube aber, dass dieser Schritt unausweichlich ist.

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