Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Bundesgerichtshof: Keine…

Die praktischen Auswirkungen (soweit ich sie verstehe)

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Die praktischen Auswirkungen (soweit ich sie verstehe)

    Autor: rdd 05.06.14 - 11:59

    Zunächst mal wird hier immer von verurteilt und Ermittlung usw. gesprochen. Daher wichtig: Es geht hier nicht um Strafjustiz. Die Staatsanwälte interessiert sowas eh nicht. Es geht um Zivilprozesse die ja meistens mit der berühmten Abmahnung angekündigt werden. Da gibts auch keine Durchsuchung oder polizeiliche Ermittlungen o.ä.

    Soweit ich das verstanden habe, hat der BGH nur die Alltagssituation anerkannt, dass meinen WLAN-Zugang praktisch jeder von meinen Freunden und Bekannten hat, der schonmal länger als ne Stunde in meiner Wohnung war.

    Er hat den Schluss auf eine Störerhaftung aufgeweicht. Das bedeutet in der Praxis vermutlich zunächst, dass man auf eine Abmahnung mit einem netten aber bestimmten Schreiben reagieren kann, in dem man darlegt, dass man selber keine Kenntnis von dem beschriebenen Vorgang hat, dass aber der Mitbewohner sowie verschiendene Freunde und Bekannte ebenfalls einen Zugang zu dem WLAN haben. Wenn der angebliche Verstoß schon ein paar Wochen zurückliegt, könnte ich persönlich mich warscheinlich nicht mehr erinnern was an dem Tag genau los war. Im Idealfall war ich auch woanders.

    Man sollte anbieten, den Mitbewohner sowie die anderen Personen zum Thema zu befragen und die Ergebnisse mitzuteilen und mit freundlichen Grüßen verbleiben.

    Ich denke das sollte der "Kanzlei" auf der anderen Seite signalisieren, wie der Zivilprozess(!) ausgehen würde und ich vermute(!) dass damit in 99% der Fälle das Thema erledigt wäre. Es verlangt natürlich beim ersten Mal starke Nerven. Wenn das genug Leute machen, würde sich das Geschäftsmodell Massenabmahnung vielleicht irgendwann nicht mehr lohnen.

    Als Sofortmaßnahme kann man einen Zettel mit dem WLAN-Zugang in den Flur hängen.

  2. Re: Die praktischen Auswirkungen (soweit ich sie verstehe)

    Autor: bad1080 12.06.14 - 20:53

    rdd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als Sofortmaßnahme kann man einen Zettel mit dem WLAN-Zugang in den Flur
    > hängen.

    haha, das ist genauso genial wie direkt nach einem unter alkoholeinfluss verursachten unfall einen saufen gehen, damit der wert zum zeitpunkt des unfalls nicht mehr festgestellt werden kann! das system mit seinen eigenen waffen schlagen hat schon was für sich ^^

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  2. Interhyp Gruppe, München
  3. BWI GmbH, Bonn, Köln, Wilhelmshaven, Potsdam-Schwielowsee
  4. Verlag C.H.BECK, München Schwabing

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-77%) 11,50€
  2. 48,49€
  3. 50,99€
  4. (-88%) 3,50€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


In eigener Sache: Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement
In eigener Sache
Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement

Wir haben in unserer Leserumfrage nach Wünschen für Weiterbildungsangebote gefragt. Hier ist das Ergebnis: Zwei neue Workshops widmen sich der Selbstorganisation und gängigen Fehlern beim agilen Arbeiten - natürlich extra für IT-Profis.

  1. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  2. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht
  3. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung

Erasure Coding: Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
Erasure Coding
Das Ende von Raid kommt durch Mathematik

In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. Agentur für Cybersicherheit Cyberwaffen-Entwicklung zieht in den Osten Deutschlands
  2. Yahoo Richterin lässt Vergleich zu Datenleck platzen

Radeon RX 5700 (XT) im Test: AMDs günstige Navi-Karten sind auch super
Radeon RX 5700 (XT) im Test
AMDs günstige Navi-Karten sind auch super

Die Radeon RX 5700 (XT) liefern nach einer Preissenkung vor dem Launch eine gute Leistung ab: Wer auf Hardware-Raytracing verzichten kann, erhält zwei empfehlenswerte Navi-Grafikkarten. Bei der Energie-Effizienz hapert es aber trotz moderner 7-nm-Technik immer noch etwas.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Navi 14 Radeon RX 5600 (XT) könnte 1.536 Shader haben
  2. Radeon RX 5700 (XT) AMD senkt Navi-Preise noch vor Launch
  3. AMD Freier Navi-Treiber in Mesa eingepflegt

  1. TLS-Zertifikat: Gesamter Internetverkehr in Kasachstan kann überwacht werden
    TLS-Zertifikat
    Gesamter Internetverkehr in Kasachstan kann überwacht werden

    In Kasachstan müssen Internetnutzer ab sofort ein spezielles TLS-Zertifikat installieren, um verschlüsselte Webseiten aufrufen zu können. Das Zertifikat ermöglicht eine staatliche Überwachung des gesamten Internetverkehrs in dem Land.

  2. Ari 458: Elektro-Lieferwagen aus Leipzig kostet knapp 14.000 Euro
    Ari 458
    Elektro-Lieferwagen aus Leipzig kostet knapp 14.000 Euro

    Ari 458 ist ein kleiner Lieferwagen mit Elektroantrieb, den der Hersteller mit Aufbauten für verschiedene Einsatzzwecke anbietet. Die Ausstattung ist einfach, dafür ist das Auto günstig.

  3. Quake: Tim Willits verlässt id Software
    Quake
    Tim Willits verlässt id Software

    Seit 24 Jahren ist Tim Willits einer der entscheidenden Macher bei id Software, nun kündigt er seinen Rückzug an. Was er künftig vorhat, will der ehemalige Leveldesigner und studierte Computerwissenschaftler erst nach der Quakecon verraten.


  1. 17:52

  2. 15:50

  3. 15:24

  4. 15:01

  5. 14:19

  6. 13:05

  7. 12:01

  8. 11:33