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Mit konventionellen Raketen

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  1. Mit konventionellen Raketen

    Autor: M.P. 25.06.14 - 13:44

    liegt der Anteil des Treibstoffes am Startgewicht bei um die 80 %.
    Da bleibt für die eigentliche Nutzlast nicht viel übrig.
    Wenn man nun noch signifikant Masse für Wiederverwendbarkeit mitnehmen muss, wird die Nutzlast noch weiter minimiert, oder man muss das Startgewicht deutlich erhöhen.
    Ob sich das lohnt, wird sich zeigen...

  2. Re: Mit konventionellen Raketen

    Autor: AndyMt 25.06.14 - 13:56

    Die Frage ist halt wie oft man z.B. die erste Stufe wieder verwenden kann und wie teuer es ist sie zu warten und für den nächsten Start vor zu bereiten. Der zusätzliche Treibstoff pro Start dürfte von den Kosten her schon fast bedeutungslos sein.

    Bei der Dragon V2 ist interessant, dass man auf einen Notrettungsturm verzichtet und statt dessen die eingebauten Triebwerke verwenden möchte, die für die Landung gedacht sind. Statt also zusätzliches Gewicht in Form des Notrettungsturms die ersten 20 km zu transportieren nimmt man Treibstoff und Triebwerke mit in den Orbit. Diese werden für das Abstiegs-Bremsmanöver verwendet (wäre sonst Bestandteil der üblichen 2. Stufe) und für die Landung (dazu braucht es erstaunlich wenig). Wenn man das durchrechnet bleibt nur eine geringe Differenz an zusätzlichem Startgewicht, da schlussendlich nur das zusätzliche Gewicht der Treibwerke transportiert werden muss.
    Ausserdem kann so das Rettungssystem während des ganzen Aufstiegs verwendet werden, was bei den konventionellen so nicht möglich ist.
    Die Frage ist eben nun wie häufig die Kapsel wieder verwendet werden kann. 3x? 10x? 100x?

  3. Re: Mit konventionellen Raketen

    Autor: M.P. 25.06.14 - 14:43

    ... Und beim Space Shuttle waren es die notwendigen Wartungen/Reparaturen zwischen den Starts, die die Wiederverwendung so teuer machen.

  4. Re: Mit konventionellen Raketen

    Autor: AndyMt 25.06.14 - 15:57

    Das Space-Shuttle war auch zu komplex, eigentlich zu gross (wegen Anforderungen des Militärs) und die Ambitionen zu hoch. So standen die Nutzlasten und Missionen oft in keinem Verhältnis zur Grösse des Shuttles. Und somit auch die Wartungskosten.

    Mal schauen - ich finde es spannend was SpaceX vorhat. Ob es am Schluss aufgeht wird sich zeigen müssen. Man darf da auch nicht zu Lasten der Sicherheit Kompromisse eingehen. Denn:
    Ein einziger Fehlschlag mit Verletzten oder gar Todesopfern genügt - und die Aktionäre werden den Stecker ziehen.

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