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Jagt die Amis endlich zum Teufel!

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  1. Re: Jagt die Amis endlich zum Teufel!

    Autor: globalistik 12.07.14 - 20:53

    Dafür wurde Dresden und noch ne andere Stadt konventionell ausgebombt/verbrannt (Kriegsverbrechen! Eine Siegermacht ist nicht automatisch immun gegen Kriegsverbrechen) ... genau, ein Akt der Rache.

  2. Re: Jagt die Amis endlich zum Teufel!

    Autor: peter.kleibert 12.07.14 - 21:15

    Und genau vor diesem "Deutschen Erfolg" fürchten sich die USA und England.

    Nicht ohne Grund liess Churchill jede Chance aus, wo der 2. Weltkrieg hätte verhindert/gestoppt werden können.

    Es ging niemals um die Nationalsozialistische Ideeologie. Es ging zu jedem Zeitpunkt um Macht. Das haben GB und die USA, durch unzählige installierte Diktatoren, bewiesen. In England wurde das auch offen ausgesprochen.
    Es geht um die "Balance of Power". Es sollte niemals ein Staat zu mächtig werden (ausser natürlich es ist die USA oder GB).

    Churchill hat das deutlich gemacht mit seinen zwei Zitaten im Bezug zu den Nazis und Deutschland: "Wir haben offenbar das falsche Schwein geschlachtet" und "Sie müssen sich darüber klar sein, daß dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern gegen die Kraft des deutschen Volkes, die man für immer zerschlagen will, gleichgültig, ob sie in den Händen Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt."
    Oder Maggie Thatcher, die sich massivst gegen die Wiedervereinigung Deutschlands wehrte.

    Und falls jetzt jemand auf falsche Gedanken kommt, ich bin alles andere als ein Anhänger der Nazis. Im Gegenteil, ich hasse diese Idioten, wie die Pest.

    Aber die Geschichte hat bewiesen, dass die Deutsche Bevölkerung ein Erfolgsrezept hat, welches sie immer wieder auf die Erfolgsspur bringt. Und davor haben die USA und England angst. Sie haben Angst, dass die Deutschen die Angloamerikaner wirtschaftlich übertrumpfen, und sie auf irgendeine Art und Weise aus dem Spiel ausschliessen werden.

    Und wo stehen wir heute? Deutschland ist wirtschaftlich vorne mit dabei. Die USA und England haben enorme Wirtschaftliche Probleme und sind in vielerlei Hinsicht überholt worden. Auch steht die amerikanische Weltwährung unter massivem Druck. Und mit der ganzen Geheimdienstgeschichte hat man das positive Brainwashing Deutschen Bevölkerung von Jahrzehnten zunichte gemacht. Der Ruf als "Retter" und "Wohltäter" ist vernichtet. Es sind also alle Voraussetzung geschaffen, dass sich Deutschland von der Kontrollmacht USA ablösen kann.

    Aber ein Punkt ist mir wichtig: Deutschland darf sich niemals von den Amerikanern entfernen. Denn dies führt wohl oder übel in den 3. Weltkrieg. Diese Trennung würden die Amerikaner niemals dulden, denn nicht ohne Grund sind sie führende Militärmacht.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 12.07.14 21:21 durch peter.kleibert.

  3. Re: Jagt die Amis endlich zum Teufel!

    Autor: Kaygeebee 12.07.14 - 22:14

    randomOppinion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese Freunde haben uns nach dem Krieg bis heute unverdient geholfen und
    > uns die Hand gereicht. Ob durch Luftbrücken unter Einsatz ihres Lebens,
    > Care-Packete oder dem Marshall-Plan. Was haben die Russen denn gemacht?!
    >
    > Das ist FAKT.
    >
    > Deine Dankbarkeit ist zum kotzen. Zum sterben wir ja alle irgendwann. Wenn
    > man lange genug am Fluss sieht hat man meist das Glück die Leichen seiner
    > wahren Feinde vorbeitreiben zu sehen.

    Glaubst du ernsthaft, dass die USA Deutschland nach dem Krieg aus der Güte ihres Herzens geholfen haben? Was sollte man denn z.B. mit den Geldern des Marshallplans kaufen? Natürlich amerikanische Produkte. Europa wurde aufgepeppelt, um wieder als Abnehmer für die US Wirtschaft zu dienen.
    Die Bereitschaft der USA mit der Sowjetunion voll auf Konfrontationskurs zu gehen hat Deutschland doch erst in die missliche Lage gebracht. Durch Deutschland lief die Front des Kalten Krieges und dieser Stützpunkt musste gehalten werden. Das war rein machtpolitisches Kalkül.

    Natürlich haben die USA beim Wiederaufbau geholfen, aber wie lange will man diese über 50 Jahre alte Geschichte noch als Ausrede für ihre JETZTIGEN Taten gebrauchen?
    Genau da liegt meiner Meinung nach das Problem:
    Man hat den Deutschen seit 1945 das Märchen des "Großen Bruders aus Übersee" eingetrichtert, dass die USA unser Freund und Helfer sind und nur unser bestes wollen. Schließlich haben sie uns ja vom Faschismus befreit (Warum danken wir eigentlich nie den Russen dafür? Die haben einen wesentlich höheren Blutzoll bezahlt). Das sie Deutschland zum nuklearen Schlachtfeld gemacht hätten wird immer ignoriert...

    Aber sollten Freunde sich nicht auch kritisieren dürfen, ohne dass man dabei ausrastet? Man muss leider feststellen, dass den USA die Kritikfähigkeit völlig abhandengekommen ist. Vielleicht beruht das auf der dort weit verbreiteten, sehr einfachen Weltsicht: Wer nicht für uns ist, der ist gegen uns. Grauzonen kennt man in der dortigen Politik nicht.

  4. Re: Jagt die Amis endlich zum Teufel!

    Autor: Atalanttore 12.07.14 - 22:43

    Kaygeebee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht beruht das auf der dort weit verbreiteten, sehr einfachen Weltsicht:
    > Wer nicht für uns ist, der ist gegen uns.

    Die Denke der meisten Amis hat sich seit dem Wilden Westen nicht großartig verändert. Menschenrechte und Datenschutz sind weitere Themen, bei denen die USA im frühen 20. Jahrhundert stehen geblieben sind.

  5. Re: Jagt die Amis endlich zum Teufel!

    Autor: peter.kleibert 12.07.14 - 22:51

    >Die Denke der meisten Amis hat sich seit dem Wilden Westen nicht großartig
    >verändert.

    Genau solche Pauschalisierungen, lassen "uns" Europäer auch nicht grad intelligenter aussehen.

  6. Re: Jagt die Amis endlich zum Teufel!

    Autor: Ach 12.07.14 - 22:58

    Oh man, hört sich das verknotet an! Scheint ziemlich schwierig zu sein, die amerikanische Nachkriegsverwaltung Deutschlands Böswilligkeit unterzuschieben. Wenn du nach einem härterem Umgang mit den Nachkriegsgebieten suchst, dann bist du im Amerikanischem Sektor aber im völlig falschem Film. Da musst du dir schon mal den Russischen Sektor zu Herzen nehmen oder auch den Französischen, den Frankreich hat unter den Westmächten am stärksten für strenger Auflagen und weniger Rechte für die Deutschen gepocht. Diese Wünsche wurden dann gerade von den Amerikanern abgelehnt. Die Amerikaner wahren und sind bis heute ein ziemlich guter Partner des Landes.

    Was für einen widerlichen Titel dieser Thread hat!

    Und versteh mich nicht falsch, die Amerikaner müssen lernen, dass sie dieses Land nicht behandeln können wie einen Neunjährigen, dem sie eine Kamera ins Zimmer bauen um besser vor sich selber zu schützen. Es geht darum sich wie Nachbarn zu benehmen, und mit tatsächlichen Nachbarn macht man sowas eben auch nicht, die würden jemandem was scheiß... der mit Kameratechnik auf sie aufpassen wollte. Das ist es worum es geht, aber es geht eben nicht darum, eine Nation zum Feind zu erklären. Was ich mir in dieser Hinsicht aber gut vorstellen kann, ist dass dieser Umstand bei Ossis noch nicht so richtig angekommen ist, die hatten ja auch gar nicht davon, die haben nicht davon mitbekommen, und dass die in den Foren jetzt am lautesten schreien, vielleicht sogar ein bisschen um ihr Manko wettzumachen. Da fehlt es wohl noch etwas an geschichtlicher Aufklärung.

    Und vielleicht ist es ja auch so, da im Moment wohl eher die Amis ein Problem haben mit ihrer Demokratie, durch 11-11 eben, wir diejenigen sind, die ihnen helfen sollten, und das funktioniert ganz bestimmt nicht mit blindwütiger Feindschaft. Wer sich Sinnbefreit in dieser Richtung austoben will, der ist ungefähr 60 Jahre (oder 100, je nachdem) zu spät auf der Welt. Ich verstehe es nicht, was für einem plump dumpfen Weltbild muss so eine Überzeugung entspringen?

  7. Re: Jagt die Amis endlich zum Teufel!

    Autor: peter.kleibert 12.07.14 - 23:18

    Wenn ich es richtig verstehe, ist das eine allgemeine Sache, und nicht ausschliesslich auf meinen Beitrag bezogen. Denn ich sehe da einige Zustimmung

    >Was für einen widerlichen Titel dieser Thread hat!
    Da gebe ich dir recht. Aber das Gebären der Amerikanischen Geheimdienste hat solchen Umgangston erst salonfähig gemacht.

    >Die Amerikaner wahren und sind bis heute ein ziemlich guter Partner des Landes.
    Von den vier Siegermächten waren Sie mit Abstand der Beste. Oder der am wenigsten Schlechte.
    Es muss halt heute alles neu Begutachtet werden. Aber vieles was seit 9/11 von der US amerikanischen Regierung ausgegangen ist, erscheint im Abspann fragwürdig.
    Was amerika bis 9/11 getan hat ist grosso Modo akzeptabel und sehr gut für Wohlstand und Wohlfahrt der Deutschen gewesen, ohne massive ethische Verbrechen verantworten zu müssen.

    Aber seit 2001 scheinen die Angloamerikaner völlig aus dem Ruder zu laufen. Es gibt kein Konto für Vertrauen, welches die Amerikaner hätten in den Jahren 1946-2001 aufbauen können, um moralisch unentschuldbare Missetaten im jetzt und heute zu rechtfertigen. Jede Regierung, jeder Staat muss sich an den Taten von Heute messen.
    >...
    >Und versteh mich nicht falsch, die Amerikaner müssen lernen, dass sie dieses Land
    >nicht behandeln können wie einen Neunjährigen
    Und da sind wir uns einig.

    >Ich verstehe es nicht, was für einem plump dumpfen Weltbild muss so eine
    >Überzeugung entspringen?
    Da sind wir uns nicht einig. Ich seh es eher als plump und dumpf an, wenn man beginnt ad hominem zu diskutieren und nicht mehr über die Argumente.

  8. Re: Jagt die Amis endlich zum Teufel!

    Autor: Ach 12.07.14 - 23:30

    Was soll der Blödsinn mit dem nuklearem Schlachtfeld? Das ist doch mal wieder typischer Im nachhinein ist man immer Schlauer -Blödsinn. Damals hätte jeder zur Bombe gegriffen der sie besessen hätte, ob Amis, Russen, Deutsche oder auch Engländer, Franzosen oder Italiener. Weil man vollkommen Weltfremde und naive Vorstellungen davon hatte, was diese Bombe für Spätfolgen nach sich zieht(oder auch überhaupt keine Vorstellungen, man dachte einfach es macht erst Bumm und dannach kann man einmarschieren). Dazu die Kriegswirren und die ständige Frage nach der eigenen Existenz, was immer wieder chaotische Entscheidungen mit sich bringt. Man wusste also weder was genau passiert und noch weniger hatte man auch nur irgendeine Idee darüber wie man eine nukleare Kriegsführung moralisch einordnen sollte. Dem entsprechend kann man den Amis wohl kaum die taktische Einplanung dieser Waffen in Europa zum Vorwurf machen. Mit dem Wissen um den Fallout und die Spätfolgen über große Gebiete(nicht nur das Zielgebiet), wäre die Waffe zwischen den viel zu eng beieinander liegenden Nationen Europas bei heutigem Wissenstand ohnehin nicht eingesetzt worden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.07.14 23:45 durch Ach.

  9. Re: Jagt die Amis endlich zum Teufel!

    Autor: Ach 12.07.14 - 23:38

    >>Ich verstehe es nicht, was für einem plump dumpfen Weltbild muss so eine
    >>Überzeugung entspringen?
    >Da sind wir uns nicht einig. Ich seh es eher als plump und dumpf an, wenn man beginnt >ad hominem zu diskutieren und nicht mehr über die Argumente.

    Der Satz richtet sich eigentlich gegen den Title des Threads, hätte ich wohl mal besser darstellen sollen, also sry, du zeigst dagegen ja, dass du eben nicht so oberflächliche Schlüsse ziehst.

  10. Re: Jagt die Amis endlich zum Teufel!

    Autor: daarkside 13.07.14 - 00:12

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was soll der Blödsinn mit dem nuklearem Schlachtfeld? Das ist doch mal
    > wieder typischer Im nachhinein ist man immer Schlauer -Blödsinn. Damals
    > hätte jeder zur Bombe gegriffen der sie besessen hätte, ob Amis, Russen,
    > Deutsche oder auch Engländer, Franzosen oder Italiener. Weil man vollkommen
    > Weltfremde und naive Vorstellungen davon hatte, was diese Bombe für
    > Spätfolgen nach sich zieht(oder auch überhaupt keine Vorstellungen, man
    > dachte einfach es macht erst Bumm und dannach kann man einmarschieren).
    > Dazu die Kriegswirren und die ständige Frage nach der eigenen Existenz, was
    > immer wieder chaotische Entscheidungen mit sich bringt. Man wusste also
    > weder was genau passiert und noch weniger hatte man auch nur irgendeine
    > Idee darüber wie man eine nukleare Kriegsführung moralisch einordnen
    > sollte. Dem entsprechend kann man den Amis wohl kaum die taktische
    > Einplanung dieser Waffen in Europa zum Vorwurf machen. Mit dem Wissen um
    > den Fallout und die Spätfolgen über große Gebiete(nicht nur das
    > Zielgebiet), wäre die Waffe zwischen den viel zu eng beieinander liegenden
    > Nationen Europas bei heutigem Wissenstand ohnehin nicht eingesetzt worden.

    Sagst du, wärend die Amerikaner(und mit ihnen ja die NATO) an der ungestraften Erstschlag Möglichkeit arbeiten.

  11. Re: Jagt die Amis endlich zum Teufel!

    Autor: peter.kleibert 13.07.14 - 00:28

    Absolut, ich glaub, wir sind uns in vielem einig.

  12. Re: Jagt die Amis endlich zum Teufel!

    Autor: Ach 13.07.14 - 00:38

    >Aber seit 2001 scheinen die Angloamerikaner völlig aus dem Ruder zu laufen. Es gibt kein Konto für Vertrauen, welches die Amerikaner hätten in den Jahren 1946-2001 aufbauen können, um moralisch unentschuldbare Missetaten im jetzt und heute zu rechtfertigen. Jede Regierung, jeder Staat muss sich an den Taten von Heute messen.

    Ich denke, dass diese totalitären Kräfte in dem Land schon immer geschlummert haben, schon vor 50 Jahren. Schlimm finde ich vor allem den Petriot Akt. Denn der bildet die Grundlage um sich in einer Demokratie von der Demokratie zu lösen, wenn auch nicht so radikal, aber nicht unähnlich dem Ermächtigungsgesetz. Dass totalitäre Machtinteressen nicht auf 33 Deutschland oder 9.11 Amerika beschränkt sind, das sieht man ja an den aufkommenden nationalistischen Parteien in Europa, also nicht mal überm Teich und ganz in unserer Nähe oder sogar unter uns. Keine dieser Parteien wird wohl nur eine Sekunde zögern, ein Ermächtigungsgesetz -ähnliche Ordnung einzuführen, wenn sich ihnen die Möglichkeit dazu böte.

    Auch die Amis sind Menschen, und unter ihnen gibt es genug, die das Problem verstehen aber im Moment nicht zu Wort kommen. Die haben es einfacher, wenn sie ihn Beispiele aus andern Ländern vorzeigen können, das eine Patriot Akt freie und Totalüberwachungsfreie Demokratie besser funktioniert und lebenswerter ist. Purer Hass und Totale Ablehnung ist deshalb nicht die Lösung, weil man auf diese Weise einfach nur den Kontakt zerstört. In diesem Fall haben die an einer totalitären Staatsordung interessierten wohl ein noch leichteres Spiel, nach dem Motto; alle anderen sind böse.

  13. Re: Jagt die Amis endlich zum Teufel!

    Autor: globalistik 13.07.14 - 01:08

    Wir sind hinterher schlauer. Welche Armeen der Welt verseuchtet Landschaften mit Agent Orange oder Uranmunition. BAM in your freaking face.

  14. Re: Jagt die Amis endlich zum Teufel!

    Autor: Ach 13.07.14 - 01:12

    Die Ambivalenz ist allgegenwärtig, und nicht nur in Amerika.

  15. Re: Jagt die Amis endlich zum Teufel!

    Autor: peter.kleibert 13.07.14 - 01:30

    Naja, so ziemlich jede Nation/Regierung hat Dreck am Stecken. Wir müssen jedoch im Jetzt und Heute agieren. Aktuell ist aber der NSA-Skandal und nicht etwa Agent-Orange oder Uran-Munition. Geschweigedenn hat das auch nichts mit DE zu tun.

  16. Re: Jagt die Amis endlich zum Teufel!

    Autor: Atalanttore 13.07.14 - 01:31

    peter.kleibert schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Die Denke der meisten Amis hat sich seit dem Wilden Westen nicht
    > > großartig verändert.
    >
    > Genau solche Pauschalisierungen, lassen "uns" Europäer auch nicht grad
    > intelligenter aussehen.

    Genau solche Pauschalisierungen treffen es aber auf den Punkt.

    Die Mehrheit der Amis hat nun mal eine "Auge um Auge, Zahn um Zahn"-Mentalität. Das sieht man sehr schön an der Befürwortung der Todesstrafe, obwohl es keinerlei Abschreckung mit sich bringt. Stattdessen pocht man auf den privaten Waffenbesitz zur Selbstverteidigung – nach einem Gesetz von 1791 (!) – damit der gemeine Amerikaner Selbstjustiz durchführen kann und einen Einbrecher zu erschießen ist in vielen US-Bundesstaaten sogar völlig erlaubt. Ganz zu schweigen vom nicht vorhandenem Datenschutz, kaum vorhandenem Umweltschutz und vollkommen übertriebenem Patriatismus.

  17. Re: Jagt die Amis endlich zum Teufel!

    Autor: blubberlutsch 13.07.14 - 01:33

    Dafür halten die Amis noch ziemlich viele Gegenden in der Welt besetzt..
    http://www.youtube.com/watch?v=nuE1iMcPnNA

  18. Re: Jagt die Amis endlich zum Teufel!

    Autor: Anonymer Nutzer 13.07.14 - 01:49

    Atalanttore schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kaygeebee schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Vielleicht beruht das auf der dort weit verbreiteten, sehr einfachen
    > Weltsicht:
    > > Wer nicht für uns ist, der ist gegen uns.
    >
    > Die Denke der meisten Amis hat sich seit dem Wilden Westen nicht großartig
    > verändert.

    Das würde ich vielleicht bei einigen Detailfragen nochmal überdenken. Der typische
    Amerikanische Cowboy ist heute selber ein Sklave,der seine Revolvertricks
    nur noch dann zur Schau stellt wenn er tausende Kilometer von der Heimat entfernt ist.
    Und die Sklaventreiber sitzen als CEOs bei den Rüstungskonzernen
    und verdienennen im Jahr mehr,als zehn Rambos in ihrem ganzen Leben.

    Auch wenn es natürlich aufgrund der Sachlage anders erscheint, dass Amerikanische Volk liegt in Ketten und hier wird dasselbe passieren.

    >Menschenrechte und Datenschutz sind weitere Themen, bei denen
    > die USA im frühen 20. Jahrhundert stehen geblieben sind.

  19. Re: Jagt die Amis endlich zum Teufel!

    Autor: EliteToast 13.07.14 - 02:51

    +1 Schön gesagt.

  20. Re: Jagt die Amis endlich zum Teufel!

    Autor: Ach 13.07.14 - 03:45

    Ich würd sagen, ein Amerikaner in deinem Alter hat am Einsatz von Agent Orange in Vietnam etwa die selbe Mitschuld wie du am Ausbruch des zweiten Weltkrieges.

    Für Vietnam würde ich z.B. eindeutig die Nixonregierung verantwortlich machen und auch Kissinger würde ich nicht vergessen, einen der Erfinder der sogenannten Realpolitik, mit deutschen Wurzeln übrigens, so wie Rumfsfeld. Kissinger hatte auch seine Finger in der verruchten Südamerikapolitik im Spiel. Da fehlt es eben noch gehörig an Feinjustierung in deinen Vorwurftiraden. Denn wenn du für Vietnam ganz plump und tatsächlich gleich die ganze Nation an den Pranger stellen willst, wo ordnest du dann die Frauen und Männer der Amerikanischen Friedensbewegung ein, die es damals doch tatsächlich geschafft haben, diesen Krieg zu stoppen?

    Übrigens hast du die freie Wahl für die Nationen die du verfluchen willst. Irgendwas schreckliches findest du in den geschichtlichen Abgründen jedes Landes, es sei den es ist noch blutjung oder auch schon wieder weg. Nur, was hat das Zurechne- Abrechne- Blamegamespiel, mit den aktuellen Problemen zu tun und wie man denen am sinnvollsten begegnet?

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