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Border-Router?

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  1. Border-Router?

    Autor: dumdideidum 16.07.14 - 09:19

    Nicht das ich Netzwerker wäre...aber Borderrouter ist doch Marktingmüll oder täusche ich mich da.

    Sagt nicht das Wort Router per Definition aus, dass es sich um ein Gerät handelt, dass zwei Netzwerke miteinander verbindet? z.B. WAN mit LAN?

    Was also soll der Unterschied zw. Router und Borderrouter sein? Isses wohl nicht eher so, dass der Router in dem Fall ein Switch ist, dass ggf. einen DHCP mit laufen hat um IP Adressen zu vergeben, wenn das bei IPv6 überhaupt noch notwendig ist?!

  2. Re: Border-Router?

    Autor: Tylon 16.07.14 - 09:27

    Damit ist nicht unbedingt Marketing sondern schlicht Topographie gemeint.
    Der steht am Rande des Funknetzwerkes und kann da Router spielen ums per WLAN weiterzutransportieren. Haste keinen, versucht das Ding ein Mesh zu machen um bis zu so nem Router zu kommen.

  3. Re: Border-Router?

    Autor: kayozz 16.07.14 - 09:37

    Bei einer neuen Technologie ist es doch eine Sache der Definition was welche Bezeichnung bekommt.

    Und aus dem Artikel geht doch relativ klar hervor, wo der Unterschied liegt.

    Router = Herkömmlicher IP-Router der nur im 802.15.4 Standard funkt
    Border Router = IP Router, der sowohl 802.15.4 als auch WLAN / LAN Schnittstellen besitzt.

  4. Re: Border-Router?

    Autor: dumdideidum 16.07.14 - 10:27

    Aber das ist doch was ich sagte. Per Definition dient ein Router immer der Vernetzungen unterschiedlicher Netzwerke:

    Auszug aus Wikipedia:
    Router (['ruːtə(r)] (anhören) oder ['raʊ̯tə(r)] (anhören)) sind Netzwerkgeräte, die Netzwerkpakete zwischen mehreren Rechnernetzen weiterleiten können. Sie werden am häufigsten zur Internetanbindung, zur sicheren Kopplung mehrerer Standorte (Virtual Private Network) oder zur direkten Kopplung mehrerer lokaler Netzwerksegmente, gegebenenfalls mit Anpassung an unterschiedliche Netzwerkprotokolle eingesetzt (Ethernet, DSL, PPPoE, ISDN, ATM usw.).


    Demnach ist der Ausdruck Borderrouter für mich Unsinn. Router bleibt Router.

  5. Re: Border-Router?

    Autor: Nephtys 16.07.14 - 11:26

    dumdideidum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber das ist doch was ich sagte. Per Definition dient ein Router immer der
    > Vernetzungen unterschiedlicher Netzwerke:
    >
    > Auszug aus Wikipedia:
    > Router (['ruːtə(r)] (anhören) oder ['raʊ̯tə(r)]
    > (anhören)) sind Netzwerkgeräte, die Netzwerkpakete zwischen mehreren
    > Rechnernetzen weiterleiten können. Sie werden am häufigsten zur
    > Internetanbindung, zur sicheren Kopplung mehrerer Standorte (Virtual
    > Private Network) oder zur direkten Kopplung mehrerer lokaler
    > Netzwerksegmente, gegebenenfalls mit Anpassung an unterschiedliche
    > Netzwerkprotokolle eingesetzt (Ethernet, DSL, PPPoE, ISDN, ATM usw.).
    >
    > Demnach ist der Ausdruck Borderrouter für mich Unsinn. Router bleibt
    > Router.


    "Router" sagt aber eben nichts über die Topographie aus. Dementsprechend ist "Borderrouter" für den Benutzer klarer, und logischer (weil die Beziehung zu Landesgrenzen da ist).
    In diesem Fall ist der neue Begriff also wirklich dafür gedacht, es einfacher zu machen.

    Und ja, nach außen hin ist es ein Router. Nach innen aber nicht.

  6. Re: Border-Router?

    Autor: bitlbee 16.07.14 - 12:57

    Letztlich hast du Recht: Router ist Router und er werden IP-Pakete hin und her geschubst.

    Aber der Zusatzwort "Border" gibt Informationen darüber, wo der Router in der Netztopologie steht. Bspw. werden im Internet Router, die bei Autonomen Systemen (beispielsweise ist das Netzwerk deines Internanbieters ein Autonomes System) am Rand stehen und Verbindungen mit anderen Autonomen System herstellen, Border-Router genannt. Ihr größter Unterschied zu den internen Routern ist das verwendete Routing-Protokoll. Im Internet spricht jeder Border-Router einerseits BGP und andererseits das intern verwendete, frei gewählte Routing-Protokoll (bspw. OSPF).

    Zwar wird bei Thread natürlich kein BGP gesprochen und es handelt sich nicht um ein Autonomes System, aber die Parallele, dass er am Rande des Thread-Netzes steht, berechtigt wohl schon den Namen Border-Router. Zumindest sehe ich das so ;)

  7. Re: Border-Router?

    Autor: plutoniumsulfat 16.07.14 - 12:58

    ehm.... ein normaler Router hat auch LAN/WLAN-Schnitttstellen....

  8. Vollkommen korrekte Namensgebung

    Autor: Vanger 16.07.14 - 13:49

    Die Aufgabe eines Routers ist die Weiterleitung von Netzwerkpaketen (meist IP-Paketen) zwischen unterschiedlichen Netzwerken. Ein Thread-Netzwerk ist ein reines Punkt-zu-Punkt-Netzwerk: Ein Rechner kommuniziert mit genau einem anderen Rechner (was nicht heißt, dass ein Rechner nicht mehrere Punkt-zu-Punkt-Verbindungen aufbauen kann; das heist lediglich, dass eine Verbindung immer mit einem einzelnen Punkt kommuniziert und diesen nicht wechseln kann). Jede Punkt-zu-Punkt-Verbindung ist per Definition ein eigenständiges Netzwerk.

    Wenn du nun eine Sterntopologie hast würde der im Zentrum stehende Rechner als Router bezeichnet werden und alle übrigen Rechner als Hosts. Das ist die heute übliche Netzwerktopologie in Privatnetzen. Bei einem Mesh-Netzwerk wie Thread übernehmen alle Hosts, die mehr als eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung aufgebaut haben, auch Routing-Aufgaben: Erhalten sie ein Paket mit dem sie selbst nichts anfangen können, schicken sie es einfach weiter. Durch diese Weiterleitung von Netzwerkpaketen werden sie zu einem Router.

    Border-Router schließlich sind eine Sonderform des Routers. Ein Border-Router hat die Aufgabe, stark voneinander getrennte Netzwerke miteinander zu verbinden. Wann ein Router zu einem Border-Router wird ist nicht genau definiert, das ist im wesentlichen Auslegungssache. Häufig wird ein Router dann zu einem Border-Router, wenn er die Verbindung zwischen zwei oder mehr Netzwerken herstellt, die ihrerseits mehrere Router besitzen. Da in einem Thread-Netzwerk zahlreiche Router vorkommen, kann man die Schnittstelle raus aus diesem Thread-Netzwerk durchaus als Border-Router bezeichnen. Mit dem Transportmedium (Thread vs. Bluetooth vs. WLAN vs. kabelgebundenes Ethernet) hat das nichts zu tun, dann wäre jede Fritz!Box ein Border-Router.

    Ein Beispiel: Stelle dir ein neu gebautes, großes Mietshaus vor, dessen Vermieter (oder Bauplaner) etwas von Technik versteht. Dann hat er vielleicht dafür gesorgt, dass das Mietshaus einen FTTB-Anschluss (also Glasfaser bis in den Keller) erhalten hat. Dort stellt er dann einen Server auf und bietet den Mietern an, über ihn sehr günstig Internet zu beziehen. Die Mieter kaufen sich z.B. eine Fritz!Box und verbinden sich mit diesem Server im Keller. Damit ist der Laptop vom Lieschen Müller ein Host, die Fritz!Box von Lieschen Müller ein Router und der Server vom Vermieter im Keller der Border-Router, der Internet und Mietshaus-Netzwerk voneinander trennt. Eigentlich doch recht einfach :-)

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