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Quelltext als »ultimative Form« von Dokumentation?

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  1. Quelltext als »ultimative Form« von Dokumentation?

    Autor: Kompottkin 25.01.06 - 15:48

    Wahrscheinlich stellen sie den Quelltext ohne Kommentare und mit unerklärten Variablen- und Funktionennamen zur Verfügung. Das hat ungefähr denselben Nutzen wie Binärcode :)

  2. Re: Quelltext als »ultimative Form« von Dokumentation?

    Autor: Elbart Dualis 25.01.06 - 16:01

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    1010100100100010
    1010101010010100


  3. Re: Quelltext als »ultimative Form« von Dokumentation?

    Autor: Floyd.Net 25.01.06 - 16:07

    Kompottkin schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wahrscheinlich stellen sie den Quelltext ohne
    > Kommentare und mit unerklärten Variablen- und
    > Funktionennamen zur Verfügung. Das hat ungefähr
    > denselben Nutzen wie Binärcode :)

    Aber besser als garnichts :D außerdem sieht man dann mal wie schlampig M$-Programmierer arbeiten ;)
    Vieleicht stellt sich aber auch das genaue Gegenteil herraus und man findet einen wohl strukturiereten, sauberen, gut kommentierten und verständlichen Quellcode von *träum*

    Gruß Floyd

    ... denn wir arbeiten nicht nur um uns selbst zu verbessern sondern auch den Rest der Menschheit.

  4. Re: Quelltext als »ultimative Form« von Dokumentation?

    Autor: Micha_der_erste 25.01.06 - 16:11

    Die Kommentare aus dem damligen geleakten Windows 2000 Code waren auch nicht so super veröffnetlichungswürdig - wenn man da nach bestimmten Begriffen gesucht hat, ist einem fast schlecht geworden

    Kompottkin schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wahrscheinlich stellen sie den Quelltext ohne
    > Kommentare und mit unerklärten Variablen- und
    > Funktionennamen zur Verfügung. Das hat ungefähr
    > denselben Nutzen wie Binärcode :)


  5. Re: Quelltext als »ultimative Form« von Dokumentation?

    Autor: Melanchtor 25.01.06 - 16:13

    Kompottkin schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wahrscheinlich stellen sie den Quelltext ohne
    > Kommentare und mit unerklärten Variablen- und
    > Funktionennamen zur Verfügung. Das hat ungefähr
    > denselben Nutzen wie Binärcode :)

    Hmmm....

    Du hast dir schonmal den Sourcecode eines anderen Programmierers angesehen, der einigermaßen komplex ist?
    Auch mit Kommentaren und bei sauber strukturiertem Code brauchst du da eine Weile.

    Schau' dir als Beispiel doch mal den Code eines Projektes auf SourceForge an...

  6. Re: Quelltext als »ultimative Form« von Dokumentation?

    Autor: Kompottkin 25.01.06 - 16:27

    > Du hast dir schonmal den Sourcecode eines anderen
    > Programmierers angesehen, der einigermaßen komplex
    > ist?

    Mir reicht es schon, meinen eigenen Quellcode nach zwei Wochen wieder zu lesen. Das ist schlimm genug :)

    > Auch mit Kommentaren und bei sauber strukturiertem
    > Code brauchst du da eine Weile.

    Das stimmt. Hinzu kommt ja noch, daß im Falle von Firmen wie Microsoft vielleicht noch irgendwelche impliziten, firmeninternen Konventionen gelten, die nur Insider kennen.

  7. Re: Quelltext als »ultimative Form« von Dokumentation?

    Autor: *v* 25.01.06 - 16:30

    Kompottkin schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wahrscheinlich stellen sie den Quelltext ohne
    > Kommentare und mit unerklärten Variablen- und
    > Funktionennamen zur Verfügung. Das hat ungefähr
    > denselben Nutzen wie Binärcode :)

    Als ich das gelesen habe, dachte ich mir, dass Microsoft eine dokumente API, die auch verbindlich so funktioniert, vielleicht gar nicht liefern kann. Bzw. nicht ohne erheblichen Aufwand, weil solch eine Dokumentation einfach nicht existiert.
    Da bisher aus Microsofts Sicht sowieso nur MS-Programme mit den Schnittstellen klarkommen mussten, hat man vielleicht einfach nur alles irgendwie so gemacht, dass es halt geht, und bei Problemen evtl. nochmal im Quellcode nachgeschaut.
    Bei der Implementierung des Word-Dateiformats (.doc) hat man ja teilweise auch das Gefühl, dass das nicht nach einer vorherigen, klaren Definition implementiert ist, sondern dass, umgekehrt, das Format jeweils so definiert ist, dass es mit der aktuellen Office-Version darstellbar ist.

  8. Re: Quelltext als »ultimative Form« von Dokumentation?

    Autor: Floyd.Net 25.01.06 - 16:32

    Melanchtor schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Du hast dir schonmal den Sourcecode eines anderen
    > Programmierers angesehen, der einigermaßen komplex
    > ist?
    > Auch mit Kommentaren und bei sauber strukturiertem
    > Code brauchst du da eine Weile.
    >
    > Schau' dir als Beispiel doch mal den Code eines
    > Projektes auf SourceForge an...

    Ich glaube Kompottkin so was wie das hier:

    Dim a as object,b&,d$,e$
    try
    a=w.getDefScr
    d=a.X / sys.api.getWH(me).getX
    e=a.Y / sys.api.getWH(me).getY
    sys.api.getWH(me).x=d
    sys.api.getWH(me).y=e
    catch (ex as ex)
    if ex.mod=ex.unhandled
    b="Fatal Error"
    if sys.sets.bs=true
    sys.bluescreen 0x0080099
    else
    sys.reboot
    end if
    else
    ex.raise(new ex(b))
    end if
    end try

    ... denn wir arbeiten nicht nur um uns selbst zu verbessern sondern auch den Rest der Menschheit.

  9. Re: Quelltext als »ultimative Form« von Dokumentation?

    Autor: Kompottkin 25.01.06 - 16:36

    typedef char (**xxxy[]) (char*, void*, void*);

    xxxy* abcdef(xxxy foo, xxxy bar) {
    printf("h300u: %s\n", (*((*foo)[0]))("h300u", (void*) 0, (void*) bar));
    }

  10. Re: Quelltext als »ultimative Form« von Dokumentation?

    Autor: Kompottkin 25.01.06 - 16:42

    > Das stimmt. Hinzu kommt ja noch, daß im Falle von
    > Firmen wie Microsoft vielleicht noch irgendwelche
    > impliziten, firmeninternen Konventionen gelten,
    > die nur Insider kennen.

    Man denke nur an die berühmte Hungarian Notation (siehe http://www.joelonsoftware.com/articles/Wrong.html).

  11. Re: Quelltext als »ultimative Form« von Dokumentation?

    Autor: Nicht-Debian-Benutzer 25.01.06 - 17:24

    *v* schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Als ich das gelesen habe, dachte ich mir, dass
    > Microsoft eine dokumente API, die auch verbindlich
    > so funktioniert, vielleicht gar nicht liefern
    > kann. Bzw. nicht ohne erheblichen Aufwand, weil
    > solch eine Dokumentation einfach nicht existiert.

    Dem wird wohl so sein. Vor allem, wenn auch nur ein Detail nicht stimmt, droht sofort eine weitere Strafe.

  12. Re: Quelltext als »ultimative Form« von Dokumentation?

    Autor: Ashura 25.01.06 - 19:44

    Elbart Dualis schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > 0100110111101001
    > 0101110101011010
    > 1101011110101001
    > 0101001010101110
    > 1010010101011110
    > 1001010000101011
    > 1011010110100110
    > 1010100100100010
    > 1010101010010100

    Hm: Mé]ZשR®¥^”+µ¦©"ª”?


    Gruß, Ashura

  13. Re: Quelltext als »ultimative Form« von Dokumentation?

    Autor: Salix 25.01.06 - 20:59

    Melanchtor schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Auch mit Kommentaren und bei sauber strukturiertem
    > Code brauchst du da eine Weile.

    das ist wahr, aber ohne Kommentare dauert es eben wesentlich länger einen fremden Quelltext zu verstehen.

  14. Re: Quelltext als »ultimative Form« von Dokumentation?

    Autor: Der Dope 26.01.06 - 10:04

    /*
    "Let's do some magic shit so the compiler generates 'good' code." ~ Windows 2000 source code (private/windows/media/avi/msrle/rle.c)
    */

  15. Re: Quelltext als »ultimative Form« von Dokumentation?

    Autor: Tropper 26.01.06 - 10:57

    Melanchtor schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hmmm....
    >
    > Du hast dir schonmal den Sourcecode eines anderen
    > Programmierers angesehen, der einigermaßen komplex
    > ist?
    > Auch mit Kommentaren und bei sauber strukturiertem
    > Code brauchst du da eine Weile.
    >
    > Schau' dir als Beispiel doch mal den Code eines
    > Projektes auf SourceForge an...
    >
    > cu
    >
    > Aleco

    Nunja, aber wenn er sauber ist, mit Kommentaren und keine Magicnumbers oder sowas verwendet geht das schon. Aber ich merk mir diesen Spruch, wenn ich das nächste mal meine Software Dokumentieren soll sag ich auch:

    "Hier ist der Quellcode, das ist die ultimative Dokumentation."

    Mal schaun was mein Kunden dann zu mir sagt...

    Tropper

  16. Quelltextperlen

    Autor: Kompottkin 26.01.06 - 15:22

    /*
    * Oops. The kernel tried to access some bad page. We'll have to
    * terminate things with extreme prejudice.
    */
    die_if_kernel("Oops", regs, error_code);

    [aus dem Linuxkernel, linux/arch/i386/mm/fault.c]

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