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  5. › Microsoft gründet Live Labs

ein Schritt in die falsche Richtung...

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  1. ein Schritt in die falsche Richtung...

    Autor: Gustav G. 26.01.06 - 15:44

    anstatt dass die redmonder ihre ergaunerten milliarden wenigstens in vernünftige forschungsprojekte investieren ,
    die jedem windows user ein minimum an sicherheit oder betriebssystemfunktionalität zurückgeben würden, zieht es die microsoft führungsetage vor den schein der windowsinnovationen mit einem x-ten forschungeinrichtungsableger zu wahren.
    der leid tragende ist hierbei natürlich wieder einmal der ahnungslose endkunde, welcher durch die verwendung solcher microsoft technologieeigenentwicklungen wie üblich durch einen nicht enden wollenden patchmarathon geschickt werden wird.
    von einem forschungszentrum welches sich mit angewandter internetsicherheit auf windows-plattformen beschäftigt , oder eine einrichtung zur (ursachen)forschung und bekämpfung der bestehenden sicherheitsmängel in microsoft produkten , hätte die gesamte IT branche profitiert. so wird es sich bei den Live Labs leider wiedereinmal nur eine der zahlreichen medienwirksamen inszenierungen von microsoft handeln, welche den konzern wenigstens kurzzeitig aus den negativ schlagzeilen bringen sollen.




    Gruss Gustav

  2. Re: ein Schritt in die falsche Richtung...

    Autor: Duden 26.01.06 - 15:48

    Mein Gott, ist deine Shift-Taste im Arsch oder machst sowas
    mit Absicht ?
    Der Text ist so ja kaum lesbar.


    Gustav G. schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > anstatt dass die redmonder ihre ergaunerten
    > milliarden wenigstens in vernünftige
    > forschungsprojekte investieren ,
    > die jedem windows user ein minimum an sicherheit
    > oder betriebssystemfunktionalität zurückgeben
    > würden, zieht es die microsoft führungsetage vor
    > den schein der windowsinnovationen mit einem x-ten
    > forschungeinrichtungsableger zu wahren.
    > der leid tragende ist hierbei natürlich wieder
    > einmal der ahnungslose endkunde, welcher durch die
    > verwendung solcher microsoft
    > technologieeigenentwicklungen wie üblich durch
    > einen nicht enden wollenden patchmarathon
    > geschickt werden wird.
    > von einem forschungszentrum welches sich mit
    > angewandter internetsicherheit auf
    > windows-plattformen beschäftigt , oder eine
    > einrichtung zur (ursachen)forschung und bekämpfung
    > der bestehenden sicherheitsmängel in microsoft
    > produkten , hätte die gesamte IT branche
    > profitiert. so wird es sich bei den Live Labs
    > leider wiedereinmal nur eine der zahlreichen
    > medienwirksamen inszenierungen von microsoft
    > handeln, welche den konzern wenigstens kurzzeitig
    > aus den negativ schlagzeilen bringen sollen.
    >
    > Gruss Gustav



  3. Re: ein Schritt in die falsche Richtung...

    Autor: tk69 26.01.06 - 16:09

    Also wenn ich sowas lese, was MS so vor hat....

    1) Das erinnert mich einerseits stark an .mac-Angebot von Apple.

    Und wo wir schon mal dabei sind:
    2) Auch diese Software kommt mir irgendwie wie ein Abklatsch vom iLife-Paket.
    Ich sehe schon, dass dieses Paket jedem Vista-Rechner kostenlos mit beigelegt oder vorinstalliert wird.

    3) Wenn ich mir die Screenshots von der aktuelle Vista-Beta mit den 3D-Fenstern so anschaue...
    Das Ganze soll sicherlich das schnelle Umschalten zwischen mehreren Fenstern vereinfachen.
    Dieses Prinzip - wenn auch nicht die 3D-Ansicht - ist wiederum ein Abklatsch von Apples Exposé

    Zu sehen kurz im folgendem Link:
    http://www.microsoft.com/products/expression/en/demos.aspx

    Sorry, dass musste ich los werden...
    tk

  4. Fehler sind vileicht absicht

    Autor: chris109 26.01.06 - 16:41

    Man kann sich schon die Frage stellen, warum ein Konzern der über 50 Milliarden Euro auf dem Spesenkonto hat es nicht schafft ein perfektes Betriebsystem zu bauen.

    Eine Theorie von mir ist, dass Windows mit absicht Lücken hat.
    - Wäre es perfekt würde keiner mehr einen Nachfolger wollen.
    - Würden drittanbieter keine Tuning-Tools, Virenscanner, Style-Kits usw. verkaufen.
    - Würden Zeitschriften keine Artikel über die Absicherung von Windows veröffentlichen

    Jedes mal wenn Microsoft Windows genannt wird, ist das Werbung. Der konsument liest, hört, sieht den ganzen Tag an vielen Stellen "Microsoft Windows".
    Die meisten kennen nichts anderes und manche wissen nicht mal das es noch andere Betriebssysteme gibt oder was das überhapt ist.

    Man könnte glauben, die Benutzer interessieren sich dafür ein gutes OS zu haben. - Das tun Sie aber nicht. Sie wollen das es gleich von Anfang an läuft, möglichst ohne jedes zutun. Wenn es dann in sich zusammenfällt, wollen Sie den alten Zustand wieder zurück haben (Es ist doch gut gelaufen.) und nicht auf ein System umsteigen das angeblich stabieler und sicher sein soll. Sie möchen ständig erzählt bekommen, was für möglichkeiten ihnen noch geboten werden (auch wenn diese Geld kosten), um dann nur noch "Ja" sagen zu müssen. Kaum einer macht sich die Mühe selbst nach der Erfüllung seiner Wünsche zu suchen, wenn Ihm soviele "Erfüllungen" täglich förmlich aufgedrängt werden.

    So viel zur psychologie der Anwender (AFAIK) und den Nutzen (das Geld) den Microsoft daraus zieht.

    MfG

    Chris


    Gustav G. schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > anstatt dass die redmonder ihre ergaunerten
    > milliarden wenigstens in vernünftige
    > forschungsprojekte investieren ,
    > die jedem windows user ein minimum an sicherheit
    > oder betriebssystemfunktionalität zurückgeben
    > würden, zieht es die microsoft führungsetage vor
    > den schein der windowsinnovationen mit einem x-ten
    > forschungeinrichtungsableger zu wahren.
    > der leid tragende ist hierbei natürlich wieder
    > einmal der ahnungslose endkunde, welcher durch die
    > verwendung solcher microsoft
    > technologieeigenentwicklungen wie üblich durch
    > einen nicht enden wollenden patchmarathon
    > geschickt werden wird.
    > von einem forschungszentrum welches sich mit
    > angewandter internetsicherheit auf
    > windows-plattformen beschäftigt , oder eine
    > einrichtung zur (ursachen)forschung und bekämpfung
    > der bestehenden sicherheitsmängel in microsoft
    > produkten , hätte die gesamte IT branche
    > profitiert. so wird es sich bei den Live Labs
    > leider wiedereinmal nur eine der zahlreichen
    > medienwirksamen inszenierungen von microsoft
    > handeln, welche den konzern wenigstens kurzzeitig
    > aus den negativ schlagzeilen bringen sollen.
    >
    > Gruss Gustav


  5. Re: Fehler sind vileicht absicht

    Autor: tk69 26.01.06 - 16:44

    Coole Vorstellung! :-D

  6. Re: Fehler sind vileicht absicht

    Autor: K! 27.01.06 - 17:14

    chris109 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Man kann sich schon die Frage stellen, warum ein
    > Konzern der über 50 Milliarden Euro auf dem
    > Spesenkonto hat es nicht schafft ein perfektes
    > Betriebsystem zu bauen.

    Tut mir leid dich aus deinen Träumen zu holen, aber ein "perfektes Betreibssystem" - wie du dich ausdrückst, gibt es nicht.
    Es kommt immer darauf an, für welchen Einsatz das Betriebssystem geschrieben wurde.
    Microsoft Windows XP ist ein Betriebssystem welches für die Mehrheit der Benutzer eine optimale Bedienoberfläche bietet.
    -> Es ist einfach zu installieren (aus Admin-sicht)
    -> Es bietet eine sehr weitgreifende Palette an mitgelieferten Treibern, so daß man zum Betreiben von USB Geräten o.Ä. nichts weiter zu un hat als das Geraät anzuschließen.
    -> Es ist einfach zu bedienen (so haben mittlwerweile viele gängigen Client-Betriebssysteme eine grafische Bedienoberfläche)
    -> Es gibt unglaublich viel Software für Windows XP

    Also, ein "perfektes Betriebssystem" gibt es nicht und wird es auch in Zukunft nicht geben.


    > Eine Theorie von mir ist, dass Windows mit absicht
    > Lücken hat.
    Wenn ich als Firma für meine Software Geld verlange komme ich mit dieser Einstellung nicht dorthin, wo Microsoft jetzt steht.

    > - Wäre es perfekt würde keiner mehr einen
    > Nachfolger wollen.
    Selbst dann wenn das Betriebssystem "perfekt" wäre, so schreitt die Entwicklung der Hardware fort. Deshalb bräuchte man irgendwann selbst für ein (theoretisch) perfektes OS einen Nachfolger. Aktuell ist die Zykluszeit hier etwa 5 Jahre auf dem OS-Markt.

    > - Würden drittanbieter keine Tuning-Tools,
    > Virenscanner, Style-Kits usw. verkaufen.
    > - Würden Zeitschriften keine Artikel über die
    > Absicherung von Windows veröffentlichen
    Was andere Marktbereiche machen kann Microsoft doch ziemlich egal sein.

    > Jedes mal wenn Microsoft Windows genannt wird, ist
    > das Werbung. Der konsument liest, hört, sieht den
    > ganzen Tag an vielen Stellen "Microsoft Windows".
    > Die meisten kennen nichts anderes und manche
    > wissen nicht mal das es noch andere
    > Betriebssysteme gibt oder was das überhapt ist.
    Das ist genau der Punkt: Der Großteil der XP-Benutzer _wollen_ sich überhaupt nicht mit PCs auseinander setzen. Für die ist der PC die Grundlage für ihre Arbeit nicht ihre Arbeit selbst.


    > Man könnte glauben, die Benutzer interessieren
    > sich dafür ein gutes OS zu haben. - Das tun Sie
    > aber nicht. Sie wollen das es gleich von Anfang an
    > läuft, möglichst ohne jedes zutun. Wenn es dann in
    > sich zusammenfällt, wollen Sie den alten Zustand
    > wieder zurück haben (Es ist doch gut gelaufen.)
    > und nicht auf ein System umsteigen das angeblich
    > stabieler und sicher sein soll. Sie möchen ständig
    > erzählt bekommen, was für möglichkeiten ihnen noch
    > geboten werden (auch wenn diese Geld kosten), um
    > dann nur noch "Ja" sagen zu müssen. Kaum einer
    > macht sich die Mühe selbst nach der Erfüllung
    > seiner Wünsche zu suchen, wenn Ihm soviele
    > "Erfüllungen" täglich förmlich aufgedrängt
    > werden.
    >
    > So viel zur psychologie der Anwender (AFAIK) und
    > den Nutzen (das Geld) den Microsoft daraus zieht.
    Natürlich ist ein Nutzen den Microsoft daraus zieht Geld. Genauso wie es der Nutzen eines Autphändlers ist, Autos zu verkaufen und der Nutzen von Bayern München, in der Champions League weit zu kommen, weil das Geld in die Kassen spült.
    Das macht Microsoft aber nicht zu einer moralisch verferflichen Einrichtung. Es ist einfach eine Firma wie jede andere auch, die etwas anbietet.



    Also, jeder hat daas Recht auf Meinungsäußerung und das ist auch gut so. Aber manchmal würde es nicht schaden sich vorher Gedanken darüber zu machen.
    Denn genauso, wie du meintest wir würde alle durch Werbekampagnen für Windows einer Gehirnwäsche unterzogen, wettert jeder prinzipiell mal gegen Microsoft, weil die ja dort alle böse sind und schlecht und bauen absichtlich schlechte Software und Hintertürchen für irgendeine Organisation gibt es auch noch, damit die jederzeit auf die Rechner kucken kann und so weiter und so fort. Ist doch totaler Quatsch.
    Wer sich mit Softwareentwicklung auskennt (und ich meinen damit nicht, daß man in C mal "Hello World" programmiert hat), eine Firewall einsetzt und die logs mal analysiert und darüberhinaus noch den Markt sondiert, der wird verstehen, daß Software aus Redmond wesentlich besser ist als ihr Ruf.


    Gruß,
    K!

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