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  5. › Gericht: Googles Cache verstößt nicht…

Ich finds nicht ganz sinnlos

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  1. Ich finds nicht ganz sinnlos

    Autor: kressevadder 26.01.06 - 15:04

    Zunächst stört mich persönlich der Google Cache überhaupt nicht, was ich im Internet veröffentliche ist nun mal öffentlich.

    Aber genau betrachtet: Google erstellt eine Kopie deines geistigen Eigentums und verbreitet dieses über seine Server - das ist was anderes, als sein Zeugs auf eigenen Seiten zu verbreiten, wo ich eben die Kontrolle habe, wann ich es wieder runternehmen kann.

    Diesen "kostenlosen Distributionsservice" von Google (und anderen) bekomme ich automatisch dazu, sobald ich etwas online stelle, es sei denn ich unternehm was dagegen - das ist für mich das selbe, wie wenn die Telekom Anschlußvertäge verschickt und ich wiedersprechen muss um nicht bei der Telekom zu landen. Wenn ich keine Google Cache will, muss ich gegenmaßnahmen ergreifen (egal wie einfach die auch sein mögen), das kanns nicht sein. Umgekehrt wird das was, wenn ich Google erlaube meine Seiten zu cachen muss ich das eben angeben.

    Na ja, wie gesagt, mich stört der Cache nicht, aber vielleicht ist hier noch nicht das letzte Wort gesprochen.

    Gruß

  2. Es IST sinnlos!

    Autor: gollumm 26.01.06 - 15:36

    kressevadder schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Na ja, wie gesagt, mich stört der Cache nicht,
    > aber vielleicht ist hier noch nicht das letzte
    > Wort gesprochen.

    Ich hoffe sehr, dass hier das letzte Wort gesprochen ist. Es gibt ein paar Dinge die das Internet ausmachen. Und alle halblang kommt ein neunmalkluger daher und versucht das ganze System in Frage zu stellen.

    Wer nicht in einer Suchmaschine oder derem Cache auftauchen möchte, der soll das per Robot.txt bewerkstlligen. Wem das zuviel Aufwand ist, der soll das Internet ganz bleiben lassen - das ist noch weniger Aufwand.




  3. Re: Ich finds nicht ganz sinnlos

    Autor: Marsai 26.01.06 - 15:36

    Wenn man etwas publiziert welches man nicht beliebig kopiert oder weitervertrieben haben will, muss man sich schon mal anschaun _wo_ und _wie_ man es vertreibt.

    Man gibt ja auch keinen wichtigen Fachartikel ohne Prüfung der rechtlichen Situation an einen international tätigen Verlag. Wenn man es allerdings tut darf man sich nicht wundern wenn man das Recht zur Eigenpublikation verliert und der Verlag auch damit Geld macht ohne Lizenzen zu zahlen (im schlimmsten Fall).

    Daher muss man im Internet genauso darauf achten in welcher Form (z.B. nicht im DOC Format) und wo man es anbietet. Man kann kaum ernsthaft behaupten das es für einen Autor überraschend ist das ein Crawler im Internet Inhalte indiziert und eben durchsuchbar macht. Nicht zu einer Zeit wo die Thekenfachkräfte in der Fleischerei sich über ihre eBay Auktionen unterhalten und der Begriff "googlen" inzw. allgemeiner Sprachgebrauch ist.

    Ein Autor der daher heute etwas ins Web stellt, sollte schon diese minimale Vorraussicht haben denn ansonsten scheint das Zeug entweder die Mühe nicht wert gewesen zu sein oder der Autor ist leicht weltfremd (Selbstverschulden, Fahrlässigkeit?).

    Ein Zwang zur Anmeldung vor Indizierung von Suchmaschinen würde wohl deren Datenbanken stark verkleinern und ihren Sinn etwas ad absurdum führen.

    Kurzgesagt - ich bin eindeutig NICHT Deiner Meinung :)

    Auch Anwälte sollten ab und zu mal mitdenken müssen.

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