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Fluch und Segen

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  1. Fluch und Segen

    Autor: Rost 01.08.14 - 16:09

    Die konservative Strategie von Debian ist Fluch und Segen zugleich. Auf den Servern die ich bei meinem Arbeitgeber betreue setze ich nur Debian ein, das ergibt Systeme auf die der alte Spruch zum VW-Käfer paßt: Er läuft und läuft und läuft. Dafür ärgere ich mich manchmal mit steinalter Software herum (z.B. CouchDB ist noch 1.2 in Wheezy, aktuell ist 1.6). Die Full-Upgrades kann ich aber immerhin planen und auf einen Zeitpunkt legen, wo es *MIR* in den Zeitplan paßt.

    Auf dem Desktop hatte ich Debian zwar auch mal eine Weile, aber da tat mir das steinalte Zeug eigentlich nur weh, deswegen bin ich inzwischen bei Archlinux gelandet. Alte Zöpfe - so wie der Support von drei verschiedenen Init-Systemen - gibt es dort zum Glück nicht, und die Pakete sind immer topaktuell. Dafür läßt mir Archlinux kaum eine Wahl, mache ich ein Upgrade, muß ich mich möglicherweise mit einem System herumschlagen, das nicht mehr sauber läuft - ist mir schon ein paar Mal passiert. Das läßt sich zwar alles in vertretbarer Zeit wieder hinkriegen, aber Arch zwingt mich dann dazu die Zeit *JETZT* dafür aufzuwenden, wenn ich wieder weiterarbeiten will. Ist halt ein bleeding edge rolling release. Und manchmal blutet man dann dafür auch :-)

    Deswegen mag ich beide. Debian auf den Servern und ich habe meine Ruhe, Archlinux auf dem Desktop und ich bin immer topaktuell.

  2. Re: Fluch und Segen

    Autor: mame98 01.08.14 - 16:57

    Meine Meinung ;-)
    Debian läuft einfach stabil. Allerdings nervt die alte Software manchmal.

    Daher stimme ich dir zu:
    Debian ist für Server Top, aber auf dem Desktop fehlt mir die aktuelle Software...

  3. Re: Fluch und Segen

    Autor: evotion 01.08.14 - 17:40

    An sich stimme ich dir da zu. Nach einiger Zeit mit Archlinux bin ich aber zu Debian zurück, genau aus den dir genannten Gründen.

    Weil mir die Software allerdings auch zu alt ist, lass ich bei mir den testing Zweig laufen und bin super zufrieden. Ein fast Rolling Release System allerdings nicht bleeding Edge und somit stabiler. Für die Zeit des Code freeze für eine neue Version Wechsel ich dann sid, muss allerdings auch etwas vorsichtiger bei Updates sein. Dadurch habe ich ein fast stabiles System mit relativ aktueller Software.

  4. Re: Fluch und Segen

    Autor: EQuatschBob 01.08.14 - 18:00

    In meiner Bude laufen die Server auch mit Debian stable, einige Systeme sogar mit oldstable und der heimische Desktop mit testing. Bin zu faul, mich mit zwei Distris rumzuschlagen.

  5. Re: Fluch und Segen

    Autor: Strongground 01.08.14 - 19:20

    Von dem was ich mitbekomme läuft unser Geraffel auf Microsoft Server 2003, und unsere IT ist da auch mächtig stolz drauf (LDAP usw.). Und jetzt du wieder. : D

  6. Re: Fluch und Segen

    Autor: Nugget32 02.08.14 - 03:10

    Strongground schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Von dem was ich mitbekomme läuft unser Geraffel auf Microsoft Server 2003,
    > und unsere IT ist da auch mächtig stolz drauf (LDAP usw.). Und jetzt du
    > wieder. : D

    Naja eure IT kann sich eher Veteranenheim nennen. Es gibt Open LDAP und das funzt unter Linux sehr gut. Hab schon 2 Netzwerke erfolgreich auf Open LDAP /Linux umgestellt. Heutzutage kann man die IT auch nur Bemitleiden die noch auf Windows Server arbeitet. Kommt einem so vor als wenn die nix kann als mit dem Mauszeiger auf Schaltflächen zu klicken. Ich sehe das immer gleiche Bild wenn man mit guten Kenntnissen über Linux in eine IT Abteilung einer Firma kommt und man denen zeigt das es auch anders geht. Da kriegen die alten Admins schiß das Sie es nicht bis zur Rente schaffen :-) und dann wird dagegen gewettert auf Teufel komm raus. Alles schlechtmachen Hauptsache Arbeitsplatz retten bis zur Rente ,alles danach ist egal. Umschulung ,Weiterbildung ? ,Fremdwörter ,kein Bock alles zu Kompliziert ,kann eh nur Maus Bewegen und mit Mauszeiger auf Schaltflächen Klicken. Bei sowas kann man nur den Kopf schütteln. Gut das man mit Fachkenntnissen und unschlagbaren Fakten oft in de Chefetage Punkten kann.
    Man macht sich zwar dadurch keine Freunde aber das ist egal. Freunde sollte man sich nah halten,Feinde noch viel näher !



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.08.14 03:13 durch Nugget32.

  7. Re: Fluch und Segen

    Autor: jaykay2342 03.08.14 - 10:03

    Ist ganz genau meine Erfahrung. Daher fahre ich Server mit Debian. Da geht es ja auch um Verfügbarkeit von Services für mehrere Leute ( z.B. Mail ). Die sollen laufen wie ein VW Käfer.
    Auf meinen Workstations und Laptop läuft Arch, schon seit über 7 Jahren. Manchmal geht da was kaputt aber das ist auch echt selten geworden. Wenn es einem gerade gar nicht passt das zu fixen kann man in der Regel das Paket downgraden und später sich dann kümmern.

  8. Re: Fluch und Segen

    Autor: der_wahre_hannes 03.08.14 - 11:06

    bei uns haben wir in einer reinen Windowsumgebung (also alle Clients laufen mit Windows) ein Linux-Netzwerk am laufen. Das ist ein elender Frickelkram. Deshalb sollen die Server jetzt auf Windows Server umgestellt werden. :P

    Aber mal ernsthaft: Wenn ich sowieso eine homogene Clientumgebung habe, wieso benutze ich dann nicht auch ein ServerOS, welches aus der gleichen OS-Familie stammt? Käme ja auch keiner auf die Idee, eine reine Linuxumgebung mit einem Windows-Netzwerk zu verbinden. :/

    EDIT: Ach so, und von wegen "nur auf Schaltflächen klicken" blablubb. Ob da nun Windows oder Linux auf dem Server läuft, die zugrundeliegende Technik ändert sich fast keinen Millimeter. Hab auch schon genug "Admins" erlebt, die ihre Nase sonstwo hatten, weil sie ja "mit Linux" arbeiten, die aber trotzdem von Tuten und Blasen keine Ahnung hatten. DAAs (Dümmste Anzunehmende Admins) gibt es halt überall. ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.08.14 11:08 durch der_wahre_hannes.

  9. Re: Fluch und Segen

    Autor: Anonymer Nutzer 03.08.14 - 11:52

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bei uns haben wir in einer reinen Windowsumgebung (also alle Clients laufen
    > mit Windows) ein Linux-Netzwerk am laufen. Das ist ein elender Frickelkram.
    > Deshalb sollen die Server jetzt auf Windows Server umgestellt werden. :P

    Und dann wird alles viel besser,vorausgesetzt der aktuelle Frickler wird auch umgestellt. ^^
    Wenn das Linux-Netzwerk sich nicht mit den Windows-Clients
    vernetzen lässt, muss es halt ein Windows Server richten.
    Aber mal ernsthaft,die Server Geschichte von Microsoft ist über die Jahre auch immer besser geworden,aber frickelei wird es auch da geben.

  10. Re: Fluch und Segen

    Autor: der_wahre_hannes 04.08.14 - 10:10

    Tzven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn das Linux-Netzwerk sich nicht mit den Windows-Clients
    > vernetzen lässt, muss es halt ein Windows Server richten.

    Das ist auf jeden Fall weniger aufwändig, als alle Clients (+ den Leuten, die dran arbeiten ;) ) auf Linux umzustellen.

    > Aber mal ernsthaft,die Server Geschichte von Microsoft ist über die Jahre
    > auch immer besser geworden,aber frickelei wird es auch da geben.

    Natürlich muss man überall ein wenig frickeln. Aber hier funktioniert ja nichtmal die Datei-/Ordnerberechtigung richtig. Und WIE ungünstig es ist, wenn auf's Stammverzeichnis alle Vollzugriff haben, muss ich ja wohl nicht extra erklären. ;)

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