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VR als Theraphie Möglichkeit

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  1. VR als Theraphie Möglichkeit

    Autor: Hotohori 12.08.14 - 13:25

    Gerade deswegen sehe ich das auch als gute Theraphie Möglichkeit. Wobei man hier natürlich aufpassen muss wie stark die Angst ist, einfach so Selbsttherapie betreiben zu wollen sollte man je nach Stärke definitiv nicht machen. Aber für Ärzte wäre es sicherlich interessant mit so etwas zu arbeiten, da man sich mit VR leichter an das Problem heran tasten kann.

    Ich selbst leide unter Höhenangst, je nach Tagesform kann ich z.B. nicht direkt am Geländer einer normalen Straßenbrücke entlang laufen, oft stört mich das aber auch gar nicht. Ich spüre die Höhenangst auch schon wenn ich mit Stereo3D spiele, nicht ganz so stark, aber sie ist vorhanden. Höhenangst finde ich jetzt aber nicht ganz so schlimm. Andere Ängste wie Platzangst könnten sich deutlich negativer auswirken.

    Ich finde es auch wichtig, dass man das bei Spielen berücksichtigt. Allerdings bin ich absolut überhaupt kein Fan davon deswegen grundsätzlich Spiele zu beschneiden, dann sollte man bei entsprechenden Spielen halt ein "Nicht geeignet für Personen mit folgenden Ängsten:" einführen.

    Vielleicht wäre es sogar nicht verkehrt das direkt als ein Standard einzuführen. Denn warnt man solche Personen nicht kann das ganz üble Folgen für diese haben.

    Aber wie gesagt, ich halte nichts davon gleich wieder danach zu schreien, dass die Spielentwickler alles vermeiden sollen was bei ein paar Spielern Ängste auslösen könnten, dann haben wir gleich ein paar Dutzend Dinge, die wir niemals in VR sehen werden. Das sorgt am Ende nur dafür, dass der Rest dann entsprechend weniger starke Immersionserfahrungen haben.

    Was wir sicher nicht brauchen ist noch mehr ala USK / Jugendschutz etc.

  2. Re: VR als Theraphie Möglichkeit

    Autor: pythoneer 12.08.14 - 13:44

    Man könnte es ähnlich handhaben, wie man es heute schon macht. Ich glaube mich zu erinnern, dass ich früher immer in den Handbüchern gelesen habe, dass sich Personen die zu epileptischen Anfällen neigen besonders Acht geben sollen. Und ich meine, Leute mit stark ausgeprägten Ängsten müssen sich auch selber darum kümmern in wie weit sie mit ihren Ängsten umgehen können. Wenn ich weiß, dass ich an einer Angst vor Spinnen leide, dann muss ich halt nen Bogen um bestimmte Spiele machen. Ich denke da greift auch die Eigenverantwortung der Spieler.

    In wie weit jeder selber von seinen Ängsten beeinflusst wird, sollte jeder selber wissen. Das ist doch im Alltag nicht anders, auf dem Rummel gibt es auch keine Warnschilder vor Geisterbahnen: "Vorsicht! Leute mit Angst vor [XY] könnten ... "

    Ein allgemeiner Hinweis, so wie man ihn zu gesundheitlichen Aspekten jetzt schon findet sollte völlig ausreichend sein.

    Ich für meinen Teil möchte maximal ercheckt werden, wenn ich ein Horror Game mit VR konsumiere ...

  3. Re: VR als Theraphie Möglichkeit

    Autor: Diabolos 12.08.14 - 14:10

    pythoneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich für meinen Teil möchte maximal ercheckt werden, wenn ich ein Horror
    > Game mit VR konsumiere ...

    Ich sehe es schon vor mir "Virtual Reality TÖTET Menschen!"
    Das steht dann am nächsten Tag in der Bild, wenn sich der erste Spieler zu Tode erschreckt hat XD

  4. Re: VR als Theraphie Möglichkeit

    Autor: Hotohori 12.08.14 - 14:14

    Man sollte keine Witze über Dinge machen, die zwar absolut lächerlich klingen, aber nach unserer Erfahrung durchaus so passieren könnten... XD

  5. Re: VR als Theraphie Möglichkeit

    Autor: Hotohori 12.08.14 - 14:15

    pythoneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man könnte es ähnlich handhaben, wie man es heute schon macht. Ich glaube
    > mich zu erinnern, dass ich früher immer in den Handbüchern gelesen habe,
    > dass sich Personen die zu epileptischen Anfällen neigen besonders Acht
    > geben sollen. Und ich meine, Leute mit stark ausgeprägten Ängsten müssen
    > sich auch selber darum kümmern in wie weit sie mit ihren Ängsten umgehen
    > können. Wenn ich weiß, dass ich an einer Angst vor Spinnen leide, dann muss
    > ich halt nen Bogen um bestimmte Spiele machen. Ich denke da greift auch die
    > Eigenverantwortung der Spieler.
    >
    > In wie weit jeder selber von seinen Ängsten beeinflusst wird, sollte jeder
    > selber wissen. Das ist doch im Alltag nicht anders, auf dem Rummel gibt es
    > auch keine Warnschilder vor Geisterbahnen: "Vorsicht! Leute mit Angst vor
    > könnten ... "
    >
    > Ein allgemeiner Hinweis, so wie man ihn zu gesundheitlichen Aspekten jetzt
    > schon findet sollte völlig ausreichend sein.
    >
    > Ich für meinen Teil möchte maximal ercheckt werden, wenn ich ein Horror
    > Game mit VR konsumiere ...

    Klar, aber hier sind es schon ein paar Ängste mehr und daher wäre es Sinnvoll schon aufzulisten bei welchen Arten von Ängsten man hier bei dem Spiel aufpassen muss. Die Entwickler kennen nun mal ihr Spiel, die Spieler nicht.

  6. Re: VR als Theraphie Möglichkeit

    Autor: Diabolos 12.08.14 - 14:34

    Wir erinnern uns an den Release von Diablo 3.
    R.I.P.

  7. Re: VR als Theraphie Möglichkeit

    Autor: oggimog 13.08.14 - 15:33

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar, aber hier sind es schon ein paar Ängste mehr und daher wäre es
    > Sinnvoll schon aufzulisten bei welchen Arten von Ängsten man hier bei dem
    > Spiel aufpassen muss. Die Entwickler kennen nun mal ihr Spiel, die Spieler
    > nicht.

    Man sollte sich auch nicht in Computerspielen selbst behandeln ;)
    Wenn es um starke phobien geht sollte man sich wohl liber an einen Experten wenden. Aber ansonsten finde ich die Idee gut, eine eher schwache Spinnenphobie kann man vielleicht gut in virtuellen Welten behandeln. Ich wette es gibt dazu aber auch schon ansaetze.

    Kennzeichnung sollte da bei spielen denke ich reichen. Ob man es am ende spielt mus man am Ende eh selber entscheiden.

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