Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. OpenSource
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Tron: Streit um Namensnennung in…

Armseliger Artikel auf den CCC-Seiten

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Armseliger Artikel auf den CCC-Seiten

    Autor: Rainer Haessner 31.01.06 - 16:26

    Hallo,

    ich habe mir den Artikel durchgelesen. Grosses Geheule, Zusammensuchen von Argumenten, die zufaellig der eigenen Meinung entsprechen, auch, wenn es 1000 weitere Artikel gegenteiligen Inhalts gibt und voellig fehlende Einsicht ueber den angerichteten Schaden.

    Bitteschoen, die erste Aktion, bei der es um die eigentliche Frage der Namensnennung geht, verstehe ich ja. Die ist durchaus diskussionswuerdig. Aber wer bitteschoen hat die EV denn an die falsche Adresse geschickt und die Terminknappheit erst verursacht?

    Nein, diese Aktion, mit der Riesenkeule irgendwelche Partikularinteressen - deren Berechtigung ich hier gar nicht diskutieren moechte - durchzusetzen, erhaelt von mir keinen Funken an Verstaendnis.

  2. Re: Armseliger Artikel auf den CCC-Seiten

    Autor: Naja 31.01.06 - 17:06

    Naja,

    die Frage die sich mir trotzdem stellt, selbst wenn Wikipedia.de nicht weitergeleitet hat, sie aber selber sagen die offizielle Domain wäre de.wikipedia.org, wo der Artikel mit Namensnennung immer noch vorhanden war, warum dann erst der Aufstand?
    Ich kann verstehen wenn man um Löschung von Daten oder Bildern bittet respektive verlangt, aber das ist so krux um 5 Ecken, irgendwie scheint mir da etwas zu entgehen.
    Es ist nunmal so, dass so traurig es sein mag, ihr Sohn eine Persönlichkeit der Geschichte ist, vor allem aber ja durch die Filme, die Bücher, ja auch die Artikel in Spiegel, und soweit ich mich entsinne stand auch in einem Buch und in einem Spiegel Artikel der Name.

    Ich weiss nicht, das ist alles so wirr, ich glaube das zieht Tron nach sich.

  3. Re: Armseliger Artikel auf den CCC-Seiten

    Autor: anonymous 31.01.06 - 17:21

    Zeitungen die Gedruckt erschienen sind haben den Namen anonymisiert, Online-Ausgaben (z.B. Spiegel Online) haben mitunter den Namen vollstaendig veroeffentlicht und ihn dann im nachhinein wieder anonymisiert.

    Ich finde man sollte dem Wunsch der Eltern nachkommen und den Namen streichen, "oeffentliche Daten nuetzen, private Daten schuetzen" und der Name ist privat, denn auch Tron hat ihn sehr selten genutzt und ist lieber mit seinem Pseudonym aufgetreten.

  4. Re: Armseliger Artikel auf den CCC-Seiten

    Autor: GrumpyOldMan 31.01.06 - 17:48

    Wieso sollte man dem Wunsch der Eltern nachkommen? Mir persönlich ist es egal, ob der Name gekürzt ist oder nicht, aber ich kann keinen Grund für die Kürzung erkennen, schließlich ist Tron schon seit einigen Jahren tot und das Interesse an dem Artikel läge ohne diese einstweilige Verfügung nahe null.
    Diese Argumentation von der EnZyklopädie, deren Machtstellung in naher Zukunft nur noch vom Fernsehen (und nicht TV) übertroffen werden kann, ist doch total an den Haaren herbeigezogen. Außerdem "verschieben" wir die Welt nicht zu einem besseren durch einen solchen "Eingriff". Bringt den Leuten mehr Medienkompetenz bei und wie man ordentlich diskutiert, das hilft weit mehr!
    Bedenklich halte ich daher eher die Art und Weise wie derzeit mit dem Thema umgegangen wird, denn eine wirklich konstruktive Diskussion kann ich nicht entdecken. Das zeigt sich ja schon an einigen Beiträgen im Forum, wo banalisierte Vergleiche mit dem 3. Reich gezogen werden.

    Gruß Grumpy

  5. Re: Armseliger Artikel auf den CCC-Seiten

    Autor: Andy 31.01.06 - 17:55

    anonymous schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Zeitungen die Gedruckt erschienen sind haben den
    > Namen anonymisiert, Online-Ausgaben (z.B. Spiegel
    > Online) haben mitunter den Namen vollstaendig
    > veroeffentlicht und ihn dann im nachhinein wieder
    > anonymisiert.
    >
    > Ich finde man sollte dem Wunsch der Eltern
    > nachkommen und den Namen streichen, "oeffentliche
    > Daten nuetzen, private Daten schuetzen" und der
    > Name ist privat, denn auch Tron hat ihn sehr
    > selten genutzt und ist lieber mit seinem Pseudonym
    > aufgetreten.
    >
    >

    Artikel der Computerwoche, seit 1998 online:
    http://www.computerwoche.de/index.cfm?pid=254&pk=505678


  6. Re: Armseliger Artikel auf den CCC-Seiten

    Autor: ...mehr 31.01.06 - 18:07

    GrumpyOldMan schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wieso sollte man dem Wunsch der Eltern nachkommen?
    > Mir persönlich ist es egal, ob der Name gekürzt
    > ist oder nicht, aber ich kann keinen Grund für die
    > Kürzung erkennen, schließlich ist Tron schon seit
    > einigen Jahren tot und das Interesse an dem
    > Artikel läge ohne diese einstweilige Verfügung
    > nahe null.
    > Diese Argumentation von der EnZyklopädie, deren
    > Machtstellung in naher Zukunft nur noch vom
    > Fernsehen (und nicht TV) übertroffen werden kann,
    > ist doch total an den Haaren herbeigezogen.
    > Außerdem "verschieben" wir die Welt nicht zu einem
    > besseren durch einen solchen "Eingriff". Bringt
    > den Leuten mehr Medienkompetenz bei und wie man
    > ordentlich diskutiert, das hilft weit mehr!
    > Bedenklich halte ich daher eher die Art und Weise
    > wie derzeit mit dem Thema umgegangen wird, denn
    > eine wirklich konstruktive Diskussion kann ich
    > nicht entdecken. Das zeigt sich ja schon an
    > einigen Beiträgen im Forum, wo banalisierte
    > Vergleiche mit dem 3. Reich gezogen werden.
    >
    > Gruß Grumpy

    auch seit 1998 online und auch mit richtigen Namen genannt:
    http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/archiv/.bin/dump.fcgi/1998/1229/lokales/0019/

    oder seine eigene Diplomarbeit, in der natürlich auch sein vollständiger Namen genannt ist (inkl. Alias):
    http://www.etsi-info.de/index.php?option=com_remository&func=fileinfo&filecatid=20

  7. Re: Armseliger Artikel auf den CCC-Seiten

    Autor: Rainer Haessner 31.01.06 - 18:24

    Hallo,

    > Zeitungen die Gedruckt erschienen sind haben den
    > Namen anonymisiert, Online-Ausgaben (z.B. Spiegel
    > Online) haben mitunter den Namen vollstaendig
    > veroeffentlicht und ihn dann im nachhinein wieder
    > anonymisiert.
    >
    > Ich finde man sollte dem Wunsch der Eltern
    > nachkommen und den Namen streichen, "oeffentliche
    > Daten nuetzen, private Daten schuetzen" und der
    > Name ist privat, denn auch Tron hat ihn sehr
    > selten genutzt und ist lieber mit seinem Pseudonym
    > aufgetreten.

    May be, may not be.
    Zumindest mir ging es defintiv *nicht* um diese Grundsatzfrage. Die ist ziemlich schwierig und es sind ein paar mehr Argumente als das o.g. (das selbstverstaendlich seine Berechtigung hat) zu beruecksichtigen.

    Mir ging es nicht um die erste EV, sondern die selbstverschuldete zweite EV mit ihren weitreichenden Folgen. Die erste haette ja nicht ansatzweise diesen Wirbel verursacht.

  8. Trons Diplomarbeit

    Autor: Der Fabian 31.01.06 - 18:38

    Die Arbeit ist nett.
    Ums mal so frei raus zu sagen: Ich hätt mehr erwartet.
    Einige Rechtschreibfehler drin die eine Rechtschreibkorrektur findet. Die Sprache ist sehr locker, für eine Diplomarbeit meiner Meinung nach zu locker. Stellenweise sehr salopp und unkonkret "große Organisationen und staatliche Behörden"
    Und dann werden seitenweise Algorithmen erläutert, welche er nun benutzt hat.
    An sich ist das Modul aber ganz nett, schade das der Kommilitone krank wurde.

  9. Re: Trons Diplomarbeit

    Autor: inde 31.01.06 - 20:52

    Der Fabian schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die Arbeit ist nett.
    > Ums mal so frei raus zu sagen: Ich hätt mehr
    > erwartet.
    > Die Sprache ist sehr
    > locker, für eine Diplomarbeit meiner Meinung nach
    > zu locker. Stellenweise sehr salopp und unkonkret
    > "große Organisationen und staatliche Behörden"
    > Und dann werden seitenweise Algorithmen erläutert,
    > welche er nun benutzt hat.
    > An sich ist das Modul aber ganz nett, schade das
    > der Kommilitone krank wurde.

    Aber du hättest es natürlich besser gemacht... TOLL!

    > Einige Rechtschreibfehler drin die eine
    > Rechtschreibkorrektur findet.

    Versuchs mal mit der Rechtschreibkorrektur von Word 97.

  10. Re: Trons Diplomarbeit

    Autor: yens 31.01.06 - 21:50

    Der Fabian schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die Arbeit ist nett.

    Ich habe mir die Arbeit vor einiger Zeit mal angeschaut und um erhlich zu sein:
    Ich als Professor haette die Arbeit zurueckgegeben und Korrekturen verlangt.

    > Ums mal so frei raus zu sagen: Ich hätt mehr
    > erwartet.

    Ich auch.

    > locker, für eine Diplomarbeit meiner Meinung nach
    > zu locker.
    Viele Dinge fand ich unwissenschaftlich, auch in der Praesentation. Aber wie gesagt, ist auch schon ne Weile her, dass ich da reingeschaut habe.

  11. Re: Trons Diplomarbeit

    Autor: .. 01.02.06 - 08:59

    Der Fabian schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Die Sprache ist sehr
    > locker, für eine Diplomarbeit meiner Meinung nach
    > zu locker.

    Eine Arbeit wird nicht dadurch wissenschaftlich (wenn man einen solchen Anspruch überhaupt an eine Diplomarbeit stellen möchte), sondern dadurch, dass sie wissenschaftliches Neuland betritt - und das ist bei der Arbeit ziemlich sicher der Fall...

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Freising
  2. Arburg GmbH & Co. KG, Loßburg
  3. Randstad Deutschland GmbH & Co. KG, Heidelberg
  4. Bosch Gruppe, Waiblingen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


E-Mail-Verschlüsselung: 90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir
E-Mail-Verschlüsselung
"90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir"

Der Entwickler des beliebten OpenPGP-Addons für Thunderbird, Patrick Brunschwig, hätte nichts gegen Unterstützung durch bezahlte Vollzeitentwickler. So könnte Enigmail vielleicht endlich fester Bestandteil von Thunderbird werden.
Ein Interview von Jan Weisensee

  1. SigSpoof Signaturen fälschen mit GnuPG
  2. Librem 5 Purism-Smartphone bekommt Smartcard für Verschlüsselung

Dark Rock Pro TR4 im Test: Be Quiet macht den Threadripper still
Dark Rock Pro TR4 im Test
Be Quiet macht den Threadripper still

Mit dem Dark Rock Pro TR4 hat Be Quiet einen tiefschwarzen CPU-Kühler für AMDs Threadripper im Angebot. Er überzeugt durch Leistung und den leisen Betrieb, bei Montage und Speicherkompatiblität liegt die Konkurrenz vorne. Die ist aber optisch teils deutlich weniger zurückhaltend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Dark Rock Pro TR4 Be Quiets schwarzer Doppelturm kühlt 32 Threadripper-Kerne

Coachingbuch: Metapher mit Mängeln
Coachingbuch
Metapher mit Mängeln

Der Persönlichkeitscoach Thomas Hohensee plädiert in seinem neuen Buch dafür, problematische Kindheitsmuster zu behandeln wie schadhafte Programme auf einem Rechner: mit Reset, Updates und Neustart. Ein origineller Ansatz - aber hält er dem Thema stand?
Von Cornelia Birr

  1. Elektronisch Arzneimittelrezept kommt auf Smartphone
  2. Relayr Rückstandsglaube als Startup-Vorteil
  3. Liberty Global Ericsson übernimmt Netzwerkbetrieb bei Unitymedia

  1. Astronomie: Barnards Pfeilstern hat einen Planeten
    Astronomie
    Barnards Pfeilstern hat einen Planeten

    Bei einem direkten Nachbarn unserer Sonne wurde ein Planet mit der dreifachen Masse der Erde entdeckt, in nicht einmal sechs Lichtjahren Entfernung.

  2. Belegschaft verkleinert: VW baut ab 2022 in Emden und Hannover Elektroautos
    Belegschaft verkleinert
    VW baut ab 2022 in Emden und Hannover Elektroautos

    Volkswagen hat nun offiziell bestätigt, dass ab 2022 in den Werken Emden und Hannover ab 2022 Elektroautos vom Band laufen sollen. Dafür werden wegen verringerter Komplexität weniger Mitarbeiter benötigt.

  3. FTTH/B: Nur 8,5 Prozent der deutschen Haushalte haben Glasfaser
    FTTH/B
    Nur 8,5 Prozent der deutschen Haushalte haben Glasfaser

    Besonders in Bundesländern ohne kommunale Netzbetreiber sieht die Glasfaserversorgung nach Angaben der Bundesregierung schlecht aus. Schleswig-Holstein steht wegen seiner klugen Förderpolitik am besten da.


  1. 08:50

  2. 08:35

  3. 22:01

  4. 21:24

  5. 20:49

  6. 20:12

  7. 18:52

  8. 18:05