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Ich weis schon warum ich in JPG fotografiere.

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  1. Ich weis schon warum ich in JPG fotografiere.

    Autor: motzerator 01.02.06 - 13:26

    Hi

    Ist die EOS 350 gut eingestellt, werden die Bilder auf Anhieb gut. Ein Weisabgleich ist nix was man erst nachträglich durchführen muß. Kein Grund also, mich mit RAW herum zu ärgern.

    Chris

  2. Re: Ich weis schon warum ich in JPG fotografiere.

    Autor: Nix-für-Home-User 01.02.06 - 14:20

    Oh nein! Schon wieder ein Heimanwender, der sich zu einem Profi Thema meldet. Nur weil die Heimanwender Kamera Canon EOS 350 auch RAW Format unterstützt, heißt dieses noch lange nicht, dass Heimanwender Semi-Profis oder gar Profis sind. RAW Formate zu benutzen bedeutet, dass weitaus mehr als ein Weißabgleich für den Fotografen nützlich und sinnvoll ist.

    Daher eine Bitte: RAW ist nicht zum Ärgern, sondern für Semi-Profis und Profis oder sehr ambitionierte Heimanwender. Wenn ich aber damit nicht umgehen kann, entweder Nachhilfe nehmen oder einfach keinen unsinnigen Kommentar abgeben.

    Der Ansatz hier übergreifende Standards zu schaffen ist gut und sinnvoll, da in 20 Jahren hier Lösungen notwendig sein werden, da analoge Modell zunehmend vom Markt genommen werden.

    Danke Golem für diese Information, aber bitte den Hinweis verwenden, dass Heimanwender hier nicht betroffen sind. Danke!



    motzerator schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hi
    >
    > Ist die EOS 350 gut eingestellt, werden die Bilder
    > auf Anhieb gut. Ein Weisabgleich ist nix was man
    > erst nachträglich durchführen muß. Kein Grund
    > also, mich mit RAW herum zu ärgern.
    >
    > Chris

  3. Re: Ich weis schon warum ich in JPG fotografiere.

    Autor: :-) 01.02.06 - 14:48

    ...ein anderer Grund für die Ausgabe der Rohdaten besteht ja auch darin, dass .ipg unwiederbringlich die Daten manipuliert hat. Es gibt kein Programm, das hier "invers" arbeiten könnte.

    Deshalb greife ich bei wichtigen Aufnahmen (wenn ich mehr an Meßwerten interessiert bin) auf das tiff-Format.

    Ein Fotoapparat, der nur .jpg liefern könnte, wäre in meinen Augen sowas wie ne webcam :-)


    Nix-für-Home-User schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Oh nein! Schon wieder ein Heimanwender, der sich
    > zu einem Profi Thema meldet. Nur weil die
    > Heimanwender Kamera Canon EOS 350 auch RAW Format
    > unterstützt, heißt dieses noch lange nicht, dass
    > Heimanwender Semi-Profis oder gar Profis sind. RAW
    > Formate zu benutzen bedeutet, dass weitaus mehr
    > als ein Weißabgleich für den Fotografen nützlich
    > und sinnvoll ist.
    >
    > Daher eine Bitte: RAW ist nicht zum Ärgern,
    > sondern für Semi-Profis und Profis oder sehr
    > ambitionierte Heimanwender. Wenn ich aber damit
    > nicht umgehen kann, entweder Nachhilfe nehmen oder
    > einfach keinen unsinnigen Kommentar abgeben.
    >
    > Der Ansatz hier übergreifende Standards zu
    > schaffen ist gut und sinnvoll, da in 20 Jahren
    > hier Lösungen notwendig sein werden, da analoge
    > Modell zunehmend vom Markt genommen werden.
    >
    > Danke Golem für diese Information, aber bitte den
    > Hinweis verwenden, dass Heimanwender hier nicht
    > betroffen sind. Danke!
    >
    > motzerator schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Hi
    >
    > Ist die EOS 350 gut
    > eingestellt, werden die Bilder
    > auf Anhieb
    > gut. Ein Weisabgleich ist nix was man
    > erst
    > nachträglich durchführen muß. Kein Grund
    >
    > also, mich mit RAW herum zu ärgern.
    >
    > Chris
    >


  4. Warum überhaupt RAW und nicht TIFF ?

    Autor: jockl 01.02.06 - 22:31

    > Deshalb greife ich bei wichtigen Aufnahmen (wenn
    > ich mehr an Meßwerten interessiert bin) auf das
    > tiff-Format.

    Da es bitmap-Formate gibt, die entweder unkomprimiert oder verlustfrei komprimiert werden und auch die volle Farbtiefe+Alphakanal bieten (TIFF, PNG) frage ich mich überhaupt nach dem Sinn von RAW. TIFF ist ohne die Huffmann Kodierung, soweit mir das ersichtlich ist, ein offenes Format, PNG sowieso. Warum also RAW ? Meine Lumix macht JPEG und TIFF und ich finde TIFF ist klasse für hochwertige Schüsse.

  5. Re: Warum überhaupt RAW und nicht TIFF ?

    Autor: Karl-Heinz 02.02.06 - 20:30

    jockl schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Da es bitmap-Formate gibt, die entweder
    > unkomprimiert oder verlustfrei komprimiert werden
    > und auch die volle Farbtiefe+Alphakanal bieten
    > (TIFF, PNG) frage ich mich überhaupt nach dem Sinn
    > von RAW. TIFF ist ohne die Huffmann Kodierung,
    > soweit mir das ersichtlich ist, ein offenes
    > Format, PNG sowieso. Warum also RAW ? Meine Lumix
    > macht JPEG und TIFF und ich finde TIFF ist klasse
    > für hochwertige Schüsse.

    Wenn Du nur die Wahl hast zwischen JPEG und TIFF, ist TIFF die klar bessere Alternative. Das RAW-Format hat jedoch den Vorteil, unverändert zu sein.

    Du kannst dir das vorstellen wie früher™ ein Negativ: an sich nicht gedacht zum Betrachten, aber ideale Ausgangsbasis zur Weiterverarbeitung wohin auch immer, weil nur das Negativ die echten, unverfälschten "Daten" enthält.

    Im RAW-Format werden nicht RGB-Werte gespeichert, sondern nur die Sensormeßdaten - sprich, die Helligkeit, die jedes einzelne Sensorpixel aufgenommen hat.

    Von diesen Daten ausgehend, kannst Du mit minimalen Verlusten in ein anderes Format konvertieren, z.B. in TIFF mit Adobe-RGB-Farbraum.

    Das machen auch viele Kameras. Problem: was ist, wenn ich in einen anderen Farbraum möchte, z.B. ECI-RGB? Dann muß ich nochmals konvertieren, von Adobe-RGB nach ECI-RGB, und eine weitere Konvertierung heißt auch weitere Datenverluste.

    Zusätzlich bietet sich die Möglichkeit, noch _vor_ der Konvertierung in einen Farbraum Korrekturen vorzunehmen, beispielsweise etwas nachbelichten, Weißabgleich, etc.

    Für den Hobbyfotografen vielleicht nicht unbedingt nötig, für den ambitionierten Amateur aber durchaus nicht unnütz, für Semi- und Vollprofis unverzichtbar. Hier kommt es nicht selten auf die letzten Details und 100% Farbtreue an - die Kunden können ganz schön verärgert sein, wenn das schöne rote Produkt auf einmal, sagen wir, einen lila Hauch hat ;)

    Wenn Deine Kamera RAW-Files anbietet, probiere es einfach mal aus: mache ein paar Fotos (unterbelichtet) - je eines als TIFF und eines als RAW. Ich meine die Fotos sollten unterbelichtet sein, nicht Du ;) Nun nimm PS (oder eine andere Software Deiner Wahl) und korrigiere den Fehler im TIFF-Bild.

    Anschließend machst Du das gleiche mit dem RAW-Bild, entweder mit dem Importmodul Deiner Software oder z.B. den pixmantec RawShooter.

    Im Normalfalle wirst Du aus dem RAW-File aus den Tiefen noch mehr Zeichnung herausholen können...

    HTH Karl-Heinz

  6. Re: Warum überhaupt RAW und nicht TIFF ? Hat zwar nix damit zutun aber....

    Autor: Daniel F. 07.03.06 - 00:18

    Hallo ich hoffe ihr könnt mir helfen!!
    Ich habe folgendes Problem: Meine Kamera
    (8 MegaPixel) Speichert in Raw, Tiff und Jpeg!
    Ich benutze fast immer das Tiff format weil mir Raw zu umständlich ist und bei Jpeg Bildinformationen verloren gehen! Aber ist das Jpeg Format wirklich so schlecht? Mein Problem ist das ich meine Fotos Online zum Belichten schicke, da die Tiff dateien meist über 20 MB pro Bild umfassen dauert der Upload entsprechent länger, ausserdem habe ich bislang keinen Fotoservice gefunden der das Tiff Bild dann auch druckt! Das Labor rechnet die Bilder immer in Jpeg um! Ist das generell so? Ich möchte auch weiterhin in Tiff knipsen wegen der Qualität, aber ich will auch nicht alle Fotos in in einene Extraordner kopieren, in Jpeg umwandeln und hinterher wieder löschen bevor ich sie zur Belichtung schicke! Habt Ihr einen Tipp für mich??

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