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Google und Hardware passt nicht

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  1. Google und Hardware passt nicht

    Autor: Gamma Ray Burst 29.08.14 - 10:34

    Mal sehen, bei Google habe ich den Eindruck das sie die Schwierigkeiten unterschätzen und ihre eigenen Faehigkeiten ueberschaetzen.

    Ich mag ja Visionen, aber irgendwie vermisse ich bei Google ein Gesamtkonzept, auf der einen Seite uber, und autonome Autos und auf der anderen Drohnen?

    Die autonomen Autos - autoauto - können genauso automatisch liefern, da sowieso die meissten Menschen in urbanen Gebieten liefern, ist ein autonomes Auto irgendwie naheliegender.

    Wenn das das autonome Auto sich durchsetzt wird es wahrscheinlich auch weniger Verkehr geben, da vermutlich weniger Fahrzeuge existieren werden.

    Dies wird voraussichtlich aber erst an 2030 soweit sein nicht 2020.

    Außerdem weiß ich nicht was es da geheim zu entwickeln gibt, es gibt sehr viele Projekte die sich auch mit dynamischen Flugverhalten beschäftigen (Schwärm).

  2. Re: Google und Hardware passt nicht

    Autor: TrollNo1 29.08.14 - 10:42

    Du willst in Städten wie Peking, Tokio, Mumbay autonome Autos einsetzen? Im Artikel steht doch, dass zu Fuß schneller ist als mit dem Auto durch die Stadt.

    Auch wenn das weniger wird, das muss sich alles erstmal umsetzen. 2050 wäre noch früh gegriffen.

  3. Re: Google und Hardware passt nicht

    Autor: Subsessor 29.08.14 - 10:44

    Schon mal überlegt, dass es bei Google nicht nur einen Mitarbeiter gibt?
    Mehrere Abteilungen können doch durchaus an verschiedenen Projekten arbeiten, die sich zum teil überlappen. Parallelisierung is das Zauberwort.

    Und grade die Schwierigkeiten, die deiner Meinung nach unterschätzt werden, können so abgefangen werden: Wenn sich herausstellen sollte, dass die eine oder andere Technologie untauglich ist, gibt es noch mindestens einen Plan B und Plan C in der Hinterhand.
    In der Entwicklung ist Google jedenfalls ein vorreiter und hält weit weniger geheim oder restriktiv als z.B. Apple.

    Wenn du lieber eingleisig fährst, bitte. Aber eine breitere Aufstellung ist da doch die bessere Wahl, solange man die Übersicht behält.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.08.14 10:47 durch Subsessor.

  4. Re: Google und Hardware passt nicht

    Autor: Gamma Ray Burst 29.08.14 - 10:57

    TrollNo1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du willst in Städten wie Peking, Tokio, Mumbay autonome Autos einsetzen? Im
    > Artikel steht doch, dass zu Fuß schneller ist als mit dem Auto durch die
    > Stadt.
    >
    > Auch wenn das weniger wird, das muss sich alles erstmal umsetzen. 2050 wäre
    > noch früh gegriffen.

    Die autonomen Fahrzeuge führen zu einer Abnahme der Anzahl der existierenden Fahrzeuge - da man das Auto nicht mehr besitzen wird sondern nur nutzt - automatisiertes car sharing.

    Insofern lösen die Drohnen ein Problem das unter Umständen nicht mehr existieren wird. Glaube auch nicht so richtig daran das man drohnen in Städten herumfliegen lassen wird.

  5. Re: Google und Hardware passt nicht

    Autor: petermoff 29.08.14 - 11:00

    Gamma Ray Burst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die autonomen Fahrzeuge führen zu einer Abnahme der Anzahl der
    > existierenden Fahrzeuge - da man das Auto nicht mehr besitzen wird sondern
    > nur nutzt - automatisiertes car sharing.

    Das ist in Deutschland politisch und wirtschaftlich nicht gewollt.

  6. Re: Google und Hardware passt nicht

    Autor: Gamma Ray Burst 29.08.14 - 11:05

    Subsessor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schon mal überlegt, dass es bei Google nicht nur einen Mitarbeiter gibt?
    > Mehrere Abteilungen können doch durchaus an verschiedenen Projekten
    > arbeiten, die sich zum teil überlappen. Parallelisierung is das
    > Zauberwort.
    >
    > Und grade die Schwierigkeiten, die deiner Meinung nach unterschätzt werden,
    > können so abgefangen werden: Wenn sich herausstellen sollte, dass die eine
    > oder andere Technologie untauglich ist, gibt es noch mindestens einen Plan
    > B und Plan C in der Hinterhand.
    > In der Entwicklung ist Google jedenfalls ein vorreiter und hält weit
    > weniger geheim oder restriktiv als z.B. Apple.
    >
    > Wenn du lieber eingleisig fährst, bitte. Aber eine breitere Aufstellung ist
    > da doch die bessere Wahl, solange man die Übersicht behält.


    Ne google ist ein hort von Geeks die mit dem Haufen Geld der durch Werbung verdient wird herumspielen duerfen - ohne klare Strategie und Ziel.

    Das Problem wird sein, dass Google seine Vision bereits erfüllt hat, nun fehlt die Idee was sie als nächstes machen sollen.

    Jetzt sieht es nach, irgendwas mit Hardware aus.

    Ich kann da beim besten Willen keine Strategie mehr erkennen - als sie über uebernommen haben und dann ihr autonomes Auto vorgestellt haben sah es nach einer Strategie aus, auch mit der Übernahme von waze.

    Jetzt sieht es nach dem gleichen planlosen herumgestocher wie bei Google TV und dem service Zoo (Wave usw) aus. Gepaart mit wenig Durchhaltevermögen.

    Gerade bei Hardware braucht man viel mehr Geduld als bei Software...

  7. Re: Google und Hardware passt nicht

    Autor: TrollNo1 29.08.14 - 11:06

    Das ist weltweit kapitalistisch nicht gewollt. Und wer verzichet denn auf sein Auto? Da muss man ja 5 Minuten früher wissen, dass man wohin will und ein Auto anfahren lassen.

  8. Re: Google und Hardware passt nicht

    Autor: petermoff 29.08.14 - 11:08

    TrollNo1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist weltweit kapitalistisch nicht gewollt. Und wer verzichet denn auf
    > sein Auto? Da muss man ja 5 Minuten früher wissen, dass man wohin will und
    > ein Auto anfahren lassen.

    Wer will sich schon in so eine versiffte Carsharing Karre setzen?

    Zumal niemand ein interesse daran hat, weniger Autos zu verkaufen.

  9. Re: Google und Hardware passt nicht

    Autor: wmayer 29.08.14 - 11:12

    Man muss auch jedes Mal sein Auto wieder komplett leer räumen. Du kannst nichts im Auto lassen. Besonders Familien mit kleinen Kindern werden sich freuen, da die Kinder das Auto gern ein wenig einsauen und außerdem müssen die Kindersitze dann immer mitgeschleppt werden.

  10. Re: Google und Hardware passt nicht

    Autor: TrollNo1 29.08.14 - 11:18

    Also bei den Johannitern hatten wir immer Kindersitze im Kofferraum. Man kann ja 30% der Autos mit Kindersitzen bestücken und ein entsprechendes anfordern.

  11. Re: Google und Hardware passt nicht

    Autor: PiranhA 29.08.14 - 11:25

    Schonmal daran gedacht, dass Car-Sharing eine ganz andere Zielgruppe anspricht? Vor allem Leute unter 30 brauchen in Städten ein Auto nur sehr selten. Es gibt keine Parkplätze, wird höchstens alle 2 Wochen mal zum Einkaufen genutzt und kostet sonst nur.
    Car-Sharing ist für diesen speziellen Personenkreis sehr viel effizienter.
    Natürlich wird es das klassische eigene Auto nicht ersetzen.

  12. Re: Google und Hardware passt nicht

    Autor: Gamma Ray Burst 30.08.14 - 10:27

    PiranhA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schonmal daran gedacht, dass Car-Sharing eine ganz andere Zielgruppe
    > anspricht? Vor allem Leute unter 30 brauchen in Städten ein Auto nur sehr
    > selten. Es gibt keine Parkplätze, wird höchstens alle 2 Wochen mal zum
    > Einkaufen genutzt und kostet sonst nur.
    > Car-Sharing ist für diesen speziellen Personenkreis sehr viel effizienter.
    > Natürlich wird es das klassische eigene Auto nicht ersetzen.

    Ja nun muss man nur noch fragen, wo steigt der Anteil der 20-30 jährigen in den nächsten 20 Jahren in urbanen Gebieten am stärksten? Und schwupss hat man den Markt.

    Aber autonome Fahrzeuge wären auch fuer ältere Leute so ab 70-75 gut, das trifft dann eher hier zu in den nächsten 20 Jahren, Städte mit lauter alten Leuten - bis dahin muss ich auswandern, die regen mich jetzt schon auf.

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