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  5. › Linux-Guru Alan Cox befürwortet GPL…

Gibt das jetz einen Grabenkampf?

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  1. Gibt das jetz einen Grabenkampf?

    Autor: Melanchtor 01.02.06 - 12:38

    Cox vs. Torvalds?

    Popcorn?
    Otternasen?
    Lerchenzungen?

  2. Re: Gibt das jetz einen Grabenkampf?

    Autor: coma 01.02.06 - 13:20


    8)

    glaub ich nicht - steht ja jedem frei sein Werk unter der Lizenz zu veröffentlichen die ihm vorschwebt und jedem Anderen dies zu verwenden oder es bleiben zu lassen

  3. Re: Gibt das jetz einen Grabenkampf?

    Autor: coma 01.02.06 - 13:21


    äh, achja - ich nimm noch ne packung kieselsteine, die flache Sorte
    ;)

  4. Re: Gibt das jetz einen Grabenkampf?

    Autor: noone 01.02.06 - 13:36

    Melanchtor schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Cox vs. Torvalds?
    >
    > Popcorn?
    > Otternasen?
    > Lerchenzungen?
    >
    > cu
    >
    > Aleco

    Ist das nicht schon normal? Unabhängig von Cox vs Torvalds gibt es doch ständig Grabenkämpfe, wenn ich mich nicht völlig täusche. Wenn man mal liest, was teilweise auf der Kernelentwickler-Mailingliste so los ist :-D Aber auch diese "Glaubenskriege" zwischen den zilliarden Distributionen sind nicht gerade förderlich für die Entwicklung von Linux. Ich selbst nutze Linux (Gentoo) jetzt seit über zwei jahren ausschließlich und überlege doch im Laufe des Jahres nen Intel Mac zu kaufen.

    Btw. hat jemand mal Erfahrungen mit dem Umstieg Linux -> Mac gemacht? Würde mich mal Interessieren, wie diese so waren. Hat sich der Umstieg gelohnt oder machte sich schnell Ernüchterung breit?

  5. Re: Gibt das jetz einen Grabenkampf?

    Autor: Netzialist 01.02.06 - 14:06

    Linux -> Mac. Nunja, wenn du Linux drauf spielst musst du bei PPC ein bisschen mit komischen Effekten rechnen. Bei nem Intel Mac sollte das dann ja kein Problem mehr sein.

    Aber von Linux auf OSX... äh, bist du User oder Freak? Also für nen User, der sich um das System selbst nicht kümmern mag und mit vollen Desktops leben kann -> seht gut.

    Der Freak wird OSX nicht so wirklich mögen.

    Gruß Netzialist
    PS: Dual XEON, 2GB Ram und ION3 als Windowmanager. (FreeBSD)

  6. Re: Gibt das jetz einen Grabenkampf?

    Autor: Ashura 01.02.06 - 15:14

    coma schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > steht ja jedem frei sein Werk
    > unter der Lizenz zu veröffentlichen die ihm
    > vorschwebt und jedem Anderen dies zu verwenden
    > oder es bleiben zu lassen

    Nicht ganz. Willst du Code in deinem eigenen Projekt verwenden, der unter der GPL steht, musst du dein Projekt unter der GPL veröffentlichen.

    Dieser virenartige Charakter hat der GPL zu ihrer Verbreitung verholfen.


    Gruß, Ashura

  7. Re: Gibt das jetz einen Grabenkampf?

    Autor: sumsi 01.02.06 - 15:21

    > Btw. hat jemand mal Erfahrungen mit dem Umstieg
    > Linux -> Mac gemacht? Würde mich mal
    > Interessieren, wie diese so waren. Hat sich der
    > Umstieg gelohnt oder machte sich schnell
    > Ernüchterung breit?
    im Jahr 2003 hab ich mir einen super-high-end G4 mit Mac OS-X gekauft (wirklich sau teuer) und ich war von der performance so enttäuscht, dass ich das teil nach ca einem jahr wieder verscherbelt hab.

    irgendwie war alles schleppend. alleine die animation mit der man die fenster verkleinert war so langsam und ruckelte ....

    ... naja, bevor ich ihn verkauft habe habe ich ihn noch auf 2gig ram aufgerüstet (weil mir alle mac-ler sagten, dass mein problem das ram sei) und es war haargenau gleich! jetzt bin ich mit meinem amd64 3000+ mit ubuntu linux soooo happy, dass ich länger mal nix anrühren werde.

    mein tipp: teste den mac in der konfiguration wie du ihn dir kaufen möchtest beim fachhändler. wenn er DIR gefällt, dann ist alles ok, aber verlass dich nicht auf's hörensagen (auch nicht auf das was ich da oben geschrieben habe). ein system ist immer subjektiv und ein MAC'ler wir dir immer sagen, dass MAC das einzig wahre ist ;-)

  8. Re: Gibt das jetz einen Grabenkampf?

    Autor: univell 01.02.06 - 18:01

    > Btw. hat jemand mal Erfahrungen mit dem Umstieg
    > Linux -> Mac gemacht? Würde mich mal
    > Interessieren, wie diese so waren. Hat sich der
    > Umstieg gelohnt oder machte sich schnell
    > Ernüchterung breit?
    >

    Kommt immer drauf an, ich fühle mich sehr wohl mit den Macs. Der G5 daheim, der die alte Ultra60 abgeloest hat, das PowerBook G4 für unterwegs. Beides sehr angenehme Gefährten auf die ich mich allzeit verlassen kann.

    Wenn man allerdings von einem G4 Wunderdinge in Sachen NumberCruncher erwartet ist das sicherlich fehl am Platz. Wenn man ein Gerät zum arbeiten sucht bei dem _endlich_ mal alles funktioniert ohne Stunden dafür rumzufummeln ist man da genau richtig. ( Wlan, Drucken, Scannen, USB, Firewire, Bluetooth ).

    Man hat halt beide Welten, komerzielle und OpenSource Lösungen und kann sich heraussuchen was man haben will. Man muss nicht mit nem kaputten Evolution Connector arbeiten sondern es stehen dir Entourage und sonstige Tools zur Verfügung die man halt so braucht. Dazu noch der BSD unterbau und wirklich ein solides System.

    Ich persönlich bin begeistert davon und werde meinen Eltern wohl als nächstes den PC wegnehmen und ihnen einen Mac hinstellen weil ich davon überzeugt bin, das System ist einfacher und auch für Laien eher zu bedienen.

    Wie immer aber ist es eine persönliche Sache glaub ich.

    Natürlich gibt es auch Dinge die einen stören (Virtual PC ist wirklich ARSCHLAHM auf dem G4) und genau da (unterwegs draussen beim Kunden) braucht man eigentlich mal nen Windows.

    Bleibt zu hoffen das der Schritt zu Intel CPUs gut für Apple ist.

    Ansonsten geh doch einfach mal zu nem Gravis oder Mac Händler und spiel mal ein bissel mit OS/X :-) Wird dir sicher gefallen.

  9. Re: Gibt das jetz einen Grabenkampf?

    Autor: noone 01.02.06 - 19:29

    Netzialist schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Linux -> Mac. Nunja, wenn du Linux drauf
    > spielst musst du bei PPC ein bisschen mit
    > komischen Effekten rechnen. Bei nem Intel Mac
    > sollte das dann ja kein Problem mehr sein.

    Ne, wenn ich mir einen Mac hole, dann würde ich wohl auch nur mit OS X arbeiten wollen. Alles andere sehe ich dan als ziemlich nutzlos an :-)

    > Aber von Linux auf OSX... äh, bist du User oder
    > Freak? Also für nen User, der sich um das System
    > selbst nicht kümmern mag und mit vollen Desktops
    > leben kann -> seht gut.
    >
    > Der Freak wird OSX nicht so wirklich mögen.

    Naja, Freak bin ich nicht (mehr). Ich hab mich lange genug mit Linux (Gentoo, Red Hat und Ubuntu) auseinander gesetzt. Hab aber mittlerweile keinen Drang mehr danach alles selbst zu machen, sondern will letzlich mit den Applikationen arbeiten, die ich brauche (z.B. Cubase SX). Eigentlich hab ich bis auf meine Musiksoftware alles unter Linux, was ich brauche, nur es stört mich dann doch ein wenig, dass ich für gewisse Programme noch den Dualboot brauche. Ubuntu geht aber schon in eine gute Richtung und wird auch auf meinem Hauptrechner die nächsten Tage Gentoo ablösen.

  10. Re: Gibt das jetz einen Grabenkampf?

    Autor: noone 01.02.06 - 19:33

    sumsi schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ... naja, bevor ich ihn verkauft habe habe ich ihn
    > noch auf 2gig ram aufgerüstet (weil mir alle
    > mac-ler sagten, dass mein problem das ram sei) und
    > es war haargenau gleich!
    Ja, das mit dem RAM hab ich schon oft gehört, dass man den aufrüsten sollte. Okay, für meine Musikanwendungen macht das aber auch eh Sinn ;-)

    > jetzt bin ich mit meinem
    > amd64 3000+ mit ubuntu linux soooo happy, dass ich
    > länger mal nix anrühren werde.
    Ubuntu ist im Moment auch drauf und dran mein Gentoo abzulösen :-)

    > mein tipp: teste den mac in der konfiguration wie
    > du ihn dir kaufen möchtest beim fachhändler. wenn
    > er DIR gefällt, dann ist alles ok, aber verlass
    > dich nicht auf's hörensagen (auch nicht auf das
    > was ich da oben geschrieben habe). ein system ist
    > immer subjektiv und ein MAC'ler wir dir immer
    > sagen, dass MAC das einzig wahre ist ;-)
    Das Testen ist genau der Punkt. Ich kenne das Mac OS X nicht wirklich, und würde eigentlich gerne mal eine Weile mit arbeiten um es kennenzulernen. Das würde die Entscheidung leichter machen, aber leider gibt es diese Möglichkeit ja nicht. Sicher im Laden ausprobieren ist ne gute Idee, aber ersetzt nicht einen ausgiebigen Test :-/

  11. Re: Gibt das jetz einen Grabenkampf?

    Autor: noone 01.02.06 - 19:43

    univell schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wenn man allerdings von einem G4 Wunderdinge in
    > Sachen NumberCruncher erwartet ist das sicherlich
    > fehl am Platz.
    Naja, Leistung muss für den Anwendungszweck (Cubase SX + VST Instrumente) schon vorhanden sein, aber da es nur ein Hobby ist, sollte ein neuer Intel Mac locker reichen.

    > Wenn man ein Gerät zum arbeiten
    > sucht bei dem _endlich_ mal alles funktioniert
    > ohne Stunden dafür rumzufummeln ist man da genau
    > richtig. ( Wlan, Drucken, Scannen, USB, Firewire,
    > Bluetooth ).
    Genau das ist der Punkt! Ich habe letztens ein ganzes Wochenende damit verballert mein (geschenktes) Aiptek Grafiktablett unter Gentoo zum rennen zu bekommen. Das war einfach nur Mist und auf diese sinnlose Arbeit hab ich halt keine Lust mehr. Linux ist toll und für ganz ganz viele Anwendungsgebiete auch mehr als ausreichend, aber teilweise ist es auch Gefrickel (verzeiht mir den Ausdruck, ich mag ihn nicht, aber ist leider z.T. so). Vom Mac verspreche ich mir einfach, dass er funktioniert :-)

    > Man hat halt beide Welten, komerzielle und
    > OpenSource Lösungen und kann sich heraussuchen was
    > man haben will. Man muss nicht mit nem kaputten
    > Evolution Connector arbeiten sondern es stehen dir
    > Entourage und sonstige Tools zur Verfügung die man
    > halt so braucht. Dazu noch der BSD unterbau und
    > wirklich ein solides System.
    Das ist auch der Reiz, BSD als Unterbau zu haben und trotzdem auf OS-Lösungen zurückgreifen zu können.

    > Ich persönlich bin begeistert davon und werde
    > meinen Eltern wohl als nächstes den PC wegnehmen
    > und ihnen einen Mac hinstellen weil ich davon
    > überzeugt bin, das System ist einfacher und auch
    > für Laien eher zu bedienen.
    Vermute ich auch, meine Eltern weigern sich aber strikt. Wäre sonst optimal gewesen, dass auch mal für mich auszutesten ;-)

    > Natürlich gibt es auch Dinge die einen stören
    > (Virtual PC ist wirklich ARSCHLAHM auf dem G4) und
    > genau da (unterwegs draussen beim Kunden) braucht
    > man eigentlich mal nen Windows.
    Klar, aber da das ja nur für mich privat ist, ist das nicht so wild. Auf der Arbeit entwickeln ich auch Windows und Unix. Deshalb kann ich mir Zuhause ja was gutes gönnen ;-)

    > Bleibt zu hoffen das der Schritt zu Intel CPUs gut für Apple ist.
    Das ist zu hoffen, gehe ich aber von aus. Mich zumindest reizt ein Mac jetzt mehr, da Intel in Sachen Prozessoren doch ziemlich fit ist und der Schuss von daher nicht nach hinten losgehen sollte. Einzig schwer wird der Übergang, denn wenn nicht rechtzeitig die wichtigen Applikationen als Universal Binay raus sind. dann könnte das übel enden.

    > Ansonsten geh doch einfach mal zu nem Gravis oder
    > Mac Händler und spiel mal ein bissel mit OS/X :-)
    > Wird dir sicher gefallen.
    Bei Gravis war ich schonmal, aber der Laden ist gruselig und die Leute unfreundlich...

  12. Re: Gibt das jetz einen Grabenkampf?

    Autor: Kompottkin 02.02.06 - 00:08

    Hallo,

    > Naja, Leistung muss für den Anwendungszweck
    > (Cubase SX + VST Instrumente) schon vorhanden
    > sein, aber da es nur ein Hobby ist, sollte ein
    > neuer Intel Mac locker reichen.

    Ich habe hier auf meinem Mac Mini (zugegeben, nicht das Schnellste, was es gibt) Mac OS X und Debian mit GNOME laufen. Meiner Erfahrung nach ist Letzteres wesentlich schneller. Ich tippe allerdings darauf, daß das nicht unwesentlich mit dem bescheidenen Graphikchip zu tun hat, den Mac OS X ja nun doch recht intensiv nutzt.

    > ( Wlan, Drucken, Scannen, USB,
    > Firewire,
    > Bluetooth ).
    > Genau das ist der Punkt! Ich habe letztens ein
    > ganzes Wochenende damit verballert mein
    > (geschenktes) Aiptek Grafiktablett unter Gentoo
    > zum rennen zu bekommen. Das war einfach nur Mist
    > und auf diese sinnlose Arbeit hab ich halt keine
    > Lust mehr.

    > Vom Mac verspreche ich mir einfach, dass er
    > funktioniert :-)

    Davon kannst Du ausgehen. Schließlich gibt es für Macs kaum unterschiedliche Hardware ;)

    Insofern ist man unter GNU/Linux bei externer Hardware oft sogar besser dran, weil es zumindest IRGEND JEMANDEN (Hobbyisten halt) gibt, der einen Treiber programmieren KÖNNTE. Gibt es für Dein Graphiktablett einen Treiber für Mac OS? Wenn nicht, wird es wahrscheinlich auch nie einen geben... wenn doch, dann kannst Du Dir dafür sicher sein, daß die Einrichtung ein Kinderspiel ist.

    Bluetooth unter Linux ist allerdings ein Abenteuer... Ich habe hier ein Logitech-Headset. Jedes Mal, wenn ich es verwenden möchte, muß ich ein seltsames, kleines Programm starten. Bah. Unter Mac OS ist es einfach verfügbar, wenn ich es anschalte.

    Es gibt allerdings schon Dinge, die unter GNU/Linux (speziell Debian) viel weniger Aufwand bedeuten als unter Mac OS X -- vor allem, wenn Du viel freie Software einsetzen möchtest, die nicht speziell für Mac OS X entwickelt wurde. Es ist zum Beispiel ein ziemlicher Aufwand, einen Daemon beim Systemstart zu laden. Unter GNU/Linux schreibt man halt eine Zeile in eine Datei, speichert sie nach /etc/init.d/, chmoddet sie +x und symlinkt sie. Zugegeben: nicht das Gelbe vom Ei, diese Methode. Aber allemal besser, als ein ganzes Verzeichnis mitsamt einer Reihe sehr obskurer Dateien (oder einer obskuren Datei; genau weiß ich das noch nicht, ich bin noch nie weit damit gekommen) erstellen zu müssen wie unter Mac OS X.

    OpenVPN ist ein gutes Beispiel. Es gibt sogar eine Mac-OS-GUI dafür (Tunnelblick), doch die erscheint mir äußerst unausgereift. Wenn die Verbindung abbricht, muß man sie manuell neustarten. Solche Dinge verzeiht man ein paar Mal, aber mit der Zeit gehen sie tierisch auf die Nerven.

    > Man hat halt beide Welten, komerzielle und
    > OpenSource Lösungen und kann sich
    > heraussuchen was man haben will.

    So einfach ist es leider nicht, außer man möchte sich wirklich alles mitsamt Abhängigkeiten selbst kompilieren. Das freilich kann man tun, doch ziehe ich das nicht als ernsthafte Möglichkeit in Betracht.

    Man muß sich darauf einstellen, daß freie Software nur bedingt für Mac OS X zu bekommen ist. Was unter Debian ein »apt-get install« entfernt ist, kann unter Mac OS X gut unmöglich sein. Fink und Darwinports bieten eine ganze Menge Pakete an, die man recht problemlos installieren kann, aber ihre Datenbank ist bei weitem nicht so groß wie z.B. die des Debianprojekts. Die Aktualität zumindest von Fink läßt leider auch sehr zu wünschen übrig (Darwinports soll in der Hinsicht besser sein, erscheint mir aber dafür ein ganzes Stück weniger zuverlässig).

    > Dazu noch der BSD unterbau und
    > wirklich ein solides System.
    > Das ist auch der Reiz, BSD als Unterbau zu haben

    Na ja. BSD-auf-Mach ist jetzt nicht gerade mein Traumkernel, aber darüber kann man sich freilich streiten ;)

    > für Laien eher zu bedienen.

    Das ist wohl offensichtlich (obgleich GNOME große Schritte in die richtige Richtung macht). Ich habe beispielsweise noch nie ein System gesehen, das das Problem der Softwareinstallation so elegant löst: eine Anwendung ist ein Verzeichnis, das man einfach in den Programme-Ordner zieht. Genial!

    Ich hoffe, daß so ein System irgendwann auch unter GNU/Linux existieren wird. GNUstep zeigt ja immerhin schon mal vorsichtig die Richtung an, aber es wird sicher noch eine ganze Weile vergehen, bis man unter GNOME Anwendungen per Drag-n-Drop installieren kann. Wir sprechen uns in fünf bis zehn Jahren noch mal... :)

    > > Bleibt zu hoffen das der Schritt zu Intel
    > CPUs gut für Apple ist.
    > Das ist zu hoffen, gehe ich aber von aus. Mich
    > zumindest reizt ein Mac jetzt mehr, da Intel in
    > Sachen Prozessoren doch ziemlich fit ist und der
    > Schuss von daher nicht nach hinten losgehen
    > sollte. Einzig schwer wird der Übergang, denn wenn
    > nicht rechtzeitig die wichtigen Applikationen als
    > Universal Binay raus sind. dann könnte das übel
    > enden.

    Na ja, es gibt ja Rosetta, den PowerPC-nach-IA32-Übersetzer, der, nach allem, was ich gelesen habe, gar nicht schlecht funktionieren soll.

    Was allerdings einen Intelmac sogar etwas interessanter als einen Powermac macht, ist die Möglichkeit, darauf WINE auszuführen :)

    Und hier noch ein paar persönliche Erfahrungen von mir: weder GNUstep noch GNOME können für sich genommen momentan Aqua das Wasser reichen. Wenn sich jemand erbarmen, GNUstep eine NICHT abgrundtief häßliche 80er-Jahre-GUI verpassen und Nautilus nach GNUstep portieren würde, dann hätte man aber etwas, das Aqua schon sehr ähnlich sähe. Nicht, daß das der einzige Weg wäre, aber der schnellste mit Sicherheit.

    Teilweise finde ich die Bedienung von Mac OS allerdings auch der von GNOME unterlegen, vor allem in bezug auf Keybindings. Das Vorhandensein einer speziellen Befehlstaste unter Mac OS ist sicherlich ein Vorteil, aber wenn ich dafür auf meine geliebten Emacs-Keybindings verzichten muß -- nein, danke.

    Außerdem nervt es mich ungemein, daß es unmöglich ist, unter Aqua die Schriftgröße systemweit einzustellen. Die heutigen Monitore mit 100 dpi brauchen einfach eine andere Schriftgröße als die 75-dpi-Geräte von vor zehn Jahren, ganz abgesehen von Fernsehern, die man ja durchaus auch manchmal als Monitore mißbrauchen möchte (gerade der leichte und leise Mac Mini bietet sich dafür doch geradezu an). Meine Augen sind ebenfalls nicht die besten, und wieso sollte ich vor dem PC meine Brille aufsetzen müssen und meine Augen anstrengen, wenn eine Schriftgrößenänderung es auch täte?

    Die Sache mit den Startskripten habe ich ja schon erwähnt. Insgesamt erscheint mir das ganze Mac OS verglichen mit GNU/Linux sehr opak. Ich will allerdings nicht beschwören, daß das nicht daran liegt, daß ich Mac OS erst seit einigen Monaten kenne. Dennoch bieten sich Systemanpassungen unter Mac OS ganz offensichtlich nicht so an wie anderswo.

    Das Speichermanagement scheint mir unter Mac OS auch nicht das Wahre zu sein (und dabei ist das von Linux schon schlecht genug). Mein Mac swappt mir jedenfalls viel zu oft.

    Dann wäre da das Dateisystem. HFS+ ist wahrscheinlich insgesamt in Ordnung, aber daß es keine Sparse Files unterstützt, ist unannehmbar. Wie will ich denn so QEMU verwenden? Eine einfache Methode, nach UFS zu wechseln, ohne das System neu aufzusetzen, gibt es auch nicht. Das sollte man wohl vor der Installation bereits bedenken.

    Okay, soviel von mir. Ich gebe mich jetzt lieber mal der Nachtruhe hin :)

    Ich fasse nur kurz zusammen: auch Mac OS hat seine eigenen Ecken und Kanten. Wenn man die denen von GNU/Linux vorzieht, ist es wohl das richtige System, wenn nicht, dann nicht.

    Viel Spaß noch,
    Kompottkin

  13. Re: Gibt das jetz einen Grabenkampf?

    Autor: Kompottkin 02.02.06 - 00:15

    > Nicht ganz. Willst du Code in deinem eigenen
    > Projekt verwenden, der unter der GPL steht, musst
    > du dein Projekt unter der GPL veröffentlichen.

    Nur den Teil, den Du kopiert hast. Der Rest darf in einer beliebigen GPL-kompatiblen Lizenz sein. Das Gesamtwerk gilt dann natürlich rechtlich gesehen als unter der GPL verbreitet, man darf die einzelnen Teile aber danach wieder trennen und mit ihren eigenen Lizenzen verwenden, soweit ich weiß. Wenn nicht, dann klärt mich bitte auf. IANAL :)

    > Dieser virenartige Charakter hat der GPL zu ihrer
    > Verbreitung verholfen.

    Da jeder Autor seinen Code unter eine beliebige GPL-kompatible Lizenz stellen kann, ist das wohl nicht der Grund, schließlich fallen unter »GPL-kompatibel« zum Beispiel auch die MIT/X11- und die neue BSD-Lizenz.

    Wenn Du hingegen meinst, daß die GPL weit verbreitet ist, weil viele Programmierer deren »viralen« Charakter ausnutzen möchten, um ihren Code zu schützen, dann hast Du wahrscheinlich recht :)

  14. Mac, haha

    Autor: Fenster, Pinguin, Hexley 09.02.06 - 13:16

    Hi, Du!

    Habe bisher schon alles laufen gehabt. Windows, Linux, BEOS und MacOS X (und alles mögliche exotischere). Vor kurzem habe ich mir einen Intel iMac bestellt mit 2 GB RAM und ansonsten der fettesten Hardware, die Apple hergibt.

    Das System war echt schnell, auch wenn PPC-Programme ausgeführt wurden. Der Bildschirm war mit 20" Widescreen ein Traum, die grafischen Spielereien waren auch nicht ohne. Installation von Programmen ist genial, einfach reinziehen. Insgesamt hat er auch alles automatisch eingerichtet, WLAN automatisch erkannt, usw. Alles ein Klacks.

    Nach 5 Tagen habe ich ihn an Apple zurückgeschickt.

    Jetzt werden alle fragen "warum denn?". Mal abgesehen von der blöden Kantenglättung der Schriftarten, die man nicht wirklich einstellen kann und einem Augenschmerzen bereitet, gab es auch noch andere Probleme. Das Tastaturlayout (so blöd und unintuitiv es auch ist) könnte man noch verzeihen. Die Maus ist eine Katastrophe (Mausklicks werden nicht erkannt, Maus ist lahm , obwohl schon auf maximale Bewegung eingestellt, ...). Habe dann eine Logitech angesteckt und dann ging es einigermaßen. Versuch mal, die Soundaufnahmequelle vernünftig mit einem beliebigen Programm auszuwählen. Oder überhaupt mehr als 3 Audio-Regler auf den Schirm zu bekommen. Von anderen Einstellmöglichkeiten ganz zu schweigen. Der User wird sehr von den eigentlichen Vorgängen abstrahiert und insgesamt bevormundet. Man muß sich zwar um fast nichts kümmern, aber WENN man etwas ganz spezielles einstellen will, dann geht das in der Regel nicht. Das Termninal will der "typische" Mac-User sicher nicht benutzen. Ansonsten stört es auch wahnsinnig, daß man bei jedem Betriebssystem-Upgrade (Panther->Tiger, etc.) zum Teil die Software komplett neu besorgen muß, weil sie speziell auf das neue OS angepasst werden muß. Bei Linux vielleicht ein rekompilieren, aber in der Regel läuft immer alles weiter. Mit dem Intel-Switch hat man einen weiteren Kritikpunkt: Es stehen kaum Programme bereit. Viele verweigerten immer noch den Dienst, trotz Rosetta. Die meisten sollen zwar bald auf Universal Binaries umgestellt werden, aber bald heißt hier August bis Januar 2007, in vielen Fällen. NeoOffice läuft zum Beispiel nicht. Es ist ein denkbar schlechter Zeitpunkt im Moment.

    Ein generelles Problem hat der Mac in der Programmvielfalt. Wenn man speziellere Programme braucht (alles außer Mail, Browser, etc.), dann gibt es manchmal gar keine dafür oder nur eines / wenige. Die Qualität dieser wenigen läßt auch häufig noch zu wünschen übrig. Da sieht es bei anderen Systemen deutlich besser aus. Unter Linux hat man häufig 5 bis 10 Möglichkeiten, auf dem Mac meistens genau eine. Take it or leave it.

    Wenn Du unbedingt einen Mac haben willst, dann rate ich Dir, bis Ende diesen Jahres bzw. Anfang nächsten Jahres zu warten. Du mußt Dich aber auch trotzdem darauf einstellen, daß Du wahrscheinlich Deinen alten Rechner weiterverwenden mußt, weil auf dem Mac nicht alles geht.

    In Punkto Linux:

    Programme als eine Datei installieren, wie aufm Mac: Klik (http://klik.atekon.de/ , http://www.linux.com/article.pl?sid=05/10/27/1948248 , http://dot.kde.org/1126867980/)

    3D-beschleunigter Desktop unter Linux: https://www.golem.de/0602/43196.html

    Was für die Vorbereitung:
    "Top 30 mistakes made by new Mac users": http://danwarne.com/?p=20
    (9 und 28 sind interessant)


    Also, summasummarum: 1. würde ich noch warten und 2. mir im Klaren sein, daß der Mac auch Probleme bringt. An meiner Uni - und nicht nur da - wird einem eh beigebracht, daß Du mindestens in Windows und Linux klarkommen mußt. Der Mac ist nettes Beiwerk, aber die Nachricht ist eindeutig: Du wirst immer wieder von anderen Systemen abhängig sein - egal was Du benutzt. Es kommt dann eher auf das Zusammenspiel an.

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