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  5. › OLED-Lampen: LGs Panels erreichen…

Das sieht vielversprechend aus.

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  1. Das sieht vielversprechend aus.

    Autor: Lala Satalin Deviluke 13.09.14 - 16:24

    Bin schon gespannt, was da noch als nächstes kommt. Und hoffendlich hört dieser Retrofit-Scheiß endlich mal auf...

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  2. Re: Das sieht vielversprechend aus.

    Autor: The-Master 13.09.14 - 16:43

    Die entwicklung bei lampen sehe ich optimistisch, besonders weil OLED ganz neue strukturen und designs erlauben.
    Ohne retrofit gibts aber auf absehbare zeit keinen massenmarkt. Wenn es nicht in E27 & co passt, wirds einfach nicht gekauft.

  3. Re: Das sieht vielversprechend aus.

    Autor: bernstein 13.09.14 - 16:53

    The-Master schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ohne retrofit gibts aber auf absehbare zeit keinen massenmarkt. Wenn es
    > nicht in E27 & co passt, wirds einfach nicht gekauft.
    als leuchtmedium ja. als lampe nein.
    allerdings ist wohl auch bei lampen das fehlen etablierter herstellerübergreifender standard-grössen ein problem. kaum einer wird eine lampe ohne gesichert verfügbarer ersatzleuchtmittel kaufen.... (ausgenommen die lampe kostet fast gleich viel wie das leuchtmittel, resp. besteht zu 95% aus dem leuchtmittel (wie z.b. led strips))

  4. Re: Das sieht vielversprechend aus.

    Autor: Its_Me 13.09.14 - 16:53

    Momentan gibt es ja viele LED Lampen mit nicht wechselbaren LEDs. Wenn die die angegebenen z.B. 30000 Stunden halten wäre es ja OK. Aber leider geben die Lampenhersteller meist nur 3 Jahre Garantie. Also so wirklich sicher, was die Lebensdauer angeht, sind die sich wohl selber nicht.

    Also ich bin da noch sehr skeptisch. Eine Deckenlampe, die mehrere 100 Euro kosten kann, und keine auswechselbaren Leuchtmittel hat, würde ich mir wohl erst einmal nicht kaufen.

  5. Re: Das sieht vielversprechend aus.

    Autor: thecrew 13.09.14 - 18:04

    Die LEDs selbst halten def so lange... Was aber eher kapput geht ist die andere "Elektronik" in so einer "Birne". Das erste was sich verabschiedet ist meist ein Kondensator.

  6. Re: Das sieht vielversprechend aus.

    Autor: Jordanland 13.09.14 - 18:09

    Jeh nachdem was verbaut wurde, es gibt auch qualitativ gute Kondensatoren.
    Oft sind das auch Spannungswandelnde ICs die durch Stromschwankungen aufgeben.

  7. Re: Das sieht vielversprechend aus.

    Autor: as (Golem.de) 13.09.14 - 19:43

    Hallo,

    bernstein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > allerdings ist wohl auch bei lampen das fehlen etablierter
    > herstellerübergreifender standard-grössen ein problem.

    Es gibt Arbeiten an neuen Sockeln. Toshiba hat auch schonn Leuchtmittel. Wann immer ich aber mit anderen Leuchtmittelherstellern spreche kommt ein gewisses Desinteresse rüber. So manch einer kennt die Sockel nicht einmal.

    > kaum einer wird eine
    > lampe ohne gesichert verfügbarer ersatzleuchtmittel kaufen.... (ausgenommen
    > die lampe kostet fast gleich viel wie das leuchtmittel, resp. besteht zu
    > 95% aus dem leuchtmittel (wie z.b. led strips))

    Oh, die sind Erfolgreich. Die ganzen Produkte im Baumarkt gehen gut weg. Es gibt ganze Schienensysteme, die zwar mit Modulen Leuchten arbeiten, aber auch da kann das Leuchtmittel nicht gewechselt werden. Und auch hier: Die Hersteller sehen selten einen Sinn darin das zu trennen. Das hört man selbst von denen, die Retrofit-Angebote haben und gar keine eigenen Leuchten anbieten.

    Und bei OLED ist die Tendenz sehr stark da, dass Leuchtmittel und Leuchte eins sind. Auch weil die so flexibel sind. Wie soll man geschwungene Leuchtstreifen tauschen? Da wird sich keiner auf einen Curved-Biegeradius-Standard einigen fürchte ich.

    In Bürolösungen sehe ich aber zumindest ein Potenzial für einen Standard. Und sei er nur von einem Hersteller.

    gruß

    -Andy (Golem.de)

    --
    Instagram: @aroundthebluemarble
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    https://www.golem.de/specials/autor-andreas-sebayang/

  8. Re: Das sieht vielversprechend aus.

    Autor: Zwangsangemeldet 14.09.14 - 05:38

    Naja, Lampen behält man in der Regel in der Größenordnung Jahrzehnte, wenn sie erst mal zur Wohnungseinrichtung etc. passen. Da ist es dann auch möglich, dass das Leuchtmittel das Zeitliche segnet, bevor man bereit ist, die Lampe gegen eine neue auszutauschen. Und dann dieselbe Lampe nochmal zu finden, nach dem nach 5 oder 10 Jahren das Leuchtmittel oder die Elektronik für das Leuchtmittel gestorben ist, dürfte bei der schnelllebigen Mode (vorsätzlich durch die Hersteller) unwahrscheinlich bis unmöglich sein. Und wenn man dann eine Beleuchtung hat, die aus mehreren zueinander gehörigen/aufeinander abgestimmten Lampen besteht, dann ist man schnell wegen eines defekten Leuchtmittels bei einer Anschaffung von mehreren hundert Euro. Das ist für (vernünftig denkende) Endverbraucher (also keine "Konsum-Zombies", oder wie man auch immer die Leute nennen mag, für die solche Konzepte anscheinend entwickelt werden) doch eine eher indiskutable Situation.

    Daher lebe ich mit Retrofit LEDs sehr gut, und dabei wird es wohl auch noch recht lange bleiben.

    Bei dem in einem anderen Beitrag angesprochenen Thema "Deckenfluter" würde ich eine Ausnahme von dieser Regel machen, wenn die Leuchtmittel austauschbar und in einem standardisierten Sockel langfristig verfügbar sind. Oder meinetwegen auch als "Umrüstkit" für bestehende Deckenfluter: Die Dinger haben ja die Angewohnheit, dass regelmäßig die Dimmer-Elektronik (oft in einem Fußschalter mit Trafo eingegossen) kaputt geht, und man dann doch gezwungen ist, eine ganze Lampe wegzuwerfen (nur deshalb bin ich davon abgekommen, sie zu benutzen, obwohl ich das Licht und die Helligkeit sehr angenehm fand). Oder, vielleicht gibt es ja mal eine Art "Umrüst-Set" für tote Deckenfluter, praktisch eine neue Fußschalter-Einheit, in der die Spannungsregelung für den LED-Stab enthalten ist, zusammen mit ein paar "Halogenstab-LEDs", so dass man einfach den alten Fußschalter abschneiden, die bestehenden Kabel in den neuen reinsetzen und dann den Fluter mit LED-Stäben weiter benutzen kann. Wenn die dann auch die Helligkeit einer dieser 300W-Halogenröhren erreichen, dann wäre das praktisch die perfekte Lösung.
    Solange ich aber von so einem Produkt nichts weiß, sehe ich jedes Jahr mehrere gestorbene Deckenfluter am Müll stehen, die äußerlich noch sehr gut aussehen, aber wo die Elektronik weit vor dem Ende ihrer Zeit (zumindest, wenn man es rational sieht) das Zeitliche gesegnet hat. Dabei dann noch *nicht* an geplante Obszoleszenz zu glauben (wie es ja von manchen gewünscht wird), fällt *wirklich* sehr schwer...

  9. Re: Das sieht vielversprechend aus.

    Autor: Zwangsangemeldet 14.09.14 - 05:40

    Es ist doch egal, was davon kaputt geht, das sind alles "non user servicable parts", und wenn man dann einfach das Leuchtmittel austauschen kann, anstatt eine ganze Lampe neu kaufen zu müssen (oder gar eine Gruppe aus mehreren Lampen für eine gesamte Raumbeleuchtung), macht das Sinn.

  10. Re: Das sieht vielversprechend aus.

    Autor: Zwangsangemeldet 14.09.14 - 05:43

    Ich bin froh, dass es Retrofit gibt, denn ansonsten müsste ich mit veralteten, extrem energiehungrigen oder völlig nachteilbehafteten Leucht-Technologien meine Wohnung beleuchten. So brauche ich lediglich 5-10¤ in ein modernes, sparsames LED-Leuchtmittel zu stecken, und bin damit wunderbar ausgerüstet. Hunderte von Euros für ganze LED-Lampen (bei denen sich womöglich nicht mal die Leuchtmittel austauschen lassen) auszugeben ist eher unwahrscheinlich, und bis die Dinger am Müll stehen, weil sie jemand ausgemustert hat (obwohl sie noch gut sind) vergehen auch sicher noch einige Jahre.

    Also: Bitte auch weiterhin Retrofit anbieten, Du musst es ja nicht kaufen, wenn Du Dir komplette LED-Lampen leisten kannst! Aber der Markt ist definitiv da, ich bin da ganz sicher keine Ausnahme. Und die nicht-retrofit Lampen gibt es ja auch schon, also warum sich darüber aufregen, dass es auch retrofit gibt?

  11. Re: Das sieht vielversprechend aus.

    Autor: as (Golem.de) 14.09.14 - 12:29

    Hallo,

    Zwangsangemeldet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Daher lebe ich mit Retrofit LEDs sehr gut, und dabei wird es wohl auch noch
    > recht lange bleiben.

    Ich bin auch nicht so begeistert von der Tendenz zur Wegwerfleuchte (schönes Wort). Privat habe ich eine einzige. Da ist es eine Tischlampe. Retrofit und hübsches Design schwierig. Außerdem habe ich mich durch den USB-Anschluss "blenden" lassen. ;) Der Rest ist Retrofit. Egal welcher Sockel.

    Für die Designer haben die integrierten Leuchtmittel aber Vorteile. Man muss sich nicht um Kompatibilität zu Vorschaltgeräten, Netzteilen und Dimmern kümmern. Zudem sind ganz andere Designs möglich und die Effizienzverluste sind geringer. Wobei ich nicht glaube, dass der Baumarkt- und Möbelmarktkäufer darauf achtet. Der ist sich IMHO der Problematik der Lebenszeit teilweise gar nicht bewusst. Wenn er sich dann noch durch ein hübsches Design überzeugen lässt (wie ich, der mal nicht vernünftig nachdachte), landet die LED-Leuchte mit integriertem Leuchtmittel im Warenkorb. Und die Hersteller arbeiten doch sehr daran, diesen Trend zu verstärken. In 15-20 Jahren sieht man dann verstärkt auf dem Recyclinghof "abgebrannte"-LED-Leuchten...

    Und bei OLED-Technik bin ich echt versucht das mal auszuprobieren. Das ist zum Glück noch viel zu teuer, aber diese Konzepte sind verdammt schick. :)

    gruß

    -Andy (Golem.de)

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  12. Re: Das sieht vielversprechend aus.

    Autor: Zwangsangemeldet 14.09.14 - 16:18

    Naja, wenn die Leuchten nicht auf dem Recyclinghof landen, dann kann man ja mitunter immer noch was damit machen, z.B. die LED-Chips rausholen (oder im Gehäuse lassen und die Elektronik rauswerfen), die noch gut sein sollten, und dann eben anderweitig betreiben, es gibt ja mehr als genug Elektronik-Schaltungen, mit denen sich eine LED betreiben lässt.

  13. Re: Das sieht vielversprechend aus.

    Autor: 0xDEADC0DE 15.09.14 - 09:07

    thecrew schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die LEDs selbst halten def so lange... Was aber eher kapput geht ist die
    > andere "Elektronik" in so einer "Birne". Das erste was sich verabschiedet
    > ist meist ein Kondensator.

    Die LED wird aber in den meisten Fällen mit gegrillt. Oft sterben die LEDs auch durch falschen Betrieb der LED, sieht dann nach geplanter Obsoleszenz aus, kann aber einfach auch eine schlechte Entwicklungsabteilung sein. Das ist mir neulich erst bei einer FOSCAM IPCam passiert.

  14. Re: Das sieht vielversprechend aus.

    Autor: pumok 15.09.14 - 11:37

    wenn die hersteller eine lebensdauer von über 40'000 stunden anstreben, dann verstehe ich nicht, wozu man das leuchtmittel austauschen muss...
    selbst wenn es heute ersatzleuchten gibt, heisst das noch lange nicht, dass diese in 20 - 30 jahren noch verfügbar sind.

  15. Re: Das sieht vielversprechend aus.

    Autor: 0xDEADC0DE 15.09.14 - 12:22

    pumok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn die hersteller eine lebensdauer von über 40'000 stunden anstreben,
    > dann verstehe ich nicht, wozu man das leuchtmittel austauschen muss...

    Tauschen kann man da sowieso oft nichts, das ist in vieleln Fällen gut verlötet und eingegossen oder verklebt.

    > selbst wenn es heute ersatzleuchten gibt, heisst das noch lange nicht, dass
    > diese in 20 - 30 jahren noch verfügbar sind.

    LEDs gehen selbst selten kaputt, außer man betreibt sie überhalb ihrer Spezifikation. Wenn aber ein Kondensator hops geht oder ein anderes Bauteil, kann man mehr als nur dieses Bauteil tauschen, falls man da überhaupt ran kommt.

  16. Re: Das sieht vielversprechend aus.

    Autor: Zwangsangemeldet 15.09.14 - 13:48

    pumok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn die hersteller eine lebensdauer von über 40'000 stunden anstreben,
    > dann verstehe ich nicht, wozu man das leuchtmittel austauschen muss...
    > selbst wenn es heute ersatzleuchten gibt, heisst das noch lange nicht, dass
    > diese in 20 - 30 jahren noch verfügbar sind.

    Ja, dann sollten sie die Garantie eben auf 40'000 Stunden erweitern. Aber da kaum eine Leuchte 24h am Tag leuchtet, sondern eher so zwischen 2 und 10 Stunden, wären das nicht 4,5 Jahre, sondern so eher 10-15 Jahre...

    Natürlich ist es Unsinn, Leuchten so lange nach dem Verkauf für eine Garantie auf Lager zu haben. Also ist da wieder die einzige Lösung: Macht die Dinger einfach reparierbar! Wenn die Elektronik stirbt, dann macht es so, dass das Standardkomponenten sind, und man sie einfach austauschen kann! Ob man dann den Kondensator auf der Platine austauscht, oder die Platine komplett, kann man ja dem Nutzer überlassen, ist dann ja eh keine Garantiesache mehr, aber es würde eben sicherstellen, dass so eine Lampe ihre vorgesehene Lebensdauer auch erreicht.

  17. Re: Das sieht vielversprechend aus.

    Autor: M.P. 15.09.14 - 15:38

    Retrofit könnte für mich auch bedeuten, daß man die bestehenden Lampen ersetzen kann, ohne gleich neu tapezieren zu müssen, und/oder neue Leitungen zu legen.

    Wenn man die alte Lampe abmontieren kann, und die Dübellöcher und andere Spuren der alten Lampe an der Decke werden durch die neue Lampe überdeckt, und ich kann sie dazu noch an die aus der Zimmerdecke kommenden alten Leitungen anklemmen, ist der Arbeits-Aufwand ggfs. nicht viel größer, als das Leuchtmittel zu ersetzen...

    Da sind solche eher flächigen Lampendesigns natürlich von Vorteil...

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