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  5. › Snowden-Unterlagen: NSA und GCHQ…

Warum bin ich nicht überrascht?

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  1. Warum bin ich nicht überrascht?

    Autor: Gamma Ray Burst 14.09.14 - 12:40

    Mir kommen die Geheimdienste wie Fastfood Junkies vor, nur das sie nicht Berge an fetter Pommes und Literweise Cola in sich reinstopfen, sondern lauter nutzlose Daten.

    Was hilft es Informationen über alles zu haben, wenn man damit nicht soviel anfangen kann und gleichzeitig (was viel schlimmer ist) der demokratische Staat kompromittiert wird?

    -> an die Zyniker, ich weiß das jeder Staat per se nicht vertrauenswürdig ist, dass heißt aber ganz besonders das es nicht egal ist was er macht.

    -> an die Anti-Demokraten, es gibt nichts besseres als die pluralistische Demokratie, auch wenn sie unvollkommen ist. Demokratie dient der Verhinderung der Diktatur. Demokratie bedeutet, die Regierung unblutig stürzen zu können. Demokratie ist ein Kompromiss, aus Chaos und Ordnung.

  2. Re: Warum bin ich nicht überrascht?

    Autor: Moe479 14.09.14 - 13:52

    in dem moment wo es nur wenige parteien gibt die sich als regierung den schwarzen peter zuschieben, sich die klinke in die hand zu drücken um genauso weitermachen, würde ich eher von anscheinend alternativloser scheindemokratie reden ... im prinzip kommt das einer diktatur gleich die refelexartig immer nur das nötigste tut um den aufstand zu vermeiden anstatt die freiheit zu haben eine klare linie zu verfolgen die besserung für alle bringt lebt man von der verlustangst der leute vor einem umsturz und malt den wählern zenarios an die wand bei denen sie das wenige was sie haben bei einem wechsel verliehren könnten.

    ist zwar pessimistisch, aber grundsätzlich falsch betrachtet/beobachtet ist das doch nicht?

  3. Re: Warum bin ich nicht überrascht?

    Autor: Nephtys 14.09.14 - 17:08

    Gamma Ray Burst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir kommen die Geheimdienste wie Fastfood Junkies vor, nur das sie nicht
    > Berge an fetter Pommes und Literweise Cola in sich reinstopfen, sondern
    > lauter nutzlose Daten.
    >
    > Was hilft es Informationen über alles zu haben, wenn man damit nicht soviel
    > anfangen kann und gleichzeitig (was viel schlimmer ist) der demokratische
    > Staat kompromittiert wird?


    Daten sammeln ist nur der erste Schritt. Was man mit Daten anstellen kann zeigt Google. Und Google hat nicht annähernd so viele und komplette Datensätze wie die NSA und Co.

    Langfristig ist es ein Präventivschlag gewesen bezüglich eines Cyberkrieges. So hat es angefangen. Dann hat man bemerkt, dass man so relativ einfach Terroristen und Kriminelle auffinden kann.
    Und als drittes Standbein gibt es auch noch den schönen Beinutzen, dass du den Bürger gut analysieren kannst. Langfristig hat auch das mit politischer Macht zu tun. Und du glaubst nicht wie effektiv es ist, Leute so zu manipulieren.

    Allein die ganzen Internet-Foren, in denen sich über die NSA beschwert wird, und Stimmung gegen die Amerikaner gemacht wird. Letztlich ist auch davon 99% das Werk eben jener Geheimdienste wie die NSA. Denn so lange das Thema im Internet so absolut idiotisch diskutiert wird tut niemand wirklich etwas dagegen. Das ist sehr ähnlich wie damals bei Occupy Wall Street und Co. Die entsprechend angeklagten Mitglieder auf dem M-I-Komplex haben sehr effizient die Medien und die öffentliche Diskussion genutzt, um OWS komplett ins leere laufen zu lassen, und die Mitglieder als Spinner darzustellen.

    Das elementare Problem das viele haben: Sie verstehen nicht wie einfach Massenmanipulation ist, und wie jeder davon betroffen wird. Man kann nicht NICHT manipuliert werden. Man merkt es nur meistens nicht, oder man interessiert sich nicht dafür. Das sind die zwei Möglichkeiten.

  4. Re: Warum bin ich nicht überrascht?

    Autor: cry88 14.09.14 - 23:26

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ist zwar pessimistisch, aber grundsätzlich falsch betrachtet/beobachtet ist
    > das doch nicht?

    Doch ist es. Die aktuelle Regierung kann alle 4 Jahre komplett ausgetauscht werden ohne wenn und aber. Nur weil eine Mehrheit des Volkes kein Interesse an einer Änderung hat, heißt das nicht, dass wir in einer Scheindemokratie leben würden.

  5. Re: Warum bin ich nicht überrascht?

    Autor: DWolf 14.09.14 - 23:43

    cry88 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Doch ist es. Die aktuelle Regierung kann alle 4 Jahre komplett ausgetauscht
    > werden ohne wenn und aber. Nur weil eine Mehrheit des Volkes kein Interesse
    > an einer Änderung hat, heißt das nicht, dass wir in einer Scheindemokratie
    > leben würden.

    und wer sagt dir, dass wir nicht mittlerweile einen gehörigen batzen Wahl Manipulation abbekommen?
    allein nach Gefühl haben wir keine Wahl mehr...

    allein Wahlen wo " zufällig " stimmen für junge Parteien vergessen werden sind viel zu auffällig. so dumm kann dieses Land noch nicht sein. ( hoffe ich zumindest)

  6. Re: Warum bin ich nicht überrascht?

    Autor: Anonymer Nutzer 15.09.14 - 00:42

    Nephtys schrieb:

    >"Langfristig ist es ein Präventivschlag gewesen"

    ??

    >"Dann hat man bemerkt, dass man so relativ einfach >Terroristen und Kriminelle auffinden kann."

    Wen denn?
    Mohammed Atta?Saddam Hussein? Osama?
    Die Amerikaner konnten nicht mal zwei Kinder davon abhalten ne komplette Highschool in Schutt und Asche zu legen,obwohl die Taten im Netz angekündigt wurden. Schuld war ne CD von Marilyn Manson.


    >"Und du glaubst nicht wie effektiv es ist, Leute so zu >manipulieren."

    Wie,so? Und an welchen Effekt denkst du denn da konkret?

    >"Allein die ganzen Internet-Foren, in denen sich über die >NSA beschwert wird, und Stimmung gegen die Amerikaner >gemacht wird. Letztlich ist auch davon 99% das Werk eben >jener Geheimdienste wie die NSA."

    Meine rhetorischen Fähigkeiten reichen eigentlich nicht aus um diese beiden Sätze so zu kommentieren,ohne das du dich dadurch persönlich beleidigt sehen könntest.
    Wenn ich die Zähne zusammenbeiße reicht es maximal hierfür: Die beiden Sätze erwecken den Eindruck als wenn dir die gesamte Thematik,bis zu dem Zeitpunkt als du sie geschrieben hast,völlig am Arsch vorbei gegangen ist.

  7. Re: Warum bin ich nicht überrascht?

    Autor: Moe479 15.09.14 - 07:58

    mich deucht du hast mich falsch verstanden ... abgesehen 40% dessinteressierten/nicht mehr erreichten ist politik heutzutage nur die wahl zwischen pest und cholera ... da bleibt man bei dem was man schon hat, das kennt man schon ...

    wirkliche ideen, visionen und utopien nach denen man streben, das landcund die welt gestalten könnte gibt es nicht mehr nur noch reflexartiges reagieren:

    frau merkel antwortet darauf nein, da sie schon bundeskanzler ist.

    jeder herrausforderer sagt dazu ja, ich will bundeskanzler werden.

    zu der frage nach einer idee, erkennst du die komische tragik?

  8. Re: Warum bin ich nicht überrascht?

    Autor: knete 15.09.14 - 10:27

    cry88 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Moe479 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ist zwar pessimistisch, aber grundsätzlich falsch betrachtet/beobachtet
    > ist
    > > das doch nicht?
    >
    > Doch ist es. Die aktuelle Regierung kann alle 4 Jahre komplett ausgetauscht
    > werden ohne wenn und aber. Nur weil eine Mehrheit des Volkes kein Interesse
    > an einer Änderung hat, heißt das nicht, dass wir in einer Scheindemokratie
    > leben würden.


    ok dann erkläre mir bitte wie das laufen soll. jeder zweite und eigentlich sind es noch mehr, antwortet dir auf die wahlfrage: du kannst ja nix anderes außer rot oder schwarz wählen. und die haben in den letzten 30 jahren beide nur ncoh Politik für die reichen gemacht.

    wie soll da was getauscht werden?

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