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Optimieren mit Kosten auf eigenes Taferl (=Nummernschild)

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  1. Optimieren mit Kosten auf eigenes Taferl (=Nummernschild)

    Autor: WhyLee 25.09.14 - 14:19

    Es ist ja so, daß diese eigenen Spur auch Kosten verursacht.
    Natürlich ist das fein, wenn da die Busse bevorzugt werden.
    Bei Taxis - hmm - wieso eigentlich? Ist ja lediglich eine privatwirtschaftliche Nutzung, da kann ich gleich das Firmenauto auch zulassen.

    Also müssen für mich andere Kriterien her - der Umweltgedanke ist das sicherlich ein besserer Maßgeber.
    Damit würde ich Nummernschilder einfach an jeden ausgeben, die aber unterschiedlich viel kosten.
    Z.B.:
    1000 Euro pro Jahr für Taxi und jedes beliebige andere Fahrzeug.
    0 Euro für reine Elektrofahrzeuge
    100 Euro für Erdgasfahrzeuge
    100 Euro für Hybridfahrzeuge und Dieselverbrauch < 3 od. Benzinverbrauch < 4 Liter
    500 Euro für Fahrzeuge mit Dieselverbrauch < 4 Liter
    500 Euro für Fahrzeuge mit Benzinverbrauch < 5 Liter

    Die Preise bzw. dieses System solle man alle 2-3 Jahre mal überprüfen und die Preise anpassen.
    z.B. wenn in 20 Jahren >50% Elektroautos unterwegs sind, könnte man den Verbrauch in kWh pro 100km heranziehen.

    Sinnvolles System?

  2. Re: Optimieren mit Kosten auf eigenes Taferl (=Nummernschild)

    Autor: plutoniumsulfat 25.09.14 - 14:47

    dann wird die Spur ja noch voller: Jede Firma kann es sich leisten und die Leute, die es immer eilig haben, meist auch.

  3. Re: Optimieren mit Kosten auf eigenes Taferl (=Nummernschild)

    Autor: DrWatson 25.09.14 - 14:49

    Viel zu kompliziert und willkürlich.

    Warum muss jemand, der 4 Liter ohne Hybrid verbraucht 5 mal so viel zahlen, wie jemand, der 4 Liter mit Hybrid verbraucht?
    Warum gelten für Diesel andere Maßstäbe als für Benzin?
    Warum überhaupt 500¤ und nicht 50¤ oder 5000¤?

    Gegenvorschlag: Wer Kohle fördert oder importiert muss CO2 Zertifikate kaufen, wer Öl fördert oder importiert muss CO2 Zertifikate kaufen, wer Erdgas fördert oder importiert muss CO2 Zertifikate kaufen.

    Die Anzahl der Zertifikate, die gekauft werden müssen, entspricht dann einfach dem äquivalenten CO2 Ausstoß in Tonnen.

    So wird der CO2 Ausstoß in die Energiekosten internalisert.
    Die Anzahl der Zertifikate kann von der Regierung gesteuert werden (zum Beispiel nach den Maßgaben des Kyotoprotokolls), die Zertifikate werden dann an einem Zertifikatemarkt versteigert und können dort gehandelt werden, der Preis entsteht durch Angebot und Nachfrage.

    Vorteile:
    CO2 Ausstoß kann genau gesteuert werden
    Persönliche Freiheit der Menschen, welche Energie sie nutzen, bleibt erhalten
    Willkürliche Regelungen sind nicht nötig
    Wer Energie verbraucht hat einen direkten Anreiz CO2 zu sparen.

  4. Re: Optimieren mit Kosten auf eigenes Taferl (=Nummernschild)

    Autor: WhyLee 25.09.14 - 17:36

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Viel zu kompliziert und willkürlich.
    >

    > Warum gelten für Diesel andere Maßstäbe als für Benzin?
    > Warum überhaupt 500¤ und nicht 50¤ oder 5000¤?

    Mein Zahlen sind ja erst mal nur Zahlen übern Daumen und nur eine Diskussiongrundlage.
    Aber prinzipiell mal: warum soll eine Spur, die wenig genutzt wird und damit richtig teuer ist, nicht von den Kosten her optimiert werden?
    Man muß einfach einen Katalog definieren, wer auf seinem Taferl so ein Privilegienzeichen bekommt.
    Die Preise müssen im Endeffekt natürlich so geregelt sein, daß sich diese Spur nicht von selbst zustaut. Einsatzfahrzeuge und Busse sollen schon noch durchkommen können.

    > Warum muss jemand, der 4 Liter ohne Hybrid verbraucht 5 mal so viel zahlen,
    > wie jemand, der 4 Liter mit Hybrid verbraucht?

    Ich hab mich hier eher auf die Plug-in-Hybriden bezogen, von denen ich ja nicht wissen kann, ob die immer fleissig aufladen oder nicht.
    Hier gilt das selbe: die Preise müssen so gestaltet sein, daß die Spur nicht zugestaut wird.
    Wenn es von einem Typ verbrauchsgünstigen Auto zu viele davon gibt, muß man den Preis zu gunsten verbrauchsgünstigerer Autos hochfahren, damit sich diese Spur nicht zuspammt.

    Sicherlich kann man auch mal mit überhöhten Preisen anfangen und das nach einem Jahr neu evaluieren, wie das angenommen wurde und die Preise wieder neu regeln.

    Im Endeffekt muß ich definieren, wie viele Autos diese Spuren mitnutzen dürfen und so an der Preisschraube drehen, damit das seine Ausgewogenheit findet.

    Bevorzugen kann man eben die Elektroautotechnologie, weil diese einen Verkaufsschub braucht, andere bessonders ressourcenschonenden Autos und für alle, die es sich leisten können und wollen.

    So erhält man eine Kostenoptimierung und eine Förderung von Technologie und Umweltschutz.
    Natürlich kann das dann in weiterer Folge automatisch eine Werbeplattform für Autos ergeben, die verbrauchsgünstig unterwegs sind und andere zum Denken anregen. Auch ein netter Faktor.

  5. Re: Optimieren mit Kosten auf eigenes Taferl (=Nummernschild)

    Autor: bernd71 25.09.14 - 17:39

    WhyLee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist ja so, daß diese eigenen Spur auch Kosten verursacht.
    > Natürlich ist das fein, wenn da die Busse bevorzugt werden.
    > Bei Taxis - hmm - wieso eigentlich? Ist ja lediglich eine
    > privatwirtschaftliche Nutzung, da kann ich gleich das Firmenauto auch
    > zulassen.

    Taxis sind Teil des öffentlichen Nahverkehrs. Busslinien können auch privatwirtschaftlich betrieben werden.

  6. Re: Optimieren mit Kosten auf eigenes Taferl (=Nummernschild)

    Autor: DrWatson 25.09.14 - 20:12

    WhyLee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber prinzipiell mal: warum soll eine Spur, die wenig genutzt wird und
    > damit richtig teuer ist, nicht von den Kosten her optimiert werden?

    Ok, ich glaube, ich war ein bisschen am Thema vorbei.

    Mir ging es darum, wie man die Leute zum CO2 sparen bringen kann ohne viel Bürokratie und Verbote, sodass sich jeder die beste Lösung raussuchen kann.

    Dir ging es jetzt darum, wenn ich das richtig verstanden habe, die niedrige Auslastung von Busspuren zu verbessern.

    Also, Busspuren können schon sinnvoll sein, wenn sie ständig benutzt werden, damit Autos nicht den Weg versperren und Busse besser durchkommen.
    Das ist aber nur dann der Fall, wenn auch häufig Busse da sind und die Spuren so eine alternative zu anderen Massentransportmittel darstellen. Ansonsten muss man auch überlegen ob man Busspuren überhaupt braucht.

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