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gescheitertes Designkonzept...

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  1. gescheitertes Designkonzept...

    Autor: NERO 06.10.14 - 12:42

    Offensichtlich schafft es Mircosoft nicht, sich von alten Design-Ideen zu lösen. Heraus kommt dabei ein bunter Mix aus Altem und Neuen. Arbeiten mit Windows geht immer noch nicht leicht von der Hand.

    Gerade auf Arbeit muss ich zwischen zig Verzeichnissen hin und her wechseln, ich muss Dateien suchen können. Anbindungen von Netzwerklaufwerken oder Ftp-Servern. Alles eben viel Datenumhergeschubse. Mit den Windows-Hausmitteln kommt man hier nicht weit - die Suche ist immer noch ein heilloser Krampf. Warum man hier nicht einmal nachzieht, ist mir schleierhaft.

    Das Startmenü ist imho das überflüssigste Instrument - ich nutze es kaum, möchte hier aber auch niemanden was vorschreiben und kann auch nachvollziehen, dass viele es nutzen. Denn es gibt ja auch kein anderes, kompaktes Tool, um seine Anwendungen beisammen zu halten (genau das brauch ja auch ich). Statt dessen knallt man das winzige Startmenü nun mit Kacheln voll. Das Startmenü begrenzt sich auf 25 % Bildschirmfläche und wirkt somit vollgeknallt bis unter die Dachkante.

    Der Desktop ist hingegen immer noch ein unbestelltes Land. Es ist die erste Fläche, die man sieht, auch wenn diese natürlich und entgegen des Startmenüs bzw. der -leiste nicht permanent sichtbar ist. Aber es wird nichts damit gemacht. Für mich ist das nicht ganz nachvollziehbar warum hier so viel Fläche hergeschenkt wird.

    Ich weiß einfach nicht, welchem Designkonzept man hier folgen möchte. Für mich ist die Frage ganz einfach: Wie bewegt sich der User im System? System heißt, Anwendungen, Kachel-Apps aber auch Verzeichnisse oder lax gesagt, alles was im System auswählbar ist (z.B. auch Einstellungen). Diese Flexibilität ist immer noch nicht ausreichend hergestellt. Ich fand die Richtung von Windows 8 gewagt, aber es bot sich mal was neues an. Die Rückkehr zum Startmenü war falsch aber notwendig, denn schließlich hat man es ja hier schon versäumt, eine brauchbare und nicht zu restriktive Alternative anzubieten.

    »The sky above the port was the color of television, tuned to a dead channel.«

  2. Re: gescheitertes Designkonzept...

    Autor: McFly 06.10.14 - 12:49

    Wichtig ist das MS einem die WAHL lässt, wie man sein Desktop und das restliche System nutzen mag. FERTIG.

    Wenn man aber schon zwischen Fenster Kachel und Bild nicht mehr unterscheiden kann, zeigt, das MS hier einen Weg eingeschlagen ist, von welchem Sie nur schwer wieder raus kommen werden. Alle Augen sind jetzt auf Windows 9+1 gerichtet, wenn Sie es jetzt wieder einmal vergeigen, wird der Imageschaden diesmal immens sein.

  3. Re: gescheitertes Designkonzept...

    Autor: Himmerlarschundzwirn 06.10.14 - 12:53

    Ich finde das Design des OS im Allgemeinen gar nicht übel, aber das ist größtenteils Geschmackssache.

    Wo ich dir allerdings uneingeschränkt recht gebe, ist, dass der Explorer wirklich mal ein Update brauchen könnte. Die Ribbons so wie sie sind - empfinde ich dort als unpraktisch. Praktischer wären Ribbons, wenn ich sie selbst mit Funktionen bestücken könnte. Und generell hat sich die Navigation in Ordnerstrukturen nicht wirklich enorm verbessert. Hier wird es mal Zeit für eine richtig gute Idee. Der Finder von OS X zeigt da zB einiges, was mir gefällt, was nicht heißen soll, dass ich mir von MS einen Finder-Klon wünsche.

  4. Vor allem Bedienkonzept

    Autor: dabbes 06.10.14 - 12:59

    das Design hat sich, meiner Meinung nach, dem Nutzen unterzordnen. Immerhin reden wir hier von einem Arbeitstier und nicht von einer Kunstausstellung.

    Genau dieses Problem hat Microsoft aber anscheinend noch nicht verstanden.

    Beispiel: dünner oder nicht vorhandener Rand, das mag zwar "sexy" sein, aber für jemanden, der mit dem System arbeitet und Fenstergrößen anpasst, ist das extrem nervige fummelei, vor allem wenn jetzt 4k Auflösung vor der Tür steht.
    (das gleiche Problem gabs auf Linux Desktops auch, man hats mit dem breiten auswählbaren Schatten etwas kaschiert, aber nicht gelöst).

  5. Re: gescheitertes Designkonzept...

    Autor: redmord 06.10.14 - 13:05

    IMHO hatte MS hier bei Win8 einen größeren Plan und ironischerweise ist man damals auch ein paar von dir benannten Punkten entgegegen gekommen. Stieß aber teils auf Beton. Dann hat man den Kopf hinter Win8 entfernt.

  6. Re: Vor allem Bedienkonzept

    Autor: crmsnrzl 06.10.14 - 13:43

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das Design hat sich, meiner Meinung nach, dem Nutzen unterzordnen. Immerhin
    > reden wir hier von einem Arbeitstier und nicht von einer Kunstausstellung.
    >
    > Genau dieses Problem hat Microsoft aber anscheinend noch nicht verstanden.
    >
    > Beispiel: dünner oder nicht vorhandener Rand, das mag zwar "sexy" sein,
    > aber für jemanden, der mit dem System arbeitet und Fenstergrößen anpasst,
    > ist das extrem nervige fummelei, vor allem wenn jetzt 4k Auflösung vor der
    > Tür steht.
    > (das gleiche Problem gabs auf Linux Desktops auch, man hats mit dem breiten
    > auswählbaren Schatten etwas kaschiert, aber nicht gelöst).

    Der obere Rand des Fensters ist so dick wie bisher, nur rechts, links und unten ist der Rand dünner geworden. Mir gefällt's zwar auch nicht, aber zu vorher ist da keine Verschlechterung vom Handling. Man musste vorher den Rand fast Pixelgenau treffen um das Fenster zu verzerren und an muss es immer noch. +/-0

  7. Re: gescheitertes Designkonzept...

    Autor: NERO 06.10.14 - 13:52

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Praktischer wären Ribbons, wenn ich sie
    > selbst mit Funktionen bestücken könnte. Und generell hat sich die
    > Navigation in Ordnerstrukturen nicht wirklich enorm verbessert. Hier wird
    > es mal Zeit für eine richtig gute Idee. Der Finder von OS X zeigt da zB
    > einiges, was mir gefällt, was nicht heißen soll, dass ich mir von MS einen
    > Finder-Klon wünsche.

    Absolut. Ich kann nicht verstehen, warum immer alles so limitiert ist. Natürlich gibt es einen Unterschied zwischen dem Verlinken/Aufrufen von Ordnern, Skripten, Anwendungen. Aber aus Sicht des Users ist eine Kachel etwas, was verlinkt. Wäre doch klasse, wenn ich eine Kachel hätte für selbstgestrikte Skripte, Links auf Webseiten oder auf die Verwaltung von Netzwerken etc. Was eben der User ständig braucht und gern schnell erreichen möchte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es keine Designer gibt, die mal eine andere Vorstellung dieser Metapher haben. Selbst Linux und Apple haben ich die gleiche Interpretation Desktop - Explorer - Startmenü. Metro ging einen anderen Weg, aber hier ging es ja um die Diversifikation bzgl. Ausgabegeräte.

    »The sky above the port was the color of television, tuned to a dead channel.«

  8. Re: gescheitertes Designkonzept...

    Autor: violator 06.10.14 - 14:16

    NERO schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Offensichtlich schafft es Mircosoft nicht, sich von alten Design-Ideen zu
    > lösen.

    MS oder die Menschen, die auf keinen Fall auf diese alten Designideen verzichten wollen und dann monatelang im Internet rummotzen?

  9. Re: gescheitertes Designkonzept...

    Autor: SoniX 06.10.14 - 14:17

    Ich glaube du verwendest einfach das falsche System...

  10. Re: Vor allem Bedienkonzept

    Autor: violator 06.10.14 - 14:18

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beispiel: dünner oder nicht vorhandener Rand, das mag zwar "sexy" sein,
    > aber für jemanden, der mit dem System arbeitet und Fenstergrößen anpasst,
    > ist das extrem nervige fummelei

    Ist ja lustig, bei Vista hat man von den üblichen Motzern und so manchen aus dem Linuxlager immer gehört, dass diese "fetten" Ränder total scheisse sind...

  11. Re: gescheitertes Designkonzept...

    Autor: Anonymer Nutzer 06.10.14 - 14:35

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MS oder die Menschen, die auf keinen Fall auf diese alten Designideen
    > verzichten wollen und dann monatelang im Internet rummotzen?

    Ist die Designidee deswegen schlecht? Weil sie alt ist?

    Vielleicht hat sie sich auch einfach bewährt. Ich bin zufrieden damit. Ich nutze sogar hin und wieder das startmenu. Mit dem Kachelkram kann ich höchstens auf dem Smartphone oder Tablet was anfangen, aber an dessen Komplexität hab ich auch viel weniger Ansprüche. Ich hab sogar schon welche sich über die Bedienung mit der Maus beschweren gehört, weil sie angeblich antiquiert sei. Aber bisher hat einfach noch keiner ein nützlicheres Konzept hervorgebracht.

  12. Re: gescheitertes Designkonzept...

    Autor: NERO 06.10.14 - 15:26

    SoniX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube du verwendest einfach das falsche System...

    Und was ist jetzt das richtige System?

    »The sky above the port was the color of television, tuned to a dead channel.«

  13. Re: gescheitertes Designkonzept...

    Autor: quadronom 06.10.14 - 15:29

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier wird
    > es mal Zeit für eine richtig gute Idee. Der Finder von OS X zeigt da zB
    > einiges, was mir gefällt, was nicht heißen soll, dass ich mir von MS einen
    > Finder-Klon wünsche.

    An was dachtest du so? Also was gefällt dir genau beim Mac?

    %0|%0

  14. Re: Vor allem Bedienkonzept

    Autor: quadronom 06.10.14 - 15:31

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dabbes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Beispiel: dünner oder nicht vorhandener Rand, das mag zwar "sexy" sein,
    > > aber für jemanden, der mit dem System arbeitet und Fenstergrößen
    > anpasst,
    > > ist das extrem nervige fummelei
    >
    > Ist ja lustig, bei Vista hat man von den üblichen Motzern und so manchen
    > aus dem Linuxlager immer gehört, dass diese "fetten" Ränder total scheisse
    > sind...

    Dachte ich mir auch gerade so...
    Das dünne sieht sehr viel besser aus als zuvor. Ich habe auch schon unter 7 in den WindowsMetrcis rumgefummelt weil der fette Rahmen echt anstrengend ist.

    %0|%0

  15. Re: gescheitertes Designkonzept...

    Autor: Himmerlarschundzwirn 06.10.14 - 15:39

    Ich finde zum Beispiel die mehrspaltige Ansicht ziemlich praktisch und dass selten genutzte Funktionen im Kontextmenü "versteckt" sind und nicht - wie aktuell beim Windows Explorer - in Form von bunten, überladenen Ribbons in mein Gesicht beißen. Außerdem fand ich schon damals unter Mac OS 7 das Einfärben von Ordner praktisch. Und ich will Tabs! Außerdem wäre es schön, wenn sich FTP-Verzeichnisse nahtloser einbinden lassen könnten. Das wirkt immer noch wie ein AddOn im Explorer. Mit SMB geht's schließlich auch. Und wo wir bei Protokollen sind: Apple kann SMB, warum kann Windows kein AFP? Und Dateisysteme! Her mit ext3/4! Das kann doch nicht so schwer sein, das gibt's ja alles schon quelloffen!

    Halt lauter so kleine Annehmlichkeiten, die in einen modernen Dateimanager einfach rein gehören und bei Windows bisher verschwitzt wurden, weil Max Mustermann es nicht braucht. Aber die Max Mustermanns dieser Welt nutzen alle bald nur noch ihr Tablet für Facebook und das ist nicht zwangsweise von Microsoft und wenn Microsoft vorwärts kommen will, sollte man die Latte langsam mal höher legen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.10.14 15:41 durch Himmerlarschundzwirn.

  16. Re: gescheitertes Designkonzept...

    Autor: Luke321 06.10.14 - 15:43

    NERO schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Denn es gibt ja auch kein anderes,
    > kompaktes Tool, um seine Anwendungen beisammen zu halten (genau das brauch
    > ja auch ich). Statt dessen knallt man das winzige Startmenü nun mit Kacheln
    > voll. Das Startmenü begrenzt sich auf 25 % Bildschirmfläche und wirkt somit
    > vollgeknallt bis unter die Dachkante.
    >
    > Der Desktop ist hingegen immer noch ein unbestelltes Land. Es ist die erste
    > Fläche, die man sieht, auch wenn diese natürlich und entgegen des
    > Startmenüs bzw. der -leiste nicht permanent sichtbar ist. Aber es wird
    > nichts damit gemacht. Für mich ist das nicht ganz nachvollziehbar warum
    > hier so viel Fläche hergeschenkt wird.

    So wie ich das verstehe wurde genau das was du willst mot Windows 8 eingeführt und nennt sich Startbildschirm.
    Vollbild, anders als desktop wird nichts hergeschenkt und es haelt die anwendungen beisammen.

  17. Re: gescheitertes Designkonzept...

    Autor: violator 06.10.14 - 17:41

    moppler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist die Designidee deswegen schlecht? Weil sie alt ist?

    Je nachdem ja. Wenn man sich das Startmenü ansieht merkt man schnell warum. 1000 Sachen sind seit Win95 dazugekommen, es wurde immer mehr aufgebläht, teilweise sogar ausgelagert (Schnellstartleiste) und irgendwann kanns halt sein dass es den Anforderungen nicht mehr genügt. Und schon zu Vistazeiten fanden viele das Startmenü zu unübersichtlich. Und jetzt wirds noch weiter aufgebläht, weil wieder was dazukommt.

  18. Re: Vor allem Bedienkonzept

    Autor: QDOS 06.10.14 - 23:02

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >> Beispiel: dünner oder nicht vorhandener Rand, das mag zwar "sexy" sein,
    > aber für jemanden, der mit dem System arbeitet und Fenstergrößen anpasst,
    > ist das extrem nervige fummelei, vor allem wenn jetzt 4k Auflösung vor der
    > Tür steht.
    Das erste was ich seit Vista auf jedem meiner PCs mache ist den Rahmen auf minimal zu setzen weil der einfach komplett sinnlos Platz verbraucht…

  19. Re: gescheitertes Designkonzept...

    Autor: QDOS 06.10.14 - 23:04

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und jetzt wirds noch weiter aufgebläht, weil wieder was dazukommt.
    Ja, weil bestimmte Nutzer trotz all dem Nörgeln, jedweden Ersatz für das Start Menü quasi automatisch ablehnen…

  20. Re: gescheitertes Designkonzept...

    Autor: Neuro-Chef 06.10.14 - 23:05

    NERO schrieb:
    > nachvollziehen, dass viele es nutzen. Denn es gibt ja auch kein anderes,
    > kompaktes Tool, um seine Anwendungen beisammen zu halten (genau das brauch
    > ja auch ich).
    Dafür habe ich immer die Schnellstartleiste genutzt, aktuell von der Breite her für die 14 wichtigsten Programme und Ordner. Für sonstige Software tippe ich ins Startmenü, das ist abgesehen vom Herunterfahren bzw. Abmelden auch so ziemlich das einzige, was ich auf eigenen Rechnern damit mache.

    > Der Desktop ist hingegen immer noch ein unbestelltes Land. Es ist die erste
    > Fläche, die man sieht, auch wenn diese natürlich und entgegen des
    > Startmenüs bzw. der -leiste nicht permanent sichtbar ist. Aber es wird
    > nichts damit gemacht. Für mich ist das nicht ganz nachvollziehbar warum
    > hier so viel Fläche hergeschenkt wird.
    Aktuell bearbeitete Dateien (.txt, Screenshots) bzw. für unterwegs benötigte Ordner sowie Verknüpfungen zu bestimmten Geräten lege ich dort ab. Teilweise wird mein Desktop auch als Gedächtnisstütze missbraucht.

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

    » Niemand ist vollkommen, aber irre sind ganz sicher viele. « – Vollkommen Irrer ಠ_ಠ

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