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Lebensdauer?

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  1. Lebensdauer?

    Autor: Der_Ing. 07.02.06 - 14:25

    Die Chips von z.B. RAMTRON hatten ja leider nur eine begrenzte Lebensdauer (10^10 Zyklen), verglichen mit dynamischen RAMs, wenn auch viel besser als Flash/EEPROM, was ihre Verwendung als echten nicht-flüchtigen Arbeitsspeicher verbot. Wie sieht es denn damit aus?
    Wenn ich die Dinger nur als Konfigurationsspeicher verwenden kann, ist das alles ziemlich witzlos, denn deren Inhalt wird beim Systemstart schnellstmöglich ins RAM kopiert, soweit nötig, und dann spielt die Geschwindigkeit keine so große Rolle mehr.
    Bei ca. 10.000 Zugriffen/ Sekunde im gleichen Block ist schon nach knapp 12 Tagen (12*86400s=1.036.800s) Dauerbetrieb mit den ersten Ausfällen zu rechnen, bei Verteilung auf zehn verschiedene Blöcke dann nach 120 Tagen. Da ist ein mit Batterie/ Gold Cap gepuffertes CMOS-RAM zwar langsamer und unhandlicher, aber auch stabiler.

  2. Re: Lebensdauer?

    Autor: TomTom 07.02.06 - 16:40

    Ja wäre echt schön das zu wissen, vor allem weil es mich interessiert wann solche MRAMs oder FeRAMs endlich mal diese hässlichen, lauten, mechanischen super-langsamen Festplatten ablösen. Hab mal gehört das irgendein Hersteller schon ein Notebook mit 20GB Flash-Platte plant? Wäre natürlich genial ...

    Tom

    Der_Ing. schrieb:
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    > Die Chips von z.B. RAMTRON hatten ja leider nur
    > eine begrenzte Lebensdauer (10^10 Zyklen),
    > verglichen mit dynamischen RAMs, wenn auch viel
    > besser als Flash/EEPROM, was ihre Verwendung als
    > echten nicht-flüchtigen Arbeitsspeicher verbot.
    > Wie sieht es denn damit aus?
    > Wenn ich die Dinger nur als Konfigurationsspeicher
    > verwenden kann, ist das alles ziemlich witzlos,
    > denn deren Inhalt wird beim Systemstart
    > schnellstmöglich ins RAM kopiert, soweit nötig,
    > und dann spielt die Geschwindigkeit keine so große
    > Rolle mehr.
    > Bei ca. 10.000 Zugriffen/ Sekunde im gleichen
    > Block ist schon nach knapp 12 Tagen
    > (12*86400s=1.036.800s) Dauerbetrieb mit den ersten
    > Ausfällen zu rechnen, bei Verteilung auf zehn
    > verschiedene Blöcke dann nach 120 Tagen. Da ist
    > ein mit Batterie/ Gold Cap gepuffertes CMOS-RAM
    > zwar langsamer und unhandlicher, aber auch
    > stabiler.


  3. Re: Lebensdauer?

    Autor: planlos 07.02.06 - 17:17

    TomTom schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ja wäre echt schön das zu wissen, vor allem weil
    > es mich interessiert wann solche MRAMs oder FeRAMs
    > endlich mal diese hässlichen, lauten, mechanischen
    > super-langsamen Festplatten ablösen. Hab mal
    > gehört das irgendein Hersteller schon ein Notebook
    > mit 20GB Flash-Platte plant? Wäre natürlich genial
    > ...
    >
    > Tom
    >
    > Der_Ing. schrieb:
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    > > Die Chips von z.B. RAMTRON hatten ja leider
    > nur
    > eine begrenzte Lebensdauer (10^10
    > Zyklen),
    > verglichen mit dynamischen RAMs,
    > wenn auch viel
    > besser als Flash/EEPROM, was
    > ihre Verwendung als
    > echten nicht-flüchtigen
    > Arbeitsspeicher verbot.
    > Wie sieht es denn
    > damit aus?
    > Wenn ich die Dinger nur als
    > Konfigurationsspeicher
    > verwenden kann, ist
    > das alles ziemlich witzlos,
    > denn deren Inhalt
    > wird beim Systemstart
    > schnellstmöglich ins
    > RAM kopiert, soweit nötig,
    > und dann spielt
    > die Geschwindigkeit keine so große
    > Rolle
    > mehr.
    > Bei ca. 10.000 Zugriffen/ Sekunde im
    > gleichen
    > Block ist schon nach knapp 12
    > Tagen
    > (12*86400s=1.036.800s) Dauerbetrieb mit
    > den ersten
    > Ausfällen zu rechnen, bei
    > Verteilung auf zehn
    > verschiedene Blöcke dann
    > nach 120 Tagen. Da ist
    > ein mit Batterie/ Gold
    > Cap gepuffertes CMOS-RAM
    > zwar langsamer und
    > unhandlicher, aber auch
    > stabiler.
    >
    >

    Irgendwie muss das der Speicher schon abkönnen, denn damals hieß es das die Magnetischen RAMs die jetzigen ersetzen sollen damit der PC sofort wieder bereit ist, also das lästige Booten entfällt.

    Da in diesen RAMs die die nullen und einsen mit positiven und negativen Magnetfeldern gespeichert werden denke ich werden sie so ähnlich hältbar sein wie andere Magnetische Datenträger wie Festplatten.

  4. Re: Lebensdauer?

    Autor: nuFFi 07.02.06 - 23:08

    jo das würde ich auch vermuten. da sollte es ja eigentlich kaum zu abnutzung kommen. aber eh das ganze marktreif und auch bezahlbar wird.. . als system-platte sicherlich gut, als datenspeicher werden solche speicher wohl nie normale platten ersetzen können. zumindest nicht auf kurze sicht.


    planlos schrieb:
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    > TomTom schrieb:
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    > > Ja wäre echt schön das zu wissen, vor allem
    > weil
    > es mich interessiert wann solche MRAMs
    > oder FeRAMs
    > endlich mal diese hässlichen,
    > lauten, mechanischen
    > super-langsamen
    > Festplatten ablösen. Hab mal
    > gehört das
    > irgendein Hersteller schon ein Notebook
    > mit
    > 20GB Flash-Platte plant? Wäre natürlich
    > genial
    > ...
    >
    > Tom
    >
    > Der_Ing.
    > schrieb:
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    > > Die Chips von z.B. RAMTRON
    > hatten ja leider
    > nur
    > eine begrenzte
    > Lebensdauer (10^10
    > Zyklen),
    > verglichen
    > mit dynamischen RAMs,
    > wenn auch viel
    >
    > besser als Flash/EEPROM, was
    > ihre Verwendung
    > als
    > echten nicht-flüchtigen
    >
    > Arbeitsspeicher verbot.
    > Wie sieht es
    > denn
    > damit aus?
    > Wenn ich die Dinger nur
    > als
    > Konfigurationsspeicher
    > verwenden
    > kann, ist
    > das alles ziemlich witzlos,
    >
    > denn deren Inhalt
    > wird beim Systemstart
    >
    > schnellstmöglich ins
    > RAM kopiert, soweit
    > nötig,
    > und dann spielt
    > die
    > Geschwindigkeit keine so große
    > Rolle
    >
    > mehr.
    > Bei ca. 10.000 Zugriffen/ Sekunde
    > im
    > gleichen
    > Block ist schon nach knapp
    > 12
    > Tagen
    > (12*86400s=1.036.800s)
    > Dauerbetrieb mit
    > den ersten
    > Ausfällen zu
    > rechnen, bei
    > Verteilung auf zehn
    >
    > verschiedene Blöcke dann
    > nach 120 Tagen. Da
    > ist
    > ein mit Batterie/ Gold
    > Cap
    > gepuffertes CMOS-RAM
    > zwar langsamer und
    >
    > unhandlicher, aber auch
    > stabiler.
    >
    > Irgendwie muss das der Speicher schon abkönnen,
    > denn damals hieß es das die Magnetischen RAMs die
    > jetzigen ersetzen sollen damit der PC sofort
    > wieder bereit ist, also das lästige Booten
    > entfällt.
    >
    > Da in diesen RAMs die die nullen und einsen mit
    > positiven und negativen Magnetfeldern gespeichert
    > werden denke ich werden sie so ähnlich hältbar
    > sein wie andere Magnetische Datenträger wie
    > Festplatten.
    >


  5. Re: Lebensdauer?

    Autor: lbee 08.02.06 - 01:05

    nuFFi schrieb:
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    > system-platte sicherlich gut, als datenspeicher
    > werden solche speicher wohl nie normale platten
    > ersetzen können. zumindest nicht auf kurze sicht.

    ja festplatten sind halt unglaublich billig auf das GB gerechnet.

  6. Re: Lebensdauer?

    Autor: Der_Ing. 08.02.06 - 09:34

    Als Ersatz für Festplatten wären die Speicher abgesehen von Volumen und Preis schon jetzt verwendbar, da auf Massenspeicher nicht so oft im gleichen Bereich zugegriffen wird, wie bei Arbeitsspeicher. (Und für sehr robuste Rechner wird das auch getan, die dürfen dann auch ruhig mal aus dem Jeep fallen.)
    Man könnte also schon jetzt den Arbeitsspeicherinhalt beim Herunterfahren statt auf Platte in Chips speichern und beim Neustart sehr schnell zurückkopieren. Nur leider sind die Dinger noch nicht selbst als Arbeitsspeicher brauchbar ...

  7. Re: Lebensdauer?

    Autor: Clystron 21.02.06 - 19:18

    > Bei ca. 10.000 Zugriffen/ Sekunde im gleichen
    > Block ist schon nach knapp 12 Tagen
    > (12*86400s=1.036.800s) Dauerbetrieb mit den ersten
    > Ausfällen zu rechnen, bei Verteilung auf zehn
    > verschiedene Blöcke dann nach 120 Tagen. Da ist
    > ein mit Batterie/ Gold Cap gepuffertes CMOS-RAM
    > zwar langsamer und unhandlicher, aber auch
    > stabiler.

    Bei neueren Typen sieht das schon anders aus.
    Für das FM1608 z.B. gibt Ramtron noch "1 Trilion Read/Write Cycles" an, im Datenblatt des Ramtron FM20L08 (128kx8) allerdings steht explizit "Unlimited Read/Write cycles". Ich habe leider keine theoretische Zahl gefunden, nur das zugegebenermassen etwas seltsame Statement "You can now access each address a million times per second for hundreds of years with no wear out."

    Klingt so als hätte sich da was getan....


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