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Re: Andrea Rossi ist nicht zu widerlegen

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Re: Andrea Rossi ist nicht zu widerlegen

Autor: smirg0l 14.10.14 - 15:01

cicero schrieb:
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> Davon lebt seine Idee. Mal sehen, ob sie in der kalten Praxis der Marktes
> auch überlebt ...

Ist spannend darüber nachzudenken. Was wäre, wenn jemand etwas erfinden würde, was Strom in Unmengen nahezu umsonst verfügbar machen würde - was auch immer das sein wird.
Wie verhält sich so etwas, was die Menschheit insgesamt weiter bringen würde, mit den Interessen von großen und einflussreichen Firmen aus und um den Energiesektor herum, die dann quasi über Nacht alle obsolet werden.
Hat da jemand wirkliches Interesse daran, dass es solch eine Energiequelle je geben wird?


Bei der Atomwende kann man im kleinen Maßstab ein wenig beobachten, wie die großen aus dem Energiesektor so drauf sind:

RWE, EON und Konsorten haben hoch gepokert, als diese sich nicht frühzeitig um regenerative Energien bemüht haben. Die sind nun aber nicht doof und pokern nicht, ohne was auf der Hand zu haben - Geld und die damit finanzierte Lobby. Vitamin B halt.
Ich unterstelle deshalb, dass diese Unternehmen einen maßgeblichen Einfluss auf die Energiepolitik bis hin zur Abkehr des ersten Atomausstiegs ausgeübt haben, da dies nur einem genützt hat, nämlich jenen, die von dem Ausstieg nichts wissen wollten und lieber mit den alten Kraftwerken weiter spielen wollten - sind ja mittlerweile auch reine Gelddruckmaschinen.

Fukushima kam da, zusammen mit dem damit verbundenen plötzlichen Ausstieg vom Ausstieg, wohl etwas überraschend für die und hat deren schöne Planung und Lobbyismus zunichte gemacht.
Im Grunde sind diese Unternehmen jetzt völlig zu Recht am sogenannten Arsch. Gepokert und dabei verloren.
Unsereins müsste jetzt mit leeren Taschen nach Hause gehen. So ist das halt im Leben.

Ja, im Leben der doofen kleinen, ohne große Lobby, mit denen wir uns die Welt so machen könnten, wie wir gerne hätten.

Denn worauf ich hinaus will:
Diese nutzen nun ihren immer noch vorhandenen Einfluss dazu, die Gesetzgebung erneut zu ihren Gunsten zu drehen - und wer sich die Gesetze in der Hinsicht mal genauer anguckt, wird genau das feststellen. Am Ende sind die, die die Energiewende verpennt haben, die Sieger und wir anderen sind die Verlierer, auch die, die von Anfang an, teils mit hohem Einsatz und Risiko, mit dabei waren.
Bei der neuen Energiewende sind nur noch die ganz Großen die Gewinner, die kleinen bekommen von der Regierung beide Mittelfinger gezeigt.
Und gekostet hat es die Großen nur das Geld für die Lobbyarbeit, die diese ohnehin betreiben, also nix.
(Selbes bei den Banken: Zocken als gäbe es kein Morgen, Wagen vor die Wand fahren: Die Staaten zahlen - übrigens zum zweiten Mal bereits und bald zum dritten Mal, alternativ gibt es nach wie vor nur den Systemkollaps. Also wieder alles "alternativlos").
Ein wirklich sehr großer Anreiz, es das nächste Mal anders zu machen.

So und was wäre nun, wenn jemand über Nacht die kalte Fusion für jedermann erschwinglich und betreibbar erfinden würde? Jetzt mal so rein hypothetisch; von mir aus auch normale Fusion - Hauptsache so billig und einfach verfügbar, dass es die bestehenden globalen Geschäftsmodelle obsolet macht. Verschwindet dann dieser ganze Energiemoloch einfach sang- und klanglos über Nacht? Oder werden die im Todeskampf um sich treten und gegen alles und jeden angehen.
Was machen die Ex-Politiker, die in den dann nicht mehr vorhandenen Aufsichtsräten sitzen?

Ein interessantes Gedankenspiel, wie ich finde.
Wessen Interessen wiegen am Ende _wirklich_ mehr. Die der Menschheit insgesamt oder die der großen Konzerne?


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Wo bleibt die klare wissenschaftliche Widerlegung?

motzerator | 14.10.14 - 13:13
 

Re: Wo bleibt die klare...

g0r3 | 14.10.14 - 13:40
 

Re: Wo bleibt die klare...

pythoneer | 14.10.14 - 13:53
 

Andrea Rossi ist nicht zu widerlegen

Anonymer Nutzer | 14.10.14 - 14:12
 

Re: Andrea Rossi ist nicht zu widerlegen

smirg0l | 14.10.14 - 15:01
 

Re: Andrea Rossi ist nicht zu widerlegen

Anonymer Nutzer | 14.10.14 - 15:41
 

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