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Lastenheft? Pflichtenheft?

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  1. Lastenheft? Pflichtenheft?

    Autor: McFly 14.10.14 - 17:51

    Wurden diese erstellt? Hat die jemand gelesen? Ich würde gerne mal rein schauen.

  2. Re: Lastenheft? Pflichtenheft?

    Autor: Real_Carles1990 14.10.14 - 17:53

    ist einfach:

    es muss billiger sein als vorher, Rest war egal. So kam auch die Entscheidung zustande. Dabei hat man Studien von Herstellern ignoriert, der Azubi mit der dicken Hornbrille hat gesagt das Linux besser ist. Sein Freund hat es bestätigt, ergo zwei Quellen --> PoC --> umsetzung

  3. Re: Lastenheft? Pflichtenheft?

    Autor: Pinocchino 14.10.14 - 18:21

    <°)))o><

    einfach nur genial: wenn man im Wort "Mama" 4 Buchstaben ändert, dann hat man auf einmal "Bier"

  4. Re: Lastenheft? Pflichtenheft?

    Autor: tux. 14.10.14 - 18:21

    Sehr überzeugend. Und jetzt schnell nach Hause, Mama ruft.

  5. Re: Lastenheft? Pflichtenheft?

    Autor: Pinocchino 14.10.14 - 18:39

    Nö. Mama hat mir erlaubt mit euch zwei Trollen zu spielen.

    einfach nur genial: wenn man im Wort "Mama" 4 Buchstaben ändert, dann hat man auf einmal "Bier"

  6. Re: Lastenheft? Pflichtenheft?

    Autor: mawa 14.10.14 - 19:06

    Ich denke, dass es hier keine umfassende Lasten- Pflichtenspezifkation gibt. Das ist auch nicht möglich, da das Gesamtprojekt in dutzende Teilprojekte aufgeteilt werden muss. Hinzu kommt, dass sich bei dieser langen Laufzeit Änderungen und neue Spezifikationen nicht vermeiden lassen. Die IT-Welt steht ja nicht still, nur weil sich in Bayern ein Projekt zieht.

    Die meisten Probleme sind hausgemacht.
    → Die Migration oder Neuentwicklung von Fachanwendungen ist problematisch oder teilweise nicht möglich, da es alte eigenentwicklungen sind, die keine mehr kennt oder für die es vom Hersteller keinen Support mehr gibt. Häufig gibt es auch keinen Softwarepflegevertrag, der Hersteller hat zu gemacht oder ist bei einer Anpassung oder Umstellung nicht behilflich.

    Hier hätte man knallhart die Fachanwendungen aussortieren und entsorgen müssen. Normalerweise übernimmt die Stadt-IT nicht die Betreuung von Fachanwendungen, diese liegt in der Hand der Fachreferat, die diese angeschaft haben. Aber es ist natürlich eine gute Gelegenheit, diese bei einer Umstellung der IT zu übertragen. Nach dem Entsorgen hätte man schauen müssen, welche Fachspezifikation benötigt werden und dieses in drei bis fünf Fachanwendungen umsetzen müssen. Das ganze als aktive Datenbanklösung mit einem systemübergreifenden Framework wie JAVA oder als Webapp. Dann hätte man diese auch schon vor der Betriebssystemumstellung auf dem Arbeitsplätzen nutzen können.

    → Beim Serverbereich wäre zuerst die Verzeichnissdienste zur Verwaltung von Benutzern und Ressourcen einzurichten. Danach fängt man mit der Migration von unixtypischen Diensten wie dhcp, dns, mail, ... an. Auf der Arbeitsplatzseite setzt man danach einen Mail- und Kolaborationsclient ein, den es für beiden Betriebssystemen gibt. Die Einrichtung von Dateidiensten über CIFS und NFS ist danach nur noch eine kleine Übung. Ein großer Brocken ist da eher die Umstellung des Office, was parallel durchgeführt werden muss.

    Aber leider wollte man bei der Umstellung die eierlegende Wollmilchsau natürlich sofort und alles gleichzeitig.

    → Es gibt viele Widerstände in den Abteilungen, Verwaltung und Politik. Es wurden Ränkespiele gespielt und viele gute Leute verschlissen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.10.14 19:08 durch mawa.

  7. Re: Lastenheft? Pflichtenheft?

    Autor: gadthrawn 14.10.14 - 23:08

    mawa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke, dass es hier keine umfassende Lasten- Pflichtenspezifkation
    > gibt. Das ist auch nicht möglich, da das Gesamtprojekt in dutzende
    > Teilprojekte aufgeteilt werden muss. Hinzu kommt, dass sich bei dieser
    > langen Laufzeit Änderungen und neue Spezifikationen nicht vermeiden lassen.
    > Die IT-Welt steht ja nicht still, nur weil sich in Bayern ein Projekt
    > zieht.
    >
    > Die meisten Probleme sind hausgemacht.
    > → Die Migration oder Neuentwicklung von Fachanwendungen ist
    > problematisch oder teilweise nicht möglich, da es alte eigenentwicklungen
    > sind, die keine mehr kennt oder für die es vom Hersteller keinen Support
    > mehr gibt. Häufig gibt es auch keinen Softwarepflegevertrag, der Hersteller
    > hat zu gemacht oder ist bei einer Anpassung oder Umstellung nicht
    > behilflich.
    >
    > Hier hätte man knallhart die Fachanwendungen aussortieren und entsorgen
    > müssen. Normalerweise übernimmt die Stadt-IT nicht die Betreuung von
    > Fachanwendungen, diese liegt in der Hand der Fachreferat, die diese
    > angeschaft haben. Aber es ist natürlich eine gute Gelegenheit, diese bei
    > einer Umstellung der IT zu übertragen. Nach dem Entsorgen hätte man schauen
    > müssen, welche Fachspezifikation benötigt werden und dieses in drei bis
    > fünf Fachanwendungen umsetzen müssen. Das ganze als aktive Datenbanklösung
    > mit einem systemübergreifenden Framework wie JAVA oder als Webapp. Dann
    > hätte man diese auch schon vor der Betriebssystemumstellung auf dem
    > Arbeitsplätzen nutzen können.
    >
    > → Beim Serverbereich wäre zuerst die Verzeichnissdienste zur
    > Verwaltung von Benutzern und Ressourcen einzurichten. Danach fängt man mit
    > der Migration von unixtypischen Diensten wie dhcp, dns, mail, ... an. Auf
    > der Arbeitsplatzseite setzt man danach einen Mail- und Kolaborationsclient
    > ein, den es für beiden Betriebssystemen gibt. Die Einrichtung von
    > Dateidiensten über CIFS und NFS ist danach nur noch eine kleine Übung. Ein
    > großer Brocken ist da eher die Umstellung des Office, was parallel
    > durchgeführt werden muss.
    >
    > Aber leider wollte man bei der Umstellung die eierlegende Wollmilchsau
    > natürlich sofort und alles gleichzeitig.
    >
    > → Es gibt viele Widerstände in den Abteilungen, Verwaltung und
    > Politik. Es wurden Ränkespiele gespielt und viele gute Leute verschlissen.

    Du hast was vergessen. Das einheitliche DMS WollMux ist nur ein Vorlagensystem, welches abteilungsspezifisch auf Apache laufen soll und bei dem Abteilungen überlegen sollen, wie die Konfig an die Clients geht.... Soviel zu einheitlich und DMS...

  8. Re: Lastenheft? Pflichtenheft?

    Autor: Niaxa 15.10.14 - 13:24

    Keine Ahnung von Infrastrukturellen anforderungen und Entscheidungsvorgängen was? Hauptsache nen Spruch abgelassen.

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